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Webkonferenzen, Webinare und Webcasts |
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Matthias Rückel | 29 Januar, 2010 15:30
Um die zentrale Frage des Blogs Carnivals gleich am Anfang zu beantworten, Ja, Webinare und Webkonferenzen funktionieren, technisch auf jeden Fall. Als ich 2000 erste Webinare druchführte, sah das leider noch anders aus. Jedes Webinar war ein technischer Balanceakt, der so manches mal auch schiefging.
Online-Seminare, Vorträge und Konferenzen funktionieren ansonsten genauso gut oder schlecht wie Präsenzveranstaltungen. Sie können langweilig oder spannend sein, zum Gähnen oder zum Mitmachen animieren.
Wie bei realen Veranstaltungen sollte der Verantwortliche sein Handwerk beherrschen, dazu kommt noch die Software und dann klappt es schon. Ausgebildete Online Moderatoren sind allerdings nach wie vor Exoten und rar gestreut. Übrigens steckt noch viel Wachstumspotential in dem Thema, denn Ende 2008 nutzen laut einer Netviewer-Studie erst 18% der deutschen Unternehmen Webinare und Webkonferenzen.
Webinare und Webkonferenzen sind also dabei sich im großen Stil zu etablieren. Aber damit sind die Möglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit und Kommunikation in Echtzeit nicht erschöpft.
Webinare und Webkonferenzen sind "Events" mit einern definierten Anfang und Ende. Die Entwicklung geht darüber hinaus, um in einem verteilten Team oder innerhalb eines Netzwerk kontinuierlich über den ganzen Tag zusammen zu arbeiten.
Jeder Skypenutzer kennt dies, weil er in den Statusmeldungen sieht wer gerade online ist. In Unternehmen gibt es entsprechende Firmensoftware wie IBM Sametime, die ähnliche Funktionen unterstützten.
Marratech, ein Desktop-Videokonferenzanbieter, der 2007 von Google gekauft wurde, propagierte schon frühzeitig eine Multipoint-Videokonferenz vom Arbeitsplatz aus, die den ganzen Tag über lief und taufte dieses Konzept "Virtual-Office".
Ständig unter Videobeobachtung zu stehen ist nicht zwangsläufig angenehm, auch wenn die Situation mit einen größeren Büro vergleichbar ist, welches mit mehreren Kollegen geteilt wird. Vielleicht der Grund warum sich das Konzept des "Video-Virtual-Office" bis jetzt nicht wirklich durchgesetzt hat.
Unterhalb der Stufe "Video" und "Audio" ist die kontinuierliche Kommunikation per Chat oder webbasierten Projekträumen mittlerweile weit verbreitet. Bei Bedarf werden Funktionen wie virtuelle Beamer oder Application Sharing hinzugenommen.
Neben der Tendenz vom "Event" zum "Virtual Office" ist eine zweite Entwicklung beachtenswert, nähmlich die Entwicklung hin zum 3D-Raum.Matthias Rückel | 01 Dezember, 2009 09:45
Einer Einladung folgend, hielt ich - oder besser mein Alias Dia Diqui - letzte Woche beim Arbeitskreis E-Learning einen Vortrag über die Unterschiede zwischen klassischem E-Learning und E-Learning in 3D Umgebungen.
In der anschließenden Diskussion wurde rege über Mehrwert und sinnvolle Lernszenarien diskutiert. Mein Eindruck war, daß viele der Teilnehmer große Chancen im Bereich "Management Training" und "Verhaltenstraining" sehen.Bilder und Impressionen von der Veranstaltung gibt es im SL-Talk Blog.
Matthias Rückel | 30 März, 2009 13:00
Matthias Rückel | 24 März, 2009 12:05
Matthias Rückel | 20 März, 2009 12:28
Zum Wochenende ein sehr anschauliches Video über die Unterschiede von 2D und 3D Trainings an einem sehr einleuchtenden Beispiel (2007).
via Consiliera
Matthias Rückel | 08 März, 2009 10:29
Matthias Rückel | 02 März, 2009 08:30
In der Wirtschaftskrise werden virtuelle Konferenzen sogar für US-amerikanische Fernsehsender als Thema interessant:
via SLTALK
Matthias Rückel | 22 Februar, 2009 19:52
Wie heißt ein Sprichwort so schön? "Besser spät als nie". Es ist schon einige Monate her, daß das Buch "Unternehmen in Second Life" von Frau Gierke und Herrn Müller erschienen.
Um meinen Eindruck zu vermitteln zitiere ich am Besten aus dem Vorwort: (weiter)
Matthias Rückel | 10 Februar, 2009 08:30
"Laut Gartner-Fellow Steve Prentice nutzen die Unternehmen die Einsparungspotenziale von Telekonferenzen und anderen interaktiven Kollaborationstools noch viel zu wenig. (...)Doch die gegenwärtige Wirtschaftslage könnte hier schon bald eine schnelle Änderung bewirken. Gartner erwartet, dass bereits in vier Jahren jährlich über zwei Millionen Flugbuchungen durch Telekonferenzen wegfallen. "
Sehr interessant ist zudem die Tastsache, daß im dem Artikel immersive Workspaces in Second Life als zuwenig genutzte Option gewertet werden.
Quelle: ComputerZeitung
Matthias Rückel | 31 Januar, 2009 15:32
"Was sich vor vielen Jahren noch wie Zukunftsmusik angehört hat, ist heute längst Realität geworden. Virtuelles Lernen in dreidimensionalen Galerien, Universitäten und archäologischen Stätten. Viele Lehrinstitute und Universitäten haben die virtuelle Online-Welt Second Life (SL) als ein Lernmedium der Zukunft entdeckt." so fängt ein Artikel der Bundesagentur für Arbeit über Lebenslanges Lernen in Second Life an.
via SLTalk
Matthias Rückel | 22 Januar, 2009 21:18
Das Potenzial mit Second Life Sprachen lernen zu können ist in der aktuellen Diskussion relativ unumstritten. Das Goethe Institut und private Anbieter bieten bereits einschlägige Angebote. Auf der LEARNTEC gibt es auch Vorträge mit Erfahrungsberichten.
Beim europäischen Projekt AVALON (Virtual and Action Learning live ONline) zu. Hier finden sich Experten in einem wissenschaftlichen Projekt, um Sprachen lernen in virtuellen Welten wie Second Life voran zu bringen.
Matthias Rückel | 21 Januar, 2009 12:12
In den kommenden Wochen wird das Projekt E-Learning 3D wieder verstärkt an öffentlichen Diskussionen und Foren zum Einsatz von Second Life in der Hochschullehre teilnehmen.
Weitere Informationen im E-Learning-Developer-Blog
Matthias Rückel | 16 Januar, 2009 13:37
Durch Technologieanbieter wie Linden Lab und dem Produkt Second Life aber auch Spielwelten wie World of Warcraft wird es zunehmend einfacher 3D-Szenarien zu eigenen Zwecken zu nutzen und zu entwickeln. Immer mehr Weiterbildungsunternehmen loten die Möglichkeiten von Second Life als Bildungsplattform aus.
Laut Eduserve, beschäftigen sich bereits über 80 Prozent der Schulen
und Hochschulen mit solchen Einsatzszenarien. Das Fachforum an der
Goethe-Universität Frankfurt will daher den Stand der Erprobung und der
Diskussion zum Einsatz vom Second Life aber auch anderer 3D-Welten im
Weiterbildungskontext deutscher Bildungsanbieter beleuchten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich.
Matthias Rückel | 25 November, 2008 19:17
Das Institut für Wissensmedien in Tübingen öffnet seine neue virtuelle Filiale in der Onlinewelt Second Life a, 1. Dezember um 17:00 Uhr. Neben einem kurzen Vortrag zum Thema „Lernen in Second Life“, gibt es einen virtuellen Adventskalender: 24 Türchen zum Thema Lernen und Forschen in Second Life.
Weitere Informationen: Teleport zur Second Life Filliale des Institutes für Wissenmedien und die Webseite zum SL-Engagement.
Matthias Rückel | 23 November, 2008 20:11
Von 24. - 26. September 2009 findet die Konferenz SLACTIONS 09 statt, als erste internationale Konferenz ohne zentralen Konferenzort direkt in Second Life. Auf der Homepage heißt es: “SLACTIONS 09 is the first international conference held simultaneously in several countries on the topic of metaverses. SLACTIONS 09 aims at covering most areas currently enabled by metaverse platforms, from educational research to content production, from gender studies to media distribution, and from metaverse-based branding, advertising, and fundraising to emerging mash-ups and technology applications. SLACTIONS 09 is unique in its format too, as a one-of-a kind event conducted both in a metaverse platform (Second Life) and on-site in multiple countries in Europe and in North and South America. SLACTIONS will thus contribute to the current redefinition of the way we think about hybrid online and on-site scholarly collaborations.”
Deadline für die Einreichung von Papers ist der 28.Februar 2009. Mehr über die Konferenz unter http://www.slactions.org/Matthias Rückel | 18 November, 2008 18:41
"Lehren und Lernen in virtuellen Welten" heißt auf dem LEARNTEC-Kongress am 04.02.2009 zwischen 14:30-17:00 Uhr ein Programmschwerpunkt
Matthias Rückel | 17 November, 2008 17:37
Der Medienhype ist in Deutschland lange vorbei und Second Life wächst und wächst trotzdem. Die komplette virtuelle Welt Second Life "aus dem All" gesehen. Gefunden und mehr davon auf dem HUBLOG.
Matthias Rückel | 17 November, 2008 15:36
Second Life Learning Experiences auf der Online Educa:
Mehr über die Online-Educa in Berlin.
Dazu die Pressemitteilung:
München, den 17. November 2008 – Linden Lab®, Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life®, wird auf der Online Educa Berlin 2008, der größten internationalen E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und den öffentlichen Sektor, vom 3. bis 5. Dezember Anwendungsmöglichkeiten von Second Life für die Welterbildung, Erwachsenenbildung und Universitäten vorstellen.
Zusammen mit der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Goethe-Institut und der VHS Goslar wird Linden Lab an den Ständen A29 und A32 Beispiele für die Integration und Nutzung von virtuellen Welten für die Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen zeigen. Zudem wird Jean Miller, Head of German Market Development von Linden Lab, gemeinsam mit Rasmus Blok von der University of Southern Denmark und Dr. Ming Nie von der University of Leicester, am 4. Dezember um 16:15 in dem Panel „Second Life Learning Experiences“ des Web 2.0 und Social Networking Konferenzthemas über die Möglichkeiten, Vorteile und Erfahrungen mit Bildungsprojekten in Second Life sprechen.
Während man beim Goethe Institut in Second Life einen kostenlosen Deutsch-Schupperkurs belegen kann, bietet die VHS mittlerweile über 30 Kurse, die von Fremdsprachen, Programmieren und Golf bis zu einer Teststrecke für Avatare reichen. Die Second Life-Repräsentanz der Bayerischen Staatsbibliothek bietet In-World den Zugriff auf den Online-Katalog und die Website, eine Verlinkung zum virtuellen Auskunftsdienst „QuestionPoint“ und das umfassende Angebot digitalisierter Texte des „Münchener Digitalisierungszentrums“.
„Second Life bietet Pädagogen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die vom immersiven Sprachenlernen über Universitätskurse in der virtuellen Welt bis hin zu Simulationen und Verkaufsseminaren reichen“, erklärt Jean Miller, Head of German Market Development von Linden Lab. „Eine virtuelle Plattform wie Second Life ermöglicht eine stärkere emotionale Beteiligung der Lernenden im Vergleich zu traditionellen E-Learning-Szenarien. Zudem ist Second Life immer und überall verfügbar und lässt sich individuell nach den Kurszielen und Vorstellungen der Kursleiter gestalten.
Matthias Rückel | 17 November, 2008 15:33

