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Webkonferenzen, Webinare und Live Online Trainings

Lionco: Das deutschsprachige Blog über Webkonferenzen, virtuelle Klassenräume und Web-Videokonferenzen.

Ein Blick in den Blog Carvinal Kristall: Wie entwickeln sich virtuelle Welten?

Matthias Rückel | 21 Juni, 2010 13:38

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur 14. Ausgabe des WissensWert Blog Carnivals: Wie entwickeln sich virtuelle Welten?

Da ich leider keine Kristallkugel für einen umfassenden Blick in die Zukunft besitze, muß an dieser Stelle ein geschliffener Kristall ausreichen. Der Blick beschränkt sich deshalb auf den Teilaspekte von virtuellen Welten und 3D-Umgebungen im betrieblichen E-Learning Umfeld.

Was ist die augenblickliche Ausgangslage?

Diverse E-Learning Projekte zeigen bereits, daß 3D-Lernszenarien erhebliche Vorteile gegenüber dem klassische E-Learning bergen können. Die Ausschöpfung dieses Potenzials liegt im Wesentlichen nach wie vor brach, es gibt aktuell zu viele Vorträge in Second Life, die in einem Webinar besser aufgehoben wären.

Wird sich das ändern? Und wenn ja, bis wann?

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Berührt der Flash-Streit zwischen Apple und Adobe auch E-Learning und Webinare?

Matthias Rückel | 03 Mai, 2010 12:43

Zeitung und Kaffee

Da mobiles Lernen, Webinare und Webkonferenzen auf mobilen Endgeräten immer mehr Raum einnehmen, ist dies leider zu befürchten.

Viele virtuelle Klassenräume und Autorenwerkzeuge nutzen Adobes Flashtechnologie. Und ich befürchte, der Machtkampf der beiden Firmen um zukünftige technische Einflußstrukturen wird sich auf so manches Webinar und mobiles E-Learning Projekt mit Smartphones und Tablets auswirken.

Adobe bot mit Flash eine Ausweg aus der Betriebssystem- und Webbrowservielfalt. Vor ca. 10 Jahren war es bei einem Webinar extrem wichtig zu wissen, welches Betriebssystem (Windows, Linux, MAC-OS, IBM-OS, etc.) und welchen Browser (IE, Firefox, etc.) die Teilnehmer nutzen und im schlimmsten Fall entschied die Kombination aus beiden darüber, ob ein Teilnehmer in ein Webinar gelangte.

Ein wichtiges Auswahlkriterium für eine Webinarsoftware war damals die Frage, für welche Betriebssysteme es Clients gab. Sicher, die Frage ist heute auch noch von Bedeutung, sie hat sich seitdem aber stark relativiert.

Als praktische Folge davon wurden die Teilnehmerkreise auf bestimmte Technologiekonfigurationen eingeschränkt. Durch diese Krücke wurde die Komplexität der Technik für Anwender halbwegs beherrschbar.

Mit der Verbreitung von Flash und weiterer Technologien (Ajax, Java, etc.) entspannte sich die Situation. Betriebssystem und Browser wurden endlich nebensächlicher. Der Preis war eine neue Abhängigkeit u.a. vom proprietären Flashplayer. Dieser ist weit verbreitet und stellte damit in der Webinarpraxis kein relevantes Hindernis dar. Viele neue und kleinere Webkonferenz- und Webinarsystemanbieter setzen seitdem auf Flash als technologische Basis.

Es scheint, als wiederhole sich jetzt der erste unangenehme Teil der Geschichte bei Smartsphones und Tablets.

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Veranstaltung: Tag des E-Learning: Impulse - Trends - Praxis 29.04.10 Darmstadt

Matthias Rückel | 19 April, 2010 16:13

Illustration zum Thema

Am 29. April findet in den Räumen der IHK Darmstadt der 1. Tag des E-Learning statt.

Auf dem Programm stehen unter anderem gehaltvolle und knackige Vorträge, die nach der Pecha-Kucha-Methode (20 Folien * 20 Sekunden) gehalten werden.

Neben den anregenden Impulsvorträgen stehen für weitere Anwendungsmöglichkeiten und Trends viele Möglichkeiten die E-Learning Werkzeuge vor Ort auszuprobieren und zu testen bereit!

Für Fragen und Gespräche über Webinare, Trainings in Second Life und Social Media Learning stehe ich vor Ort ebenfalls zur Verfügung.

Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei. Zur Anmeldungen einfach eine E-Mail an info(at)bernd-wiest.de oder info(at)direct-dialog.de.

Die Agenda im Detail finden Sie hier.

Ich freue mich auf interessante persönliche Gespräche.


iPad Manie - Zeichnet sich schon eine spezielle iPad-Learning Zukunft ab? - Update 3

Matthias Rückel | 06 April, 2010 16:30

Eigentlich ist es unglaublich, da bringt Apple einen neues Gerät heraus und man findet Dutzende von Videos, auf denen das Auspacken zelebriert wird.

Das Masie Learning Center eröffnet zum Verkaufsstart sogar einen iPad-Learning-Lab-Blog.

Da es bis Verkaufsstart des iPad in Deutschland es noch etwas dauert und es noch etwas länger dauern wird bis sich das iPad in der Weiterbildung als Medium durchgesetzt hat, werde ich hier Eindrücke der Tester sammeln, kommentieren und hinterfragen, ob und wie tauglich das iPad in der Weiterbildung sein könnte.

  • Die Begeisterung für die Anmutung und die Handhabung sind überall zu lesen. Es hat den Eindruck, daß Apple mit dem iPad "ungeahnte" sinnliche und habtische Erfahrungen beim Medienkonsum erlaubt. Das Surferlebnis erscheint direkter und unmittelbarer. Ebenso positiv wird das Lesen auf dem Gerät bewertet, obwohl es Stimmen gab für längeres Lesen sei der Bildschirm zu hell.
  • Von dem großen Touchscreen sind die Tester teilweise so begeistert, daß die PC-Maus zum altertümlichen Artefakt erklärt wird. Sicher werden die von iPhone übernommen Bedienkonzepte eine neue Qualität im Umgang mit elektronischen Lernmedien und Kommunikationstools erschaffen.
  • Von einer schnellen Performance berichten die ersten Tester. Dies unterstützt eine gute Lernerfahrung sicherlich nicht unerheblich.
  • Eine Webcam hat das iPad bekanntlicherweise nicht. Lautsprecher und Kopfhörer bzw. Headsets lassen sich natürlich anschließen, auch ein eingebautes Mikrophon besitzt das iPad. Audio- oder Webkonferenzen sind folglich möglich. Voip ist mit einem WiFi-Anschluss möglich, ansonsten hängt die Nutzung aber von gewählten Mobilfunkbetreiber ab.
  • Das die W-Lan-Reichweite spürbar gering ist, könnte sich bei öffentlichen Hotspot in Hotels und Seminarzentren unangenehm auswirken.
  • Der Anschluss eines Monitors oder Beamers an das iPad ist über einen Adapter möglich, es wäre ja auch lächerlich wenn nicht. Überraschenderweise berichten Tester von Problemen bei der Wiedergabe über den VGA-Adapter.
  • Bis jetzt ist es nicht möglich flashbasierte Inhalte und Applikationen auf dem iPad zu nutzen. Ob die Geschäftspolitik von Apple dies später zulassen wird ist im Moment noch sehr fraglich.
  • Anlagen von E-Mails lassen sich nur ansehen und nicht herunterladen, auch das könnte Umständlichkeit in Trainingsszenarien mit sich bringen.
  • Über den Connector können Macs oder PCs mit USB-Anschlüssen verbunden werden. Der Datenaustausch scheint nur über die iTunes Synchronisation erfolgen zu können. Kein direkter Dateitransfer könnte sich für Klassenraumszenarien als Manko oder zumindest hinderlich herausstellen.
  • Die virtuelle Tastatur wird von den Testern als gewöhnungsbedürftig beschrieben und es bleibt im Augenblick offen, ob sie wirklich im Dauerbetrieb für größere Texteingaben nutzbar ist. Die MacNews empfehlen für Textarbeiten eine separate Tastatur. Andere Tester zeigen sich positiv angetan.
  • Erstaunt hat die Tatsache, daß Ausdrucke von Dokumenten nicht möglich sind! Oder besser nur in einer sehr speziellen Form.
  • Welche Webservices und kollaborativen Web 2.0 Dienste auf dem iPad wirklich ihren Dienst tun, muß offensichtlich ausgiebig getestet werden. Google Docs und Spreadsheets konnten über das iPad nur betrachtet und nicht bearbeitet werden.
  • Außerdem wurden die nun doch existierenden Fingerabdrücke auf dem Bildschirm bemängelt und in diesem Zusammenhang, ein fehlendes in derGrundausstattung nicht mitgeliefertes Putztuch.
  • Die Zusammenarbeit mit Windows-PCs ist auf nicht ganz unproblematisch. Die Synchronisation mit iTunes funktioniert, aber leider das Aufladen des Akkus über die USB-Schnittstelle nicht.
  • Ach ja, eine Liste mit Lernapplikationen für den iPad findet sich bei Elliot bereits im Anfangsstadium.

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Apple iPad - Tablet PCs - Nur Technologie oder ein neuer Ansatz des Lernens und Lehrens?

Matthias Rückel | 25 März, 2010 12:45

Die Diskussion über die Bedeutung von Tablets, insbesondere des iPads, für Präsenzseminare und E-Learning hat begonnen. Nur Techologie oder neues Paradigma des Lernens und Lehrens?

Die Präsentation des iPad im Januar diesen Jahres sorge unter den Technologiefreaks für Überraschung und Enttäuschung, denn der iPad kann so wenig, daß er dort kaum als echter Computer durchgeht.

Er stellt eine neue Gerätegeneration dar, die primär als "leicht zu bedienende Medienabspielstation mit Interaktion und Internet- und Shopanbindung" bezeichnet werden kann. Damit bedient er die Bedürfnisse der 91% Internetnutzer, die sich eher konsumorientiert am Web 2.0 "beteiligen".

Ob die Tablet-Computer anderer Hersteller in eine ähnliche Richtung weisen, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist die Abgrenzung des iPad zu den bestehenden eReadern deutlich. Letztere beschränken sich auf eine optimale Darstellung von Texten ohne Multimedia.

Wie können Tablet-Computer das Präsenzseminar verändern?

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"Kurz und Bündig": Das Wichtigste aus der letzten Woche (Twitter) über E-Book Reader

Matthias Rückel | 16 Oktober, 2009 13:35

  1. rueckel Warum #ebooks im Moment noch nicht sexy genug sind: http://bit.ly/Kt92N from Power Twitter
  2. rueckel eBook und eReader Blog mit umfassenden Informationen: http://www.lesen.net/ #eBook #Buchmesse from Power Twitter
  3. rueckel hat Linksammlung der Computerecke zu #eBooks gefunden http://bit.ly/2uFmzK #Buchmesse from Power Twitter
  4. rueckel RT @xpectroBarnes and Noble about to jump into the #eBook reader business? http://bit.ly/M9kEi #Buchmesse from Power Twitter
  5. rueckel Offenbacher Beitrag zur Buchmesse ;-), alle e-Book Reader auf einen Blick: http://bit.ly/1mxKKA from Power Twitter
  6. this quote was generated by twtQuote

"Kurz und Bündig": Das Wichtigste aus der letzten Woche (Twitter)

Matthias Rückel | 09 Oktober, 2009 16:35

  1. rueckel Online Whiteboard Dabbleboard http://www.dabbleboard.com/draw in Kombination mit http://www.tokbox.com/view/platform Videochat, sehr nett. from Power Twitter
  2. rueckel http://twitpic.com/kqwi3 - Deutsche Bahn und viele freie Plaetze. from TwitPic
  3. rueckel Verzeichnis amerikanischer Webkonferenzblogs: http://bit.ly/gegAB from Power Twitter
  4. rueckel RT @heikephilp Call for participation at the Virtual Round Table conference Nov 12-13(correct link) http://tinyurl.com/ydp2ob4 #vrt09 from Power Twitter
  5. rueckel RT @netexplorer Frisch gebloggt: Newbies auf eduversa. Einführung in SL für Studierende der PHSG http://www.eduversa.ch/?p=488 from Power Twitter
  6. rueckel Das Lernprogramm für Vorstände: "Mit ein wenig Bilanzkosmetik die vertraglich vereinbarten Prämien und Boni sichern". http://bit.ly/xtAyA from Power Twitter
  7. rueckel 3D-Simulation bei Vodafone: http://bit.ly/uxkMn from Power Twitter
  8. this quote was generated by twtQuote

Marktübersicht: Online Tools für Diagramme und Grafiken (Whiteboards) - Update 09.10.09

Matthias Rückel | 09 Oktober, 2009 16:30

Zusätzlich zu den Tools fürs Mindmapping stelle ich hier noch Software der Kategorie "virtuelle Whiteboards" und "Diagramme erstellen" zusammen. Natürlich nur Software, die eine synchrone und gemeinsame online Bearbeitung erlauben.

  • gliffy erlaubt das Zeichnen von Flußdiagrammen, Grundrissen und Netzdiagrammen. Die einfache Grundversion ist kostenfrei. (Update 05.08.09)
  • Thinkature ist ein Whiteboard mit Chat mit Sprachkommunikation, immer noch kostenfrei. (Update 05.08.09)
  • skrbl ist ein Whiteboard für Texte und Bilder. (Update 19.02.08)
  • Maltafel: Gibt es leider nicht mehr. (Update 19.02.08)
  • Das Whiteboard Java-Applet ist kostenfrei und kann bei Sourceforce heruntergeladen werden. (Update 05.08.09)
  • Scriblink ist ein klassisches Whiteboard (Update 05.08.09)
  • Draw Anywhere ist zur Diagramm- und Grafikerstellung gedacht, kostenfrei, ähnlich wie Gliffy, aber mit weniger Funktionen. (Update 05.08.09)
  • Flowchart.com: Wie der Name schon sagt, ein Tool zur Erstellung von Flußdiagrammen (Update 05.08.09).
  • stixy bietet gelbe Notizzettel, Bilder, Dokumente (Dateien) und Aufgabenlisten incl. Erinnerungsfunktion. Nicht direkt mit klassischen Whiteboards vergleichbar. (Update 05.08.09)
  • twiddla ist ein kostenfreier Shared Whiteboard Service, leicht zu bedienen, Einbindung von Webseiten, mit Sprachkonferenzfunktion. (Update 05.08.09)
  • Imagenation Cubed kostenfreies Whiteboard für 2 Nutzer, für einfache Grafiken, Animationen und Interface beeindrucken. (Update 05.08.09)
  • creately legt den Schwerpunkt auf Flowcharts und Diagramme. (Update 05.08.09)
  • Scribblar ist ein klassisches Whiteboard mit einigen Zusatzfunktionen. Es gibt eine kostenfreie und eine kostenpflichtige ProVersion. (Update 05.08.09)
  • dabbleboard ist ein leistungsfähiges Whiteboard, nutzbar als reduzierte freie Version oder als ProVersion mit unetrschiedlichen Presistufen. Ergänzung mit Chat und Video möglich (Update 09.10.09)
Die komplette Liste mit Werkzeugen für verteilte Teams und Webkonferenzen finden Sie hier.

Viktastag 2009 - Dokumentation

Matthias Rückel | 06 Mai, 2009 10:26

Videokonferenztechnologien und ihre Anwendungsszenarien "Videokonferenzen - jetzt in Highdefinition" war das Motto des Viktastages im März.

Die Vorträge und Folien stehen jetzt im Internet. Darüber hinaus ein Hinweis auf die Dokumentation der DINI - Deutsche Initiative für Netzwerkinformation e. V.


Marktüberblick: Webkonferenzen und virtuelle Klassenräume in 3D - Update 30-03-2009

Matthias Rückel | 30 März, 2009 13:00

Noch ist der Anbietermarkt für 3D-Konferenzlösungen und 3D-Lernszenarien überschaubar:
    • Quaq Forums ist eine virtuelle 3D-Umgebung zur Zusammenarbeit
    • TIXEO Soft.: Meeting3D ist ein 3D Webkonferenzprodukt.
    • I-Maginer: I-Maginer is a company that develops 3D real-time web solutions serving knowledge and collaborative work technologies
    • Immersive Workspaces ist eine Lösung des Second Life Betreibers Linden Lab und River Runs Red. Sie ergänzen die virtuelle Welt Second Life.
    • MeetSee bietet virtuelle 3D-Büros zur Zusammenarbeit (siehe auch Kommentar)
    • ProtonMedia bietet die virtuelle 3 D-Umgebung ProtoSphere für Unternehmen.
    Kennen Sie weitere? Dann hinterlassen Sie bitte einen Kommentar. Vielen Dank für Ihre Anregungen.

Softwareunternehmen Adobe startet E-Learning Engagement in Second Life

Matthias Rückel | 08 März, 2009 10:29

Adobe stellt auf seiner Insel in Second Life seine Produkte eLearning Suite und Captivate vor. Weitere Informationen finden Sie hier , hier und ein Video von Michael Wald.

CNBC Video: Virtuelle Konferenzen sparen Geld

Matthias Rückel | 02 März, 2009 08:30

In der Wirtschaftskrise werden virtuelle Konferenzen sogar für US-amerikanische Fernsehsender als Thema interessant:

via SLTALK


Folien Vortrag 3D-Welten für Handlungsorientiertes Lernen

Matthias Rückel | 28 Februar, 2009 11:23

Ich habe es endlich geschafft meinen Teil des Vortrag im Rahmen des Vortragsreihe Live und Online - Teletutoren auf der LEARNTEC auf der diesjährigen LEARNTEC online zu stellen.


Buchtipp: Unternehmen in Second Life

Matthias Rückel | 22 Februar, 2009 19:52

Wie heißt ein Sprichwort so schön? "Besser spät als nie". Es ist schon einige Monate her, daß das Buch "Unternehmen in Second Life" von Frau Gierke und Herrn Müller erschienen.

Um meinen Eindruck zu vermitteln zitiere ich am Besten aus dem Vorwort: (weiter)

Buchtipp: Live E-Learning im Virtuellen Klassenzimmer: Eine qualitative Studie

Matthias Rückel | 17 Februar, 2009 12:49

Endlich mal wieder ein neues Buch über "Live Online Trainings" und "virtuelle Klassenräume". Der Autor Rüdiger Keller stellt in einer qualitativen Studie nicht nur die Meinung von Fachexperten vor (170 Seiten), zusätzlich runden umfangreiche Anhänge und einen ausführlichen Überblick (150 Seiten). über Grundlagen und Literatur das Buch ab.

Lesetipp!


Telefon- und Webkonferenzen bieten noch nicht genutzte Einsparmöglichkeiten

Matthias Rückel | 10 Februar, 2009 08:30

"Laut Gartner-Fellow Steve Prentice nutzen die Unternehmen die Einsparungspotenziale von Telekonferenzen und anderen interaktiven Kollaborationstools noch viel zu wenig. (...)Doch die gegenwärtige Wirtschaftslage könnte hier schon bald eine schnelle Änderung bewirken. Gartner erwartet, dass bereits in vier Jahren jährlich über zwei Millionen Flugbuchungen durch Telekonferenzen wegfallen. "

Sehr interessant ist zudem die Tastsache, daß im dem Artikel immersive Workspaces in Second Life als zuwenig genutzte Option gewertet werden.

Quelle: ComputerZeitung


Marktübersicht: Webkonferenzsysteme auf Basis von Flash - Update 9-2-2009

Matthias Rückel | 09 Februar, 2009 21:00

Da in letzter Zeit einige neue Anbieter in Erscheinung getreten sind, hier eine aktuelle Übersicht über Webkonferenzsysteme und Services, die Flash nutzen:
  • Adobe: Macromedia Lösung Adobe Connect und Adobe Connect Professional. Der "Vater" aller Flashlösungen.
  • Allmeeting: Neuer Anbieter der Konferenzsoftware "Junto", noch in BetaPhase, einfach zu bedienen, vielversprechend
  • Avilano: Portal für Live-Online-Trainings, kostenlos. Whiteboard, Chat, Sprache und Video vorhanden. Da kostenlos, ist das Geschäftsmodell unklar.
  • Digital Samba: Anbieter des Produktes "OnSync", Full Live Collaboration Software
  • e:works: e:presenter ist ein flashbasiertes System mit Voice over IP
  • Das elinckia Portal ist noch Beta Stadium und kostenfrei. Es bietet nicht nur synchrone Webkonferenzen sondern auch asynchrone Arbeitsräume zur Projektarbeit. Anbieter ist ein Hamburger Unternehmen.
  • IBM: Anbieter des Produktes Sametime Unyte. War bis 2007 ein Whitelabel der Firma Webdialogs für Service Provider.
  • IMS-Presenter heißt das neue Webkonferenzsystem der BGA-Group. Auf der LEARNTEC 2009 entdeckt.
  • Instant Presenter: Full Live Collaboration Software (VOIP und Video als Option)
  • IP Media Suite: Flashbasierte Lösung aus der Schweiz. Die IP Media Suite verfügt über verschiedene Module.
  • On24: Service Anbieter für Webcast und virtuelle Events. Das genutzte System basiert auf Flash.
  • Persony: Persony ist eine flashbasierte Full Live Collaboration Lösung. Wird in mehreren Produktvarianten angeboten.
  • Struktur AG: Anbieter des Services & Produktes Spreed - Web Meeting.
  • Vyew: Webconferencing mit einigen interessanten unüblichen aber praktischen Funktionen.

Kein Webkonferenzsystem mit Audio- oder Videoübertragungen kommt ohne eine Form der Softwareinstallation aus. Systeme, die den Adobe Flashplayer voraussetzen, besitzen allerdings den Vorteil, daß diese Installation des proprietären Plug-Ins schon auf 95% aller Rechner erfolgt ist.

Einige große Firmen und Behörden haben Flashplayer aus Sicherheitsgründen verboten. Auf jeden Fall ist ein flashbasiertes System in der Regel unkomplizierter für Teilnehmer zu handhaben als ein System, das eine Softwareinstallation erfordert.

