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Webkonferenzen, Webinare und Live Online Trainings |
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Matthias Rückel | 08 Februar, 2010 12:20
Twitter Code Swarm from Ben Sandofsky on Vimeo.
In dem oben eingebundenen Video ist sehr schön die Zusammenarbeit von Entwicklern (Icons) und die von Ihnen erstellten Codedateien (Bubbles) zu sehen. Prozesse wie der immer höhere Fertigstellungsgrad, das Anwachsen des Entwicklerteams und die damit verbunden mehrfache Um- und Neuverteilung von Arbeit lässt sich gut nachvollziehen. Ein schöner Einblick in ein dynamisches System. Übrigens, in dem Video geht es um die Entwicklung von Twitter. (Via digitalks)Matthias Rückel | 08 Februar, 2010 12:06
Matthias Rückel | 29 März, 2008 17:49
Da gute bzw. schlechte Visualisierungen in Webkonferenzen stärker wirken als bei Präsentationen vor Ort. Hier ein gutes Beispiel für gelungene Folien zu einem interessanten Thema:
Folien Slideshare via The Pond
Matthias Rückel | 14 Januar, 2008 16:46
Video: Visualisierung komplexere Zusammenhänge (IBM), via SLTalk
Verwandeter Artikel: Visualierung mit interaktivem "Big Picture"
Matthias Rückel | 11 Januar, 2008 18:36

Bild: Podcast-Station auf dem Gelände der Rheinischen Fachhochschule
Im Internet heißt die Bereitstellung einer abspielbaren Audiodatei Podcast. In Second Life gibt es dafür keinen speziellen Namen. Auf den ersten Blick bietet die Bereitstellung einer Audio- oder Videodatei in Second Life keinen Mehrwert gegenüber dem Internet. Reine Lernstationen mit Audio- und Videoangeboten bieten keinen nennenswerten Unterschied zu einer Webseite. Wenn da, ja wenn da nicht die ausgeprägte Gruppenkommunikation in Second Life wäre.

Bild: Im "Museums für Kommunikation" werden die Ausstellungsstücke per Sprachführung erklärt
Im neu eröffneten Museum für Kommunikation in Second Life gibt es sprachliche Erläuterungen der Ausstellungsstücke, wie in vielen realen Museen. Der wesentliche Unterschied zum reinen Podcast oder Streaming besteht in der Verbindung eines Austellungsstückes mit dem Podcast und dem sozialen gemeinsamen (virtuellen) Raum.

Bild: Zwei Besucher des "Museums für Kommunikation" tauschen sich über die Ausstellungstücke und Erklärungen aus.
Avatare vor dem Ausstellungsstück können sich gemeinsam die Erläuterungen anhören und sich darüber austauschen.
Matthias Rückel | 05 Januar, 2008 11:03
Bild: Big Picture eines Projektes als normalgroßes Plakat
"Ein Big Picture ist eine schematische Darstellung eines Konzeptes auf einer hohen Abstraktionsebene" (Quelle: Change Architekt Glossar).
Das hier verwendete Big Picture gibt den Überblick über z.B. ein 3-Jahresprojekt mit mehreren involvierten Stakeholders. In dem Beispiel werden die Projekt-Beteiligten als U-Bahn Linie dargestellt. Je näher die Linie am Zentrum ist, desto involvierter sind die Beteiligten. Die einzelnen U-Bahnstationen stellen die Meilensteine des Projektes dar. Einzelne U-Bahnstationen betreffen nicht alle Beteiligten.

Bild: Durch die Metapher "U-Bahn" dargestellter Projektablauf als "Big Picture" auch im räumlichen Sinne
Big Picture bilden komplexe Sachverhalte ab und sind naturgemäß große grafische Darstellungen. Die Nutzung von Big Pictures für Projektteams oder Großgruppen vor Ort wird im Vortrag (PDF) von Herrn Dr- Remo Burkhard anschaulich dargestellt..
Eine Nutzung von Großbildern in dieser Form ist verteilten Teams in Webkonferenzen bisher verwert gewesen. In 3D-Umgebungen wie Second Life ist es gerade zu trivial einen Projektraum zu schaffen, der den sinnlichen Eindruck eines großen Bildes mit einem gemeinsamen sozialen Raum verbindet und den Anwesenden die Betrachtung, Diskusssion und Besprechung ermöglicht.