Nach einer unerwarteten und sehr sehr kurzfristigen Kündigung (24h) der Räumlichkeiten in Frankfurter Oval, es mußte einen Einkaufszentrum weichen, beginnt jetzt wieder der Aufbau der Ausstellung und der Wannd des Wissens an anderer Stelle. Vielen Dank an die MFG Banden Württemberg für die freundlichen Unterstützung und die Bereitstellung des wunderbaren Geländes.
Als erstes wurde die Studie "Second Life in der Bildung" in Form eines "Säulenganges" wieder zugänglich gemacht und kann in Second Live wieder kostenfrei gelesen werden. Dadurch können Sie sich vor dem Kauf des E-Paper ein umfassendes Bild machen.
Mit dem neuen Start auf dem Gelände der MFG wurde auch ein virtueller Klassenraum eingerichtet, dort können Sie meinen Vortrag für die Frankfurter Goethe Universität ansehen.
Matthias Rückel | 12 November, 2008 18:00

Beschreibung: Virtuellen Welten wird eine große Zukunft vorausgesagt und der Erfolg von Second Life gibt den Prognosen scheinbar recht. Trotz abgeflachtem Medienhype steigt die Zahl der Nutzer kontinuierlich. Die ersten Bildungsangebote haben sich erfolgreich etabliert und gewinnen Preise.
Ziel des Seminars ist es Bildungsanbietern, Trainern und Weiterbildungsverantwortlichen einen aktuellen Einblick in die Entwicklung von 3D-Welten und Ihre Auswirkungen auf die Bildung- und Weiterbildungslandschaft zu geben und gegebenenfalls konkreten Handlungsbedarf zu identifizieren.
Programm
Referent: Matthias Rückel, time4you GmbH, Karlsruhe
Eine Veranstaltung der MFG Baden- Württemberg in Zusammenarbeit mit der time4you Communication & Learning GmbH, Karlsruhe.
Termin: 08.12.2008, 10.00 – 18.00 Uhr
Zielgruppe: Teletutoren, Trainer, Weiterbildungsverantwortliche und Führungskräfte von Bildungsanbietern und Unternehmen sowie sonstige Interessierte
Veranstaltungsort:
MFG Baden-Württemberg Meeting Area
Breitscheidstraße 4 (Bosch Areal)
70174 Stuttgart
Ihre Anmeldung ist bis zum 28.11.2008 erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
Investition: Die Teilnahmegebühr beträgt € 238,- zzgl. MwSt.
Zur Veranstaltungsanmeldnung der MFG.
Zur SL- Webseite der MFG Baden-Würthemberg
Matthias Rückel | 20 Oktober, 2008 21:47
Update 20.10.2008:
Matthias Rückel | 20 Oktober, 2008 21:38
... das ist das Fazit einer Forschung der US-Universität Penn State. Dort wurde untersucht, wie verteilte Gruppen am besten zusammenarbeiten können. Verschiedene Gruppen, die auf unterschiedliche Weise Informationen austauschten wurden miteinander verglichen:
Alle Gruppen hatten dasselbe Ziel, nämlich eine komplexere mathematische Textaufgabe zu lösen. Nach 10 Wiederholungen zeichnete sich deutlich ab, dass die jenige Gruppe in Second Life die besten Ergebnisse lieferte.
Schade, daß Webkonferenzen oder die Sprachkonferenz innerhalb Second Lifes nicht untersucht wurde.
Quelle: top-news
Update 20.10.08 21:00 Uhr:
Matthias Rückel | 05 August, 2008 11:11
Die neue Ausgabe des Online Tutoring Journals beschäftigt sich mit dem Thema "Game Based Learning" und mit Lernen in 3D-Umgebungen. am Beispiel Second Lifes (R).
Das Inhaltsverzeichnis
Wie immer eine gute Mischung aus ausführlichen Artikeln und einem Interview.
Update 31.07.08: Das Interview wurde auch auf DOIT-Online veröffentlicht.
Update 05.08.08: Das Interview ist zusätzlich als Premium Content auf iBusiness zu finden. :-)
http://www.ibusiness.de/aktuell/db/833860jg.html1
Matthias Rückel | 24 Juli, 2008 08:19
Vortrag Abstract
Eine Form von virtueller Realität stellen 3D-Welten wie Second Life dar. Auf den ersten Blick haben sie viel mit Computerspielen gemeinsam. Die Gemeinsamkeit beschränkt sich aber ausschließlich darauf, daß der Anwender sein digitalen Stellvertreter durch eine virtuelle 3D-Landschaft bewegt, ansonsten fehlen bei 3D-Welten die üblichen Kennzeichen eines Spiels.
Second Life kann als technischer Prototyp einer Kommunikationsplattform mit der Ausprägung einer 3D-Welt betrachtet werden. Diese offenen Plattformen bezeichne ich als „3D-Welten“ in Abgrenzung zu Computerspielen oder szenisch begrenzten 3D-Simulationen mit einem bestimmten Schwerpunkt.
Die virtuellen Welt Second Life ist aus „Inseln“ aufgebaut, deren Landschaft und Architektur der jeweilige Inhaber frei gestalten kann. Landschaften und Architektur bestehen nach Angaben des Betreibers Linden Lab zu 85% aus „User Generated Content“.
Der Prototypcharakter Second Lifes offenbart sich leider auch in den hohen technischen Anforderungen an Anwendercomputer, der unhandlichen Client-Software und der notwendigen Einarbeitungszeit in das System.
Lernen in Second Life
Matthias Rückel | 23 Juli, 2008 07:55
Brainstormings und Entscheidungsfindung können in virtuellen Meetings und Webkonferenzen mit Hilfe der "6 Hüte Methode" hervorragend unterstützt werden.
Sebastian hat in einem Gedankenspiel die Methode von de Bono auf 3D-Umgebungen übertragen und dabei den Avateren nicht - wie anzunehmen- sechs Hüte aufgesetzt um Ihnen damit den entsprechenden Aspekt zuzuordnen, sondern überlegt welche Umgebung dem Blickwinkel einer Farbe am meisten entspricht und wie die Lokation gestaltet sein müsste. Seine Vorschläge:
Eine verfolgenswerte Idee, um die Immersion zu erhöhen und damit die Zielerreichung für Meetings zu erhöhen. Die verschiedenen Szenarien lassen sich per "Hollodeck" an einen Ort zaubern, oder es ist möglich an vorhandene 3D-Lokationen zu reisen.
Eine Idee die sechs Aspekte in einem traditionellen Meeting zu visualieren hat Sebastian bei der Beschreibung eines realen Workshops gleich mitgeliefert. Er stellte sechs Flipcharts mit den entsprechenden Charts in dem Besprechungsraum auf. Das lässt sich natürlich auch auf einen virtuellen 3D-Meetingraum übertragen und ist als Einstiegsszenario weniger aufweniger.
Matthias Rückel | 05 Juni, 2008 22:54
Folge 20 der Podcastreihe "Bildungstalk" beschäftigt sich mit dem Thema "Bildung in Second Life" und ist auf Bildungstalk zu finden. Interviewte Gesprächspartner sind:
Produziert hat den Podcast Christian Hoppe von der Goethe Universität Frankfurt.
Matthias Rückel | 02 Juni, 2008 19:41
Gerade im Blog von Frau Reß gefunden:
Es freut mich doch sehr mit der Wand des Wissens einen markanten Einstiegspunkt für Second Life und Bildungsinteressierte geschaffen zu haben. :-)"Wie bereits angekündigt, findet der nächste eLearning Stammtisch (am 06.06.2008, 15:00 Uhr) dieses Mal in Second Life statt. Damit wir auch alle den richtigen Treffpunkt erreichen, und die PCs und die Software mitspielt, sind einige Vorbereitungen notwendig:
- Alle Teilnehmer müssen den aktuellen Second-Life-Client installieren. Download: http://secondlife.com/support/downloads.php
- Sie müssen sich ein alter Ego zu legen, sprich sich einen Avatar-Namen zulegen.
- Im Profil mus die Sprachübertragung aktiviert sein (Menü Bearbeiten - Einstellungen)
Es gibt eine Reihe von Tutorials, zwei davon hier zur Auswahl. Besonders am Anfang sind einige “Bewegungsübungen” hilfreich
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- Tutorial:
http://slurl.com/secondlife/Pixelpark/199/228/28- VHS Goslar Übungspark:
http://slurl.com/secondlife/Rockcliffe%20I/26/121/24Zum Treffpunkt “Wand des Wissens” kommen Sie einfach indem Sie die folgende URL im Browser aufrufen http://slurl.com/secondlife/Frankfurt%20Ost/165/40/35
Vorschau auf das Programm:
Sprachunterricht in Second Life: Einführung in die ungarische Sprache"
Matthias Rückel | 30 März, 2008 18:36
Nachdem eine virtuelle Themenmesse in Second Life (R) für reale Unternehmen der Medienbranche scheiterte, und virtuelle 3D Messen im Internet mühsam erste Knospen zeigen, hatte ich das Thema virtuelle Messeangebot ohne begleitende Events eigentlich schon zu den Akten gelegt. Über das deutschsprachige Portal Second Life (R) News bin ich eine spezielle Form der virtuellen Messe aufmerksam geworden.