Kennen Sie weitere Webkonferenzsysteme, die nur einen Flashplayer benötigen? Dann hinterlassen Sie doch bitte einfach einen Kommentar!


Online Organisationsaufstellungen

Matthias Rückel | 08 Februar, 2009 18:20

Ein sehr außergewöhnlicher Aussteller auf der LEARNTEC 2009 in Karlsruhe war meiner Meinung nach die Firma LPSCocoon.

Neben einen hochwertigen Aufstellungsbrett für systhemische Organisationsaufstellung bietet die Firma ein System für Online-Aufstellungen an. Damit sind über Distanzen hinweg systemetische Aufstellungen innerhalb eines Coachings möglich. Die grafische online Aufstellung in 3D wird mit einem Telefongespräch begleitet. LPSCocoon hat bereits 2 Innovationspreise gewonnen.

Eine wirklich innovative Idee. Ich bin gespannt, wie dieser Ansatz bei Coaches und Coachees ankommt.


Deutscher Webkonferenzmarkt wächst in Jahr 2009

Matthias Rückel | 01 Februar, 2009 22:44

In der neuen Wirtschaft+Weiterbildung (Ausgabe 02_09) wird eine Studie zitiert nach der, der europäischeWebkonferenzmarkt im Jahr 2009 zunehmen wird.

  • 55% der Unternehmen setzen demnach Webkonferenzen zur Kommunikation mit Kunden ein.
  • 41% nutzen Webkonferenzen zur internen Zusammenarbeit und
  • 40% für Live-Online-Trainings.

Deutschland liegt der Studie von Vanson Bourne in der Nutzung deutlich hinter denm europäischen Ausland zurück. Hier nutzen nur 16% Webkonferenzsysteme als Schulungsintrument. Es gibt aber Grund zur Hoffnung, der Anteil soll 2009 auf 43% wachsen.


DOODLE: Nützliche Terminfindung für verteilte Teams

Matthias Rückel | 01 Februar, 2009 15:38

Doodle ist ein Webservice, der die oft mühsame Terminfindung per Abstimmung in drei Schritten unterstützt:

  1. Erstellen Sie eine Umfrage.
  2. Leiten Sie den Link zur Umfrage an die Teilnehmenden weiter.
  3. Verfolgen Sie online, wofür die Teilnehmenden stimmen.

Sehr nützlich, denn die wenigsten Webkonferenzsysteme besitzen eine ähnliche Funktion zu Terminabstimmung, die löbliche Ausnahme: Junto.


Bundesweiter Fernstudientag am 27.02.2009

Matthias Rückel | 31 Januar, 2009 15:24

"Bereits zum vierten Mal initiiert der Fachverband Forum DistancE-Learning in diesem Jahr den Bundesweiten Fernstudientag - einen Aktionstag in ganz Deutschland rund um Fernlernen, Fernstudium und E-Learning. Über die Verbandsgrenzen hinaus sind alle Anbieter aufgerufen, am 27. Februar 2009 mit eigenen Aktionen und Info-Veranstaltungen Weiterbildungsinteressierte auf das Potenzial dieser Lernmethode aufmerksam zu machen. Branchenaufruf

In über 40 Städten planen Fernschulen, Hochschulen sowie Online-Kursanbieter für Sie ein buntes Programm, täglich kommen neue Aktionen hinzu. Die Übersicht über alle Fernstudientag-Aktionen wird laufend aktualisiert.

Darüber hinaus bietet Ihnen unsere neue Website, die seit Ende 2008 online ist, einen eigenen News-Blog: Die Autoren im Newsblog stammen aus den Mitgliedsinstituten des Forum DistancE-Learning. Hier wächst also - mit täglich neuen Beiträgen - ein Themen-Blog, der auch noch nach dem Fernstudientag über Neuigkeiten aus der DistancE-Learning-Branche informiert"

Es geht natürlich auch um E-Fernlernen. Mehr Infos unter http://www.fernstudientag.de/

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Neue Unterrichtsbörse für virtuelle Klassenräume

Matthias Rückel | 25 Januar, 2009 16:48

Avilino virtueller Klassenraum

Abbildung: Avilano Klassenraum

Live-Online-Akademien im Internet taten sich in der Vergangenheit ziemlich schwer und scheiterten, wenn nicht finanzkräftige und bekannte Softwareanbieter als Unterstützung dahinter standen.

Neben der Netviewer Academy gibt es jetzt einen neuen Anbieter. Avilano versucht sich als Marktplatz für Unterricht im Internet.

Avilano ist aus einem europäischen Förderprojekt entstanden und bietet nicht nur einen flashbasierten virtuellen Klassenraum, sondern auch eine Unterrichtsbörse für Trainer und Schüler.

Der flashbasierte virtuelle Klassenraum ist einfach gehalten und bietet Audio- und Videokonferenz, ein Whiteboard, Textchat und die Möglichkeit Dokumente hochzuladen und zu präsentieren.

Ich bin gespannt, wie sich diese Idee wirtschaftlich entwickelt.


Telefonanbieter bietet Webkonferenzservice

Matthias Rückel | 20 Januar, 2009 20:52

Screenshot Arcor Webkonferenz 2009

Bildschirm der Webkonferenzlösung von Arcor

Der Telefonkonferenzanbieter Arcor hat seit kurzem sein Angebot um eine kostenlose Webkonferenz erweitert. Das flashbasierte System bietet umfangreiche Funktionen (Co-Browsing, Dateien anzeigen, Applicaton Sharing, Videokonferenz, Text-Chat und Nachrichten an die Teilnehmer). Es können bis zu 39 Teilnehmer zu der Webkonferenz eingeladen werden.

Dem Geschäftsmodell des Anbieter entsprechend findet die sprachliche Kommunikation über eine kostenpflichtige Telefonkonferenz (14 Cent/Minute und Teilnehmer) statt.

Hinter dem Arcor Angebot liegt das Webkonferenzsystem spreed der Struktur AG.


Sprachunterricht des Sternmagazins mit Live Online Training

Matthias Rückel | 20 November, 2008 19:45

Seit kurzer Zeit bietet das Magazin Stern auch Sprachkurse an. Interessant st die Tatsache, daß die Kurse auch Live-Online-Trainings als Bestandteil enthalten.Aus der Beschreibung der Sprachkurse:

Der Kurs besteht aus folgenden Einzelteilen:

  1. Sprachlernsoftware 1 + 2: (...)
  2. Vokabeltrainer + Grammatiktrainer: (...).
  3. Audio-Sprachkurs „unterwegs“: (...)
  4. Live-Unterricht online: Dazu nutzen Sie 10 Stunden Live-Unterricht im Internet: direkte Kommunikation mit einem Sprachlehrer und weiteren Schülern.
Schön, daß Live-Online-Trainings auch auf dem breiten Markt der Konsumenten angeboten wird. Mehr über die Stern-Sprachkurse hier.

Second Life Bildungsaktivitäten werden "kongresswürdig"- Programm der LEARNTEC 2009

Matthias Rückel | 18 November, 2008 18:41

"Lehren und Lernen in virtuellen Welten" heißt auf dem LEARNTEC-Kongress am 04.02.2009 zwischen 14:30-17:00 Uhr ein Programmschwerpunkt

  • Handlungstraining für Einsatzkräfte in Virtuellen Welten Markus Herkersdorf
  • MFG Innovations Park: Das Creative Lab der MFG Baden-Württemberg in Second Life Stefan Sottner
  • Medizinische Fortbildung in der Virtuellen Klinik Angelika Schäfer
  • Virtuelle Welten im Einsatz für Ausbildung und Training – Überblick eines sich entwickelnden Marktes Markus Breuer

Mehr zur LEARTEC 2009


Verteilte Zusammenarbeit mit "Immersiven Workpaces" in Second Life bald besser?

Matthias Rückel | 21 Oktober, 2008 07:48

Wickelt sich Second Life als Realtime Collaboration Workspace weiter?

Gestern berichtete ich über eine Studie, die die Zusammenarbeit in 3D Welten effeektiver erscheinen lässt als Telefonkonferenzen.

Der aktuellen Pressemitteilung Linden Labs, der Betreiberfirma der virtuellen 3D-Welt Second Life, ist zu entnehmen, daß sogenannte "Immersive Workspaces" mit der Einbindung von PowerPoint Präsentationen und Application Sharing möglich sein sollen. Dazu der enstprechende Werbespot auf YouTube:

Dies würde einen großen Schritt von den Webkonferenzen hin zu 3D-Konferenzen bedeuteten, in der Vergangenheit waren hier die faktischen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit noch sehr begrenzt.


Second Life ist bei der verteilter Gruppenarbeit besser als Telefonkonferenzen

Matthias Rückel | 20 Oktober, 2008 21:38

... das ist das Fazit einer Forschung der US-Universität Penn State. Dort wurde untersucht, wie verteilte Gruppen am besten zusammenarbeiten können. Verschiedene Gruppen, die auf unterschiedliche Weise Informationen austauschten wurden miteinander verglichen:

  • die eine war vor Ort in einem Raum versammelt,
  • die andere kommunizierte per Telekonferenz mit ihrer Stimme,
  • eine dritte Gruppe traf sich in Form ihrer Avatare in Second Life und konnte sich über eingetippte Nachrichten (Text-Chat) verständigen.

Alle Gruppen hatten dasselbe Ziel, nämlich eine komplexere mathematische Textaufgabe zu lösen. Nach 10 Wiederholungen zeichnete sich deutlich ab, dass die jenige Gruppe in Second Life die besten Ergebnisse lieferte.

Schade, daß Webkonferenzen oder die Sprachkonferenz innerhalb Second Lifes nicht untersucht wurde.

Quelle: top-news

Update 20.10.08 21:00 Uhr:



Marktüberblick: Systeme für Desktop Sharing / Application Sharing - Update 04.04.08

Matthias Rückel | 26 Mai, 2008 12:05

Über räumliche Distanzen hinweg anderen Teilnehmerm einer Session eine Software oder die ganze Desktopoberfläche zeigen oder sogar die Kontrolle geben, wird als Desktop- oder Application Sharing bezeichnet (Wikipedia). Oft wird diese Technolgoie dazu genutzt zu Trainings- und Präsentationszwecken eine Applikation, ein Dokument oder eine Präsentation zu zeigen.

  • BeamYourScreen GmbH: Deutscher Serviceanbieter, auf Java basiertes Application Sharing.
  • Best Sella ist in der ITyX Solutions AG und deren CRM-Lösung aufgegangen. (26.05.08)
  • Callistra ist ein deutscher Service Anbieter der rein HTML-basierte Webkonferenzen erlaubt (26.05.08)
  • Citrix GoTo-Produkte: Ausgereiftes Desktop Sharing für eine Flaterate, Crossplattform, GoToMeeting und GoToWebinar
  • DeskShare GmbH: Deutscher Serviceanbieter.
  • FastViewer Deutschland: Desktop Sharing Familie, ist Gewinner des Shoots Outs auf der LEARNTEC 2007.
  • Glance Networks: Anbieter aus den USA
  • HelpMeeting LLC.: Java basierte Produkte HelpMeeting Presenter und HelpMeeting Collaborator ohne Voice over IP
  • Inquiero heist jetzt NTR Deutschland und ist einr Remote Desktop Lösung.
  • ISL Light Instant Assistant: ISL Light ist eine Fernbetreuungs-Software-Lösung für Windows, Mac und Linux.
  • Micromeet. Neuer Application Sharing Serviceanbieter aus Deutschland, einfache Bedienung.
  • Netviewer: Deutscher Serviceanbieter mit einer ganzen Softwarerfamilie mit unterschiedlichen Funktionen, einschließlich Video- und Audioübertragung.
  • pcvisit Software AG: Deutscher Serviceanbieter mit dem Produkt pcvisit.
  • People at Work Systems AG: Produkt bizcast (ehem. Anatalasso), basiert auf Browsertechnologie.
  • Smarttech: Bridgit™: Conferencing Software der Firma Smart mit Voice over IP.
  • Screenbridge: Application Sharing Tool. Wird in Deutschland von Vivicom International vertrieben.
  • Timbuktu Pro von netopia: Remote Control Software für Windows und Mac.
  • Teamviewer: Desktop Sharing Service ohne Installation für Windows und Mac. Für Privatanwender kostenfrei. Auf VNC Basis.

Kostenfreie Dienste oder Plug-Ins für Skype

  • Gogrok: Application Sharing, ist eine Ergänzung für Skype.
  • Show my PC: Kostenpflichter Application Sharing Services. Kostenfreie Grundversion.
  • LogMeIn: LogMeIn bietet Fernzugriffs- und Supportservice. Kostenlose Grundversion.
  • Netmeeting von Microsoft aus dem Jahr 2002. Kostenlos, wird nicht mehr weiterentwickelt.
  • Unyte, ehemals von Webdialogs als Ergänzung für Skype gedacht, gehört jetzt zur IBM Sametime Familie. Kostenfreie 1:1 Grundversion.
  • VNC: Remote Desktop Lösung steht unter GNU-Lizenz. Setzt Installation und Konfiguration voraus. Ausführlich Infos über die VNC-Familie finden Sie hier.
  • Yugma: Einfacher Desktop Sharing Services, kostenpflichtig, die Grundversion ist kostenfrei.
  • Yuuguu: Kostenfreies 1:1 Application Sharing für PC und Mac in Betaphase.

Viele der hier aufgelisteten Systeme haben Ihren Ursprung im EDV-Support. Mittlerweile sind bei einigen Anbietern zusätzliche Funktionen (Sprache, Video, Chat,...) hinzugekommen.. Unterscheiden lassen sich die Dienste nach Serviceangebot oder Softwarekauf, den unterstützten Betriebssystemen, Nutzung von Telefonkonferenzen oder Voice over IP, unterschiedliche Lizenzmodelle und Anzahl der möglichen Teilnehmer.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Kennen Sie weitere Remote Desktop, Desktop Sharing oder Application Sharing Tools?


Marktübersicht: Online Tools fürs (Mind-)mapping - Update 04.04.2008

Matthias Rückel | 01 April, 2008 11:25

Bei der Recherche nach anderer webbasierter Mindmapping-Software war ich doch von dem mittlerweile großen Angebot überrrascht. Hier die alphabetische Liste der Software fürs verteilte Online-Mindmapping:

  • bubbl.us ist ein kostenloser Brainstorming Service.
  • Cmap für Concept Maps ist kein Webdienst, sondern bietet auch einen Server zur Installation an.
  • Comapping kostenpflichtiges online Mindmapping im Office 2007 Look.
  • Kayuda hat sich nach der "überwältigen Reaktion der Nutzer" in ein privates Alphastudium zurückgezogen.
  • Mapul Mindmaps sehen fast wie von Hand gemalt aus. Kostenpflichtig.
  • Metachart Plus ist eine asychrone Umgebung zur Zusammenarbeit mit Mindmap Methepherm und bietet darüber hinaus Sprach- und Videokonferenzelemente. Eine Installation ist notwendig. (4.4.08)
  • Mind42 Die kostenlose Betaphasen Antwort auf das Leben, das Universium und den Rest.
  • Mindomo Mind Mapping Tool mit zwei Versionen: Free und Premium.
  • Mindmeister hat gibt es in drei Versionen: Free, Premium und Team (Optik angepasst ans Unternehmen). MindMeister wurde beim INNOVATIONSPREIS 2008 der Initiative Mittelstand ausgezeichnet.
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Microsofts Vision der Zusammenarbeit im Jahr 2010

Matthias Rückel | 12 März, 2008 08:16

Über the Pond bin ich auf ein interessantes Video aus dem Jahr 2005 gestoßen.


Video: Microsoft's Vision of 2010.

Das Video zeigt Microsofts Vision der Zusammenarbeit in Echtzeit. Die Vision für das Jahr 2010 geht deutlich über unser heutiges Verständnis von Video- und Webkonferenzen hinaus. Sehr sehenswert.


vhs Goslar in Second Life ist einer der Gewinner des eureleA 2008

Matthias Rückel | 08 März, 2008 13:26

In der Kategorie "Öffentliche Verwaltung & Ausbildung/ Public Administration & Education" wurde das Projekt "Lernen mit Spaß im Second Life" der Volkshochschule Goslar mit dem eureleA 2008 ausgezeichnet.

"Die Präsenz der Volkshochschule Goslar in der virtuellen Welt des Second Life ist Treffpunkt, Seminarraum und Studienort. Sie ist demnach ein neuartiger Beitrag zur computerunterstützten Bildung, bei dem der Computer nicht mehr Interaktionspartner, sondern Kommunikationsmittel ist. Dabei hat das Projekt nicht nur Maßstäbe für die eigentliche Zielgruppe der Volkshochschulen gesetzt, sondern habe auch gezeigt, so Prof. Henning in seiner Laudatio, dass eine Hochschule in der Virtuellen Welt mehr sein kann, aber auch mehr sein muss, als ein Glaspalast mit fünf Postern an der virtuellen Wand."

Herzlichen Glückwunsch an Lexa, Chiria und alle aktiven vhs'ler!


HTML innerhalb Second Lifes verfügbar

Matthias Rückel | 07 März, 2008 11:52

Bild: HMTL in Second Life (Quelle: Gwyneth Llewelyn)

Virtuelle Klassenräume und Webkonferenzsysteme bieten in der Regel die Möglichkeit per "Co-Browsing" Webseiten als Ressourcen einzubinden. In Second Life ging das bisher nicht. Mit dem neuen Release Candidate 1.19.1 des Second Life Viewers wird erstmalig das Betrachten von Webseiten innerhalb Second Lifes möglich (Quelle SL-Blog)

Leider ist diese Umsetzung nicht das erhoffte "HTML on Prim", also die Funktion, daß HTML-Seiten auf (beweglichen Objekten) verfügbar sind. Sondern eine Eigenschaft der Landparzelle, quasi "HTML on Sim".

Die Anzeige von Webinhalten wurde als sogenanntes "Parcel-Media" von Linden Lab umgesetzt. Damit werden der Landbesitz oder die entsprechenden Landrechte für Bildungsanbieter und Durchführende wichtiger, den die Verbindung zwischen Internet und Second Life wird über Einstellungen der Landparzelle konfiguriert. Das Verfahren wirkt sehr einfach.

Sehr positiv zu werten ist die Möglichkeit über einen Mediabrowser Teilnehmern einer Veranstaltung nacheinander verschiedene Webseiten oder über eine URL (Link) verfügbare Bilder zu zeigen.

Interaktive Funktionen der Webseiten sind leider noch nicht nutzbar, soll aber in späteren Versionen folgen. Von Torley Linden gibt es drei Videos zu den Themen: Play Webpages, Movies & More, Make your Own Media Screen, Parcel Media: Click Actions.

Damit erweitern sich die Möglichkeiten Second Lifes als interaktive Plattform erheblich.


Der mobile Webkonferenzwahn zur Cebit

Matthias Rückel | 27 Februar, 2008 12:59

Kurz vor der Cebit 2008 kommen wieder die Ankündigungen und Pressemitteilungen in rauhen Mengen auf den Tisch. Der Checkpoint berichtet von einem Projekt der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, das Videokonferenzen auf Handy oder SmartPhone bringt.

Ich bin von dem Sinn nicht wirklich überzeugt. Mobile Endgeräte sind im Geschäftsleben natürlich längst unverzichtbar geworden. Erst bei meiner letzten Live Online Session mit LiCo war ist durch den Ausfall der Internetverbindung dazu gezwungen auf eine GPRS Verbindung mit einer Datenkarte auszuweichen. Ohne das Notebook hätte ich die Session nicht nach einem Kundentermin durchführen können.

Einen echten Mehrwert davon, Videokonferenzen auf kleine (!) mobile Endgeräte zu bringen, kann ich ebenso wenig sehen, wie immersive 3D-Welten und Spiele auf Handy oder iPOD zu nutzen.

Webkonferenzen und Videokonferenzen werden durchgeführt, wenn das gesprochene Wort durch Visualisierungen und den detaillierten Bild des Gesprächspartners ergänzt werden soll.

Klassische Videokonferenzen leben davon, die nonverbale Raktion auf bei Verhandlungen zu sehen, Webkonferenzen durch die Visualisierung komplexer Sachverhalte und Live Online Trainings durch intensive Interaktion mit den Teilnehmern. Das alles ist auf kleinen Bildschirmen nur sehr sehr eingeschränkt möglich.

In welchen Situationen hat man im Geschäftsleben kein Zugriff auf ein Notebook? Im Auto, auf dem stillen Örtchen, in Besprechungen, in Situationen wo der Sinn einer Videokonferenz fraglich ist.

Da finde ich den Ansatz der Firma pcvisit nachvollziehbarer. pcvisit packt sein Wegkonferenzsystem auf eine USB-Card und ist dort voll funktionsfähig.

Oder bin ich hier zu kritisch? Habe ich etwas den zentralen Anwendungsfall für mobile Videokonferenzen übersehen?


Second Life auf dem iPhone

Matthias Rückel | 17 Februar, 2008 17:14

Video: Konzepttest "Second Life auf dem iPhone"

Nach dem Fantasy Online Spiel "World of Warcraft" ist es jetzt gelungen die virtuelle Welt Second Life auf das Apple iPhone zu bringen. Es ist zwar noch keine vollwertige Second Life Sitzung, aber ein erster Schritt:
"it's just streaming Safari-friendly video of your SL session, with you able to send your commands back in the other direction."

via SL Talk


Rückblick LEARNTEC 2008

Matthias Rückel | 04 Februar, 2008 08:09

Die LEARNTEC schrumpft. Was während der Messe nur als vages Gefühl auftrat ist durch den Schlußbericht der LEARNTEC bestätigt worden. 2008 waren es nur noch 6.000 (statt 7.000) und 220 (statt 270) Aussteller gegenüber 2007. Deshalb gibt es aus der Welt der Webkonferenzen und virtuellen Klassenräume nicht so viel wie letztes Jahr zu berichten.

Wir (time4you) stellten die neue Version von LiCo - Live Collaboration mit neuer Oberfläche und neuen Voice over IP Funktionen vor.

Eine Besonderheit unseres Standes war die große Visualisierung der Systemarchitektur des IBT Servers. Die Vorteile des großen Bildes/Plakates waren immens und erleichterten die Gespräche am Stand erheblich.