Bild: Details des Projektplans aus der Nähe (Quelle des Big Picture: Dr. Remo Burkard)
Ein Avatar kann nahe an das Big Picture herangehen und sich so mit den Detailinformationen auseinandersetzen. Big Picture können diskutiert werden, sie geben einen Überblick, die Betrachter können an der großen Tafel entlangwandern. Im Unterschied zum Internet und zur Webkonferenz gibt es einen gemeinsamen sozialen Raum in dem die Mitglieder des verteilten Teams sich treffen und austauschen.
Big Picture sind ein vielseitiges Elemente zur Wissensvisualisierung
Umsetzung eines interaktiven Big Pictures in Second Life
(weiter)Matthias Rückel | 05 Dezember, 2007 19:02

Bild: Einfache Informationstafeln mit Text und Bildern
Die einfachste Form den Informationsvermittlung in Second Life sind Texttafeln oder Poster. Die Tafeln werden als Grafikformate nach Second Life importiert. Layout und Gestaltung der Tafeln unterliegen keinen besonderen Begrenzungen.
Die Bereitstellung von Informationen in Second Life unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von deren Präsentation im Internet. Die Auseinandersetzung mit den Inhalten findet in einem gemeinsamen virtuellen Raum statt. Der Leser oder Lerner trifft andere Interessierte und kann sich mit Ihnen austauschen. Außerhalb von 3D-Umgebungen müssen solche Begegnungen als Bestandteil des Konzeptes zum Beispiel eines seperat angesetzen Chattermins bewußt initiiert werden. In virtuellen Welten finden diese Begegnungen (auch) spontan und zufällig statt. Ein besonderer Vorteil Second Lifes besteht darin, daß die Kommunikation der Lerner untereinander nicht nur im Textchat, sondern als Sprachkonferenz stattfinden kann.
Selbstlernen wird in Second Life sehr leicht zum sozialen Lernen in einer Gruppe. Zur aktiven Förderung der Kommunikation können sie eine Aufgabe erhalten, die den Austausch untereinander fördert.
Bild: Einfache Lernstation mit Notecard (vhs Goslar)
Die Nutzung einer Notecard hat den Vorteil, daß der Avatar den Text mitnehmen kann. Das Aushändigen von Notecards und grafisch anspruchsvollen Informationstafeln lassen sich problemlos kombinieren.

Bild: Videostation zum Thema Storytelling (Cleveland University)
Einen ganze Ausstellung mit verschiedenen "TV-Stationen" zum Thema Storytelling ist eine weitere Möglichkeit der Wissenvermittlung. An jeder Station wird eine andere Geschichte erzählt und erklärt.

Bild: Modell eines Computers (Fujitsu Siemens)
Von der Größe eines Hochhauses ist das PC-Modell. Es ist eigentlich zu Werbezwecken erstellt worden. Das Modell veranschaulicht die methodischen Möglichkeiten zur Wissensvermittlung. Die einzelnen Bausteine werden optisch hervorgehoben. Ein exploratives Herangehen durch Interaktionen und Informationen per Mausklick sind leicht realisierbar.

Bild: Interaktives Modell eines Marsroboters (NASA)
Für frei verfügbare Modelle mit simulierten Funktionen und interaktiven Elementen, die auch spielerisch zur Auseinandersetzung einladen, ist Second Life hervorragend geeignet.
Matthias Rückel | 29 Oktober, 2007 08:57
Bilder oder Kunstwerke lassen sich im Internet natürlich auch betrachten, aber wichtige Informationen eines Bildes, zum Beispiel die Größe, lassen sich dort nicht abbilden. Hier bieten virtuelle Welten wie Second Life einmalige Möglichkeiten gegenüber dem Internet.