Bild: Zukünftiges Einkaufszentrum für virtuelle Baumeister
Auf der Second Life (R) Insel DAWN hat ein Einkaufzentrum für virtuelle Handwerker aufgemacht. Es stehen Shops für das Bauhandwerk wie Maurer, Texturenersteller, Gärtner, Tischler , Scripter zur Verfügung.

Bild: Noch sind die Geschäftszeilen auf der neuen Insel leer.
Mehr in Second Life mal versucht hat gezielt virtuelle Möbel oder ähnliches zu kaufen wird die Idee zu schätzen wissen. "Auch die Shopbetreiber haben einen Vorteil, wenn so viel Kompetenz zusammen kommt, entsteht mit Sicherheit ein reger Erfahrungsaustausch. Und die neuen Ideen die dabei entstehen können sind sicher interessant." so der Anbieter. Bleibt zu hoffen, daß dieser Austausch aktiv gefördert und der Mehrwert des Kommunikationsmediums Second Life (R) genutzt wird. Ich bin gespannt ob diese Form der "virtuellen Verkaufsmesse" für "virtuelle Güter" von Anbietern und Kunden ankommt.
Matthias Rückel | 28 März, 2008 08:41

Bild: Noch immer noch gähnende Leere auf den Messeständen
Vor über zwei neun Monaten berichtete ich von der Eröffnung der ersten virtuelle Messe zum Thema "Medien" in Second Life. In den letzten Tagen besuchte ich die Messe noch einmal.
Offensichtlich funktioniert das Konzept nicht. Kein einziger Anbieter stellt auf der Themenmesse (SLURL) aus. Die Themenmesse ist verschwunden. Kein Messegebäude und keine leeren Messestände mehr da. Ich stand schon bei Eröffnung dem Konzept kritisch gegenüber:
"Mir persönlich ist das Konzept zu stark auf "Information" und zuwenig auf "Community" und "Interaktion" (zwischen Menschen) aufgebaut und deshalb den Datenwüsten im Internet zu ähnlich. "
Ich bin gespannt ob ein anderes 3D-Messekonzept im Internet aufgeht, oder ob virtuelle Messen als zusätzliches Angebot zu Webseiten sich generell schwertun.
Matthias Rückel | 20 März, 2008 18:45

Bild: Bildungsverzeichnis "Wand des Wissens"
Eine Übersicht von Bildungsprojekten und -ressourcen in Second Life fehlt noch. Abhilfe soll die "Wand des Wissens" schaffen. Die erste Entwurf der "Wand der Wissens" steht im Frankfurter Oval. Die Wand wird ein zentrales deutschsprachiges Verzeichnis aller Orte, Anbieter, Gruppen und Projekt in Second Life, bei denen Training, Lernen und Bildung im Vordergrund stehen.
Vor der Wand des Wissens steht eine Ideenbox. Einfach Notecards, Landmarks, Bilder oder Objekte aus dem Inventar drauf ziehen.
Bitte helfen Sie mit, geben Sie Ihre Vorschläge und Ideen ab!
Update 20.03.08: Die Wand des Wissens umfasst mittlerweile XX Landmarken und Einträge in den Kategorien:
SLURL: Wand des Wissens.
PS: Sie können gerne auf Ihre eigenen Dienstleistungen hinweisen oder hier im Blog die Kommentarfunktion nutzen!
Matthias Rückel | 20 März, 2008 12:13

Bild: Vordefinierter Landeplatz der EDTech mit sternförmig angelegten Ausgängen
Einsteiger in Second Life tun sich oft noch mit dem Navigieren und gezielten Bewegen schwer. Das Senken der Einstiegsschwelle für Einsteiger kann neben der sinnvollen Gestalt und der Landschaft und Architektur auch durch Funktionen im Veranstaltungsgelände erreicht werden.

Bild: Automatische Platzwahl
Ein gutes Beispiel ist das Veranstaltungszenrtum von Clever Zebra, es ist groß genug um ungestört fliegen zu können, ausserdem gibt es Hinweistafeln von denen aus der Besucher per Mausklick auf einen freien Sitzplatz teleportiert wird. Eine ausgesprochen sinnvolle Idee, die das oft schwierige Durchlaufen von besetzten Sitzreihen überflüssig macht.
(weiter)Matthias Rückel | 11 März, 2008 11:57

Bild: Empfangsraum für die deutsche Trainer und E-Learning Community
Die virtuelle Welt Second Life bietet viele unterstützende Funktionen, um soziale Netzwerke zu gründen und zu pflegen.
Neben diesen Funktionen sind natürlich eine attraktive Gestaltung von Gemeinschaftsräumen bzw. Treffpunkten und gemeinsame Aktionen und Aktivitäten ein Erfolgsfaktor für Communitys in Second Life. Auch Community-Kleidung oder Erkennungszeichen sind ein gutes Mittel um den Gedanken einer Community zu fördern.
(weiter)Matthias Rückel | 09 März, 2008 13:14

Bild: Gute Übersicht und klare Gliederung auf der Kongressinsel
Gebäude sind in Second Life als Schutz vor dem Unbill der Natur nicht nötig. Es gibt dort keinen Regen, Winterstürme auch nicht. Gebäude haben in Second Life nicht die Aufgabe vor schlechter Witterrung zu schützen, sondern "die Oberfläche der Medien zu einem Raum zu machen, in dem man sich wie in der Umwelt aufhalten, orientieren, bewegen und handeln kann" (Florian Rötzer, 1995)
Es findet ein Wechsel von der Seitenmethapher des Internets (2D) zur 3D-Raummethapher des Metaverse statt. Der virtuellen Raum der 3D-Welt ist so zu gestalten, daß er den Nutzern Orientierungshilfe ist. Dabei kann innerhalb der virtuellen Welt auf das Erfahrungswissen aus der realen Welt zurückgegriffen werden. Zusätzlich sollte den Besonderheiten der virtuellen Welt (z.B. können Avatare fliegen und sind in Second Life augenblicklich noch Grobmotoriker) Rechnung getragen werden.