Was passierte sonst?

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D-ELINA-Nominierte: Erkundung des virtuellen 3D-Lernraums Second Life

Matthias Rückel | 16 Januar, 2008 23:40

Der D-ELINA ist der deutsche E-Learning Innovations- und Nachwuchsaward. Der Preis wird im Rahmen der LEARNTEC am 29.01. verliehen. Spannend: Unter den Nominierten ist auch eine Second Life Initiative:

Erkundung des virtuellen 3D-Lernraums Second Life

„Erkundung des virtuellen 3D-Lernraums Second Life“ ist ein umfassendes E-Learnig 2.0-Konzept, um virtuelle Räume pädagogisch zu nutzen und Lehrkräfte und Studierenden bei ihren Schritten in der virtuellen Welt Second Life zu unterstützen. Es werden Bookmarking-, Tagging- und Blogsysteme verwendet, die es erlauben aus Second Life heraus zu schreiben, und die Texte auf einer externen Webseite anzeigen zu lassen.


Ich bin mal auf den Ausgang gespannt! Am 29.01. steht der Gewinner fest.


Mutiger Versuch eine virtuelle 3D-Messe zu plazieren.

Matthias Rückel | 08 Januar, 2008 08:06

Bild: So gähnend leer sollten Messehallen nicht aussehen

Mit EXPO-IP ist gerade ein neues Projekt des deutschen Webcast Anbieters MS-Consult für virtuelle 3D-Messestände im Internet gestartet.

Wieder ein Versuch, den Messe-Gedanken ins Internet zu tragen. Vergangene Versuche führten leider eher zu Datenfriedhöfen ganzer Branchen, 3D-Messestände auf einzelnen Webseiten verschwanden spurlos, einen unrühmlichen Verlauf hat auch die erste Themenmesse in Second Life genommen.

EXPO-IT kombiniert 3D-Messestände und Webkonferenzen bzw. Videokonferenzen.Zitat aus der Pressemitteilung :

"Zusätzlich können Aussteller und Besucher in Videokonferenzen direkt und ohne Umwege miteinander kommunizieren."(...) Die Veranstalter der virtuellen Messen geben an, wann die Live-Tage stattfinden sollen. Innerhalb dieser Zeit können alle Besucher und Aussteller die Videokonferenzen für Gespräche und Präsentationen nutzen.""

Es gibt Beispiele die zeigen, daß für virtuellen Messen Standpersonal und Vorträge und direkter Kundenkontakt in einem Live-OnlineOffice Erfolgsfaktoren sind. Ich bin gespannt, wie das IT-Expo Konzept angenommen wird..


Zusammenarbeit in Second Life: Visualierung mit interaktivem "Big Picture"

Matthias Rückel | 05 Januar, 2008 11:03

Big Picture: Projektablauf als U-Bahn Plan visualisiert

Bild: Big Picture eines Projektes als normalgroßes Plakat

"Ein Big Picture ist eine schematische Darstellung eines Konzeptes auf einer hohen Abstraktionsebene" (Quelle: Change Architekt Glossar).

Das hier verwendete Big Picture gibt den Überblick über z.B. ein 3-Jahresprojekt mit mehreren involvierten Stakeholders. In dem Beispiel werden die Projekt-Beteiligten als U-Bahn Linie dargestellt. Je näher die Linie am Zentrum ist, desto involvierter sind die Beteiligten. Die einzelnen U-Bahnstationen stellen die Meilensteine des Projektes dar. Einzelne U-Bahnstationen betreffen nicht alle Beteiligten.

Big Picture: Projektablauf als U-Bahn Plan visualisiert

Bild: Durch die Metapher "U-Bahn" dargestellter Projektablauf als "Big Picture" auch im räumlichen Sinne

Big Picture bilden komplexe Sachverhalte ab und sind naturgemäß große grafische Darstellungen. Die Nutzung von Big Pictures für Projektteams oder Großgruppen vor Ort wird im Vortrag (PDF) von Herrn Dr- Remo Burkhard anschaulich dargestellt..

Eine Nutzung von Großbildern in dieser Form ist verteilten Teams in Webkonferenzen bisher verwert gewesen. In 3D-Umgebungen wie Second Life ist es gerade zu trivial einen Projektraum zu schaffen, der den sinnlichen Eindruck eines großen Bildes mit einem gemeinsamen sozialen Raum verbindet und den Anwesenden die Betrachtung, Diskusssion und Besprechung ermöglicht.

Big Picture: Projektablauf als U-Bahn Plan visualisiert

Bild: Details des Projektplans aus der Nähe (Quelle des Big Picture: Dr. Remo Burkard)

Ein Avatar kann nahe an das Big Picture herangehen und sich so mit den Detailinformationen auseinandersetzen. Big Picture können diskutiert werden, sie geben einen Überblick, die Betrachter können an der großen Tafel entlangwandern. Im Unterschied zum Internet und zur Webkonferenz gibt es einen gemeinsamen sozialen Raum in dem die Mitglieder des verteilten Teams sich treffen und austauschen.

Big Picture sind ein vielseitiges Elemente zur Wissensvisualisierung

  • "Das Big Picture gibt einen Überblick
  • Das Big Picture kann Risiken einer Firma aufzeigen
  • Das Big Picture kann im Standortmarketing eingesetzt werden
  • Das Big Picture unterstützt das Produktmarketing
  • Das Big Picture kann in der Schulung eingesetzt werden
  • Das Big Picture kann in Grossgruppenveranstaltungen eingesetzt werden
  • Das Big Picture kann im Team eingesetzt werden"
Quelle: Dr. Remo Burkhard (PDF)

Umsetzung eines interaktiven Big Pictures in Second Life

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Future Lab: Integration von virtuellen Welten und Trainingsmanagement

Matthias Rückel | 24 Dezember, 2007 10:43

Wir sehen heute deutlich, dass das Internet in seiner jetzigen Form nicht das Ende der Entwicklung globaler Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten ist.

Wir stehen mitten in der nächsten Veränderungswelle, die stark durch Social Software-Tools und dreidimensionale Erweiterungen des Web geprägt ist. Online-Spieler bewegen sich schon lange in dreidimensionalen Spielewelten und mit Second Life haben zum ersten Mal technologische Plattformen für 3D-Welten eine breite öffentliche Diskussion und Schlagzeilen gefunden. Erste Erfahrungen zeigen, dass virtuellen Welten wie Second Life gerade im Bildungsbereich zusätzliche Potenziale für das Lernen am PC zugesprochen werden, die bisherige computergestützte Lernangebote nicht bieten können.

Während einer öffentlichen Online-Veranstaltung mit dem Live-Conferencing-Tool IBT Live Collaboration befragten wir die Teilnehmer, wo sie die größten Potenziale für Second Life in der betrieblichen Weiterbildung sehen. Kommunikations-, Verhaltens- und interkulturelles Training wurden als wichtigste Aspekte genannt.

Worauf beruht diese Einschätzung?

In Second Life gibt es besondere Faktoren einer virtuellen 3D-Welt, die gerade für Softskill-Trainings interessant sind:

  • Es gibt einen digitalen Repräsentanten des jeweiligen Lernenden (Avatar). Er oder sie dient als Identifikations- oder „Spielfigur“ und erlaubt freies Bewegen und Agieren innerhalb der Lernszenarien.
  • Alltägliche Verhaltensweisen und –muster werden unbewusst oder gezielt in die virtuelle Welt übertragen und lassen sich dort beobachten. Damit besitzt der digitale Stellvertreter (Avatar) der Lernenden und ihrer Trainer oder Coaches neue Freiheiten.
  • Avatare betrachten das Geschehen aus einer individuellen Perspektive, sodass Gruppenaktivitäten von unterschiedlichen räumlichen Standorten aus wahrgenommen werden. Deshalb kann ein Avatar vor eine Aufgabe, in eine Situation oder Simulation oder ein Rollenspiel gestellt werden. Dieses Arrangement erlebt der Lernende aus seiner individuellen Perspektive. Der Fachbegriff für dieses individuelle Eintauchen heißt „Immersion“.

Virtuelle Welten in der betrieblichen Bildung.

Ein Beispiel: Im Rollenspiel einer Verkaufsschulung wird der Verkäufer in seinem Laden direkt mit einer Kundenbeschwerde konfrontiert. In Second Life bewegt sich der Lernende mittels seines Avatars in der entsprechenden Situation.

Es müssen keine Abstraktionen oder Situationsbeschreibungen in Wort und Bild den Sachverhalt beschreiben. Das Einfühlungsvermögen wird durch die visuellen Reize stärker angeregt – die Immersion in die Situation ist wie in Computerspielen intensiv und mit der realen Situation vergleichbar.Auf den betrieblichen Alltag angewandt, sind z.B. Verkaufsgespräche, Verhandlungssituationen und Teamtrainings naheliegende Anwendungsfelder.

Die Erweiterung der E-Learning Themenpalette durch Second Life als Ergänzung des klassischen E-Learning beinhaltet auch neue Herausforderungen. Es gibt heute wenig erprobte Konzepte und Materialien. Die sinnvolle Gestaltung von Lernszenarien in Second Life steckt noch in den Kinderschuhen, auch die Grundlagenforschung bietet wenige gesicherte Erkenntnisse.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob und wie Lernszenarien in virtuellen Welten als Bestandteil der betrieblichen Weiterbildung technisch und organisatorisch zu integrieren sind.

Die Verbindung von virtuellen Welten mit bestehenden Lernmanagementsystemen

Ein System zum Management von Personal, Informationen und Training wie die IBT SERVER-Software stellt unter Anderem Funktionen zur Planung und Verwaltung , zur Distribution von Inhalten und Dokumenten, für Tests und Kommunikation zur Verfügung.

Second Life ist keine geeignete Plattform zum Verwalten von Dokumenten, Texten und Lernstandsdaten. Seine Stärke liegt vielmehr in der Bereitstellung eines 3D-Lernszanarios in Form von virtuellen Klassenräumen, Simulationen mit Orten für Rollenspiele oder interaktive 3D-Modelle. Im Gesamtkontext ist Second Life mit den Lokationen für Präsenztrainings und Out-Door-Aktivitäten vergleichbar.

Der einfachste Ansatz zur Integration von Second Life ist es, Second Life-Veranstaltungen wie Präsenz¬veranstaltungen im IBT Ressourcenmanagement zu planen und zu organisieren. Der virtuelle Klassenraum wird wie ein Präsenzraum als Ressource verstanden und seine Belegung verwaltet. Neben dieser einfachen, rein organisatorischen Anbindung bieten die Schnittstellen der beiden Systeme weitere Potenziale.

Weitere Szenarien zur Integration virtueller 3D-Online-Welten wie zum Beispiel Second Life

Veranstaltungsverwaltung, Authentifizierung und Zugang.

Das erste sinnvolle Anwendungsszenario ist - wie oben kurz skizziert - die Verwaltung virtueller Veranstaltungen in der gleichen Art und Weise wie Präsenzveranstaltungen. Zusätzlich zu den Nutzernamen werden den Teilnehmern die Namen ihrer Avatare zugeordnet – einfach ein weiteres Feld im Stammdatensatz eines Teilnehmers. Der Veranstaltungskatalog des IBT Resource Management kann auf entsprechenden Veranstaltungskalendern in Second Life publiziert werden. Die Zugangsrechte zu virtuellen Bildungszentren, Veranstaltungsräumen und Trainerbereichen werden zentral über das Lern- und Trainingsmanagementsystem verwaltet.

Lerninhalte und Nachrichten

Lernhinweise, Aufgabenstellungen oder ergänzende Informationen finden die Lernenden in ihrer Lernumgebung. Diese Informationen stehen dann für die Nutzung innerhalb von Second Life bereit. Es ist möglich und sinnvoll, bestimmte Arten von Nachrichten oder Informationen mit passenden 3D-Objekten zu koppeln. Wichtige kurzfristige Hinweise des Trainers können in Second Life zum Beispiel als rote Fahnen erscheinen und so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Lernstoff wird in Form von 3D-Büchern bereitgestellt. Generell ist es möglich, Inhalte aus dem Lernmanagementsystem über die Funktion eines RSS-Feeds in Second Life zur Verfügung zu stellen. Selbst Teilnehmer, die sich nicht in Second Life befinden, können per Chat über die IBT SERVER-Software an Second Life-Veranstaltungen teilnehmen.

Bearbeitungsstand und Testergebnisse

Auch die Übertragung von Informationen, die den Lernstand betreffen, aus Second Life heraus in den IBT SERVER ist prinzipiell möglich. Die Anwesenheit eines Avatars in einer bestimmten Region (virtueller Klassenraum) entspricht der Teilnahme an einer Veranstaltung. Die erfolgreiche Interaktion eines Avatars mit einem 3D-Objekt (Modell, Umfragen, Aufgaben, Quiz) besitzt Auswirkungen auf den Lernstand und wird im IBT SERVER entsprechend gespeichert.

Werden die Interaktionen in einer Prüfungs- und Testsituation durchgeführt, verändern die an das Kompetenzmanagement übergebenen Testergebnisse das Kompetenzprofil des jeweiligen Lernenden.

Schlussfolgerungen

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Der Avatar im Seminar :-))

Matthias Rückel | 07 Dezember, 2007 13:16

..so lautet der Titel eines Artikels in den Dezembernews der LEARNTEC (PDF).

Ein schön kurzer Artikel über Akzeptanzprobleme des klassischen E-Learning, Vorteile Second Lifes und Termine auf der Messe. Genau die richtige Lektüre für Zugfahrten am Wochenende.



Aus Second Life heraus ein echtes Handy anrufen

Matthias Rückel | 27 November, 2007 17:03

Virtuelles Handy für echte Gespräche

Bild: Kiosk zum Bestellen des neuen Vodafone Services in Second Life

Bernd Schmitzs Artikel hat mich auf einen neuen Service von Vodafone aufmerksam gemacht. Ein Avatar erhält in Second Life ein virtuelles Handy. Meldet er sich anschließend bei dem neuen InsideOut Service an, kann er Avatare auf ihrem realen Handy anrufen und SMS ver senden. Ein kurzer SMS Austausch mit Bernd Schmitz lief auf Anhieb erfolgreich.

Virtuelles Handy für echte Gespräche

Bild: Das Vodafone Handy ist ein HUD, also kein wirkliches maßstabgerechtes 3D-Handymodell mit Funktionen. Vielleicht kommt ja noch.;-)

Vodafone arbeitet mit einer dazwischengeschalteten virtuellen Handynummer, so erfährt niemand die reale Handynummer des Avatars. Der Nachteil: jeder der den Service nutzt und den Namen eines ebenfalls angemeldeten Avatars kennt, kann diesem auf dem echten Handy erreichen.

Der Service erlaubt es (noch?) nicht eine beliebige Nummer frei zu wählen und damit aus Second Life heraus frei zu telefonieren. Nur Gespräche zwischen Menschen "hinter" den Avataren sind möglich. Der Service ist (noch?) in der Testphase und bis zum 31.11. 31.3.2008 kostenfrei.

Da hat sich Vodafone was Sinnvolles einfallen lassen. Eine gute Idee. Virtuelle und reale Räume verschwimmen allmählich.


Virtuelle Messe in Second Life gleichzeitig mit Finance Forum

Matthias Rückel | 03 November, 2007 10:02

Finanzforum mit begleitender Messe in Second Life

Bild: Das Finance Forum in Second Life (Swiss Park) und noch ohne Dach

Am 6./7.11.2008 findet das Finance Forum in Zürich statt. Gleichzeitig gibt es dazu in Second Life eine Messe mit betreuten (!) Messeständen. Die Vorträge des Finanzforums werden scheinbar als Video nach Second Life übertragen.

Unbetreute Messen in Second Life waren bis jetzt kein Erfolg. Es wird spannend sein, wie diese eventbegleitende Messe angenommen wird, im Internet haben ähnliche Konzept schon erfolgreich funktioniert.

Finanzforum mit begleitender Messe in Second Life

Bild: Virtueller Stand der Netviewer AG

Richtig spannend finde ich, daß die Netviewer AG aus der Schweiz in Second Life mit dabei ist. Ein Unternehmen, welches Software für Webkonferenzen und Videokonferenzen anbietet, nutzt eine virtuelle Messe in Second Life. Sie können am Stand eine virtuelle Besprechung im Internet starten. Uff, virtueller geht's nicht mehr. :-)


Ergänzung: Die Veranstalter des Finance Forums sind mit der Resonanz zufrieden. 300 Avatare sollen sich im virtuellen Messeumfeld getummelt haben und zahlreiche Besucher vor Ort an Second Life interessiert sein.


Lernen in Second Life: Simulation von Feuerwehreinsätzen?

Matthias Rückel | 01 November, 2007 12:07

Lernen in Second Life

In meinem Whitepaper habe ich als ein Beispiel für mögliche Lernszenarien in Second Life das Teamtraining von Feuerwehren genannt:

"Die Zusammenarbeit des Teams eines Einsatzzuges der Feuerwehr lässt sich in Second Life mit Simulationen unterstützen. Die Feuerwehr-Avatare werden zu einem brennenden Haus gerufen und müssen aus ihrer subjektiven Perspektive als Gruppe heraus Entscheidungen zum Löschen des Feuers, zur Rettung und Bergung verletzter Personen treffen, und die Maßnahmen entsprechend umsetzen."

Bei meinem letzten Besuch der Pixelpark Sims staunte ich nicht schlecht, als ich in einer abgeschirmten Ecke das oben abgebildete Feuerwehrszenario entdeckte. Kennt jemand die Initiatoren oder den Hintergrund der obigen Szene? Würde mich wirklich interessieren!

Update: Vielen Dank an Joris für den Hinweis auf einen Artikel über das Second Life Fire Department


Lernen in Second Life: Texte lesen

Matthias Rückel | 31 Oktober, 2007 19:15

Eine der klassischen Lernmethoden ist das Lesen von Texten. Hier liegen die Stärken des Internets: Volltextsuche, unzählige Texte und Dokumente verschiedenster Dateiformat lassen sich dort bereitstellen und finden.

Dagegen ist die Informationsvermittlung durch Texte keine der herausragenden Stärken virtueller Welten wie Second Life. Es ist ziemlich langweilig in einer auf Interaktion ausgelegten 3D-Welt einen herkömmlichen Text zu lesen, wenn es ausschließlich darum geht. Die Vorteile der Immersion, des Anwesenheitsempfindens würden nicht ausreichend zur Geltung kommen. Dazu kommt, daß in Second Life noch erhebliche technische Einschränkungen bei der Darstellung von Texten vorhanden sind. So können Texte aus Second Life heraus nicht gedruckt werden. Update: Was in manchen Fällen aber auch Vorteile hat (siehe Kommentare).

In Second Life Texte lesen

Bild: Büchereien und Lesestuben können in Second Life optisch deutlich attraktiver als Online-Shops im Internet gestaltetet werden.

So liegt der Vorteil Second Lifes den auch im Umfeld, der begleitenden Infrasrtuktur der Texte. Büchereien und Bibliotheken lassen sich gut als Treffpunkte Gleichgesinnter nutzen. Das Umfeld lässt sich zur Unterstützung der Inhalte als Bestandteil der Gesamtkommunikation gestalten. Kombiniert mit Autorenlesungen lassen sich so attraktive Plätze rund um den Lesestoff schaffen.

Doch kommen wir zur Darstellung von Texten in Second Life.

In Second Life Texte lesen

Bild: Die Notecard. Text pur.

Das Textmedium in Second Life schlechthin ist die Notecard. Sie ist nur bedingt für längere Texte geeignet. Layout, Formatierungen oder eingebundene Bilder sind Fehlanzeige. "Kurz und Knapp" ist bei Notecards damit das sinnvollste Gestaltungsmerkmal. Der Vorteil: Notecards können vom Leser behalten, kopiert und bearbeitet werden.

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Google DOCS: Bürosoftware zur verteilten Zusammenarbeit

Matthias Rückel | 30 Oktober, 2007 07:06

Nachdem ich Googles Bürosoftware schon beim Test des neuen Second Life Viewers nutzte, wird es Zeit die Google DOCS direkt hier kurz vorzustellen.

Nach der Anmeldung zu Google DOCS gelangt man zu der Startseite "DOCS Home". Sie ist vergleichbar mit einem Online-Dateimanager für Google Dokumente.

Screens der verschiedenen Google DOC Applikationen

Alle Google DOCS Dokumente können von mehreren Personen gemeinsam bearbeitet werden. Dazu müssen diese vorher die notwendigen Rechte erhalten und per E-Mail eingeladen werden. Hinweise auf aktuelle Änderungen können mit RSS-Feads abonniert werden. Ausserdem ist eine öffentliche Publikation der Dokumente im Internet möglich.

Google DOCS stellt Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Folienpräsentation zur Verfügung.

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Netviewer mausert sich von Supportwerkzeug zum Videokonferenztool

Matthias Rückel | 24 Oktober, 2007 20:08

Meine Zeit ist knapp, deshalb hier kurz Auszüge aus der Pressemitteilung über die neue Version "five" vom 23.11.2007:

Die umfassend weiterentwickelte Version der Real-time-Collaboration-Lösungen one2one und one2meet verfügt über eine deutlich verbesserte Sprachübertragung mittels VoIP. Das bedeutet für bis zu sechs Teilnehmer nicht nur gleichzeitiges Sprechen und Hören, sondern auch gravierende Einsparungen bei den Telefonkosten. Weitere Highlights von Netviewer five sind die Multi-Video-Darstellung, ein Umfrage-Editor, ein Plug-in für Skype sowie die individuell anpassbare Benutzeroberfläche mit frei positionierbaren Fenstern.

Neben der gleichzeitigen Sprachübermittlung hat Netviewer vor allem die Videoübertragung weiterentwickelt. Die Multi-Video-Funktion erlaubt nun bis zu sechs Teilnehmern gleichzeitig, sich gegenseitig in Videofenstern zu sehen


iChat: Videochat und mehr.

Matthias Rückel | 24 Oktober, 2007 10:56

Der totegeglaubte Blog officework - reduced zu the max ist wieder aktiv und postet als alter Apple-Fan gleich wieder was über die Frucht. Er zeigt ein Video mit den neuen Videochatfunktionen des zukünftigen "Tiger Mac-Betriebssystems".