Im beeindruckten Nachbau der Dresdner Gallerie finden alte Meister ihren Platz. Museen in Second Life bieten ein Vielfaches an Gestaltungsmöglichkeiten für Bilder gegenüber dem Internet. Der virtuelle Ausstellungsraum selbst sogar mehr Optionen als der eines realen Museums.

Die großen dunklen Räume des Helnwein Museums lassen die großformatigen und illumierten Bilder eindrucksvoll zur Geltung kommen. (Webseite). Das Museum des OTIS Colleges ist dagegen hell ausgestaltet. Die Bilder haben eine eher "übliche" Größe.
(weiter)Matthias Rückel | 29 September, 2007 19:29
Im KMU Blog gibt es nette Liste der 15 größten Fehler beim Präsentieren. Sind das auch Fehler, die in Webkonferenzen passieren können? Ein objektiver Vergleich zwischen Real und Virtuel.
Der Vergleich zwischen Präsentationen im virtuellen Raum gegen Präsentation vor Ort liefert den eindeutigen Beweis. Mit 5:2 können deutlich weniger Fehler geschehen. 7 Fehler können sowohl im realen als auch im virtuellen Raum geschehen.
Wie? Sie finden das unvollständig? Die speziellen Probleme des virtuellen Raum werden hier gar nicht aufgelistet? Nun, Sie waren leider nicht Gegenstand des KMU-Blogs und der Untersuchung. ;-)
Matthias Rückel | 17 September, 2007 10:32

Auf der Webseite http://www.knowledge-communication.org sind schöne Beispiele für Visualisierungen zu finden.
Weitere Infos:
Matthias Rückel | 26 August, 2007 16:48
"How NOT To Use Powerpoint" vorgestellt durch den US-Komiker Don McMillan. Nettes Video zum Wochenende:
Gilt im ersten und im zweiten Leben und in Webinaren und Webkonferenzen. Dank an Wolfgang für den TIPP!
Matthias Rückel | 05 Juli, 2007 01:57
SlideShare: Folienshow
Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer meiner kostenfreien Webinare, stelle ich hier eine Auswahl der Folien und Bilder zur Verfügung.
Matthias Rückel | 16 Mai, 2007 13:35
Es hat funktioniert! Es war zwar sehr spezielle Software notwendig, ein Second Life Zugang und ein Account bei USTREAM.TV, neben zwei Rechnern und einem sehr guten DSL-Anschluss. Aber meine erste Live-Video-Übertragung aus Second Life ins Internet war erfolgreich!
Im dem oben zusehenden eingebettetem Fenster konnte meine heutige Reise in Second Life verfolgt werden!

Screenshot des Blogs mit Live-Videoübertragung aus Second Life.
Damit ist klar, Events und Trainings können ohne große Aufwände aus Second Life heraus ins Internet zu übertragen werden. Ich werde versuchen, dies bei den zukünftigen Webinaren und Führungen zu nutzen.
Hier noch einige Abbildungen meiner ersten per Video begleitenden Reise durch Second Life. Der Rand mit der Webseitenumgebung ist aus Ressourcengründen abgeschnitten.
(weiter)Matthias Rückel | 05 April, 2007 21:35
Gerade bei Web Worker Daily entdeckt. Generell geht ja die ganze Präsentationdebatte hin zur "händisch" anmutender Präsentation. Leisa Reichelt schafft es mit Notizzetteln die Präsentation zu vermenschlichen.
Das Ergebnis ist eine nette sehr persönliche Präsentation, wie die Folien zeigen. Wer Gefallen daran findet, kann es auf jeden Fall wunderbar in Webkonferenzen, Webinaren und Webcast umsetzen.
Matthias Rückel | 23 März, 2007 12:12
"Gemeinsames Surfen" oder "Co-Browsing" bzw. "Web-touring" erlaubt den gleichzeitigen Besuch von Webseiten während einer Live-Online-Session. Diese Funktion erluabt es die Ressourcen des Internets in Live-Online-Trainings zu nutzen oder mit der Zielsetzung Marketing oder Vertrieb Teilnehmer gezielt Produktseiten oder Kataloge im Internet zu zeigen.
Robin Good präsentiert eine Liste von Software mit nützlichen Funktionen zum Co-Browsing. Er analysiert die Software nach den folgenen Funktionen:
(weiter)Matthias Rückel | 09 Januar, 2007 15:14
Matthias Rückel | 09 Januar, 2007 09:15