Bild: Das unübersichtliche Foyer eines Kongresszentrums
Der Verzicht auf Treppen, Fluren, Schilderwälder und Türen erhöht die Orientierung und vereinfachen die Bewegung erheblich. Eine gute Mischung ist eine Anlehnung an reale Architekturmuster, die auf das in einer virtuellen Umgebung Notwendige reduziert wird.
Die vhs-Goslar verfolgt hier ein extremes Modell und stellt ihren Dozenten "nur" leere Plattformen als Unterrichtsräume zur Verfügung. Die Dozenten bringen ihre gesamte Klassenzimmereinrichtung selbst mit.
Architekturbeispiele
(weiter)Matthias Rückel | 08 März, 2008 13:26
In der Kategorie "Öffentliche Verwaltung & Ausbildung/ Public Administration & Education" wurde das Projekt "Lernen mit Spaß im Second Life" der Volkshochschule Goslar mit dem eureleA 2008 ausgezeichnet.
"Die Präsenz der Volkshochschule Goslar in der virtuellen Welt des Second Life ist Treffpunkt, Seminarraum und Studienort. Sie ist demnach ein neuartiger Beitrag zur computerunterstützten Bildung, bei dem der Computer nicht mehr Interaktionspartner, sondern Kommunikationsmittel ist. Dabei hat das Projekt nicht nur Maßstäbe für die eigentliche Zielgruppe der Volkshochschulen gesetzt, sondern habe auch gezeigt, so Prof. Henning in seiner Laudatio, dass eine Hochschule in der Virtuellen Welt mehr sein kann, aber auch mehr sein muss, als ein Glaspalast mit fünf Postern an der virtuellen Wand."
Herzlichen Glückwunsch an Lexa, Chiria und alle aktiven vhs'ler!
Matthias Rückel | 07 März, 2008 11:52

Bild: HMTL in Second Life (Quelle: Gwyneth Llewelyn)
Virtuelle Klassenräume und Webkonferenzsysteme bieten in der Regel die Möglichkeit per "Co-Browsing" Webseiten als Ressourcen einzubinden. In Second Life ging das bisher nicht. Mit dem neuen Release Candidate 1.19.1 des Second Life Viewers wird erstmalig das Betrachten von Webseiten innerhalb Second Lifes möglich (Quelle SL-Blog)
Leider ist diese Umsetzung nicht das erhoffte "HTML on Prim", also die Funktion, daß HTML-Seiten auf (beweglichen Objekten) verfügbar sind. Sondern eine Eigenschaft der Landparzelle, quasi "HTML on Sim".
Die Anzeige von Webinhalten wurde als sogenanntes "Parcel-Media" von Linden Lab umgesetzt. Damit werden der Landbesitz oder die entsprechenden Landrechte für Bildungsanbieter und Durchführende wichtiger, den die Verbindung zwischen Internet und Second Life wird über Einstellungen der Landparzelle konfiguriert. Das Verfahren wirkt sehr einfach.
Sehr positiv zu werten ist die Möglichkeit über einen Mediabrowser Teilnehmern einer Veranstaltung nacheinander verschiedene Webseiten oder über eine URL (Link) verfügbare Bilder zu zeigen.
Interaktive
Funktionen der Webseiten sind leider noch nicht nutzbar, soll aber in späteren Versionen folgen. Von Torley Linden gibt es drei Videos zu den Themen: Play Webpages, Movies & More, Make your Own Media Screen, Parcel Media: Click Actions.
Damit erweitern sich die Möglichkeiten Second Lifes als interaktive Plattform erheblich.
Matthias Rückel | 03 März, 2008 12:20
Ein weiteres Beispiel für die Möglichkeit die virtuelle Welt mit dem Internet zu verbinden. In dieser Gästeliste sind die Besucher des Frankfurter Ovals aufgeführt.
Matthias Rückel | 27 Februar, 2008 20:34
Heute, 27.2.08 findet das Virtual Web Symposium, organisiert von eduverse.org, statt. Wissenschaftler, Lehrende einer Reihe von Universitäten, Webspezialisten, 3D-Designer und Technologen berichten über ihre Forschungen und Erfahrungen zum Thema Virtual Web. Nähere Informationen auf der eduverse.org Website.
Update: Interessante Interviews und Übertragungstechnik

Bild: Typische Eventarena im markanten Gelände im virtuellen Holland ;-)
Nach einigem Suchen fand ich dann doch eine Videoleinwand, auf der die Veranstaltung übertragen wurde. Sehr interessant war die Tatsache, daß die Experten per Skype-Videogespräch in den realen Veranstaltungsraum in Amsterdam übertragen wurden. Der dortige Event wurde mit einer Videokamera nach Second Life übertragen. Die Einbindung von Stefanie Smith (NASA) war kurios. Ihr Vortrag in Second Life wurde über in dem Amsterdamer Saal übertragen und von dort nach Second Life per Video gestreamt.
(weiter)Matthias Rückel | 25 Februar, 2008 12:34

Bild: Screenshot einer Webkonferenz (Experteninterviews)
Im letzten Herbst ergab sich für mich die günstige Möglichkeit inhaltlich ähnliche Vorträge im Internet, in Second Life und vor Ort halten und vergleichen zu können.
Im Januar hatte ich das Privileg mit den Teilnehmern des Games Based eVideo Projektes zuerst eine Webkonferenz durchzuführen und eine Woche später eine Veranstaltung in Second Life. Hier mein Beitrag zu aktuellen Diskussion "Webkonferenz versus Besprechungen in Second Life".

Matthias Rückel | 21 Februar, 2008 14:54
Auf Cash.ch gibt es eine Umfrage zu der Nutzung von Second Life. Sieht so aus, als wenn es kaum Gelegenheitsnutzer geben würde.
Das bisherige Ergebnis (21-02.08: 14:30 Uhr):
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Exodus aus "Second Life": Immer mehr Unternehmen und User kehren der virtuellen Welt den Rücken. Sind Sie Teil der virtuellen Welt?
Ich bin regelmässig in Second Life. Grossartig.
Stimmen: 206 / 22%![]()
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Ich bin gelegentlich im Second Life.
Stimmen: 24 / 2%![]()
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Ich war Second-Life-User, jetzt nicht mehr. Der Reiz ist verflogen.
Stimmen: 64 / 6%![]()
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Ich war noch nie in einer virtuellen Welt.
Stimmen: 623 / 67%![]()
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Update: Das Endergebnis zeigt zufriedene Second Life Nutzer!
Matthias Rückel | 21 Februar, 2008 13:52

Bild: Beispiel eines 3D-Spidergrams
Bei meiner Suche nach Kollaborationswerkzeugen bin ist auf ein interessantes 3D-Spidergram -Tool von Eloise Pasteur gestossen.
Ein Spidergram ist eine Art Mindmap. Da seine Grundform, eine Kugel mit Beinen, entfernt an eine Spinne erinnert und besitzt es diesen unglücklichen Namen. Es eignet sich zur mehrdimensionalen Visuslierung von Gruppen und Zusammenhängen und kann von einer Person oder einer Gruppe erstellt werden.
Wie auf den oberen Bild zu sehen, erinnert das Ergebnis an Moleküle oder dreidimensionale Mindmaps.Mit dem 3D-Spidergram in Second Life sind fünf unabhängige Dimensionen darstellbar:
(weiter)Matthias Rückel | 20 Februar, 2008 11:00

Bild: Diskussionswand mit der Frage "Second Life in der Bildung?"
Diskutieren Sie mit! In meinen Second Life Büro steht seit heute eine Pinwand zur schriftlichen Diskussion. In der Woche vom 20.01 bis zum Ende der LEARNTEC (31.1.) bis Ende Februra 2008 haben Sie die Möglichkeit Ihre Meinung mitzuteilen, inwieweit Second Life als Plattform für Bildungs- und Weiterbildungsangebote geeignet ist, und für welche Themen und Anwendungsszenarien Second Life ggf. sinnvoll ist.
Es ist ganz einfach. Sie klicken auf das Whiteboard, wählen das Symbol für Ihren Kommentar, Ihre Frage oder Anmerkung aus und chatten los. Ihr Chattext wird auf dem Whiteboard festgehalten. Die Meinungen anderer Teilnehmer können Sie lesen indem Sie auf die schon vorhandenen Symbole klicken.
Sie sind herzlich eingeladen!
Zwischenstand 20.02.2008
Nicht wirklich überraschend ist, daß sich Menschen innerhalb Second Lifes eher positiv über die Potenziale äußern:
Sie haben besitzen keinen Zugang zu Second Life? Dann freue ich mich auf Ihren Kommentar zum Artikel!
Viel Spaß! (SLURL)
Matthias Rückel | 17 Februar, 2008 17:14
Video: Konzepttest "Second Life auf dem iPhone"
Nach dem Fantasy Online Spiel "World of Warcraft" ist es jetzt gelungen die virtuelle Welt Second Life auf das Apple iPhone zu bringen. Es ist zwar noch keine vollwertige Second Life Sitzung, aber ein erster Schritt:
"it's just streaming Safari-friendly video of your SL session, with you able to send your commands back in the other direction."
via SL Talk
Matthias Rückel | 16 Januar, 2008 23:40

Der D-ELINA ist der deutsche E-Learning Innovations- und Nachwuchsaward. Der Preis wird im Rahmen der LEARNTEC am 29.01. verliehen. Spannend: Unter den Nominierten ist auch eine Second Life Initiative:
Erkundung des virtuellen 3D-Lernraums Second Life
„Erkundung
des virtuellen 3D-Lernraums Second Life“ ist ein umfassendes E-Learnig
2.0-Konzept, um virtuelle Räume pädagogisch zu nutzen und Lehrkräfte
und Studierenden bei ihren Schritten in der virtuellen Welt Second Life
zu unterstützen. Es werden Bookmarking-, Tagging- und Blogsysteme
verwendet, die es erlauben aus Second Life heraus zu schreiben, und die
Texte auf einer externen Webseite anzeigen zu lassen.
Ich bin mal auf den Ausgang gespannt! Am 29.01. steht der Gewinner fest.
Matthias Rückel | 15 Januar, 2008 11:59
Video: 3D-Karte in Second Life ist mit Google Maps verbunden
In dem Video wird am Beispiel einer Weltkarte aufgezeigt, wie Informationen aus 3D-Objekten, in diesem Fall Marker auf einer Weltkarte, mit Google Maps verbunden werden kann.
Steigerungsformen lassen sich leicht andenken. Keine flache Karte in Second Life mehr, sondern ein echter 3D-Globus. Veränderungen von Objekten in Second Life können zu gezielten Informationen oder Datenbeständen im Internet führen und diese beeinflußen.
via Filtertraum
Matthias Rückel | 14 Januar, 2008 16:46
Video: Visualisierung komplexere Zusammenhänge (IBM), via SLTalk
Verwandeter Artikel: Visualierung mit interaktivem "Big Picture"
Matthias Rückel | 11 Januar, 2008 18:36

Bild: Podcast-Station auf dem Gelände der Rheinischen Fachhochschule
Im Internet heißt die Bereitstellung einer abspielbaren Audiodatei Podcast. In Second Life gibt es dafür keinen speziellen Namen. Auf den ersten Blick bietet die Bereitstellung einer Audio- oder Videodatei in Second Life keinen Mehrwert gegenüber dem Internet. Reine Lernstationen mit Audio- und Videoangeboten bieten keinen nennenswerten Unterschied zu einer Webseite. Wenn da, ja wenn da nicht die ausgeprägte Gruppenkommunikation in Second Life wäre.