Link: sevenload.com

Unordliche Büros? Kein Problem mehr! Wirklich herausragend finde ich die Möglichkeit, den Hintergrund des Videosprechers frei einzublenden fast wie Nachrichten im Fernsehen.


Lesetipps: Literatur und Vortragsfolien

Matthias Rückel | 17 Oktober, 2007 09:25

Barcamp in Second Life

Die neue Ausgabe des Online Tutoring Journals enthält vier interessante Artikel:

  1. Interview mit Kathrin Möschle über die neue netviewer-academy.
  2. Ausführlicher Artikel, der sich mit dem Thema "Selbständigkeit als Teletutor" auseinandersetzt.
  3. Einen sympathischen Erfahrungsbericht der Live-Online-Sprachtrainerin Hajnalka Beck.
  4. Und einen kommentierenden Blick auf die letzten Jahre mit Bezug auf einem 2,5 Jahren alten Artikel von mir.

Die Vorträge des Schweizer LEARNTEC Forums sind seit kurzem abrufbar. Hier zwei Vorträge, die aus der "Echtzeit-Perspektive" besonders lesenswert sind:

  • Der Vortrag von Philipp Felix, Manor AG, über den Einsatz von Second Life in der Erstausbildung (PPT) mit sehr konkreten Ideen.
  • Der Bericht von Herrn Stoller-Schai, Phonak AG über die Einbindung von wissenschaftlichen Live-Online-Lectures im Unternehmen (PPT). Hier im Blog gibt es passend ein zwei teiliges Interview mit Herrn Stoller-Schai.

Videokonferenz mit dem (virtuellen) Privatlehrer?

Matthias Rückel | 08 Oktober, 2007 21:36

Da wäre ich bei einer Pressemitteilung doch auf die Überschrift "Videokonferenz mit dem Privatlehrer" hereingefallen und dachte zuerst die neue Sprachlernsoftware des digital publishing Verlages würde die Möglichkeit zu Live-Online-Trainings beinhalten. Aber leider steht im zweiten Absatz

"... erlebt der Sprachschüler eine persönliche Betreuung wie im Einzelunterricht dank eines virtuellen Gesprächspartners, der im interaktiven Videodialogtraining echte Unterhaltung simulieren kann. "

Simulieren - eigentlich schade das Ausbildungen für Live-Online-Sprachlehrer noch nicht den Eingang in die großen Verlage finden.

Die Aussage "eintauchen in die Sprache, sich mit Nativespeakern unterhalten, Land und Leute kennen und verstehen lernen – das kann man nicht nur in einem Sprachurlaub vor Ort,

sondern auch mit Sprachlernsoftware von digital publishing. "

läßt sich auch mit den Worten "...sondern auch mit Live-Online-Trainings" und "..sondern auch mit Second Life" fortsetzen.


Echtzeit-News - Sonderausgabe: ATT kauft Interwise

Matthias Rückel | 01 Oktober, 2007 16:54

Und schwupps - schon wieder wurde ein Webkonferenzanbieter von einem Konzern gekauft. Der us-amerikanische Telekomriese ATT kaufte heute Interwise ein.

Haben Sie Aktien von Webkonferenzanbietern zum Beispiel iLinc? Vielleicht keine schlechte Investition. ;-)


Die Zukunft des Lernens: 3D Welten und Videokonferenzen

Matthias Rückel | 31 Juli, 2007 19:43

Ich habe heute ein Interview mit Prof. Dr. Sabine Seufert im timelime Blog entdeckt. Frau Prof. Dr. Seufert ist u.a. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der LEARNTEC. Frau Seufert äußert sich in dem Interview zu den Potenzialen von 3D-Welten und Videokonferenzen:

Welche Chancen für die Zukunft verbinden sie mit den aktuell sich abzeichnenden (technischen) Entwicklungen?

Bezogen auf den Lern- und Wissensmanagementbereich vor allem zwei Entwicklungen:

- im Bereich Simulation, virtuelle 3-D Welten, massively multiplayer online role-playing games (MMORPGs) - sie ermöglichen uns realitätsgetreue Experimentierfelder, mit denen sehr viel Emotionen transportiert und intensive Lernerlebnisse erzeugt werden können - das ist ein bisschen "Holodeck-mässig". Dieses Anwendungsfeld wird sich ausweiten, z.B. auch für Leadership Training für Nachwuchskräfte. Dadurch ergeben sich neue Potenziale für die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, wie Sozialkompetenzen, emotionale Intelligenz. Die heute noch häufig zitierte Aussage "eLearning ist nicht geeignet für soft skills" wird revidiert werden müssen.

- im Bereich Kommunikation: Videoconferencing auf völlig neuem Niveau, die Qualität der Übertragung wird sich extrem verbessern zu einem kostengünstigen Preis. Dies wird sehr für eine zunehmende Verbreitung sorgen, besonders im privaten Bereich. Irgendwann werden zwei Familien gemeinsam brunchen, jeweils vernetzt mit einem grossen Bildschirm - alle finden das ganz normal, auf diese Art und Weise informell Zeit miteinander zu verbringen und sich auszutauschen. Die Diskussionen um face-to-face Meetings versus virtuelle Kommunikation wird irgendwann die Leute genauso befremden, wie uns heute die Anekdoten aus dem 19. Jahrhundert, als das Telefon eine Merkwürdigkeit darstellte und vielen Angst einjagte.

Netviewer Academy: Webinar- und Trainingsplattform startet jetzt

Matthias Rückel | 20 Juli, 2007 08:42

Jetzt ist es soweit. Der erste Hersteller, die Netviewer GmbH aus Karlsruhe, eines Webkonferenzsystems hat in Deutschland die Pforten einer Akademie im Internet geöffnet und betritt damit Neuland.

Neben dem virtuellen Konferenz- und Klassenraum one2meet bietet die Netviewer Academy auch Funktionen zur Teilnehmer-, Buchungs- und Zahlungsverwaltung.

Ich hatte die Möglichkeit die Academy einen Preview auf der cebit 2007 zu sehen und während der Beta Phase einen Blick die Academy zu testen. Die Bedienung ist nach wie vor einfach und klar strukturiert.

Die Allgemeinen Geschäftsbedigungen für Trainer und Anbieter finden Sie hier. Die Preise sind leider erst nach einer Anmeldung einzusehen, deshalb hier zwei Zahlen:

  • Bieten Sie als Trainer einen kostenpflichtigen Kurs an, beträgt die Nutzungsgebühr 30% der Umsätze.
  • Bieten Sie ein für die Teilnehmer kostenloses Webinar an, betragen die Kosten pro Nutzungsminute 12 CENT (7,20 EUR/Stunde). Besondere Mengenrabatte bei Vorkasse gibt es auch.

Die ersten Webinare wurden schon eingetragen. Die Zukunft wird über zwei spannende Fragen entscheiden.

  1. Wie werden offene Webinare in einem Internetportal angenommen?
  2. Welche Preise lassen sich in diesem neuen Markt durchsetzen?

World of Warcraft auf dem Apple iPhone

Matthias Rückel | 11 Juli, 2007 13:30

Auf dem folgenden Youtube Video ist zu sehen, daß das Gruppen Online Spiel World of Warcraft auch auf dem neuen iPhone von Apple läuft.

Quelle: YouTube

Interessant ist die scheinbar etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung des iPhones. Obwohl ich das Spielerlebnis auf einem kleinen Bildschirm für nicht so spannende halte, zeigt das Video wohin die Reise der Gerätekonvergenz geht. Nicht schlecht Herr Specht.


Webinare im Internet ersteigern

Matthias Rückel | 13 Juni, 2007 16:48

Auf plexgo, der Wissensbörse können Sie seit kurzem als Trainer oder Experte Ihre Dienstleistungen und Ihr Wissen feilbieten. Kosten werden erst bei Geschäftsabschluß fällig (3% vom Umsatz). Ich habe eben mal reingeschaut und siehe da, es gibt sogar Live-Online-Trainings zu ersteigern, bzw. Teilnehmerplätze in solchen, zum Beispiel Excel Trainings für 169,00 EUR für 4 Unterrichtssessions von je 1.5 Stunden.

Der Anbieter ist die Firma http://www.internet-live-seminar.de/. Auf den Bilder ist zu erkennen, daß als Virtueller Klassenraum WebEx genutzt wird.

plexgo, der Wissensbörse gibt es seit März 2007. Die Auktionsplattform wirkt noch etwas leer.Ich bin gespannt ob diese Art des "Wissenonlineshops" sich durchsetzt und wenn ja, welche Form der Wissensvermittlung sich bevorzigt durchsetzen wird.


Echtzeit-News Nr. 15 Kurznachrichten aus der Branche - Es grünt so grün..

Matthias Rückel | 01 Juni, 2007 20:19

...wenn wir alle Webkonferenzen statt Autos und Flugzeuge nutzen würden. Angefangen hat es vor ein paar Monaten, da hat der erste Webkonferenz-Anbieter die Umweltverträglichkeit seiner Dienstleistungen entdeckt und dann der zweite, der dritte, der vierte und wieder der. Wer klaut wohl von wem die Ideen?

Arkadin geht weiter und kündigt immerhin eine virtuelle Veranstaltungsreihe für umweltfreundliche Geschäftstrategien an. Darüberhinaus können Sie mit dem WebEx CO-2 Rechner ausrechnen, wie gut Sie der Umwelt tun.


Second Life und E-Learning: Vergessen Sie Second Life!

Matthias Rückel | 16 Mai, 2007 08:56

Herr Sprenger, der Pressesprecher des renommierten E-Learning Anbieters IMC AG hat neulich im Checkpoint-eLearning seine Erkenntnisse Meinung über Second Life in einem Satz zusammengesfasst: Vergessen Sie Second Life!

Gott sei Dank, hat er seine Meinung als privat "Das ist meine Meinung, wohlgemerkt!" deklariert und damit seinen renommierten Arbeitgeber rehabilitiert. Dieser Sachverhalt erlaubt mir, mich auf die gleiche sachlichen Ebene herunterzubeamen.

Neue technologische Plattformen wie Second Life, machen traditionellen Plattformanbietern natürlich Sorgen. Schließlich geht es um Kunden. Die IMC AG ist traditionell im Hochschulbereich stark. Im März waren immerhin schon 250 Universitäten in Second Life aktiv und eine Universitätsmitarbeiterin äußerte sich mit gegenüber sinngemäß: "Durch Second Life brauchen wird bald keine unsägliche Lernmanagement-Plattform mehr" Ja, das macht Grund zur Sorge.

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Echtzeit-News Nr. 14 Kurznachrichten aus der Branche: IBM kündigt Server für 3D-Welten an.

Matthias Rückel | 29 April, 2007 11:00

Das Ergebnis eines 10 Millionen Dollar Engagements in Second Life?
Ich habe mich schon länger gefragt, welche Pläne IBM in der virtuellen Welt Second Life eigentlich verfolgt. Die offiziellen Mitteilungen, Second Life als Plattform für die interne Zusammenarbeit zu nutzen ("Chatten ist einfacher als Telefonieren") ist für einen globalen Anbieter der eigenen Webcollaborationssoftware "Notes" und "Sametime" mehr als fragwürdig gewesen. Jetzt scheint es klarer. IBM hat Erfahrungen in virtuellen Welten gesammelt und geforscht. Das Ergebnis ist laut Herald Tribune eine neue Servergeneration, die den hohen Anforderungen von 3D-Welten gerecht wird. Daraus darf interpretiert werden, daß die Erfahrungen von IBM in virtuellen Welten wie Second Life hohe Zukunftspotentiale sieht, oder?

Während des Verfassens der unteren Artikel bin ich auf eine Stellungnahme des IBM-Vice-Präsetenden Gelardi gestossen, die meien Vermutung bestätigt:

“I would argue that the world doesn’t yet understand the promise of [virtual world] technology,” Gelardi said. “We see this technology moving into banking and retail and anything where the consumer is involved in a transaction of commerce that they would today do over the Web, online shopping, online banking."

Linden Lab veranstaltet Wettbewerb für Sprechergesten in Second Life.
Damit nach der Einfühurng der Sprachübertragung die in der virtuellen Welt beheimateten Avater bei Ihren Reden und Präsentation über eine ausreichende Anzahl von Gesten verfügen gibt es einen Wettbewerb vor Vortrags- und Redegesten. Eine Erklärung für nicht Second Life Bewohner: Spezielle Körperhaltungen und Gesten eines Avatars müssen in Second Life erst "programmiert" werden.

Live-Online Trainings im Aufwind
Die positive Marktlage zieht neue Wettbewerber an - darauf reagieren die etablierten Anbieter mit neuen Produkten und Geschäftskonzepten steht zumindestens in letzten Newsletter der LEARNTEC

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Schon wieder steigt ein Weltunternehmen in die Welt der Webkonferenzen ein

Matthias Rückel | 26 April, 2007 09:22

Google kauft den schwedischen Desktop-Videokonferenzanbieter Marratech verkündete kurz und knapp am Donnerstag der Google Blog.

Bedeutet der Kauf einen Frontalangriff von Google auf WebEx , den führenden Webkonferenzanbieter in den USA? Wird Google der WebEx Killer? Wird Marratech eine Ergänzung für Google Talk? Oder hat Google nur ein Werkzeug zur internen Kommunikation gekauft, wie der Web Ex Sales Manager David Chao -natürlich rein uneigennützig- feixt?

Ich kenne die Marratech Lösung aus diversen Projekten sehr gut. Sie ist eine sehr gute Vidiokonferenzsoftware für verschiedene Betriebssysteme. Mit dem 30 MB Client (nach der Installation 80 MB) ist Marratech nicht als Webapplikation für spontane Webkonferenzen zu betrachten, sondern positioniert sich eher als interne Arbeitsumgebung.

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Echtzeit-News Nr. 13 Kurznachrichten aus der Branche

Matthias Rückel | 25 April, 2007 19:25

Vodafone nutzt Centra

Laut Checkpoint eLearning implementierte HP für seinen Kunden Vodafone eine Lösung für virtuellen Trainings und Meetings. Interessanterweise wird der virtuelle Klassenraum von SABA/Centra und nicht das hauseigene HP-Produkt genutzt.

Räumliche Darstellung contra anonymer Lernwelt

Second Life ist dem CheckpointeLearning ein kurzer Artikel wert. Zentrale Begründung für die Universitätslehre in Second Live: "Interaktive Lerntools sollen den Lerneffekt in einer anonymen virtuellen Welt transparent machen, indem etwa Lernmaterial räumlich dargestellt und dadurch erlebbarer wird."

In vier Jahren sind 80% der Internetnutzer auch in virtuellen Welten

Die Gartner Group prognostiziert das im Jahr 2011 80% der Internetanwender Mitglieder in virtuellen Welten sein werden. Diese Aussage bezieht sich nicht nur auf Second Life, sondern auf andere virtuelle Welten. Die fünf Gesetze für Unternehmen in virtuellen Welten sind laut Gartner:

  1. Virtual worlds are not games, but neither are they a parallel universe (yet).
  2. Be relevant and add value.
  3. Behind every avatar is a real person.
  4. Understand and contain the downside.
  5. This is a long haul.

Die Bedeutung dieser Aussagen werden wir im nächsten Webinar über Second Life diskutieren.

Das Netz menschlich machen

Spiegel online entdeckt den Menschen hinter dem Internet und stellt eine Software vor, mit de Avatare von Webseite zur Webseite mitgenommen werden können. Nicht wirklich neu die Idee, hat sich leider bis jetzt noch nicht durchgesetzt.

Neue Technologie - neue Dienstleistungen

Keine Lust auf ein einsames Dinner? Kein Problem - mittels Mitesser per Videokonferenz. Da war doch noch irgendwo ein passendes Video?


Echtzeit-News Nr. 12 Kurznachrichten aus der Branche

Matthias Rückel | 04 April, 2007 14:35

Die Invasion der Web 2.0 Echtzeit Community Bausteine ist da: YouCams (VideoChat und Community), Talkr (Sprache Chat), Userplane (VideoChat und Community), Jabbits (VideoChat). Vlip (Video Clip Community) und Paltalk (VideoChat).

Die Invasion geht weiter, Update 04.04.07:

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Informationstechnologien an der Schule - Wer kann helfen?

Matthias Rückel | 02 April, 2007 15:47

Gestern erreichte mich die E-Mail eines Lehrer mit der Bitte um Unterstützung. Er beklagt die mangelnde Möglichkeiten und Nutzung von Informationstechnologien an der Schule und möchte eigenverantwortlich ein Pilotprojekt durch führen, die notwendige Technologie steht. Er benötigt Unterstützung für sein Konzept.

Ich finde diese Initiave unterstützenswert! Also suchen wir hier die Öffentlichkeit! Wenn Sie Projekte und Quellen über die Nutzung von E-Learning, Videokonferenzen etc. in Schulen kennen, bitte teilen Sie es mit. Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar!

Die E-Mail im Ganzen:

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Die Bildschirme werden auch immer größer...

Matthias Rückel | 30 März, 2007 09:35

Verschwinden der Grenzen zwischen gegenständlicher und digitaler Welt, virtuelle 3D Konferenzen und das Ganze auf großflächigen wandfüllenden Monitoren. Wow, wie verteilte Zusammenarbeit in 10- 15 Jahren wohl aussieht?


Die Grenzen verschwinden immer mehr....

Matthias Rückel | 30 März, 2007 09:07

Virtuelle Realität und echte Virtualisierung? Was ist echter?

Video: Sony


Die Netviewer Academy und die Bildungsbranche

Matthias Rückel | 28 März, 2007 10:45

Endlich habe ich Zeit gefunden, den hier versprochenen Bericht über die Netviewer Academy zu schreiben. Netviewer ist einer der führenden deutschen Anbieter für Live-Online-Collaboration. Application Sharing, ergänzt durch eine Kombination zusätzlicher Funktionen, ist das Herzstück der Netviewer Produkte.

Anwendern eine Businessplattform wie die geplante Academy anzubieten liegt im aktuellen Trend. Der neue Dienst "Prime" von Skype geht in eine ähnliche Richtung. Service Providing entwickelt sich augenblicklich im Bereiche der Echtzeitkommunikation vom reinen "virtuellen Raum bereitstellen" zur unterstützenden Geschäftsplattform weiter.

Auf der Cebit konnte ich mir den Prototypen, der für Mitte des Jahres geplanten Netviewer Academy ansehen. Der Schritt, daß in Deutschland ein renommierter Anbieter eine "Plattform für Live-Online-Trainings" eröffnet, ist m. A. n. überfällig. Den Versuchen einiger kleinerer und unbekannter Pioniere war bis jetzt leider nicht der Erfolg gegönnnt und die Großen der deutschen Bildungsbranche haben sich bis jetzt nicht wirklich bewegt.

Screenshot des Academy Portals

Was soll die neue Netviewer Academy bieten?

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Echtzeit-News Nr. 11 Kurznachrichten aus der Branche

Matthias Rückel | 23 März, 2007 16:43

Zeitung und Kaffee

Das Dental Online College erpobt gerade die ÄrzteFortbildung per Live-Online-Sessions: http://www.dental-online-college.de/

Ein neues Add-In für Microsoft Live Meeting erlaubt die Planung von Webkonferenzen per Outlook, MS-Office und MSN Messenger (Chat).

In den USA finden immer noch intensive Diskussion bezüglich des Kaufes von WebEx durch Cisco statt: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Firedoodle Whiteboard als Ergänzung für Firefox. Neben der generellen Anwendung als spezielle Ergänzung von Bookmarks/Favoriten ist Firedoodle aufgrund seiner "Whiteboard-Funktionen" auch für "Gemeinsames Surfen" per Application Sharing sinnvoll.


Echtzeit-News Nr. 10 Kurznachrichten aus der Branche - Eindrücke von der cebit

Matthias Rückel | 19 März, 2007 15:00

Auf der Cebit war der Kauf von Webex durch Cisco natürlich erst Gerücht und wurde dann durch die Pressemeldungen bestätigt. Hier, hier und hier finden Sie die verschiedensten Reaktionen auf den Kauf. Damit gibt es jetzt auf jeden Fall drei gigantische Global Player in der Branche: Cisco, Microsoft und IBM.

Genesys Conferencing hat mich durch die neue AJAX basierte Version ihrer Collaborationssoftware beeindruck. Besonders die Integration von Telefon und Voice over IP ist gelungen.

Bis jetzt stand ich "nur" Wiederverkäufern sehr kritisch gegenüber. Der Besuch von NetConnect überzeugte mich, daß Reseller auch Mehrwerte anbieten, die die Orginalanbieter in dieser Form nicht besitzen. Aus diesem Grund gibt es ab heute in der Linkliste auch die neue Kategorie "Reseller/Wiederverkäufer".

Skype bot auf der Cebit Unterstützung für den Verkauf von Hardware für Skype. Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Skype Journal.

Das Spannende für Trainer und Berater ist aber der letzte Woche angekündigte Bezahldienst "Skype Prime". Wie bei den kostenpflichtigen Telefonrufnummern können damit Dienstleistungen und Skype-Gespräche abgerechnet werden. Der Dienst befindet sich noch in der Testphase und ist im Moment ab Skype 3.1 unter Windows verfügbar. Einen Bericht von Skype Prime werde ich nach meinen Tests hier veröffentlichen.

Einen spannenden Marketingansatz verfolgte daviko aus Berlin. Durch die guten Kontakte zu den deutschen Universitäten war ein Netz von 7 Videokonferenzteilnehmern über die Cebit gespannt.

Die angekündigte Netviewer-Academy ist für den deutschen Markt ein echtes Novum. Ein ausführlicher Artikel folgt in kürze.

Update: Ein Bericht über die Konditionen von Skype Prime im Skype Journal


Netviewer Academy wird auf Cebit vorgestellt.

Matthias Rückel | 15 März, 2007 13:55

Deshalb fahr ich zur Cebit, um mir die geplante Netviewer-Academy anzusehen:

Aus der Pressemitteilung:

Netviewer präsentiert auf der CeBIT das Internetportal „Netviewer Academy“.