Quelle: www.visual-literacy.org
Visualisierungen sind für gute und erfolgreiche Live-Online-Sessions eine notwendige Grundvorraussetzung. Auf der Seite http://www.visual-literacy.org/index.html. finden Sie eine strukturierte Übersicht zur Darstellung von Sachverhalten, Zahlen, Prozessen etc.in Form eines periodischen Systems. Einige der Visualisierungsbeispiele wurden offensichtlich mit Let's Focus erstellt
Wenn Sie häufig komplexe Dinge einfach darstellen müssen, eine Fundgruppe. Unbedingt ansehen! Via Toolblog.
Matthias Rückel | 18 Oktober, 2006 09:36

Heute fing der Tag einfach gut an. Hector von Scopeknowledge sendete mir eine wohltuende Rückmeldung:
Hi Matthias,
I am writing to thank you for the service you provided us with this morning. The webcast went very well and we were happy with the quality of the VOIP and the ease of use. I also appreciate very much the quality of your service, thank you for making sure everything went smoothly during the presentation. We felt it was a very successful webcast for us and we are planning to host more over the next few months. So I'll be contacting you later on.
Best wishes,
Hector
Scopeknowledge ist ein indisches Unternehmen, welches den englischsprachigen Veranstaltungsservice für zwei Webinare mit der Zielgruppe deutsche und englische Anwaltskanzleien genutzt hat.
Auf zum fröhlichen Weiterschaffen!
Matthias Rückel | 26 September, 2006 09:15

In einer Pressemeldung kündigt der deutsche Anbieter Telepark an, daß das Produkt Teamslide ab sofort auch als Mietlösung angeboten wird. Teamslide ist eine webbasierte Software, die es erlaubt über alle Betriebssysteme und Browser hinweg Folienpräsentationen im Internet durchzuführen. Da die technische Basis serverseitig PHP und AJAX ist, benötigen Präsentator und Teilnehmer kein Java oder Flash. Die Oberfäche von Teamslide ist extrem übersichtlich und einfach aufgebaut und auf das Wesentliche reduziert.