Bild: Im "Museums für Kommunikation" werden die Ausstellungsstücke per Sprachführung erklärt
Im neu eröffneten Museum für Kommunikation in Second Life gibt es sprachliche Erläuterungen der Ausstellungsstücke, wie in vielen realen Museen. Der wesentliche Unterschied zum reinen Podcast oder Streaming besteht in der Verbindung eines Austellungsstückes mit dem Podcast und dem sozialen gemeinsamen (virtuellen) Raum.

Bild: Zwei Besucher des "Museums für Kommunikation" tauschen sich über die Ausstellungstücke und Erklärungen aus.
Avatare vor dem Ausstellungsstück können sich gemeinsam die Erläuterungen anhören und sich darüber austauschen.
Matthias Rückel | 08 Januar, 2008 19:04

Bild: Begrüßungsseite, kurz vor Beginn einer Marratech Videokonferenz
Gevin Keeley, General Manager hält Second Life für ein besseres Kommunikationswerkzeug als Videokonferenzen. Keeley führt einen interessanten Grund an:
"In Second Life gibt es Vor- und Nachgepräche, wie bei realen Besprechungen. Nutzt man Videokonferenzen wird in der Regel seperat vorher und hinterher telefoniert. Diese Zusatzkommunikation hält Keeley für ebenso wichtig wie das eigentliche Meeting." Via Second Life Insider
Das Besprechungen mehr sind als der eigentliche Kerntermin kennen wir alle zu genüge, die kleinen Seitengespräche vorher, hinterher und in den Pausen sind fester und wichtiger Bestandteil. Im Unterschied zu Videokonferenzen bietet Second Life einen eigenen (sozialen) virtuellen Raum neben der direkten "Nur-Gesichtern"-Videokonferenz und lädt damit zu informellen Rand-, Vor- und Nachgesprächen geradezu zu ein.
Anders Gronstedt verweist in einem Artikel auf die Erfahrungen der Second Life Pioniere:
“Seeing a talking head on a computer screen doesn’t add much value, but in Second Life you can chat, make gestures, and interact in 3-D,” explains
(IBM). Hamilton
“People have real conversations, they pull stuff out of their inventory to illustrate concepts—it’s learner driven rather than teacher driven,” says Rodica Buzescu, project manager at Millions of Us, which helps businesses market themselves on Second Life.
Vergleicht man Videokonferenzen und Second Life kommt meiner Meinung nach nicht nur der Unterschied zwischen den Technologien "Second Life" und "Videokonferenz" zum Tragen, sondern zusätzlich der prinzipielle Unterschied zwischen einer Besprechung als einzelnes Ereignis (Event) und einer (kontinierlichen) virtuellen Arbeitsumgebung, die eine umfassendere Kommunikation durch die andauernde Bereitstellung gemeinsamer virtueller Räume ermöglicht. Genau diesen Vorteil rund um eine "offzielle Besprechung" führt Keeley für Second Life ("ein Meeting sind viele Besprechungen") an.
Der Nachteil gegenüber einer Videokonferenz ist ebenso offensichtlich, die Körpersprache und Mimik fehlen, unbewußte Reaktion auf das Geschehen und Gesagtes können nicht beobachtet werden. Bei intensivenkontroversen Verhandlungen entsteht das Gefühl, daß etwas fehlt.
Kontinuierliche virtuelle Arbeitsumgebungen
(weiter)Matthias Rückel | 07 Januar, 2008 20:57

Bild: Reale Helgelandprobe auf der Bühne mit virtuellen 3D-Bühnenbild (Fotografie von Andreas Hebbel-Seeger)
Das Hamburger Schauspielhaus begibt sich mit einer echten Mixed-World-Produktion des Wikingerdramas »Die Helden auf Helgeland« als eines der ersten Theater weltweit nach Second Life.
Die Schauspieler spielen auf zwei Ebenen: einmal »echt« auf der Bühne des Malersaal in Hamburg und zugleich als Avatare am Strand des virtuellen Helgeland auf der Kultur-Insel "Hamburg North Beach". Die Inszenierung spielt zu einem guten Teil in der digitalen 3D Kulisse des nordischen Helgeland mit seinen tief verschneiten Fjorden; dieser Teil der Handlung wird aus Second Life ins reale Theater projiziert.
Der zeitgenössische Malersaal des Schauspielhauses wiederum steht nun auch im Web 3D. Die Bühne ist der Realität nachgebaut, die Zuschauerräume wurden Avatar-gerecht konzipiert und mit neuartigen Übertragungsmöglichkeiten ausgestattet. Hier treffen Zeiten und Welten aufeinander. Die virtuelle Spielstätte des Schauspielhauses befindet sich auf der Kulturinsel „Hamburg North Beach“: Helgeland (176, 130, 31) .
Potentiale hybrider Veranstaltungen
(weiter)Matthias Rückel | 05 Januar, 2008 11:03
Bild: Big Picture eines Projektes als normalgroßes Plakat
"Ein Big Picture ist eine schematische Darstellung eines Konzeptes auf einer hohen Abstraktionsebene" (Quelle: Change Architekt Glossar).
Das hier verwendete Big Picture gibt den Überblick über z.B. ein 3-Jahresprojekt mit mehreren involvierten Stakeholders. In dem Beispiel werden die Projekt-Beteiligten als U-Bahn Linie dargestellt. Je näher die Linie am Zentrum ist, desto involvierter sind die Beteiligten. Die einzelnen U-Bahnstationen stellen die Meilensteine des Projektes dar. Einzelne U-Bahnstationen betreffen nicht alle Beteiligten.

Bild: Durch die Metapher "U-Bahn" dargestellter Projektablauf als "Big Picture" auch im räumlichen Sinne
Big Picture bilden komplexe Sachverhalte ab und sind naturgemäß große grafische Darstellungen. Die Nutzung von Big Pictures für Projektteams oder Großgruppen vor Ort wird im Vortrag (PDF) von Herrn Dr- Remo Burkhard anschaulich dargestellt..
Eine Nutzung von Großbildern in dieser Form ist verteilten Teams in Webkonferenzen bisher verwert gewesen. In 3D-Umgebungen wie Second Life ist es gerade zu trivial einen Projektraum zu schaffen, der den sinnlichen Eindruck eines großen Bildes mit einem gemeinsamen sozialen Raum verbindet und den Anwesenden die Betrachtung, Diskusssion und Besprechung ermöglicht.

Bild: Details des Projektplans aus der Nähe (Quelle des Big Picture: Dr. Remo Burkard)
Ein Avatar kann nahe an das Big Picture herangehen und sich so mit den Detailinformationen auseinandersetzen. Big Picture können diskutiert werden, sie geben einen Überblick, die Betrachter können an der großen Tafel entlangwandern. Im Unterschied zum Internet und zur Webkonferenz gibt es einen gemeinsamen sozialen Raum in dem die Mitglieder des verteilten Teams sich treffen und austauschen.
Big Picture sind ein vielseitiges Elemente zur Wissensvisualisierung
Umsetzung eines interaktiven Big Pictures in Second Life
(weiter)Matthias Rückel | 29 Dezember, 2007 16:38

Bild: Fast leere Büroräume im Frankfurter Maintower
Fast ein Jahr reichten die Räume im Maintower aus. Zahlreiche Experimente, Trainings, Besprechungen fanden dort statt. Ein wenig wehmütig wird einem auch bei einem Umzug in Second Life.

Bild: Die westliche Hälfte im Frankfurter Oval mit gut sichtbarem Landepunkt
Aber die Büroetage ist den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht geworden. Ständig wurde das Büro für spezielle Veranstaltungen umgebaut. Im Frankfurter Oval habe ich eine neue und größere Heimat für meine zukünftigen Second Life Projekte und Veranstaltungen zu den Themen "Training und Lernen" gefunden.