Netviewer stellt hierfür die einfach zu benutzende Software one2meet bereit und übernimmt administrative Aufgaben im Umfeld der Seminare wie Teilnehmer-, Buchungs- und Zahlungsverwaltung. Ob Weiterbildungs- oder Vertriebsveranstaltung – die Netviewer Academy bietet eine Plattform für jeden Bedarf, die ganz ohne unternehmerisches Risiko genutzt werden kann.

Die Netviewer Academy soll Ende des ersten Halbjahres 2007 live gehen und wird über ein breites Spektrum an Online-Seminarangeboten, sogenannte „Webinare“, zu unterschiedlichsten Themen und von verschiedenen Anbietern verfügen. Die Software one2meet von Netviewer ermöglicht es Trainern und Teilnehmern, sich bei den Online-Schulungen live in einem virtuellen Seminarraum zu begegnen. Die Netviewer Academy soll helfen, die bei konventionellen Schulungen anfallenden Kosten durch Reise und Arbeitszeitverlust einzusparen. Außerdem bietet sie Unternehmen die perfekte digitale Umgebung, in der beispielsweise Produktpräsentationen des Vertriebs ohne großen Aufwand abgehalten werden können.

Ein Webinar in der Netviewer Academy ist eine Online-Schulung, die zu einem festgelegten Zeitpunkt stattfindet. Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmer per E-Mail einen Link – nach nur einem Klick kann das Seminar starten. Während des Webinars werden Schulungsinhalte via Internet vom Bildschirm des Trainers auf die Bildschirme der Teilnehmer übermittelt, so dass alle beteiligten Personen die gleichen Inhalte sehen. Wird eine Webcam eingesetzt, kann auch ein Videobild des Trainers übertragen werden. Auftretende Fragen werden per Telefon, VoIP (Voice over IP) oder Chat gestellt und beantwortet.

Unternehmen und Trainer können ihre Webinar-Angebote künftig kostenlos auf dem Marktplatz der Netviewer Academy veröffentlichen. Sie haben dabei die Wahl, ob ein Webinar für alle Interessenten öffentlich zugänglich sein soll oder – vergleichbar mit einer Inhouse-Schulung - einem bestimmten Teilnehmerkreis vorbehalten bleibt. Der wesentliche Vorteil des Geschäftsmodells der Netviewer Academy ist hierbei, dass Anbieter nicht in Vorleistung gehen müssen und so auch kein Investitionsrisiko eingehen. Die Abrechnung erfolgt ausschließlich umsatzabhängig nach dem durchgeführten Seminar.

Meine Eindrücke von der Academy beschreibe ich nach der Cebit hier!


Echtzeit-News Nr. 9 Kurznachrichten aus der Branche

Matthias Rückel | 13 März, 2007 07:42

VidSoft Inc., ein international führender Hersteller von internetbasierten Unified Rich Media Kommunikationslösungen, stellt die neue Version seiner Collaboration Lösung für die visuelle Online-Zusammenarbeit vor.(Pressemitteilung)

Sightspeed, Anbieter von Videotelefondiensten für Endverbraucher und Kleinunternehmen, bringt Version 6.0 auf den Markt (Video).

Die neue Ausgabe (06/2007) des Computermagazins c't widmet einen vielseitigen Artikel dem Thema "Konferenzen im Web". Ausführlich wird auf technische Details eingegangen, es werden 6 Unternehmenslösungen vorgestellt.. Abgesehen von einige inhaltlichen Fehlern und Ungenauigkeiten, ist der Artikel der infomativste gedruckte Artikel über Webkonferenzen, den ich bis jetzt gelesen habe.

Genesys Conferencing, präsentiert auf der CEBIT 2007 eine neu entwickelte Ajax-basierte Lösung. (Pressemitteilung)


Echtzeit-News Nr. 8 Kurznachrichten aus der Branche

Matthias Rückel | 08 März, 2007 09:15

Second Life erhält ernstzunehmende Konkurrenz durch Sony.

Sony hat für die Spielekonsole PS3 eine virtuelle Weelt angekündigt. Die Grafik ist deutlich besser als bei Second Life. Ein weiteres Indiz, daß die digitale Kommunikation sich in Richtung 3D-Welt bewegt. Quelle: Marcus Breuer

Neu oder übersehen?

Der Webkonferenzserviceanbieter (was für ein Wort!) BIZConference nutzt Flash und bietet drei verschiedene Servicelevel an. Die Preisinformationen sind noch spärlich.

Microsoft steigt in das Voice over IP Geschäft ein.

In der Informationweek ist ein Artikel über die neuen Pläne zu lesen. Scheinbar sieht Microsoft im Geschäft der Sprachübertragung einen lukrativen Markt.

Kostenlose Videokonferenzsoftware auch für Macintosh.

Camshare bietet mit Camfrog 1.3 jetzt auch für Macintosh eine kostenlose Videokonferenzsoftware an.

Weitere Artikel zu Second Life


Echtzeit-News Nr. 7: Kurznachrichten und Fundstücke aus der Branche

Matthias Rückel | 12 Januar, 2007 08:48

Zeitung und Kaffee

  • cme24 meldet, daß ilinc die Version 9.0 für die Collaboration Suite für den Frühling angekündigt hat. Auffälligste Änderung ist die dann möglich Multipoint-Videokonferenz.
  • POWWOW nennt sich jetzt Yugma und bietet immer noch einen javabasierten kostenfreien Desktop Sharing Service an.
  • WorldLink Pro ist ein neuer Webkonferenz-Service auf dem Webkonferenzservicemarkt.
  • Oh je, muss ich den Blog bald mit Suchen und Ersetzen durchforsten? Das Wort "Webinar" wurde in den USA als Marke geschützt.
  • Es wird viel diskutiert, ob das neue iPhone von Apple Computer Inc. Auswirkungen auf die Geschäftswelt nicht hat oder bestimmt haben wird.
  • Wichtig für Live-Online-Workshops: Gute Laune erhöht die Kreativität, hemmt laut Wissenschaftsblog aber konzentriertes Arbeiten.
  • Wieder eine Menge neue Termine im Eventkalender

Telefonkonferenzen einmal ganz anders...

Matthias Rückel | 18 Dezember, 2006 18:23

Das Telefonkonferenzen nicht nur im Geschäftsleben ein sinnvolle Rolle spielen, ist im neuen Newsletter (PDF) des Konferenzserviceanbieters meetyou nachzulesen.

Die Vereinigung bibelgläubiger Christen der Gemeinde Schömberg- Bieselsberg im nördlichen Schwarzwald überträgt ihre Gottesdienste aus dem Gemeindehaus per Telefonkonferenz. Damit haben auch ältere und kranke Gemeindeglieder, die nicht in den Gottesdienst kommen können, die Möglichkeit, am Gottesdienst teilzuhaben.


Warum gerade kleine und mittlere Unternehmen an eCollaboration denken sollten.

Matthias Rückel | 13 Dezember, 2006 13:58

Sinngemässes Zitat von Richard Scase auf dem 2. Dresdner Zukunftsforum 2006:

"Im 21. Jahrhundert werden sich bestehende Geschäftsmodelle dramatisch verändern und bisherige Erfahrungen kaum eine Gültigkeit mehr haben. Es wird das Jahrhundert der kleinen Unternehmen werden, die aber auch in der Lage sind, global zu agieren."

Via Centerstage.


Themencluster “Live Online Training” auf der LEARNTEC 2007 - Stand E 175 !

Matthias Rückel | 05 Dezember, 2006 10:40

LEARNTEC 2007
Abbildung: Neues Raumkonzept der LEARNTEC 2007

"Live Online Trainings" werden auf der LEARNTEC 2007 endlich zu einem Schwerpunktthema und damit aus ihrem Schattendasein herausgeführt. Nicht nur eine Umfrage und ein spannendes Shoot out Event, sondern ein ganzes Themencluster widmet sich "Live Online Trainings in virtuellen Klassenräumen". Sie finden das Themencluster auf dem Stand E 175 in der Messehalle.

Interessierte Aussteller können sich ab sofort per Fax-Formular (PDF) anmelden!

Welche Vorteile bietet ein Themencluster für die Messebesucher?

Als Messebesucher kennen Sie die Hektik auf den Messeständen. Oft ist nur ein flüchtiger Eindruck möglich, dem Anbieter bleibt nur wenig Zeit für kurze Präsentationen und Softwaredemonstrationen.

Das Themencluster „Live Online Training“ auf der LEARNTEC 2007 wird das ändern. Es bietet den Besuchern der Messe die Möglichkeit in Ruhe verschiedene virtuelle Klassenräume für synchrone eTrainings zu testen. Auf dem Stand des Themenclusters "Live Online Training" stehen den Besuchern Arbeitsstationen mit Webcams und Headsets zur Verfügung. Per Mausklick gelangen sie in den virtuellen Klassenraum ihrer Wahl und können die Leistungsfähigkeit und Funktionen der Systeme im Echtbetrieb erfahren. Kompetente Ansprechpartner stehen den Testenden innerhalb der virtuellen Räumen zur Verfügung.

Das Themencluster „Live Online Training“ bietet den Besuchern der LEARNTEC die einmalige Möglichkeit mehrere virtuelle Klassenräume nacheinander zu besuchen und die Systeme der verschiedenen Anbieter direkt miteinander zu vergleichen.

Vorteile für Aussteller

Mit dem Themencluster bieten die Organisatoren der LEARNTEC nicht nur dem Publikum, sondern auch den Anbietern neue innovative Möglichkeiten. Anbieter virtueller Klassenräume haben die Möglichkeit im Rahmen des Themenclusters als" virtuelle Aussteller" auf der LEARNTEC 2007 und im Internet präsent zu sein. Informationen über diese Variante der Messeteilnahme erhalten interessierte Aussteller unter jochen.georg[at]kmkg.de und können sich ab sofort per Fax-Formular (PDF) anmelden!

Die Umsetzung des Konzeptes stellt die konsequente Weiterentwicklung der virtuellen Messebüros auf dem Messestand von direct dialog im Jahr 2006 dar.

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Verbreitung von Webkonferenzen noch ausbaufähig

Matthias Rückel | 22 November, 2006 14:56

Interessante Zahlen über den Verbreitungsgrad von Webkonferenzen im produzierenden Gewerbe sind in einer Pressemitteilung von WebEx zu finden:

"Befragt wurden 210 Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern in Branchen wie Maschinenbau (31%), Metallverarbeitung (16%) oder Elektrotechnik (15%).

Das überraschende Ergebnis: Nicht einmal jedes zehnte Unternehmen (8%) setzt Webkonferenzen ein. Damit liegt das produzierende Gewerbe bei lediglich der Hälfte des deutschen Gesamtdurchschnitts von 14%.

Produzierende Unternehmen, die mit Webkonferenzen arbeiten, können die praktischen Vorteile sehr klar benennen: mit jeweils 77% stehen Zeitersparnis und effizientere Kommunikation mit Mitarbeitern in aller Welt an der Spitze, dahinter folgen Kostenersparnis (65%) und verbesserte externe Kommunikation mit Partnern, Kunden und Zulieferern (41%).

Rund zwei Drittel (65%) der Anwender nutzen gehostete Lösungen, anstatt eigene Systeme einzusetzen, die bei der Anschaffung und den Betriebskosten in der Regel deutlich mehr Kosten verursachen."

Mein Fazit: Die Branche steht in Deutschland erst am Anfang.


Virtuelle Besprechungen und "Social Software", passt das zusammen?

Matthias Rückel | 22 November, 2006 11:25

Jochen Robes macht auf eine Definitionsdiskussion in "Social Software for Learning" aufmerksam. In den Kommentaren des Artikels wird eifrig darüber diskutiert, in wie weit die Kriterien einer "Social Software" durch "virtuelle Konferenzen" erfüllt werden.

Technisch sind solche offenen virtuellen Konferenzräume mit Linktausch in beide Richtungen und dem Einstellen von Inhalten durch jedermann möglich. Ähnlich wie bei einem Wiki können die Betreiber virtueller Meetingräume Rechte vergeben, wer welche Inhalte ändern darf etc. Die Zugänge können ohne schützende Passwörter und Nutzerdaten frei gegeben werden. Erste kostenfreie/kostengünstige Systeme und OpenSource gibt es auch.

Webkonferenzen sind aber auf ein anderes Kommunikationsszenario als "klassische" Social Software hin ausgelegt. Es geht um die unmittelbare Kommunikation ohne zeitliche Verzögerung.

Der "Veranstaltungscharakter" ist für virtuelle Besprechungen ein zentraler Mehrwert, den asynchrone Diskussionen und Verlinkungen in Blogs und Wikis weder besitzen noch benötigen. Marschieren Sie in ein Lokal und hoffen dort Fachexperten zu treffen? Nein, nur wenn eine entsprechende Veranstaltung angekündigt ist, ansonsten widmen Sie sich den einschlägigen abonnierten Fachmagazinen.

Werden deshalb Webkonferenzsysteme bis jetzt noch nicht als offene "Live-Online-Cafés" genutzt?

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Ein vollkommen neues Argument für Webkonferenzen: Der US-ZOLL

Matthias Rückel | 15 November, 2006 14:42

Webkonferenz-Anbieter führen ein Menge richtiger und wichtiger Vorteile für Webkonferenzen ins Feld:

  • Keine Reisezeiten
  • Keine Reisekosten
  • Keine Staus und verspätenden Züge
  • Keine umständlichen Sicherheitskontrollen an Flughäfen
  • Mehr Lebensqualität
  • Schnellere Arbeitsprozesse
  • Bessere Ergebnisse durch eine effektiver Kommunikation und so weiter und so weiter...

Es ist ein neuer hinzugekommen: Die Rechte des US-Zoll!

Joe Sharkey beschreibt in der NewYork Times Online, daß Notebooks von Geschäftsleuten bei der Einreise ohne Angabe von Gründen konfisziert werden können und die darauf enthaltenen Daten untersucht werden dürfen. Privatsphäre? Es war einmal! Geschäftsgeheimnisse? Vergessen Sie es!

Nimmt der US-Zoll diese Rechte wirklich war? Kennen Sie jemanden, dessen Daten bis ins Detail untersucht worden sind?


Zusammenarbeit in Echtzeit wird von renommierten E-Learning Bloggern entdeckt.

Matthias Rückel | 10 November, 2006 10:40

Der Vorteil und der Nutzen von Webkonferenzen und virtuellen Klassenräumen hat sich im Oktober in der E-Learning Szene herumgesprochen Nach Jochem Robes hat der E-Learning Papst Eliott Masie die Zusammenarbeit in Echtzeit entdeckt!

Eliott liefert in seinem Newsletter einen kurzen Erfahrungsbericht und ist von den Möglichkeiten und dem Ergebnis sehr angetan. Willkommen im Club!

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Skype 3.0 Beta ist da - ein erster und zweiter Eindruck

Matthias Rückel | 08 November, 2006 17:31

Skype 3.0 Screen

Abbildung: Integriertes Fenster mit Skypecast-Liste

Eben ist die Meldung reingetickert. Skype 3.0 Beta ist verfügbar und kann heruntergeladen werden. Die auffalligste Änderung betrifft die Skypecasts. War es bis jetzt notwendig die Internetadresse (URL) der Skypecast Homepage zu kennen, befindet sich jetzt in der neuen Registerkarte "Live" eine Liste der laufenden Skypecasts. Als Teilnehmer eines Skypecasts sehe ich die Teilnehmerliste ebenfalls in einem neuen integrierten Fenster. Vorbei die Zeit der Pop-Ups im Browser, das ist ein echter Fortschritt.

Skype 3.0 Screen

Abbildung: Integriertes Fenster mit Skypecast-Teilnehmern

Öffentlicher Gruppenchat.

Unter dem Menü "Aktion / Assistent für moderierte Unterhaltung" können Sie einen Skype-Gruppenchatraum einrichten und den Link über Webseiten und E-Mails zugänglich machen. Kommen Sie doch vorbei!

Die angekündigte Verbesserung der Oberfläche, ist unter anderem in Form von Untermenüs unter den Karteikarten wiederzufinden und macht einen guten ersten Eindruck. Das Plug-In für Telefonanrufe per Mausklick beim Surfen stellte sich dagegen als die schon bekannte Toolbar für den Internet Explorer (Artikel) heraus.

Ach ja, als Leckerli können die Google Toolbar können Sie jetzt auch mit dem Skype Set-Up installieren. Habe ich diese Möglichkeit nicht schon mal irgendwo gesehen...?

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OpenSpace-Online® gehört zu den Gewinnern des "Top 10 World Changer 2006" Award

Matthias Rückel | 26 Oktober, 2006 08:56

Mit dem international hoch angesehenen Global Award zeichnet das World E-Gov Forum und PoliticsOnline zum 7. Mal besondere Vordenker und Innovatoren aus, die demokratieunterstützende Prozesse und die Zusammenarbeit im Internet nachhaltig verändern. Wir gratulieren Gabriela Ender und Ihrem Team zum Erfolg!

Was ist OpenSpace-Online?OpenSpace-Online® stellt eine in Phasen nach einander ablaufende textbasierte Internet-Konferenzmethode dar, in der zwischen 5 und 75 Personen gleichzeitig an einem für sie wichtigen Thema lösungsorientiert zusammen arbeiten. "Online-Moderatoren sind NICHT erforderlich. Weder Veranstalter noch Teilnehmer benötigen methodische oder technische Vorkenntnisse. Eine virtueller Begleiter führt alle Mitwirkenden durch den strukturierten Ablauf der meist zwischen drei bis vier Stunden dauernden Konferenz(en).

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10.000 Meter über dem Meer: Skype Videokonferenz mitten im Atlantik

Matthias Rückel | 25 Oktober, 2006 18:55

Einer aussergewöhnliche Videokonferenz durfte ich heute beiwohnen. Mein Gesprächspartner Sebastion Hensel befand sich zum Zeitpunkt der Videokonferenz im Flugzeug auf dem Weg von Berlin nach Washington. Er brachte für die GHC Global Health Care GmbH ein medizinisches Gerät in die USA.

Skypevideo Konferenz auf Lufthansa Flug nach Washington
Abb: Sebastian Hensel im Lufthansa Flug

Skypevideo Konferenz auf Lufthansa Flug nach Washington
Abb: Ein freundlicher Kollege von Herrn Hensel

Die Lufthansa bietet den mittlerweile kostenlosen Service, genannt "FlyNet", auf Flugrouten über den Nordatlantik an. Die Notebooks werden via W-Lan mit dem Internet verbunden. Die Sprachqualität war sehr gut, ohne nennenswerte Verzögerungen, die Videoübertragung beeinflußte zeitweise die Tonqualität.

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Es wächst weiter: Vyew 2.0 mit neuem Feature

Matthias Rückel | 20 Oktober, 2006 08:50

Anfang Oktober ist die Version 2.0 von Vyew herausgekommen. Jetzt gibt es schon die erste neue Funktion.

Bildschirm Vyew 2.0

Die Navigation oben rechts über der Folie ist gegenüber der Vorversion deutlich konfortabler geworden. Die Reihenfolge der Folien lässt sich jetzt mit der Maus ändern.

Eine ausführliche Beschreibung von Vyew 2.0 finden Sie hier. Eine Vyewshow, die mit der Version 1.0 erstellt wurde, können Sie sich hier ansehen.

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Digitales Studieren hat sich in den USA durchgesetzt.

Matthias Rückel | 13 Oktober, 2006 09:26

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Der 17. Statusbericht im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Lernkultur Kompetenzentwicklung"/ "Lernen im Netz und mit Multimedia" ist erschienen. In dem Bericht von Astrid Gussenstätter liegt der Schwerpunkt auf dem Lernen im Netz und mit Multimedia in den USA, August 2006. Hier die wichtigsten Informationen aus dem Abschnitt "Synchrones interaktives eLearning":

"Digitales Studieren hat sich in den USA durchgesetzt. Die profitablen Angebote haben Qualitätsmerkmale umgesetzt. Qualität wird in den USA in enger Verbindung mit synchron interaktiven Bestandteilen gesehen. (...)

Als Vorzüge des synchronen eLearnings wurden die reduzierten Reisekosten und die Interaktion mit live-instructors und SMEs (Small and Medium- Sized Enterprises – kleine und mittlere Unternehmen/ KMU) genannt (...).

Als Herausforderung für synchrones eLearning wurden - wie bereits im Vorjahr -

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Die Angst vor dem Neuen und Unbekannten

Rueckel | 12 Oktober, 2006 03:42

Hilfe, nicht mit mir!

In einer Umfrage von Collaborativ Strategies (PDF) aus dem Jahr 2005 sind ein paar interessante Daten über die Nutzung von Software zur Zusammenarbeit aufgeführt. Interessant ist die Verteilung der Befragten (Rückmeldungen) der Studie also solche:

  • 43% sind kleinen Organisationen zuzuordnen (bis 100 Personen),
  • 20% mittleren Organisationen (bis 1.000 Personen) und
  • 37% großen Organisationen.(über 1.00 Personen).

Das bedeutet, daß die Beschäftigung mit Webcollaboration nicht alleine eine Domäne großer Unternehmen ist. Im Gegenteil, gerade kleine Unternehmen können durch die drastische Erhöhung ihres Wirkungskreises immens profitieren.

Das wirklich spannende Ergebnis ist aber, daß

  • 72% sich unsicher fühlen, wie die neue Technologie zu nutzen ist und
  • 65% Furcht vor dem Anwendung dieser Technologie haben.

In diesen Ergebnissen spiegelt sich die Erfahrung wieder, daß der Wechsel einer Technologie relativ einfach ist, die dazugehörende kulturelle Veränderung der Technologienutzung aber schwer. Software zur Zusammenarbeit ist im Unternehmen kein Selbstläufer, Veränderungsmanagement und Schulungen müssen die Einführung und Nutzung aktiv begleiten.

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Schnäppchen die kaum einer möchte: Wordschulungen für 10 EUR die Stunde

Matthias Rückel | 04 Oktober, 2006 09:30

Die Leserin G.P. schrieb mir vor einiger Zeit eine entrüstete E-Mail. Die E-Mail enthielt einen Hinweis auf ein sehr, sehr preiswertes Angebot an Live-Online-Trainings für MS-Office:

"Können Sie sich vorstellen, z.B. einen Excel-Kurs im VC für 10 EUR/Stunde anzubieten? Ich bin ziemlich entsetzt..."