Teamslide aus Präsentatorsicht
Links oben ist der Name mit Bild des Präsentators zu sehen. Darunter die Teilnehmerliste (im Moment noch leer), Einladungsfunktion und unten links die Liste der Folientitel mit Verwaltungsfunktionen. Im rechten Bereich ist eine Folie zu sehen, darunter die beiden Pfeile zum vor- und zurückblättern.
Welche Funktionen stellt Teamslide zur Verfügung?
(weiter)Matthias Rückel | 02 September, 2006 17:40
PowerPoint Folien sind für den größten Teil von Webkonferenzen der zentrale Bestandteil der Informationsvermittlung. Deshalb spielt die zukünftige Gestaltung von PowerPoint 2007 eine bedeutende Rolle für vieles, was uns zukünftig im virtuellen Raum erwartet. Wie wird PowerPoint 2007 aussehen?
In diesem 6-minütigen Video von Mike Gannotti, Senior Technology Specialist bei Microsoft, wird die neue Handhabung von Templates und "Smart Graphics" und der Folienexport ins Internet (via Sharepoint) gezeigt. "Smart Graphics" sind neue Vorlagen, die Alternativen zu den üblichen und meistens langweilige Aufzählungspunkten bieten.
Via Masterview
Weitere Artikel zu den Themen: Folien PowerPoint Präsentieren Visualisieren
Technorati Tags: PowerPoint 2007 Präsentieren Visualisieren
Matthias Rückel | 29 August, 2006 11:32
"PowerPoint braucht niemand" ist die provozierende These von Rhetorik Trainer Matthias Pöhm in der Wirtschaft und Weiterbildung 09_2006.
Auf seiner Webseite "Irrtum Powerpoint" belegt Matthias Pöhm dies mit einer schlicht genial schlechten PowerPoint-Umsetzung der berühmten "I have a dream" Rede von Martin Luther King. Martin Luther King mit einem Beamer und Folien stelle ich mir grauenvoll vor. Aber mal ehrlich, die Vorstellung von Martin Luther King an einer Flipchart mit einem Edding in der Hand zerstört das emotionale Bild genauso gründlich.
Es stimmt, der Großteil aller Präsentationen sind langweilig und schlecht umgesetzt. Die verwendeten Folien nehmen das gesprochende Wort vorweg und zerstören damit die Spannung. Oder Sie verwirren den Zuhörer, wie die schauderhaften Horrorbeispiele auf der Webseite von Matthias Pöhm beweisen. Dieser Effekt wirkt bei Live-Online-Präsentationen im virtuellen Raum doppelt und führt zum berühmten "Tod durch PowerPoint", auch "Webinar-Koma" genannt.
Ist der Hammer Schuld, wenn der Nagel krumm in der Wand sitzt?
(weiter)Matthias Rückel | 27 August, 2006 11:04
Informationen werden in Webkonferenzen, Web-Videokonferenzen und virtuelle Klassenräumen in der Regel durch Folienpräsentationen vermittelt. Folglich war ich auf die CD-ROM Reihe "Überzeugen mit PowerPoint" sehr gespannt.
| Überzeugen mit PowerPoint - Gesamtpaket: 1 - 3. 3 CD-ROM's bei Amazon |
Die CDs erhalten jeweils eine CD-Rom mit einer PowerPoint Präsentation. Die Präsentation kann als Selbstlernmedium genutzt werden. Für Trainer sind Anweisungen zur Gestaltung eines Trainings "Überzeugen mit PowerPoint" enthalten
Die drei CDs der Reihe "Überzeugen mit PowerPoint" sind einzeln oder als Gesamtpaket erhältlich. Der Verlag begündet die relativ hohen Preise von ca. 90,00 EUR pro CD mit dem Nutzungsrecht in Trainings und Seminaren. Die Investition für das Gesamtpaket beträgt knapp 200,00 EUR.
Die Inhalte gehen weit über übliche Tipps und Tricks für Präsentationen hinaus. Wenn Sie alle Gestaltungstipps bei Ihrer nächsten Präsentation berücksichtigen wollen, planen Sie auf jeden Fall mehr Zeit für die Erstellung der Präsentation ein! Die in den Notizen hinterlegten Trainertipps empfand ich persönlich als nicht besonders hilfreich.
Einen handwerklichen Sachverhalt bei der Gestaltung aller drei Präsentationen kann ich nicht nachvollziehen. Warum nutzen die Präsentationen die praktischen Titelplatzhalter der PowerPoint-Master nicht? Dadurch wären die Folien auf einen Schlag mit einer neuen Design-Vorlage einsetzbar und für virtuelle Räume nicht ohne Nacharbeitung nutzbar. Punktabzug!
Meine Bewertung im Einzelnen:
(weiter)Matthias Rückel | 21 August, 2006 11:00
In der Learning TRENDS Ausgabe 399.2 stellt Elliott Masie neue Methoden vor Vorträge zu strukturieren und zu ergänzen. Ein Team oder eine Person soll gleichzeitig zum Vortrag Internet-Recherchen durchführen oder Mindmaps anfertigen. Die Ergebnise werden später dem Publikum als Ergänzung oder Zusammenfassung zur Verfügung gestellt.
Elliott Masies Ideen Mind Mapping und Live-Internet-Recherche lassen sich sehr gut auf Live-Online-Sessions übertragen und können diese wunderbar ergänzen. Alternativ dazu oder zusätzlich können mit einer Software wie Let's Focus die zentrale Aussagen eines Vortrages visualisiert werden. Live-Blogging schafft einem vierten Mehrwert durch die Veröffentlichung einer klassische Zusammenfassung im Internet.
Darüber hinaus bieten Webkonferenzen und synchrone Klassenzimmer gegenüber Präsenzveranstaltungen einen erheblichen Vorteil. Ohne große Aufwände können Aufnahmen zur Nachbetrachtung erstellt werden (Bsp: DINI).
Als dritte Innovation stellt Elliott Masie "YouSteer Sessions" vor. In der das Publikum mit einem Gerät ausgestattet wird, um damit Richtung und die Ausformung der Inhalte zu beeinflußen. "YouSteer Sessions" können im virtuellen Räumen leicht und einfach umgesetzt werden. Viele Systeme verfügen über Feedback oder Umfragen mit dessen Hilfe sich derartige Interessen des Publikums leicht einbinden lassen.
Update: Ein schönes Beispiel für Live-Blogging während einer Präsenzveranstaltung finden Sie im Blog Lernpfade:
"E-Learning Glanz und Elend an der Hochschule" ist der Titel der Panel-Diskussion, der ich als Teilnehmer bloggend folge.
Technorati Tags: Mind Mapping, Googeln, Live Blogging, visualisieren, Let's Focus, Elliott Masie
Matthias Rückel | 07 August, 2006 11:48
Auf der Suche nach Möglichkeiten Meetings und Workshops effektiver und besser zu gestalten, fand ich vor einiger Zeit eine sehr passende Software: let's focus von der Reflact AG. Um ehrlich zu sein, let's focus hat mich begeistert!
let's focus unterstützt Moderatoren, Sitzungsleiter und Trainer bei der Durchführung von virtuellen und "nicht-virtuellen" Trainings, Sitzungen und Workshops. Das Programm ist als "interaktive Präsentationssoftware" zu verstehen, welches Moderations- und Entscheidungsprozesse unterstützt. let's focus besteht aus den vier Modulen Tracker, Timerliner, Ruler und Positioner.