Bild: Blick in die nächtlichen Büros (weitere Bilder)
Im oberen Stockwerk des Frankfurter Ovals ist Dia Diqui und das direct dialog Büro zu finden. Der Checkpoint.eLearning ist natürlich ebenfalls umgezogen. Im unteren Stockwerk ist die Frankfurter Goethe Universität beheimatet. Auf gute Nachbarschaft!
Matthias Rückel | 24 Dezember, 2007 10:43
Wir sehen heute deutlich, dass das Internet in seiner jetzigen Form nicht das Ende der Entwicklung globaler Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten ist.
Wir stehen mitten in der nächsten Veränderungswelle, die stark durch Social Software-Tools und dreidimensionale Erweiterungen des Web geprägt ist. Online-Spieler bewegen sich schon lange in dreidimensionalen Spielewelten und mit Second Life haben zum ersten Mal technologische Plattformen für 3D-Welten eine breite öffentliche Diskussion und Schlagzeilen gefunden. Erste Erfahrungen zeigen, dass virtuellen Welten wie Second Life gerade im Bildungsbereich zusätzliche Potenziale für das Lernen am PC zugesprochen werden, die bisherige computergestützte Lernangebote nicht bieten können.
Während einer öffentlichen Online-Veranstaltung mit dem Live-Conferencing-Tool IBT Live Collaboration befragten wir die Teilnehmer, wo sie die größten Potenziale für Second Life in der betrieblichen Weiterbildung sehen. Kommunikations-, Verhaltens- und interkulturelles Training wurden als wichtigste Aspekte genannt.
Worauf beruht diese Einschätzung?
In Second Life gibt es besondere Faktoren einer virtuellen 3D-Welt, die gerade für Softskill-Trainings interessant sind:
Virtuelle Welten in der betrieblichen Bildung.
Ein Beispiel: Im Rollenspiel einer Verkaufsschulung wird der Verkäufer in seinem Laden direkt mit einer Kundenbeschwerde konfrontiert. In Second Life bewegt sich der Lernende mittels seines Avatars in der entsprechenden Situation.
Es müssen keine Abstraktionen oder Situationsbeschreibungen in Wort und Bild den Sachverhalt beschreiben. Das Einfühlungsvermögen wird durch die visuellen Reize stärker angeregt – die Immersion in die Situation ist wie in Computerspielen intensiv und mit der realen Situation vergleichbar.Auf den betrieblichen Alltag angewandt, sind z.B. Verkaufsgespräche, Verhandlungssituationen und Teamtrainings naheliegende Anwendungsfelder.
Die Erweiterung der E-Learning Themenpalette durch Second Life als Ergänzung des klassischen E-Learning beinhaltet auch neue Herausforderungen. Es gibt heute wenig erprobte Konzepte und Materialien. Die sinnvolle Gestaltung von Lernszenarien in Second Life steckt noch in den Kinderschuhen, auch die Grundlagenforschung bietet wenige gesicherte Erkenntnisse.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob und wie Lernszenarien in virtuellen Welten als Bestandteil der betrieblichen Weiterbildung technisch und organisatorisch zu integrieren sind.
Die Verbindung von virtuellen Welten mit bestehenden Lernmanagementsystemen
Ein System zum Management von Personal, Informationen und Training wie die IBT SERVER-Software stellt unter Anderem Funktionen zur Planung und Verwaltung , zur Distribution von Inhalten und Dokumenten, für Tests und Kommunikation zur Verfügung.
Second Life ist keine geeignete Plattform zum Verwalten von Dokumenten, Texten und Lernstandsdaten. Seine Stärke liegt vielmehr in der Bereitstellung eines 3D-Lernszanarios in Form von virtuellen Klassenräumen, Simulationen mit Orten für Rollenspiele oder interaktive 3D-Modelle. Im Gesamtkontext ist Second Life mit den Lokationen für Präsenztrainings und Out-Door-Aktivitäten vergleichbar.
Der einfachste Ansatz zur Integration von Second Life ist es, Second Life-Veranstaltungen wie Präsenz¬veranstaltungen im IBT Ressourcenmanagement zu planen und zu organisieren. Der virtuelle Klassenraum wird wie ein Präsenzraum als Ressource verstanden und seine Belegung verwaltet. Neben dieser einfachen, rein organisatorischen Anbindung bieten die Schnittstellen der beiden Systeme weitere Potenziale.
Weitere Szenarien zur Integration virtueller 3D-Online-Welten wie zum Beispiel Second Life
Veranstaltungsverwaltung, Authentifizierung und Zugang.
Das erste sinnvolle Anwendungsszenario ist - wie oben kurz skizziert - die Verwaltung virtueller Veranstaltungen in der gleichen Art und Weise wie Präsenzveranstaltungen. Zusätzlich zu den Nutzernamen werden den Teilnehmern die Namen ihrer Avatare zugeordnet – einfach ein weiteres Feld im Stammdatensatz eines Teilnehmers. Der Veranstaltungskatalog des IBT Resource Management kann auf entsprechenden Veranstaltungskalendern in Second Life publiziert werden. Die Zugangsrechte zu virtuellen Bildungszentren, Veranstaltungsräumen und Trainerbereichen werden zentral über das Lern- und Trainingsmanagementsystem verwaltet.
Lerninhalte und Nachrichten
Lernhinweise, Aufgabenstellungen oder ergänzende Informationen finden die Lernenden in ihrer Lernumgebung. Diese Informationen stehen dann für die Nutzung innerhalb von Second Life bereit. Es ist möglich und sinnvoll, bestimmte Arten von Nachrichten oder Informationen mit passenden 3D-Objekten zu koppeln. Wichtige kurzfristige Hinweise des Trainers können in Second Life zum Beispiel als rote Fahnen erscheinen und so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Lernstoff wird in Form von 3D-Büchern bereitgestellt. Generell ist es möglich, Inhalte aus dem Lernmanagementsystem über die Funktion eines RSS-Feeds in Second Life zur Verfügung zu stellen. Selbst Teilnehmer, die sich nicht in Second Life befinden, können per Chat über die IBT SERVER-Software an Second Life-Veranstaltungen teilnehmen.
Bearbeitungsstand und Testergebnisse
Auch die Übertragung von Informationen, die den Lernstand betreffen, aus Second Life heraus in den IBT SERVER ist prinzipiell möglich. Die Anwesenheit eines Avatars in einer bestimmten Region (virtueller Klassenraum) entspricht der Teilnahme an einer Veranstaltung. Die erfolgreiche Interaktion eines Avatars mit einem 3D-Objekt (Modell, Umfragen, Aufgaben, Quiz) besitzt Auswirkungen auf den Lernstand und wird im IBT SERVER entsprechend gespeichert.
Werden die Interaktionen in einer Prüfungs- und Testsituation durchgeführt, verändern die an das Kompetenzmanagement übergebenen Testergebnisse das Kompetenzprofil des jeweiligen Lernenden.
Schlussfolgerungen
(weiter)Matthias Rückel | 07 Dezember, 2007 13:16

..so lautet der Titel eines Artikels in den Dezembernews der LEARNTEC (PDF).
Ein schön kurzer Artikel über Akzeptanzprobleme des klassischen E-Learning, Vorteile Second Lifes und Termine auf der Messe. Genau die richtige Lektüre für Zugfahrten am Wochenende.
Matthias Rückel | 05 Dezember, 2007 19:02

Bild: Einfache Informationstafeln mit Text und Bildern
Die einfachste Form den Informationsvermittlung in Second Life sind Texttafeln oder Poster. Die Tafeln werden als Grafikformate nach Second Life importiert. Layout und Gestaltung der Tafeln unterliegen keinen besonderen Begrenzungen.
Die Bereitstellung von Informationen in Second Life unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von deren Präsentation im Internet. Die Auseinandersetzung mit den Inhalten findet in einem gemeinsamen virtuellen Raum statt. Der Leser oder Lerner trifft andere Interessierte und kann sich mit Ihnen austauschen. Außerhalb von 3D-Umgebungen müssen solche Begegnungen als Bestandteil des Konzeptes zum Beispiel eines seperat angesetzen Chattermins bewußt initiiert werden. In virtuellen Welten finden diese Begegnungen (auch) spontan und zufällig statt. Ein besonderer Vorteil Second Lifes besteht darin, daß die Kommunikation der Lerner untereinander nicht nur im Textchat, sondern als Sprachkonferenz stattfinden kann.
Selbstlernen wird in Second Life sehr leicht zum sozialen Lernen in einer Gruppe. Zur aktiven Förderung der Kommunikation können sie eine Aufgabe erhalten, die den Austausch untereinander fördert.
Bild: Einfache Lernstation mit Notecard (vhs Goslar)
Die Nutzung einer Notecard hat den Vorteil, daß der Avatar den Text mitnehmen kann. Das Aushändigen von Notecards und grafisch anspruchsvollen Informationstafeln lassen sich problemlos kombinieren.

Bild: Videostation zum Thema Storytelling (Cleveland University)
Einen ganze Ausstellung mit verschiedenen "TV-Stationen" zum Thema Storytelling ist eine weitere Möglichkeit der Wissenvermittlung. An jeder Station wird eine andere Geschichte erzählt und erklärt.

Bild: Modell eines Computers (Fujitsu Siemens)
Von der Größe eines Hochhauses ist das PC-Modell. Es ist eigentlich zu Werbezwecken erstellt worden. Das Modell veranschaulicht die methodischen Möglichkeiten zur Wissensvermittlung. Die einzelnen Bausteine werden optisch hervorgehoben. Ein exploratives Herangehen durch Interaktionen und Informationen per Mausklick sind leicht realisierbar.