Ich stehe sehr, sehr preiswerten Angeboten sehr kritisch gegenüber, wie Sie hier nachlesen können. Und ging ich dem Hinweis nach und fand auf der Webseite der eschule-live.de tatsächlich Angebote der oben erwähnten Preisklasse. Dazu noch ein paar Schnupperkurse für Office 2007 für 5,00 EUR.

Aber bleiben wir bei den 10 EUR pro Teilnehmer. Als Mindestzahl werden vier Personen auf der Webseite genannt. Das bedeutet einem Umsatz 40 EUR pro Stunde Live-Online-Training. Die Lizenzkosten für den virtuellen Klassenraum, Teilnehmeradministration, Rechnungsstellung ggf. Support müssen abgezogen werden. Da bleibt folglich nicht mehr viel übrig für einen gut ausgebildeten(?) eTrainer. Es sei denn, die Globalisierung hat zugeschlagen und irgendwo auf der Welt sitzt ein sehr preiswert arbeitenden deutschsprechender eTrainer mit niedrigen Lebenshaltungskosten.

Neugierig wie ein solcher Preis zustande kommt, meldete ich mich für eine kostenlose Schnuppersession an, die direkt am folgenden Montag stattfand. Nach einer kurzen Systemeinführung führten Herr Ulrich Münchhalfen und ich ein freundliches Gespräch über die Aktivitäten der eSchule-live.

Die eSchule-live ergänzt bei ihren Firmenkunden Präsenztrainings mit virtuellen Klassenräumen und versucht nun herauszufinden, ob für Privatkunden oder Einzelpersonen schon ein Markt für offene Live-Online-Trainings vorhanden ist. Und bei dieser Marktforschungsaktion sollte der Preis kein Hinderungsgrund darstellen, deshalb sei er so niedrig angesetzt. Da die Firmeninhaber die eTrainings selbst durchführen enstehen keine zusätzlichen Kosten. Für ein reguläres Angebot können die Preise langfristig nicht gehalten werden.

Aus der allgemeinen Stimmungslage schloß ich, daß der erhoffte Ansturm an Interessenten bisher ausgeblieben ist. Dabei wäre die eSchule-live nicht der erste Anbieter, der sich mit einem Portal und Live-Online-Trainings und einem sehr güngstigen Preis vorwagt und nicht die erhoffte Resonanz erzielt. Dagegen verzeichnen Portale mit speziellen Zielgruppen und Themen und höheren Preisen erste Erfolge.

Die Ursache liegt meiner Meinungs nach in dem Fehlschluß, daß der Preis auschlagebend ist. Kunden müssen einen echten Mehrwert in einer Dienstleistung oder einem Produkt erkennen, dann bezahlen Sie meiner Erfahrungs nach auch einen vernüftigen Preis.

Welche Wahl habe ich als Office-Nutzer für 10 EUR an Informationen zu kommen?

  • Für 10 EUR bekomme ich ein gutes Buch.
  • Für etwas mehr sogar eine Schulungsunterlage eines Fachverlages.
  • Lernprogramme auf den Grabbeltisch im Kaufhaus gibt es für den Preis auch.

Die drei genannten Alternativen habe ich aber immer zur Verfügung, nicht nur eine Stunde lang. Sie besitzen den echten Mehrwert "Nachschlagen bei Fragen". Warum sollte ich mich also zur festgelegten Zeit über einem (noch) unbekannten Medium für eine kurze Zeit schulen lassen? In einer kurzen Session lässt sich nur vortragsähnlich ein Überblick geben oder ein einziger Schwerpunkt z.B. Serienbriefe etwas gründlicher betrachten.

Der Wertwert eines virtuellen Klassenraums liegt in den Möglichkeiten der Interaktionen, der Analyse und Bewertung des Lernstoffes. Er bietet die Möglichkeit durch Aufgaben Verhalten zu üben und Kenntnisse anzuwenden und in einer sozialer Gruppe eingebunden zu sein und Feedback zu bekommen.

Um komplexe Themen verständlich zu präsentieren und die Teilnehmer aktiv üben zu lassen bedarf es einfach mehr Zeit und einer aufwendigen Vorbereitung, beides ist bekanntlich nicht gerade preiswert.

Aus diesen Gründen glaube nicht an einen deutschen Markt im "sehr preisbewußten Segment" für kurze Live-Online-Trainings.Gerade bei MS-Office spricht noch ein gewichtiges Argument dagegen. Es gibt kostenlose Webcasts und Recordings für Office 2007 direkt bei Microsoft (leider müssen Sie dazu eine ziemlich umständliche Registrierungsprozedur durchlaufen).

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Vyew - Webconferencing 1.0 grünt so grün. Vyew 2.0 keimt auch schon.

Matthias Rückel | 27 September, 2006 16:23

Vyew -Die etwas andere Webkonferenz Software. Von der Möglichkeit kostenlos Webkonferenzen mit Vyew durchzuführen, las ich zum ersten Mal im work-innovation Blog. Ein erster Test stellte klar, Vyew hat nicht nur eine knallgrüne Oberfläche sondern ein anderes Konzept als "klassische Webkonferenzsysteme". Folglich war erstmal ausführliches Testen angesagt. Vyew war im Rahmen der Kleingruppe meines Englisch-Coaches Moira Hunter über mehrere Wochen im Einsatz.

Um Vyew als Initiator einer Webkonferenz zu nutzen, benötigen Sie einen Vyew-Account. Der Account ist kostenfrei! Ein Vyew-Meeting wird durch eine sechsstellige Nummer identifiziert und ist in Wirklichkeit ein persönlicher virtueller Raum, der immer zur Verfügung steht. Sie geben auf der Homepage von Vyew einfach die Raum-Nummer ein und schon sind Sie drin.

Welche Funktionen und Möglichkeiten bietet Vyew 1.0?

Vyew Bildschirmfotos

Abbildung von Vyew 1.0. In der Mitte der oberen Symbolleiste sehen Sie die Symbole für die diversen Web 2.0 Funktionen

Nach Betreten des Raumes ist auf dem ersten Blick vieles von anderen Systemen bekannt. Den größten Teil des Bildschirms nimmt die Präsentationsfläche ein. Recht daneben die Teilnehmerliste und der Chat.

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PowerPoint Präsentationen im Internet: Ein Jahr Teamslide für 99 USD

Matthias Rückel | 26 September, 2006 09:15

In einer Pressemeldung kündigt der deutsche Anbieter Telepark an, daß das Produkt Teamslide ab sofort auch als Mietlösung angeboten wird. Teamslide ist eine webbasierte Software, die es erlaubt über alle Betriebssysteme und Browser hinweg Folienpräsentationen im Internet durchzuführen. Da die technische Basis serverseitig PHP und AJAX ist, benötigen Präsentator und Teilnehmer kein Java oder Flash. Die Oberfäche von Teamslide ist extrem übersichtlich und einfach aufgebaut und auf das Wesentliche reduziert.

Teamslide aus Präsentatorsicht

Links oben ist der Name mit Bild des Präsentators zu sehen. Darunter die Teilnehmerliste (im Moment noch leer), Einladungsfunktion und unten links die Liste der Folientitel mit Verwaltungsfunktionen. Im rechten Bereich ist eine Folie zu sehen, darunter die beiden Pfeile zum vor- und zurückblättern.

Welche Funktionen stellt Teamslide zur Verfügung?

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"Top 10 World Changer 2006" Award - Countdown läuft

Matthias Rückel | 25 September, 2006 09:05

World E-Government Forum und PoliticsOnline stellen die TOP20 Internatanwendungen zur Wahl, von denen erwartet wird, daß Sie die Welt des Internets und die der Politik nachhaltig verändern! Besonders interessant ist die Tatsache, daß zu den TOP20 Finalisten OpenSpace-Online aus Berlin gehört!

Was ist OpenSpaceOnline?

"Gabriela Ender und ihr Team aus Deutschland haben die OpenSpace-Online® Echtzeit-Internet-Methode entwickelt. Das "do-it-yourself" Verfahren ermöglicht in weltweit einzigartiger Weise selbstorganisiertes, engagiertes, offenes und ergebnisorientiertes Zusammenarbeiten von kleinen und größeren Gruppen in Echtzeit, unterstützt schnelle und nachhaltige Weiterarbeit und schafft neue Brücken zwischen unterschiedlichster Online- und Offline-Kommunikation." (OpenSpaceOnline)

Wenn Sie sich an der Entscheidung beteiligen möchten, haben Sie nur noch bis zum 30. September Zeit Ihre Stimmer abzugeben!

PoliticsOnline, Abstimmungsseite
(rechts oben auf weißen Banner klicken)

Weitere Informationen

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Breeze ist tot! Es lebe Adobe Connect!

Matthias Rückel | 19 September, 2006 15:30

In der gestrigen Pressemittelung von Adobe ist zu lesen, daß Adobe neue Lösungen für die Zusammenarbeit via Web-Conferencing anbieten wird. Die bisherige Produktfamilie "Breeze" wird durch "Acrobat Connect" ersetzt und ergänzt. Für Webkonferenzen wird es die beiden neuen Angebote "Acrobat Connect" und "Acrobat Connect Professional" geben. "Acrobat Connect Professional" entspricht dabei am ehesten dem bisherigem Breeze-Angebot.

Worin unterscheiden sich die beiden Alternativen?

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Echtzeit-News Nr. 6: Kurznachrichten und Fundstücke aus der Branche

Matthias Rückel | 12 September, 2006 07:16

Zeitung und Kaffee

Software für Realtime-Collaboration muss sicher, unauffällig und reibungslos im Hintergrund funktionieren und einfach zu bedienen sein. In der Regel ist das so. Das es trotzdem noch Verbesserungspotentiale gibt verdeutlichen die gefundenen Artikel.

Nach dem vor einiger Zeit Adobe mit Breeze Schlagzeilen wegen Sicherheitslücken gemacht hatte und diese mittlerweile geschlossen hat, ist nun Webex dran. Schwachstelle in beliebtem Web-Conferencing-Tool "WebEx" entdeckt (netribune)

Dazu passend ein Artikel im ecommerce Magazin über die Auswirkungen von Störungen beim eCommerce auf Verbraucher. Die Ergebnisse, daß nicht funktionierende Online-Shops das Vertraunen zum Anbieter als solchen untergraben, lässt sind auch auf Webkonferenzen und Webinare übertragen. Inwieweit beeinträchtigen Störungen von Web-Applikationen die Loyalität europäischer Verbraucher?

Wenig schmeichelhaft für Microsoft Live Meeting ist ein Blogbericht eines Teilnehmers aus den USA: Why can't MS LiveMeeting stay alive?

Wie sind Ihre Erfahrungen als Teilnehmer? Haben Sie oft technische Probleme oder läuft meistens alles glatt? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!


Open Source Webkonferenzsoftware dimdim verfehlt geplanten Termin für Alpha Version

Matthias Rückel | 07 September, 2006 10:57

dimdim Logo

dimdim webconferencing, hat den angestrebten Termin des Alpha Releases (06.09) verfehlt und vergessen dies ausreichend zu kommunizieren. dimdim hat zumindestens dem Publizisten und Experten Robin Good nicht rechtzeitig informiert und so musste Robin Good einen schon veröffentlichten Artikel korrigieren. Robin Good reagierte in seinem gestrigen Artikel verständlicherweise sehr verärgert:

"Overall, I coudn't be more disappointed. While the first release of DimDim would have looked rather acceptable and in some way promising, I have never dealt with a company with such a lack of communication and timing abilities. This is pretty scary."

Das bei Softwareprojekten Zeitpläne nicht eingehalten werden, ist nicht wirklich neu. Ein neuer Temin wurde von dimdim webconferencing noch nicht genannt, trotzdem möchte ich Ihnen ein Video über die Funktionen von dimdim nicht vorenthalten.

Kolabora.com Mitarbeiterin Livia Iacolare zeigt DimDim Funktionen aus der Präsentatoren Perspektive (Dauer: 3'37")

Update 11. September: Der Serversoftware für dimdim Version 1.0 kann seit gestern als Alpha Version hier heruntergeladen werden.

Update 14. September: Robin Good has sich beruhigt und eine weniger scharfe Version seines Artikels über dimdim veröffentlicht.

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Echtzeit-News Nr. 5: Kurznachrichten und Fundstücke aus der Branche

Matthias Rückel | 06 September, 2006 12:10

Zeitung und Kaffee

Angekündigt: Logitech QuickCall USB-Speakerphone
Foto: By Logitech

Die Freisprecheinrichtung "QuickCall USB Speakerphone for Internet Calling" wird per USB angeschlossen. Auf Wunsch lässt sich auch ein analoges Headset anstecken. Eine Software hilft laut Logitech bei der Konfiguration für verschiedene Kommunikationsanwendungen. Der Preis soll 99,- Euro betragen. Die Auslieferung soll ab Dezember 2006 beginnen. Weitere Informationen auf der US-Webseite von Logitech

Angekündigt: EasyCall Desktop - Tastatur und Maus mit Lautsprecher und Mikrofon

Foto: By Logitech

Logitechs für Internet-Telefonie ausgelegtes "EasyCall Desktop" enthält ein Stereo-Headset und eine Freisprecheinrichtung. Lautstärke, Stummschaltung sowie das Abheben und Auflegen können über die Tasten der Freisprecheinrichtung gesteuert werden. Dazu kommt die Möglichkeit, Telefonnummern oder IP-Adressen auf bestimmte Tasten zu legen. Geplanter Liefertermin ist September 2006. Der Preis des Pakets benennt Logitech mit 129,- Euro. Informationen auf der US-Webseite von Logitech

Personalie

Der Aufsichtsrat der pcvisit Software AG hat mit Wirkung zum 01. Juli 2006 Herrn Joachim Brettschneider als neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Vollständige Pressemitteilung

Lotus Sametime für Linux Desktop angekündigt

IBM kündigt Lotus Sametime für Linux Desktops an. Damit wäre IBM der erste große Anbieter der das Open Source Betriebssystem Linux unterstützt. Quelle: IBM Brings Instant Collaboration To Millions Of Linux Users


Echtzeit-News Nr. 4: Kurznachrichten und Fundstücke aus der Branche

Matthias Rückel | 05 September, 2006 14:02

Diesmal gibt es ein buntes Sammelsurium an Informationen aus der Branche:

Neuer Webkonferenz-Anbieter auf dem deutschen Markt: Cade Systems http://www.cade-systems.de

"Erfolgreiche eModeration" Online-Seminar am 14. September Die Praxis bestätigt immer wieder: für ein erfolgreiches Online-Seminar sind Motivation und Unbefangenheit in der Anwendung wichtig, aber keine hinlänglichen Garantien. Eine gründliche Vorbereitung ist unabdingbar. Wir laden Sie recht herzlich zu unserem Online-Seminar "Erfolgreiche eModeration" ein!

Datum: 14. September 2006, Zeit: 16:00 Uhr Dauer: ca. 1 Stunde,
Moderation: Martin Holl, cme24, Karlsruhe Referenten: Andreas Huckle, Impact GmbH, Karlsruhe und Joachim Beyer, Die Macht der Stimme, Heidelberg

Informationen und Anmeldung

Veranstaltungsreihe der time4you GmbH zum Thema eLearning

  • SCORM 2004, 19.09.06, 16-17 Uhr
  • Interessiert - engagiert - motiviert. Durch Marketing und Motivation die Akzeptanz von E-Learning steigern, 26.09.06, 16-17 Uhr
  • Demografischer Faktor und die Weiterbildung, 10.10.06, 16-17 Uhr
  • Ist Didaktik notwendig konservativ und nicht innovativ?, 14.11.06, 16-17 Uhr
  • Betriebsvereinbarung und E-Learning, 16.11.06, 16-17 Uhr
  • Future Lab: Zukunft des Lernens, 05.12.06, 16-17 Uhr

Informationen und Anmeldung per E-Mail

Welches Webkonferenzsystem ist das Richtige?
7.9.2006, 14:00 Uhr

Sie suchen das passende Webkonferenzsystem oder einen virtual Classroom? In dieser kostenfreien eSession verdeutlichen wir den Zusammenhang zwischen Einsatzgebiet und dem Anforderungsprofil an die Software. Veranstalter: direct dialog

Informationen und Anmeldung


Rat holen im Schutz der Anonymität

Matthias Rückel | 26 August, 2006 11:35

Die Potentiale der direkten Live-Online-Kommunikation per Chat wird in der eher "technikfeindlichen Klientel der Therapeuten" immer stärker erkannt, so der Artikel des östereichischen Standards. Von vielen Therapeuten noch misstrauisch beäugt, wächst das Angebot professioneller Online-Beratung.

Onlineberatung sei keine Alternative zu traditioneller Beratung und Therapie, sondern habe ihre eigenen Stärken, erklärt Hintenberger: "Viele Klienten kann man nicht in die Praxis bewegen. Sie brauchen den Schutz dieser Anonymität, um Hilfe in Anspruch zu nehmen." Vielfach gehe es dabei um sehr schambesetzte Themen wie Missbrauch, Sexualität oder selbstverletztendes Verhalten. "Die Alternative ist nicht Face-to-Face-Beratung, sondern gar keine Hilfe."

Weitere Informationen:
beranet.de - Onlineberatung mit System
das-beratungsnetz - schnelle Hilfe über das Internet

via Petersheim


Die Sitze im Raumschiff Enterprise erscheinen auf einmal so altmodisch...

Matthias Rückel | 22 August, 2006 11:04

Das Frauenhofer Institut IAO hat den Multimedia-Arbeitsplatz COMET (COMunication EnvironmenT) realisiert.

Laut IAO eignet er sich für "zeitweiliges, entspanntes Arbeiten und Navigieren parallel in mehreren Dokumenten und Informationskanälen sowie kreativen Meetings und Videokonferenzen"! Mehr Infos beim Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. Via newwork


Echtzeit-News Nr. 2: Kurznachrichten und Fundstücke aus der Branche

Matthias Rückel | 16 August, 2006 07:38

Zeitung und Kaffee

Wo und wie verändert die Kommunikation in Echtzeit über das Internet unsere Welt, unsere Art der Kommunikation? Zu diesem Thema stelle ich einige interessante Artikel aus sehr unterschiedlichen Bereichen vor.

Die private Nutzung der Medien kann unterschiedlicher nicht sein: Babysitting über 8000 Kilometer, Erziehung per Webcam und der Sohn an der Front (englisch).

Der Katastrophenfall "Rita" und als Dolmetscher in Krankenhäusern (englisch) und die Meldung über das World Dialog Project: Low-cost fully-featured web conferencing service for non-profit organizations zeigen, das sinnvolle Nutzungsszenarien der Technologie weit über die klassische Geschäftswelt hinaus gehen.

Update 17.08:
Videokonferenzen beeinflussen sogar den Ablauf von Justizia.

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Collaborationsstudie: Web 2.0 schafft Wettbewerbsvorteile

Matthias Rückel | 10 August, 2006 09:51

Ordner

"Die Studie zeigt, dass Zusammenarbeit sich auf alle goldenen Regeln der Unternehmensperformance - Profitabilität, Gewinnsteigerung und Umsatzwachstum - auswirken kann und mitunter auch über die Gesamtperformance eines Unternehmens am Markt entscheidet", so Jaclyn Kostner, Experte für hochperformante, virtuelle Zusammenarbeit: "Generell kann man sagen, dass Unternehmen, die weltweit vernetzt zusammenarbeiten, auch bessere Performance bringen."

Für die Studie 'Meetings Around the World' im Auftrag von Verizon Business und Microsoft befragte Frost & Sullivan (http://www.frost.com) 946 IT- und Branchen-Entscheidungsträger von 2.000 KMU als auch grossen Unternehmen in den USA, Europa (Frankreich, Deutschland und Grossbritannien) sowie im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum (Australien, Hongkong und Japan). Collaboration (Zusammenarbeit) definieren die Studienautoren als Interaktion durch Audio- und Web-Conferencing, E-Mail und Instant Messaging.

Quelle: ibusiness daily

Vielen Dank an Andreas Link für den Hinweis!


Echtzeit-News Nr. 1: Kurznachrichten und Fundstücke aus der Branche

Matthias Rückel | 08 August, 2006 08:41

Zeitung und Kaffee

Crossplattform
Die Bridgit Conferencing Software von SMART Technologies ist jetzt auch für Mac erhältlich. Mit der neuen Version 3.1 können nun nicht nur Windows-, sondern auch Mac-Anwender spontan Online-Konferenzen durchführen und in Echtzeit Bildschirminhalte und andere Informationen austauschen.

Wer kommuniziert mit wem?
Die Webacad hat in Ihrer Studie nach den beliebtesten Kommunikationsmöglichkeiten im Rahmen von eLearning gefragt. Und siehe da: Zu 75% kommunizieren eLearner mit anderen Teilnehmern, zu 71% mit dem Tutor und zu 52 Prozent mit Fachreferenten.

Virtuelle Träume und ein realer Podcast
Frau Ress berichtet im Checkpoint eLearning über Ihre "traumhafte VC-Sitzung" und die dazu notwendigen Funktionen. Ein neues Podcast-Interview mit Frau Ress findet sich übrigens auf http://www.teletutor.net/index.php.

Aller guten Dinge sind Drei
Das ein Webkurs kein Zuckerschlecken ist, erfahren wir von Christiane Manthey. Sie berichtet an einem Beispiel, daß Aufnahmen von Office-Application zur Qualifizierung genutzt werden können.

Neu auf dem Markt
"cme24" ein neuer Reseller aus Karlsruhe bietet iLinc als Kauf- und Mietlösung an.


Open Source Webkonferenzsoftware dimdim plant Fertigstellung noch dieses Jahr

Matthias Rückel | 03 August, 2006 11:20

dimdim Logo

Das mir bekannte Open Source Unternehmen im Webkonferenzbereich"dimdim" ist einen Schritt weiter. Nach der aktuellen Planung ist jetzt der "Alpha Status" erreicht. Ausgewählten Anwendern wird die Software zum Testen zur Verfügung gestellt. Für November ist die fertige Community Version angekündigt, die Version für Unternehmen für Dezember.