Wie werden die vier Module in Meetings und Workshops eingesetzt?
(weiter)Matthias Rückel | 24 Juli, 2006 11:44
Es gibt wieder ein neues Web 2.0 Tool: Slide. Slide bietet mehr als einfachen Fotoupload und publizieren. Mit Slide können Sie als Präsentator web-basierte horizontale oder vertikale rollenden Präsentationen erstellen und dieses Foto-Präsentation auf eine Slide-Community-Seite oder eine persönliche Slide-Webseite veröffentlichen.

Wie kann Slide für Live Online Sessions genutzt werden? Zum Beispiel als Inhalt. Hier einige Fotos von der LEARNTEC 2006 als Beispiel einer kurzen Fotogeschichte:
Oder Sie können den Anmeldeprozesse mit Slide visualisieren. Da Folien aus PowerPoint als Bilder exportiert werden können, sind sie gemeinsam mit anderen Bildern eine gute Grundlage für Slide.
Präsentatoren können mit Slide aber mehr als Bilder mit Text veröffentlichen, um Ihre Geschichten zu erzählen.

Mit the Slide bookmarklet können Sie Bilder, Sounddateien oder andere Medien von Webseiten in Ihre Slidepräsentation integrieren. Threadless T-Shirts nutzen Engadget Slide zu Werbezwecken. Mit einem Mausklick auf das Bild gelangen Sie zu der hinterlegten Webseite und dem entsprechenden Artikel.
Wie können Sie Slide nutzen?
(weiter)Matthias Rückel | 19 Juli, 2006 11:32
Jede Präsentation oder Konferenz, die länger als zwei Stunden dauert benötigt eine kurze Unterbrechung. Zum Smalltalk und für den Kaffee. Sei es nun eine Präsenzveranstaltung oder eine Live Online Session. Als Moderator oder Seminarleiter nutze ich in der Regel eine Stopuhr, um pünktlich starten zu können. Leider hilft meine Uhr den Teilnehmern nicht dabei, wieder pünktlich zurück zu sein. Schon gar nicht in einem Live Online Seminar, wo jeglicher Blickkontakt fehlt!
Bei einer Sportveranstaltung hatte ich die Idee: Folien, die mit einem Countdown das Ende der Pause anzeigen! Wenn die Teilnehmer in der Nähe des Beamers oder in der Nähe des PC's Pause machen, können Sie den Countdown beobachten und sind über das nahe Pausende informiert.
Ich habe mir eine seperate PowerPoint-Datei mit Countdown-Folien erstellt und füge diese jedesmal wenn ich eine neue Live Online Session oder Seminar vorbereite in die aktuelle fachliche Präsentation.
Wie werden Countdown-Folien in PowerPoint erstellt?
(weiter)Matthias Rückel | 13 Juni, 2006 17:33
Kennen Sie Lawrence Lessig? Einen Stanford Professor, der auf eine sehr persönliche Art PowerPoint Präsentationen gestaltet? Die "Lessig Methode" ist eher ein persönlicher Präsentationsstil, als eine "offizielle Präsentationsmethode". Lessig verwendet einen schwarzen Hintergrund und schreibt auf die Folien nur einen einzigen Satz. Mehr nicht. Offensichtlich ist diese Reduktion auf das Wesentliche ein solcher Unterschied zu üblichen Powerpoint Präsentationen, daß in den Diskussionsforen und Blogs daraus eine "Präsentationsmethode" wird.