Bild: Interaktives Modell eines Marsroboters (NASA)
Für frei verfügbare Modelle mit simulierten Funktionen und interaktiven Elementen, die auch spielerisch zur Auseinandersetzung einladen, ist Second Life hervorragend geeignet.
Matthias Rückel | 30 November, 2007 11:15

Bild: Gegenüberstellung Bücherregal (3D) und Amazon Homepage (2D)
Es wird oft nach dem Nutzen von 3D-Umgebungen wie Second Life gefragt. Als Vorteil wird in der Regel die Immersion angeführt, dieses "Eintauchen" in die konkrete Situation. Was bedeutet Immersion für den Anwender und für Lernszenarien?
Ein Wirksmechamismus der Immersion ist das unmittelbare Anwenden von Alltags- und Erfahrungswissen. Virtuelle Welten wie Second Life, die auf vielen Methaphern der realen Welt basieren bieten diesen Vorteil. Ein direkter Vergleich zwischen 3D und 2D-Applikationen und Situationen macht den Unterschied deutlich.
Bei dem oberen 3D-Bild des Bücherregals ist sofort klar, um was es sich handelt (Bücher, Regale). Der Anwender weiß aus seinem Alltag, was er damit tun kann (herausholen, blättern, lesen, ggf. kaufen). Bei einer normaler Webseite ist das nicht der Fall, ohne zusätzliche schriftliche Erklärungen (Text, Icons) ist das Ziel und die Funktionen einer Seite nicht zu erahnen.

Bild: Virtuelles Veranstaltungszentrum von Bildungsanbietern
Ein Gebäude mit dem Logo der vhs in Kombination mit dem Alltagswissen des Nutzers lässt tiefgehende Rückschlüsse auf die Inhalte der Gebäudes zu und was den Besucher dort erwartet. Der Nutzer weiß, daß er durch die Tür gehen kann, dort Programme findet etc. Wenn ein Avatar zu sehen ist, kann er davon ausgehen, einen vhs-Mitarbeiter dort dort anzutreffen. Im Internet müssen Veranstaltungsformate und die Funktion der Plattform in längeren Texten erklärt werden.
Übrigens ist die Teilnehmerresonanz auf das offene Bildungsangebote in Second Life höher als im Internet. Obwohl im Internet erprobte, ausgefeiltere und stabilere Technik genutzt wird und die potenzielle Zielgruppe um ein vielfaches größer ist. Eine interessante Beobachtung.
Matthias Rückel | 27 November, 2007 17:03

Bernd Schmitzs Artikel hat mich auf einen neuen Service von Vodafone aufmerksam gemacht. Ein Avatar erhält in Second Life ein virtuelles Handy. Meldet er sich anschließend bei dem neuen InsideOut Service an, kann er Avatare auf ihrem realen Handy anrufen und SMS ver senden. Ein kurzer SMS Austausch mit Bernd Schmitz lief auf Anhieb erfolgreich.

Bild: Das Vodafone Handy ist ein HUD, also kein wirkliches maßstabgerechtes 3D-Handymodell mit Funktionen. Vielleicht kommt ja noch.;-)
Vodafone arbeitet mit einer dazwischengeschalteten virtuellen Handynummer, so erfährt niemand die reale Handynummer des Avatars. Der Nachteil: jeder der den Service nutzt und den Namen eines ebenfalls angemeldeten Avatars kennt, kann diesem auf dem echten Handy erreichen.
Der Service erlaubt es (noch?) nicht eine beliebige Nummer frei zu wählen und damit aus Second Life heraus frei zu telefonieren. Nur Gespräche zwischen Menschen "hinter" den Avataren sind möglich. Der Service ist (noch?) in der Testphase und bis zum 31.11. 31.3.2008 kostenfrei.
Da hat sich Vodafone was Sinnvolles einfallen lassen. Eine gute Idee. Virtuelle und reale Räume verschwimmen allmählich.
Matthias Rückel | 27 November, 2007 13:43

Die Metaverse07 ist gestern zu Ende gegangen, Zeit für einen bilanzierenden Rückblick. Wieder einmal hat Second Life seine Tauglichkeit für komplexere Formen virtueller Veranstaltungen bewiesen.
Mit der Kongress-Insel "IT-Republic" wurde eine hervorragender Ort für solche Veranstaltungen geschaffen. Die Steuerungsmöglichkeiten für Referenten (Pointer, gleichzeitiger Blick zum Publikum und den Folien) sind gelungen.



Bilder: Voreingestellte Kamerapositionen auf den Rängen zur Auswahl
Die eingebaute Kamera für die Zuschauerplätze unterstützt ungeübte Kongressbesucher. Kompliment für diese Ideen und die gelungene Umsetzung.
(weiter)Matthias Rückel | 27 November, 2007 09:03

Bild: Ein sehr einfacher Lernpfad der NASA in Second Life
Der Begriff "Lernpfad" bzw. Lernweg" bekommt in Second Life eine eigentümlich ürsprüngliche Färbung und sehr konkrete Ausprägung. Ein Lernweg kann hier als virtueller Weg oder Straße angelegt werden, die ein Avatar entlang läuft..

Bild: Eine gute Orientierung bietet der Lernpfad für Second Life Neulinge im virtuellen Frankfurt
Im Gegensatz zu traditionellen Lernprogrammen werden bei 3D-Lernpfaden keine abstrakten Menüs und Verzeichnistrukturen benötigt. Ähnlich der aus der realen Welt bekannten "Trimmpfades" gibt es entlang des Weges Lernstationen mit Informationen, Inhalte oder Aufgaben und Tests. Auch individuelle Lernwege, wie Verzweigungen und Abkürzungen sind realisierbar und für den Lerner durch die Darstellung als Weg intuitiv erfassbar.

Bild: Konventionelle Lernstation in dem durch den DID betreuten Areal in Frankfurt
Lernpfade können als entweder reine Selbstlernszenarien angelegt werden oder eine Unterstützung durch Mentoren und Tutoren beinhalten, die bei Bedarf Hilfestellungen leisten. Alternativ können die Mitglieder einer Community sich gegenseitig unterstützen und an der Gestaltung mitwirken.
(weiter)Matthias Rückel | 25 November, 2007 09:05
Die erste Disziplin meines Vortragstriathlon begann mit einer Online Veranstaltung im Internet, ging im Rahmen der Metaverse07 in Second Life weiter und endete mit einer Vorlesung vor Ort..
Drei Vorträge mit jeweils vollkommen unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Was sind die Unterschiede?
Das Webinar im Internet (ohne Video) war technisch vollkommen unkompliziert. Die Teilnehmer waren überwiegend Vertreter von Unternehmen, die selbst noch nicht im Second Life aktiv sind. Ein Duzent Teilnehmer waren mit Telefonkonferenz, Umfragen und Chat aktiv bzw. interaktiv eingebunden. Im Anschluß an die Veranstaltung gab es in Form von E-Mails eine weiterführende fachlich orientierte Korrespondenz.
Der Vortrag in Second Life war technisch deutlich herausfordernder. Ca. 20 Teilnehmer, zum größten Teil selbst in Second Life aktiv, konnten nur durch den Chat eingebunden werden. Ein Teilnehmer vermisste deshalb interaktive Ansätze des Kongressveranstalters.
Der Wirkung der virtuellen Welt konnte ich mich als Referent dennoch nicht entziehen. Zum ersten Mal in meinem Leben überlegte ich, ob mein Avatar dem Anlass eines Business-Kongresses entsprechend gekleidet war. Da die Kleiderordnung in Second Life etwas aussergewöhnlicher ist, verzichtete ich auf die Anschaffung eines Anzug für meinen Avatar.
Schon während des Vortrages meines Vorredners wurde ich per Chat angesprochen und konnte ein wenig Smalltalk führen. Neue Kontakte ergaben während des Vortrages per Instant Messages, sie wurden in Anschluß per Chat weitergeführt und ergaben weiterführende Gespräche.
Die Präsenzvorlesung an die Universität Frankfurt fand vor ca. 60-70 Studenten (Lehramt und Informatik, Erstsemester) statt. Bis auf einige wenige kannte kein Student Second Life aus eigener Erfahrung. Anschließende Fragen und Diskussionen bezogen sich nicht nur auf Second Life als Lernplattform sondern auch um generelle Aspekte einer virtuellen Welt. Anschließende Gespräche vor Ort vertieften die Kontakte und ergaben konkrete Ansatzpunkte zur weiteren Zusammenarbeit.
Fazit
Sicher besitzen die gemachten Erfahrungen keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, die Tendenzen sind aber eindeutig. Persönliche Beziehungen stellten sich am schnellsten während des Vortrages vor Ort ein, Second Life als offene Kommunikationsplattform und das Kongressformat bietet mehr Kontaktmöglichkeiten als eine in sich abgeschlossene Online Veranstaltungen im Internet. Die im Webinar geknüpften Kontakte sind bis jetzt die unverbindlichsten geblieben.
Matthias Rückel | 24 November, 2007 09:13
Mir wurde diese Woche die angenehme Aufgabe zuteil, im Rahmen der Ringvorlesung "Kinder und Jugendliche im Web 2.0" der Goethe Universität Frankfurt, vor Lehramsstudenten eine Vorlesung "Second Life als Lernplattform? Potentiale und Nebenwirkungen von 3D-Welten" zu halten.