In der Tabelle können Sie die beiden Versionen vergleichen:

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Gartnerstudie: Collaboration wird erwachsen!

Matthias Rückel | 26 Juli, 2006 11:36

SiteScape bietet auf Ihrer Website gegen Angabe der Adresse einen 4-Seitigen Bericht mit dem Titel "Management Update: Predicts 2006: Collaboration Comes of Age" der Firma Gartner an.

Ordner

Die wichtigsten Aussagen sind:

  • Asynchrone Komponenten und synchrone Kommunikation wachsen zusammen.
  • Neue innovative Technologien stammen eher von kleinen Firmen.
  • Firmengrenzen überschreitende Zusammenarbeit wird stark wachsen.
  • Ad hoc Support und Kommunikation nimmt zu.
  • Es gibt einen Wechsel zu rollen- oder aufgabenunterstützender Software.
  • Es wird bis 2010 (und auch danach) keine Play and Play Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen geben!

Zum Download auf Sitescape


Unbewusste Stimmveränderungen - Sie verraten mehr als Sie denken!

Matthias Rückel | 21 Juli, 2006 18:15

Menschen vermitteln beim Sprechen nicht nur durch ihre Wortwahl Informationen, sondern auch durch unbewusste Veränderungen ihrer Stimme. Solche "verbalen Gesten" können das Gesagte betonen, dem Zuhörer ergänzende Informationen liefern oder sogar zusätzliche Aussagen übermitteln, haben amerikanische Forscher entdeckt.

"Um das herauszufinden, ließen Howard Nusbaum und sein Team einige Probanden Vorgänge beschreiben, die sie auf einem Bildschirm sahen, und analysierten anschließend die Stimmlage der Teilnehmer. Schilderten die Probanden beispielsweise die Aufwärtsbewegung eines Punktes, erhoben sie gleichzeitig ihre Stimme, zeigte die Auswertung."

"Die Variation der Stimmlage ist demnach ein natürlicher Prozess, der unbewusst auch dann eingesetzt wird, wenn es sich um rein beschreibende Aussagen handelt und eine Betonung nicht notwendig ist, schließen die Psychologen." (Quelle: Was Menschen zwischen den Zeilen sagen)

Für Telefonate oder Live Online Sessions ist dieser Befund sehr relevant. Das der bewußte Einsatz der Stimme eine große Rolle spielt, ist bekannt. Für Live Online Sessions bedeutet diese Studie, daß das "Defizit" in der Kommunikation durch fehlen der nonverbalen Komponente nicht so gravierend ist.

Quelle: Was Menschen zwischen den Zeilen sagen auf wissenschaft.de
Originalartikel: ScienceDirect (kostenpflichtige Anmeldung erforderlich)


Worldwide Babysitting über 8.000 Kilometer - Eine wahre Geschichte.

Matthias Rückel | 21 Juli, 2006 12:19

Baby an Notebook

Wie iBooks (Notebook von Apple), iChat (Software) und iSight (Webcam von Apple) einen Partybesuch in Peking ermöglichten.
Eine schöne Geschichte von Johnny Hauesler.


Standort Deutschland

Matthias Rückel | 19 Juli, 2006 11:13

Deutschland hat gewählt. Nach einem spannenden Wahlabend werden die Politiker einen neuen Weg finden müssen. Die politischen und wirtschaftlichen Diskussionen der letzten Tage haben mich zur Recherche veranlasst. Wie ist es um den Standort Deutschland in Punkto "mobiles Arbeiten" gestellt?

Und siehe da, gar nicht übel: "Über 80 Prozent der deutschen Führungskräfte verfolgen ein strategisches Konzept bei der Technologie für Mobile Business; in den Niederlanden sind es nur rund 30 Prozent. In Frankreich haben nur 15 Prozent der Manager eine Technologiestrategie für die mobile Arbeitswelt entwickelt, in Großbritannien sogar nur 10 Prozent."
"Auch bei deutschen Beschäftigten kommt das Konzept des mobilen Arbeitens besser an als in den anderen europäischen Ländern. Hier zu Lande wissen fast alle Arbeitnehmer die erhöhte Flexibilität für sich zu schätzen und bewerten das mobile Arbeiten als richtig für ihr Unternehmen."
Obwohl die zitierte CMG-Studie aus dem Jahr 2002 und nicht mehr ganz frisch ist, existiert eine gute Basis für mobiles Arbeiten in Deutschland. Zur Studie

Der Erreichbarkeitswahn

Matthias Rückel | 19 Juli, 2006 11:13

Nach einen langen und erholsamen Wochenende komme ich jetzt wieder dazu, mich dem Weblog zu widmen. Ich habe im Spessart die Ruhe und die Natur genossen und war geistig weit von der Arbeit entfernt.

E-Mail Entzugserscheinungen hatte ich trotz Regens keine und offen gesagt, mein Büro habe ich auch nicht vermisst. Dafür habe ich heute einen Interessanten Artikel für Sie. Eine Studie zum Thema: Übereifrige Mitarbeiter klammern sich in den Ferien an die Arbeit.

Lesen Sie den Artikel unbedingt vor Ihrem nächsten Urlaub!

Zum Artikel

Das Live Online Office von direct dialog gewinnt den IT-Master Award 2006!

Matthias Rückel | 26 Juni, 2006 08:46

Ein Grund zum Feiern! Die "Deutsche Handwerks Zeitung" verlieh am Freitag in Bonn den ersten Preis des IT-Master Awards 2006 an den "direct dialog" Kunden "Schreinerei Elbs"!

Die mit den IT-Master Award ausgezeichnete Lösung basiert auf unserem Konzept des "Live Online Büros". Die Schreinerei Elbs nutzt ihr "Live Online Büro" um den Beratungs- und Verkaufsprozess ihres Online Shops zu unterstützen.

Der Artikel "Besser und Schneller verhandelt" zeigt deutlich, daß moderne Kommunikationslösungen kein teures Privileg großer Unternehmen sind, sondern gerade Klein- und Mittelständischen Unternehmen immense Vorteile bringen. Hier die wichtigsten Aussagen:

Als Michael Elbs die Online-Präsenz der Schreinerei Elbs einrichten wollte, war ihm von Anfang an klar: „Wir brauchen einen Shop, um im Internet erfolgreich zu sein.“ Der Kunde sollte interaktiv tätig werden, wenn er übers Netz der Firma begegnet. Allein eine statische Homepage bringe nichts.

Alles was er sonst mit seinen Kunden oder Geschäftspartnern face to face verhandeln musste, kann jetzt über das Internet und parallel dazu am Telefon erfolgen. Skizzen, 3D-CAD, Fotos, Produkte, also alles, was der Darstellung bedarf, kann online angeschaut und von beiden Seiten, also auch vom Architekten beispielsweise, präsentiert werden.

Hat der Kunde einen besonderen Wunsch, kann er in das dem Chat angeschlossene Fenster seine Skizze einstellen und Elbs hat eine Vorstellung. Dazu kann der Kunde Produkte, wie etwa Türgriffe, Beschläge oder Farben online auswählen. Ist die zu erbringende Leistung festgelegt, gibt’s ein Angebot, Verhandlungen und schließlich den Auftrag.

Es gibt kaum Fahrzeit und der Informationsfluss wurde erheblich beschleunigt, denn es müssen keine Dateien mehr per E-Mail oder gar per Post herumgeschickt werden. Unklarheiten werden sofort online beseitigt. Elbs erhält sehr positive Reaktionen auf dieses Angebot. Die Kunden reagieren erst mit Überraschung, danach aber folgt einhellige Begeisterung. Jeder lobt die schnelle Kommunikation, die ersparten Wege und den effizienten Datenaustausch.

Eine besondere Form des Live Online Büros, ein "virtuelle Messebüro" wurde auf der LEARNTEC 2006 realisiert. Die virtuellen Messebüros wurden zusätzlich durch eine Reihe von interessanten Live Online Events ergänzt.

Champagner zum Feiern!

Neben dem Live Online Büro von direct dialog hat diese Jahr schon eine zweite Echtzeitlösung einen Innovationspreis gewonnen. Das Web 2.0 bekommt langsam aber sicher eine neue Ergänzung durch Funktionen zur Zusammenarbeit in Echtzeit!


Microsoft Presents: The Power of Unified Communications 26. Juni 2006

Matthias Rückel | 16 Juni, 2006 12:55

Microsoft lädt zum Unified Communications Day Virtual Event ein und enthüllt darin seine Unified Communications Strategie der Öffentlichkeit. Dazu fährt Microsoft in einem 2,5 stündigen Live Online Event mit Microsoft Office Live Meeting vier Top-Manager auf. Ich bin gespannt!

Zur Registrierung


Webinare im Internet ersetzen herkömmliche Trainingskurse

Matthias Rückel | 13 Juni, 2006 16:06

Im September 2005 ist der grundlegende Artikel in der Businessworld erschienen. Nicht wesentlich Neues, aber eine gute Einführung zum Stand der Dinge.

Bei den prognostierzierten Wachstumszahlen bin ich nach wie vor skeptisch: "Für die nächsten vier Jahre werden jeweils Wachstumsraten von rund 30 Prozent erwartet."

Zum kompletten Artikel in der Businessworld


Kostenlose Telefonkonferenzen mit Skype

Matthias Rückel | 02 Juni, 2006 08:31

VAPPS, ein Voice over IP Telefonkonferenzabieter aus den USA bietet kostenlose Telefonkonferenzen bei der Nutzung von Skype an. Die Kooperation mit Skype firmiert als http://www.highspeedconferencing.com.

Der Unterschied zu einem Skypecast? Bei dem Angebot von VAPPS handelt sich um eine geschlossene echte Telefonkonferenz. Während Skypecast eine öffentliche Veranstaltung ist, die auf dem Portal von Skype angekündigt wird.

Ein ausführlicher Bericht auf Yahoo! News: http://news.yahoo.com/s/nm/20060601/tc_nm/telecoms_conferencecalls_free_dc_1


Interaktive Funktionen im virtuellen Klassenraum

Matthias Rückel | 28 Mai, 2006 18:10

"Immer mehr Meetings im Internet: Die neue Unabhängigkeit: virtuelle Konferenzen boomen". Unter diesem Titel ist ein Artikel in der Ausgabe 06_06 der Zeitschrift Wirtschaft und Weiterbildung erschienen.

Neben einem kleinen Überblick über die Marktentwicklung und der Aufzählung von Anbieter, werden drei wichtige Auswahlkriterien für virtuelle Klassenräume genannt:

  1. Die technische Basis
  2. Das passende Lizenzmodell
  3. Die interaktiven Funktionen

Der Marktüberblick des Realtime Collaboration Blogs enthält ca. 70 Anbieter.

Die wichtigsten interaktiven Funktionen werden im Folgenden erklärt.

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Bandbreitenaltas für Deutschland

Matthias Rückel | 26 Mai, 2006 12:05

Ich habe in der letzten Zeit irgendwo gelesen, daß es mit der technischen Verfügbarkeit von Breitbandschlüssen in Deutwchland nicht so weit her ist. Die Großstädte und Ballungszentren sind in der Regel mehrfach abgedeckt. Auf dem Land sieht es lau aus. Ob es eine Technologie gibt, die Ihnen Breitbandanschlüsse nach Hause oder in Ihre Firma bringt, können Sie im Breitbandatlas des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ermitteln.

Nutzen Sie den Breitbandatlas und sehen Sie auf einen Blick, welche Breitbandtechniken in Ihrer Region verfügbar sind. Breitbandatlas/Breitbandsuche


Live Online Training - (K)ein Geschäftsfeld für freie Trainer?

Matthias Rückel | 21 Mai, 2006 11:26

Nach einen Gespräch mit einer Kundin beschäftigt mich im Moment mal wieder die Einsicht, daß freie Trainer für Live Online Trainings im virtuellen Klassenraum nur schwer zu begeistern sind.

Die ersten internen Themen sind als Live Online Trainings gut gelaufen. Die Kundin möchte gerne weitere Themen als Live Online Training anbieten. Nur, die externen freien Trainer wollen nicht...

Das Trainer nicht begeistert auf den E-Learning/Blended Learning Zug springen, kann ich nachvollziehen. Lernumgebungen und Autorensysteme etc. gehen ins Geld, wollen bedient werden und zusätzlich benötigt es Kompetenzen um die dazugehörigen Konzepte und Inhalte zu entwickeln. Das diese Entscheidung zu ungunsten des "E" im Learning ausfällt, kann ich nachvollziehen und habe ich in einem Artikel im Checkpoint-E-Learning schon einmal dargestellt.

Bei Live Online Trainings kann ich das nicht so richtig nachvollziehen. Die benötigte Software ist bei Bedarf stundenweise zu mieten. Es gibt kostenlose Schnuppersessions, machmal verschenken die Systemanbieter sogar einen Teil der Systemeinführung. Vorhandene Folien und Materialien können leicht übernommen und genutzt werden.

Warum erwärmt sich der freie Trainermarkt trotzdem nicht? Ich habe da drei Thesen aufgestellt:

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Skypepartner bietet Simultanübersetzungsservice

Matthias Rückel | 14 Mai, 2006 22:01

Seit kurzem besteht nun die Möglichkeit, mit dem kostenlosen VoIP-Anbieter Skype (www.skype.com) im Rahmen einer "Konferenz" für USD 2,99 pro Minute einen Dolmetscher des Dienstleisters Language Line (www.languageline.com, englisch) zuzuschalten. Laut der Beschreibung unter language_line®_personal_interpreter/view/">share.skype.com (englisch) soll so die Übersetzung von und in 150 Sprachen möglich sein.

Abgerechnet werden die Übersetzungsdienste über das "SkypeOut"-Kundenkonto des Benutzers, das vorher mit einer Kreditkartenzahlung aufgeladen werden muss.

Insgesamt eine durchaus interessante Erweiterung von Skype, auch wenn man natürlich jeden beliebigen "externen" Übersetzer in eine solche Telefonkonferenz integrieren könnte. Skype nimmt einem letztendlich nur die Suche nach einem Dolmetscher und die Abrechnung ab.

Ob ein zufällig ausgewählter Übersetzer, der Übersetzer meines Vertrauens ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Quelle: Hirnrinde


Warum das virtuelle Unternehmen die Zukunft ist.

Matthias Rückel | 08 Mai, 2006 11:31

Das virtuelle Unternehmen ist anwendungsreif, künftig werden immer mehr Firmen den Pionieren folgen. Der Sportschuhhersteller Puma etwa macht nur noch die Markenstrategie sowie Forschung und Entwicklung selbst, Produktion und Logistik hingegen erledigen Dritte.

Ein weiteres Beispiel für virtuelle Unternehmen ist das Computer-Unternehmen Dell: Die Produktion liegt in der Hand von 40 Subunternehmen. Treibende Kraft, durch welche virtuelle Unternehmen entstehen, ist die Verfügbarkeit von Sourcing-Angeboten: Von Produktion über IT, Verwaltung, Entwicklung bis zu Personal, Vertrieb und Logistik besteht ein etablierter wachsender Markt.

Ziel ist es, virtuelle Unternehmen in Schaltbrett-Unternehmen umzuwandeln: Die Organisation ist auf einen steuernden Kern reduziert, alles andere besorgen Externe. Das sind die wichtigsten Elemente der Praxis, um virtuelle Unternehmen weiterzuentwickeln:

  • Das Gros der Wertschöpfung kommt von außen.
  • Das Unternehmen wird Bestandteil eines Netzes von Lieferanten und Dienstleistern.
  • Kooperationen gehören zum Praxis-Alltag.
  • Das virtuelle Unternehmen steuert die Aktivitäten der Subunternehmen.

Quelle: https://www.vnr.de/vnr/unternehmensaufbausicherung/zukunftstrends/praxistipp_18603.html


Fast jeder klagt über gestiegenen Zeitdruck am Arbeitsplatz

Matthias Rückel | 04 Mai, 2006 21:36

Nur für 16 Prozent hat sich in den letzten Jahren nichts geändert Bonn - Deutschlands Arbeitnehmer klagen zu 84 Prozent über zunehmenden Zeitdruck. Immer mehr Arbeit muss von immer weniger Personal immer schneller erledigt werden. Dazwischen immer mehr E-Mails, Besprechungen und Telefonate. Nur 16 Prozent haben nicht mehr Zeitdruck als früher.

Nach einer vom Bonner Beratungsdienst "ORG: Der persönliche Organisations-Berater" bei Emnid in Auftrag gegebenen Umfrage (1.037 Berufstätige) antworteten auf die Frage, ob in den letzten Jahren immer mehr Arbeit auf immer weniger Leute verteilt wurde, 43 Prozent: "Trifft völlig auf mich zu." Diese so genannte Arbeitsverdichtung trifft ganz besonders die Hessen, Rheinland-Pfälzer und Saarländer.

Jeder Zweite stöhnt unter dieser Entwicklung, im Gegensatz zu den Schleswig-Holsteinern, Hamburgern, Bremern und Niedersachsen (39 Prozent). Im Bundesdurchschnitt fühlen sich vor allem die Berufstätigen in den 30ern und 50ern (jeweils 47 Prozent) überlastet. Absolut deutlich gestiegen ist für 39 Prozent die Menge der zu bewältigenden Aufgaben. Von der Forderung nach schnellen, messbaren Erfolgen fühlt sich bundesweit jeder vierte Arbeitnehmer völlig genervt.

Nur die Berliner scheinen es etwas langsamer anzugehen. Dort fühlt sich lediglich jeder Fünfte tagtäglich gehetzt. Dafür geht ihnen der erheblich gestiegene Kommunikationsaufwand mit E-Mails, Besprechungen und Telefonaten am meisten auf den Geist. 38 Prozent klagen darüber (Bundesdurchschnitt 24 Prozent), im Gegensatz zu den Bayern, von denen sich lediglich 17 Prozent über die ständige Kommunikationsflut beschweren.

Quelle: https://www.vnr.de/verlagsshop/article--76.htm


Ist teuer gleich besser?

Matthias Rückel | 29 April, 2006 18:37

Auf der einen Seite spricht mir Edgar Wang mit seinem Artikel aus dem Herzen. Wenn es darum geht, daß Live Online Trainer gut ausgebildet sein müssen:

"Es ist allerdings eine Illusion, zu glauben, bei einer Live-Veranstaltung im Natz passiere dasselbe wie in einem Seminarraum. Ein Online-Kurs kann nur gelingen, wenn Lehrer und Lernender das Medium beherrschen und akzeptieren."

Auf der anderen Seite, teile ich seine Einschätzung des Marktes überhaupt nicht:

"Neben etablierten Lösungen wie etwa von Webex, Centra, Interwise und Necuate werden Produkte zu deutlich niedrigeren Preisen auftauchen. Ihre Leistungsfähigkeit dürfte allerdings zunächst nicht überwältigend ausfallen."

Der letzte Satz ist zu pauschal, es schließlich so etwas wie ein Preisleistungsverhältnis. Mehr Funktionen = höherer Preis, daß bedeutet aber nicht, daß preiswertere (im genauen Wortsinn!) Systeme schlechter sind.

Es gibt verschiedene Anforderungen an Systeme. Möchte man einen hochinteraktiven Workshop mit 5 Teilnehmern durchführen oder einen Webcast mit 200? Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen entscheiden über Sinn und Unsinn von Funktionen und Lizenzpreisen. Neben den oben genannten Systemen gibt es auf dem Markt längst leistungsfähige und vollwertige Systeme bzw. mit eindeutigeren Spezialisierungen.

Ergänzung: Die Telekom wird als Beispiel für die intensive Nutzung von virtuellen Klassenräumen aufgeführt. Die Ergebnisse einer Teilnehmerbefragung (PDF) bei der Telekom, habe ich im September 2004 in meinem damaligen Newsletter veröffentlicht.


Nackt und frei am Bildschirm: Die neue Intimität der Telearbeit

Matthias Rückel | 27 April, 2006 10:57

Sie kennen bestimmt die skurillen Meldungen am Ende der Tageschau? Der Computer wird die Menschen befreien, das war und ist die Meinung vieler Technikgläubiger. Eine Studie beweist jetzt, dass das wirklich der Fall ist: Wer zu Hause am Computer arbeitet, legt viele unangenehme Zwänge und Regeln ab - zusammen mit seiner Kleidung und dem Bedürfnis, sich zu waschen.

"Während 39 Prozent immer noch zumindest einen Jogginganzug oder ähnlich bequeme Freizeitkleidung überziehen, verzichten zwölf Prozent der Männer und sieben Prozent der Frauen gleich komplett auf einengende Textilien. 56 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer meinen, an Heimarbeitstagen ohne Dusche oder Bad auszukommen. Immerhin rasiert sich knapp jeder dritte männliche Heimarbeiter, bevor er sich an die Tastatur setzt."

Artikel: Nackt und frei am Bildschirm


IBT Live Collaboration von time4you mit neuem Release

Matthias Rückel | 24 April, 2006 18:05

Die time4you Gmbh in Karlsruhe vermeldet mittels des Branchenblattes Checkpoint-eLearning ein neues Release des IBT Live Collaboration. Ausserdem bietet time4you kostenlose Live Session Termine an:

  • Am 16.05.06: Bildungscontrolling versus Informelles Lernen
  • Am 07.06.06: Bericht IX zum Weiterbildungsmarkt
  • Am 04.07.06: Informelles Lernen & Community Building
  • Am 29.08.06: Live Online Training

Zum Artikel


Interwise mit neuen Release 7.0

Matthias Rückel | 24 April, 2006 13:00

Im Downloadbereich der Interwise Website findet sich erstaulicherweise die Möglichkeit eine neue Version (V 7.0) herunterzuladen. Eine offzielle Pressemitteilung findet sich dazu auf der Interwise Website interessanterweise nicht.

Eine Verbesserung sticht bei der Beschreibung der neuen Version sofort ins Auge: Der Interwise Moderatorclient wird nicht mehr benötigt! Das ist ein echter Fortschritt, die Moderator Software entsprach bisher mehr einem "Cockpit" als einer intuitiven Oberfläche.