Auf einer Veranstaltung der IHK in Offenbach erlebte ich zum erstenmal als Teilnehmer diesem Präsentationsstil vor Ort und war sehr angetan. Die Präsentation war klar, informativ und witzig. Kurze Zeit später fand ich beim Surfen eine Aufzeichnung eines anderen Vortrages. Dick Hardt auf der OSCON 2005. Den Ansatz von Lessig, auf einer Folie nur einen Satz zu schreiben, entwickelt Hardt zu einer Art "Film" weiter. Ein Wort, ein Bild oder ein Symbol pro Folie und das in einem atemberaubenden Tempo. Die Folien lieferen "eine synchrone Visualisierung" des gesprochenen Wortes.
Es hat mich in den Fingern gejuckt. Ich wollte wissen, ob diese Art der Präsentation im virtuellen Raum funktioniert. Zweimal hielt ich auf unterschiedlichen technischen Systemen (Foroso und Interwise) einen Vortrag auf diese Art und Weise.

Meine Erfahrungen
Die "Film-Methode" wie sie Dick Hardt weiterentwickelt hat, lässt keine Zeit und keinen Raum für Interaktionen mit den Teilnehmern und die Zuschauer fallen in eine passive und konsumierende Rolle zurück. Sie lehnen sich zurück und schauen sich den "Film" an. Dazu kommt, daß die vielen Folien schnell weitergeklickt werden müssen und durch die technische Verzögerung der Übertragung die Folien dem gesprochenen Wort hinterherlaufen.
Mein persönliches FazitDie "Orginal Lessig Methode" mit einer klaren Kernaussage auf einer Folie, die durch das gesprochen Wort ergänzt und erläutert wird, findet Anklang. Dick Hardts schneller Turbo-Stil ist im virtuellen Raum eher destruktiv.

Update: I'm Canadian!
Der gelungene Vortrag von Dick Hardt auf der OSCON 2005 hat seinen Weg in die Werbung gefunden: Lessings Präsentationsstil nun auch in der Werbung.
Bin gespannt, wer das schafft in den virtuellen Raum zu adaptieren. ;-)
Matthias Rückel | 05 Mai, 2006 11:25
Wie verhindere ich den "Death by PowerPoint?". Eine gute Hilfe ist die 10-20-30-Regel von Guy Kawasaki. Sie besagt, daß Powerpointpräsentation…
Damit lässt sich die maximale Anzahl der Folien für die Dauer eines Vortrags berechnen: Dauer dividiert durch "2" ist Anzahl der Folien.
Update: Wie Guy Kawasaki seine Folien und Pärsentationen selbst gestaltet und hält, können Sie im Videoclip sehen.
Übrigens gibt es am Ende nochmal eine neue "Zauberformel" für die Berechnung der Schriftgröße (Font): "Das höchste Alter der Zuhörer, dividiert durch zwei ergibt die notwendige Schriftgröße."
Denken Sie daran: Death by PowerPoint is even more deadly in a virtual classroom (...), because you can't even see that you killed your participants."
Quelle: http://blog.guykawasaki.com/2005/12/the_102030_rule.html
10-20-30 Guy Kawasaki Präsentation PowerPoint
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