Erste Eindrücke vom Wainhouse Forum in Berlin am 19.04.06

Matthias Rückel | 19 April, 2006 20:13

Es gibt ein reges Interesse. Mehr als zweihundert Teilnehmer fordern die Logistik des Veranstalters Wainhouse heraus. Es gibt zuwenig Stühle und ausgedruckte Materialien. Morgen wird es bestimmt besser.

Die größte Neuerung gegenüber letztem Jahr?

Ein neuer Begriff wird von den Großen der Branche verwendet: "Unified Collaboration". Siemens, Microsoft etc. verwenden "Unified Collaboration" als Ersatz für "Realtime Collaboration".

Welches Konzept steht dahinter?

Die Großen der Branche haben die Vision, daß der "Information Worker" der Zukunft über ein zentrales Tool Kollegen und Anderen kundtut, ob und wie er gerade erreichbar ist. Das Konzept basiert auf der "Presence", der kontinuierlichen Anzeige des eigenen "Erreichbarkeitsstatus" für die Kollegen in einem Unternehmen durch eine zentrale Software. In dieser sind alle Kontaktdaten und die entsprechenden Kommunikationswege verfügbar. Über diese zentrale "Kommunikationssoftware" wird dann der gewünschte Kommunikationskanal (E-Mail, Telefon, Handy, Skype, Webkonferenz etc.) per Mausklick aktiviert. So die Vision.

Ich halte die Integration aller Medien für zu komplex. Die Integration in MS-Office die Microsoft plant für gewagt. Stellen Sie sich vor, Sie versenden ein Worddokument an 10 Personen und alle nehmen durch einen Klick sofort Kontakt mit Ihnen auf und zwar auf 4-5 verschiedenen Wegen!

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Halo - Ein Blick in die Zukunft oder nur teurer Luxus?

Matthias Rückel | 16 April, 2006 21:44

Red-Orbit News berichtet von einem neuen Videokonferenzsystem ffür HP jenseits aller bekannten Preisklassen. 550.000 USD für einen Raum und 18.000 USD Betriebskosten pro Monat. Ein Entwicklungspartner waren die berühmten Dreamworks Studios. Das virtuelle Erlebnis soll dem Preis entsprechen und mit einem persönlichen Treffen vor Ort vergleichbar sein. HP berichtet, daß Halo-System werde um ein vielfaches häufiger genutzt als die üblichen Videokonferenzräume. Ich bin gespannt, ob diese teure Technologie ein "Luxusgut" bleibt oder Anregungen für zukünftige bezahlbare Systeme liefert. Closer but Costly


Familienzusammenführung via Videokonferenz

Matthias Rückel | 15 April, 2006 21:33

Nach dem Artikel im Spiegel Online nun zwei weitere Artikel, die über die Nutzung von Videokonferenzen im privaten Bereich auf dem amerikanischen Kontinent berichten.

  1. Videoconferencing for only $20 dollars
  2. Relatives reunite via videoconference
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Webex schließt Partnerschaft mit Übersetzungsunternehmen

Matthias Rückel | 14 April, 2006 21:22

WebEx Communication hat die Partnerschaft mit dem Übersetzungsunternehmen Language Line Services bekannt gegeben. Damit erweitert WebEx seinen Service Bereich. Zukünftig können aufgezeichnete Sessions übersetzt, und in der gewünschten Sprache als Aufnahmen produziert werden. Ein Service mit Simultanübersetzungen ist im Moment nicht geplant. Zum Artikel


Webinare in Europa: Vor leeren Rängen?

Matthias Rückel | 04 April, 2006 09:45

In der Financial Times Deutschland erschien Anfang des Jahres ein ausführlicher Artikel über Webinare.

Ich bin sogar als "kritischer Geist" zitiert worden: "Bei den Webinaren hapert es häufig an der Sprachkommunikation - dafür muss eine separate Telefonkonferenz freigeschaltet werden. Das sei nicht das einzige Problem", sagt Matthias Rückel, Inhaber des Beratungsunternehmens InCommunication. "Bei meinen Versuchen mit verschiedenen Systemen war meist das Know-how eines IT-Profis notwendig, um funktionierende Videokonferenzen zustande zu bringen." Bilder in Briefmarkengröße und schlechter Qualität, auf denen die Mimik des Sprechers nicht zu erkennen war, ließen kaum besondere Lernfreude aufkommen."

Zur Financial Times Deutschland

PS: Näheres über den Wechsel von "in-communication" zu direct dialog erfahren Sie in der Pressemitteilung vom Dezember 2005.


Erziehung per Webcam

Matthias Rückel | 03 April, 2006 13:47

In der Ausgabe 13/2006 des Nachrichtenmagazins "Spiegel" wurde in einem kurzen Artikel ein Trend in den USA aufgezeigt. Dort nutzen Väter verstärkt das Medien "Videochat" um mit den eigenen Kindern in Kontakt zu bleiben. Der Spiegel berichtete, daß Pädagogen auf die Gefahr aufmerksam machen, daß die Väter nun Ihre Kinder nicht mehr so oft real besuchen.

Der Spiegelartikel ist online leider nur als kostenspflichtiges E-Paper zu lesen. Artikel: Erziehung per Webcam


Zahlen: Interwise berichtet von einem 40% Wachstum der VOIP Nutzung.

Matthias Rückel | 30 März, 2006 12:04

Interwise, ein führender Anbieter von Webkonferenzlösungen für Unternehmen, verzeichnete im Jahr 2005 ein Wachstum von fast 40 % für die Voice over IP Nutzung seiner Systeme. Über 140 Millionen Minuten Sprachübertragungen wurden im Jahr 2005 mit Interwise durchgeführt. Das entspricht in etwa 2.333.333 Stunden. Zum Artikel


Anbieterliste mit Schwerpunkt Desktop Sharing / Application Sharing

Matthias Rückel | 30 März, 2006 10:03

Seit heute finden Sie unter den Links eine Liste mit Anbietern deren Systeme den Schwerpunkt auf Desktop Sharing / Application Sharing legen. Trotz sorgfältiger Recherche besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Kennen Sie weitere Anbieter? Dann schreiben Sie bitte einen Kommentar! Viel Spaß beim Surfen. Zur Anbieter Liste


Novell wird im Bereich Collaboration aktiv.

Matthias Rückel | 24 März, 2006 11:55

Die Computerwoche berichtete wieder über einen großen der IT-Branche, der seine Aktivitäten im Markt für Collaboration verstärken möchte und sein Collaboration-Portfolio über Zukäufe erweitern will: Novell Zum Artikel


Skype for Business hat in den USA Akzeptanzprobleme

Matthias Rückel | 22 März, 2006 08:07

"Zwischen 25 und 30 Prozent der Anwender nutzen Skype zu Geschäftszwecken" sagt Harry Gomez, General Manager Skype North Amerika. Daraufhin hat Skype den Service Skype Business ins Leben gerufen. "Der Service "Skype for Business" umfasst die Gratis-Software für unbegrenzte Gespräche über per Internet verbundene PCs sowie Premium Features wie "SkypePlus Voicemail", erweiterte Möglichkeiten zu Conference-Calls sowie "Skypeln", bei dem User auch Anrufe aus konventionellen Festnetzten erhalten können." (Skype Ankündigungstext)

Nach den ersten Erfahrungen der Vertriebspartner in den USA , hat Skype aber zu sehr den Ruf einer Lösung für Privatkunden, um im Businessbereich erfolgreich plaziert zu werden.

http://www.smallbizpipeline.com/showArticle.jhtml?articleId=183700155

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"Innovationspreis 2006 der Initiative Mittelstand" des Huber Verlages verliehen

Matthias Rückel | 16 März, 2006 13:02

Die beiden Firmen PC-Visit und disy Informationssysteme GmbH haben mit der Kombination Ihrer Dienstleistungen den Innovationspreis 2006 der Initiative Mittelstand des Huber Verlages gewonnen. "Bis zu max. drei Teilnehmer können ihren Bildschirminhalt über eine sichere Datenverbindung austauschen." Als interaktive Funktionen stehen Dial In Telefonkonferenzen und die Möglichkeit zum Application Sharing zur Verfügung für 12 Cent die Minute.

Meiner Erinnerung nach hat die disy Informationssysteme GmbH früher mit netviewer zusammengearbeitet, oder?

Links
Pressemitteilung
http://www.pcvisit.de/
http://www.disy.net/home.html
pcvisit conferencing.


Skype präsentiert Lösung für kleine Unternehmnen

Matthias Rückel | 10 März, 2006 08:31

"Skype™, das Internet-Unternehmen für kostenlose Kommunikationsdienste, hat heute Skype for Business vorgestellt, eine Lösung, die kleinen Unternehmen helfen soll, ihre Kommunikation einfach zu verwalten, ihre Produktivität zu steigern und Kosten zu senken. Skype for Business erweitert das bestehende Angebot von Skype für kleine Firmen mit folgenden Zusatzangeboten: Skype for Business Website, eine Ressource für geschäftliche Unterstützung, neue Skype-Hardware von Plantronics sowie neue Features im Skype Control Panel (vorher Skype Groups) für die einfachere Verwaltung von Nutzergruppen und vorausbezahlten Dienstleistungen." Die ausführliche Pressemitteilung mit einer detailierten Beschreibung der neuen Skype-Services bei VOIP-Informationen: http://www.voip-information.de/voip-news/0025.html

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IBM macht Fortschritte bei der Echtzeit-Kooperation

Matthias Rückel | 27 Februar, 2006 12:34

Nach eine Pressemitteilung vom 24.01. in der Computerwoche hat Lotus seine Echtzeitkonferenz-Software "Sametime" für interne Kommuniktion umfassend erneuert. Das neue Release 7.5 soll Mitte 2006 auf den Markt kommen. Zur Pressemitteilung


IBM: Technische Weiterentwicklung für Sametime

Matthias Rückel | 15 Februar, 2006 15:02

Ein siebenseitiger Artikel der Computer über die technische Zukunft von Lotus Notes incl. der Live Collaboration Software "Sametime".

Zum Artikel

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Bewährte Qualität unter neuem Namen

Matthias Rückel | 19 Dezember, 2005 08:23

Ab dem 01.01.2006 führt Gründer und Inhaber Matthias Rückel (ehemals "in-communication") seine Aktivitäten unter dem neuen Namen directdialog fort. Das Engagement von Matthias Rückel gilt nach wie vor dem unmittelbaren, direktem Dialog zwischen Menschen mit Hilfe von Web-, Videokonferenzen und virtuellen Klassenräumen.

Matthias Rückel: "Der alte Name wurde vor ca. zwei Jahren in einer spontanen Aktion unter Termindruck gefunden. Leider stellte sich heraus, daß die Abgrenzung zu klassischen Internetagenturen nicht gegeben war. Es gibt Hunderte von "in-com’s" und "icom’s". Der neuer Name "direct dialog" stellt unseren Schwerpunkt der "Live Online Kommunikation zwischen Menschen im Internet" klarer in den Vordergrund.

"Auch unter dem Namen 'direct dialog' sind weiterhin innovative Angebote, zuverlässigen Dienstleistungen und einfach zu bedienende Webkonferenzsysteme und virtuelle Klassenräume die Kennzeichen unserer Arbeit."

Quelle: Der Artikel ist im Orginal im Dezember 2006 im Checkpoint-eLearning veröffentlicht worden

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LEARNTEC für schmale Budgets: Der virtuelle Messestand der in-communication

Matthias Rückel | 07 November, 2005 08:12

Kleinunternehmen besitzen oft innovative und gute Lösungsansätze aber nur ein schmales Marketingbudget. Aus diesem Grund gibt es jetzt eine innovative und kostengünstige Art der Messepräsentation. Mit einem virtuellen Messestand bietet in-communication die Möglichkeit zu einem Bruchteil der üblichen Standkosten auf der LEARNTEC 2006 präsent zu sein.

Der virtuelle Messestand besteht aus einem Webkonferenz Notebook und erlaubt den Messebesuchern mit dem Anbieter seiner Wahl direkten Kontakt aufzunehmen. Computer, Internet und Headset ermöglichen interaktive Präsentationen mit unmittelbarer zwischenmenschlicher Kommunikation. Interaktiv können Präsentationen gezeigt, Fragen beantwortet und Vieraugengespräche im firmeneigenen Live Online Büro geführt werden.

Das Angebot besteht aber nicht nur aus dem virtuellen Messestand vor Ort, sondern ist ein abgerundetes Gesamtpaket. Es umfasst gemeinsame Marketingaktionen im Vorfeld der Messe, weiterhin erhält jedes Unternehmen die Möglichkeit, sich mit Live-Online Fachvorträgen zu profilieren. Die Vorträge werden mit einem Beamer auf dem Gemeinschaftsstand öffentlich gezeigt und gleichzeitig ins Internet übertragen. Zusätzlich steht den Anbietern ein Live Online Büro im Internet den gesamten Februar über zur Verfügung.

"Während ein einzelner Vortrag auf einem Messestand untergeht, findet eine Veranstaltungsreihe eine viel höhere Beachtung," so Matthias Rückel, Geschäftsführer von in-communication: "Die Aufmerksamkeit, die dieses Messekonzept erzeugt ist schon jetzt beachtlich. Die ersten drei virtuellen Messestände sind schon vergeben!"

Erfahrungen zeigen, dass die Bündelung der einzelnen Kräfte und die Einbettung in ein durchdachtes Gesamtkonzept eine viel größere Aufmerksamkeit im Vergleich zu unkoordinierten Einzelaktionen erreicht. Damit erhöht jeder beteiligte Partner seine Chancen auf neue Kontakte. In-communication bietet drei verschiedene Varianten des virtuellen Messestandes an.

Informationen und Anmeldung im Veranstaltungskalender

Update: Weiterführende Links:

Update: SlideShow mit Bilder der Live-Online-Events vor Ort

Quelle: Der Artikel ist im Orginal im November 2006 im Checkpoint-eLearning veröffentlicht worden

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M-Learning? Viel Lärm um nichts!

Matthias Rückel | 31 Oktober, 2005 07:50

"Mobile Learning – viel Lärm um nichts! »wirtschaft & weiterbildung« hat Anwendungsszenarien, Markteinschätzungen, Geschäftspotenziale und Zukunftsaussichten kritisch unter die Lupe genommen."

Ein lesenswerter Artikel, der gründlich recherchiert M-Learning kritisch unter die Lupe nimmt. Eine Registierung ist zum Lesen erforderlich. Zum Artikel

Europa führt in der Anzahl der W-Lan Spots

Matthias Rückel | 28 Oktober, 2005 07:47

Passend zur Meldung "Standort Deutschland" habe ich eine Meldung gefunden, die Anzahl der W-Lan Hotspots weltweit auf 84 283 beziffert. Und das Interessante dabei ist, daß davon 42% in Europa sind. Ob die 100.000er Prognose stimmt werden wir spätestens Silvester wissen.

Also jetzt mal ran ans Mobile Working, aber im Urlaub den Rechner zu Hause lassen! Zum Artikel

Hohe Zugangskosten ärgern mobile Telearbeiter!

Matthias Rückel | 27 Oktober, 2005 07:44

In einer Studie von AT&T-Studie aus dem Jahr 2003 wurden mobile Teleworker zu den größten Kommunikationsproblemen befragt. Nicht die Technologie sondern die Zugangskosten spielten hier interessanterweise die erste Rolle.

Eine Erfahrung, die ich bestätigen kann. Für die letzten beiden Live Online Sessions, die ich von einem Hotelzimmer aus durchgeführte, waren einmal Zugangskosten von 9,00 EUR und einmal 5,00 EUR pro Stunde fällig. Ein echter Kostenfaktor!

Der technische Fortschritt im Mobilfunk hilft hoffentlich eines Tages Geld zu sparen.

Quelle: : AT&T Point of View / Remote Working – 06/2003

Mobiles Lernen und Arbeiten? Alles Hype, oder was?

Matthias Rückel | 01 September, 2005 16:56

Die Einschätzung des Themas mobiles Lernen und Arbeiten (M-Learning und M-Working) geht weit auseinander. Für die LEARNTEC bildet esnächstes Jahr einen Themenschwerpunkt. Die Zeitschrift Wirtschaft und Weiterbildung betitelt eine Artikel "M-Learning: Viel Lärm um nichts". Ohne Fragezeichen, als Feststellung! M-Learning und M-Working: Wiedermal ein Branchenhype? Ist es dafür noch zu früh?

Wie relevant ist M-Learning?
Wenn Sie bei Google-Deutschland den Begriff M-Learning eingeben, erhalten Sie 13.400 Treffer. Bei dem Begriff E-Learning sind es 3.660.000. Von einem eingeführten Begriff können wir hier nicht sprechen.

Unsere ErfahrungenWir verfügen seit ca. 1,5 Jahren über Erfahrungen mit Live Online Trainings und mobilen Teilnehmern. Ich selbst habe schon so manche Webkonferenz vom Hotel aus geleitet. Unsere Teilnehmer saßen in Flughafen Lounges oder im Auto auf dem Parkplatz an der Autobahn. Zuletzt haben wir auf der LEARNTEC 2005 massiv auf UMTS gesetzt und vier Tage lang Live Online Trainings über diese neue Mobilfunktechnik präsentiert. Und es ging hervorragend!

Auch Teilnehmer, die sich über GPRS (gängiger Mobilfunkstandard zur Datenübertragung) einwählten, waren sehr zufrieden. Es gibt natürlich leichte zeitliche Verzögerungen gegenüber dem Festnetz, aber die sind nicht wirklich störend.

Die Zukunft?
Die Durchführung von Videokonferenzen per Handy empfinde ich als nicht wirklich relevante Alternative. Das besondere Merkmal von Live Online Sessions ist das produktive Zusammenarbeiten über Distanzen. Einer Teilnehmerbefragung aus den Jahr 2004 zufolge sind bewegte Videoübertragungen des Trainer ein verzichtbares Element. Warum also gerade dieses Element in den Vordergrund stellen? Für Besprechungen mit persönlichem Charakter sinnvoll, für Training aber nicht.

Die Übertragung von Präsentationen und Application Sharing auf einen Minibildschirm vermittelt vielleicht das subjektive Gefühl "dabei zu sein". Eine echte Möglichkeit zur Zusammenarbeit über Distanzen sehe ich darin nicht.

Das stille Örtchen
Mobiles Lernen unter der Nutzung von Notebooks ist heutzutage "State of the Art". Technisch ausgereift, aber noch neu und ungewohnt. Es stellt sich eher die organisatorische Frage: Wo finde ich auf dem Flughafen ein ruhiges Plätzchen?

Haben Sie schon mal an einer Telefonkonferenz teilgenommen, bei der im Hintergrund die Abflugansagen zu hören waren? Ein zentrales - informelles - Element dieser Telefonkonferenz war das Fernweh und die Frage: "Wie lange dauert es noch bis zu meinem nächsten Urlaub?"

Hotelzimmer und Hotellounges bieten hier eine bessere Basis. Und was ist mit Internetcafes? Eigentlich wären diese gut geeignet, um Geschäftreisenden einen ruhigen Ort zu bieten. Hier im Rhein-Main-Gebiet wirken viele Internetcafes aber nicht sehr vertrauenserweckend. Meine Schlußfolgerung: In der Praxis ist die Lösung dieser Frage nicht ganz einfach.

Welche Software eignet sich?
UMTS und GPRS stellen als existierende Mobilfunktechnologie eine gute funktionierende und verbreitete Basis. Wer keine Datenkarte hat, arbeitet in einem Bistro oder Hotel mit W-Lan (Wireless Lan). Bleibt noch die Frage, welcher virtual Classroom ist mobilfunktauglich? Wir haben mit dem "Trainings Center" von Foroso und mit "Breeze" von Macromedia gute Erfahrungen gemacht. Das ist natürlich nur unser Auschnitt aus den Möglichkeiten, es gibt mit Sicherheit noch andere Systeme.

Ein Fazit? Eher mein Eindruck!
Bei einer erheblichen Anzahl von Live Online Sessions ist mindestens ein Teilnehmer nicht mehr an seinem angestammten Arbeitsplatz. Die Tendenz ist steigend. Inwieweit neue Endgeräte wie Blackberry, PDA oder Multimedia Handys das Notebook ablösen und ob die Technologie dann akzeptiert wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht entwickeln sich ja ganz neue Formen der Realtime Collaboration, die wir uns heute noch nicht konkret vorstellen können.

Live Online Sessions sind auf jeden Fall schon heute eine praxiserprobte Methode, um mit "Mobile Workern" oder zum "Homeoffice" direkten und sozialen Kontakt herzustellen und das Gefühl des Eingebundenseins trotz Reisetätigkeit und wechselnder Einsatzorte zu vermitteln.


Tools & Technik: Foroso läuft reibungslos unter Firefox/1.5.0.1

Matthias Rückel | 28 März, 2005 12:32

Wir haben in den letzten Tagen selbst Tests durchgeführt und sind zufrieden. Als Moderator oder Teilnehmer mit einem Windows XP Rechner können Sie Foroso und Firefox problemlos nutzen. Der meistgenutzte Browser unserer Kunden ist nach wie vor der Internet Explorer (70%). Gefolgt von Firefox (knapp 20%).

By the way: Die Test mit dem Marratech Web Start und Firefox verliefen ebenfalls problemlos.

Kaum virtuelle Klassenzimmer in Deutschland

Matthias Rückel | 30 September, 2004 10:45

Eine Interview in der Computerwoche mit Herrn Norbert Seibel, Manager SAS Training bei SAS Deutschland. Er nennt als Ursache für die zurückhaltende Nutzung von Live Online Training (oder Live Web Classes) den Kulturunterschied und das mangelnde Wissen über die Möglichkeiten in den Fachabteilungen.

http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=257&artid=65523


Verbreitung von verschiedenen Browsern

Matthias Rückel | 23 September, 2004 14:23

Der Marktanteil von Microsofts Webbrowser Internet Explorer ist offenbar in den letzten Wochen und Monaten rückläufig. Zwar plagen sich natürlich auch Mozilla, Firefox und Thunderbird mit Sicherheitslücken herum, die Beliebtheit der Open-Source-Anwendungen im Vergleich mit Microsofts Webbrowser nimmt aber anscheinend zu.

http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/51152&words=Internet%20Explorer


 
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