Bild: Projekträume des Fachbereiches Informatik und Mathematik im virtuellen Frankfurt.
In einem anschließenden Gespräch, berichtete mir Prof. Dr. Krömker von einem Projekt des Fachbereiches Informatik, in dem Studenten mit vier verschiedenen virtuellen Softwarefirmen im virtuellen Frankfurt antreten. Die Einbindung Second Lifes dient dazu das Projektszenario der vier Softwarefirmen zu unterstützen.
(weiter)Matthias Rückel | 21 November, 2007 18:27
Mein Vortrag "Wo lohnt Second Life in der betrieblichen Bildung" auf der Metaverse07 arbeitet die prinzipiellen Unterschiede von 3D-Lernszenarien gegenüber 2D-Lernszenarien heraus. Die Wirkmechanismen einer virtuellen 3D-Umgebung besitzen potenzielle Vorteile gegenüber den traditionellen E-Learning Szenarien. Erprobte Methoden zur deren Umsetzung gibt es bisher leider noch nicht.
Die Präsentation ist auch im Schulungsraum meines Second Life Büros abrufbar.
Ergänzung 04.12.2007: Interessant was einem im Internet so als Kurzzusammenfassungen über den Weg läuft:
"Matthias Rückel (Avatarname Dia Diqui), Berater in einer E-Learning-Firma, referierte zum Thema "Betriebliche Bildung in Second Life". Deutsche Unternehmen sind in SL kaum vertreten, mehr US-Firmen. Momentan findet hauptsächlich Potentialanalyse statt, fürTeamtraining und interkulturelles Training ist Second Life nach Umfragen sehr gut geeignet, natürlich auch SL-Training, für EDV-Training überhaupt nicht.
Die Volkshochschule Goslar machte mit Second Life bessere Erfahrungen als mit WWW, weil die Kommunikation zwangloser ist und Metaphern aus der realen Welt benutzt, ohne neue Begriffe erklären zu müssen. Auch die NASA arbeitet mit Second Life und bildet dort Lernwege mit Lernstationen nach.
Second-Life-Veteranin Olivia Adler berichtet für uns live und in Farbe von der Metaverse, der In-Game-Konferenz zum zweiten Leben."
Matthias Rückel | 19 November, 2007 10:44
Die Online-Veranstaltung "Second Life: Bestandsaufnahme bestehender Bildungsaktivitäten" wird aufgrund der guten Resonanz am 14. Februar 2008 wiederholt. (Zur Anmeldung)
Die Ergebnisse der Teilnehmerumfrage, wo betriebliche Anwender Potenziale für Second Life sehen finden Sie im timelines Blog.
Besuchen Sie heute und morgen die virtuelle Konferenz "Metaverse07"? Ich jedenfalss freue mich auf spannende Vorträge und Diskussionen.
Matthias Rückel | 14 November, 2007 09:39
Matthias Rückel | 09 November, 2007 08:05

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen die auf die Artikel "Lernen in Second Life" auch ausserhalb des Blogs. Ich habe gleich ein paar Anregungen umgesetzt und eine Leseecke im Second Life Büro geschaffen. Neben leckeren Keksen, heißem Kaffee und bequemen Lesesessel gibt es die Studie "Wo lohnt Second Life in der Bildung" zu lesen. Kostenfrei natürlich.
Wer die Studie käuflich als PDF erwerben möchte, gelangt über das Poster an der Wand zum Online Shop des CHECKpoint-eLearning.
Matthias Rückel | 03 November, 2007 10:02

Bild: Das Finance Forum in Second Life (Swiss Park) und noch ohne Dach
Am 6./7.11.2008 findet das Finance Forum in Zürich statt. Gleichzeitig gibt es dazu in Second Life eine Messe mit betreuten (!) Messeständen. Die Vorträge des Finanzforums werden scheinbar als Video nach Second Life übertragen.
Unbetreute Messen in Second Life waren bis jetzt kein Erfolg. Es wird spannend sein, wie diese eventbegleitende Messe angenommen wird, im Internet haben ähnliche Konzept schon erfolgreich funktioniert.

Bild: Virtueller Stand der Netviewer AG
Richtig spannend finde ich, daß die Netviewer AG aus der Schweiz in Second Life mit dabei ist. Ein Unternehmen, welches Software für Webkonferenzen und Videokonferenzen anbietet, nutzt eine virtuelle Messe in Second Life. Sie können am Stand eine virtuelle Besprechung im Internet starten. Uff, virtueller geht's nicht mehr. :-)
Ergänzung: Die Veranstalter des Finance Forums sind mit der Resonanz zufrieden. 300 Avatare sollen sich im virtuellen Messeumfeld getummelt haben und zahlreiche Besucher vor Ort an Second Life interessiert sein.
Matthias Rückel | 02 November, 2007 10:25

Bild: Gut besuchte Online Veranstaltung über Second Life (time4you GmbH).
Enrico A. Kern, den ich in meiner Online-Veranstaltung (Bericht) über virtuelle Welten kennenlernte, wurde von CHECKpoint-eLearning zum Thema Second Life interviewt.
Seine Antwort auf die Frage "Können Sie einschätzen, inwiefern die virtuelle Welt auch Bedeutung für die Bildungsbranche hat bzw. künftig bekommt?" fast die wichtigsten Vorteile zusammen:
(weiter)Matthias Rückel | 02 November, 2007 08:00


Bilder: Quelle Flickr
Eine Gruppe Juristen (Studenten) möchte Second Life nutzen, um Gerichtsverhandlungen durchzuspielen:
"Wir werden demnächst einen kleinen Strafrechtsfall verhandeln und möchten gerne interessierte Leser einladen, an der Veranstaltung mitzuwirken. Einen Angeklagten haben wir schon; wir suchen aber noch einen Richter, einen Staatsanwalt, einen Verteidiger ein paar Zeugen, ggf. ein oder zwei Sachverständige - und natürlich jede Menge “Öffentlichkeit” für die Zuschauerränge.(...) Richter und Anwälte sollten Juristen sein (gerne auch fortgeschrittene Studierende oder Referendare o.ä.), die übrigen Rollen unterliegen keiner Zulassungsbeschränkung."
Eien schönes Beispiel für die Möglichkeiten Second Life für Simulationen und Rollenspiele zu nutzen. Gefunden im Multimediablog.
Ergänzung 1: Ich habe mittlerweile gelernt, daß solche "fiktiven und gespielten" Gerichtsverhandlungen Moot Courts genannt werden. Im Blog des virtuellen Campus der Uni Insbruck wird auf die Moot Courts der Havard Law School hingewiesen (Video).
Ergänzung 2: Ein erster Fallbericht für das Moot Court der RFH Köln am 4.11.2007 ist bei Bernd Schmitz zu finden. Der Bedauernswerte wurde in Second Life von einem Bus angefahren. ;-)
Ergänzung 3: Die fiktive Scheinverhandlung wurde von einer wunderbarenBerichterstellung begleitet. Ein Film, der alles festhält, die Sichtweise des Angeklagten, gefälschte Beweise, die Reaktionen der Presse, ein reumütiger Buchautor, eine Busdemo und das reich bebilderte Ende. Das ist schon "Geschichten erzählen" und auf jeden Fall unterhaltsam.
Ergänzung 4 (04.12.2007): Das ganze Moot Court im kompakten Überblick auf dem Jurawiki.
Matthias Rückel | 01 November, 2007 12:07

In meinem Whitepaper habe ich als ein Beispiel für mögliche Lernszenarien in Second Life das Teamtraining von Feuerwehren genannt:
Bei meinem letzten Besuch der Pixelpark Sims staunte ich nicht schlecht, als ich in einer abgeschirmten Ecke das oben abgebildete Feuerwehrszenario entdeckte. Kennt jemand die Initiatoren oder den Hintergrund der obigen Szene? Würde mich wirklich interessieren!"Die Zusammenarbeit des Teams eines Einsatzzuges der Feuerwehr lässt sich in Second Life mit Simulationen unterstützen. Die Feuerwehr-Avatare werden zu einem brennenden Haus gerufen und müssen aus ihrer subjektiven Perspektive als Gruppe heraus Entscheidungen zum Löschen des Feuers, zur Rettung und Bergung verletzter Personen treffen, und die Maßnahmen entsprechend umsetzen."
Update: Vielen Dank an Joris für den Hinweis auf einen Artikel über das Second Life Fire Department
Matthias Rückel | 31 Oktober, 2007 19:15
Eine der klassischen Lernmethoden ist das Lesen von Texten. Hier liegen die Stärken des Internets: Volltextsuche, unzählige Texte und Dokumente verschiedenster Dateiformat lassen sich dort bereitstellen und finden.
Dagegen ist die Informationsvermittlung durch Texte keine der herausragenden Stärken virtueller Welten wie Second Life. Es ist ziemlich langweilig in einer auf Interaktion ausgelegten 3D-Welt einen herkömmlichen Text zu lesen, wenn es ausschließlich darum geht. Die Vorteile der Immersion, des Anwesenheitsempfindens würden nicht ausreichend zur Geltung kommen. Dazu kommt, daß in Second Life noch erhebliche technische Einschränkungen bei der Darstellung von Texten vorhanden sind. So können Texte aus Second Life heraus nicht gedruckt werden. Update: Was in manchen Fällen aber auch Vorteile hat (siehe Kommentare).

Bild: Büchereien und Lesestuben können in Second Life optisch deutlich attraktiver als Online-Shops im Internet gestaltetet werden.
So liegt der Vorteil Second Lifes den auch im Umfeld, der begleitenden Infrasrtuktur der Texte. Büchereien und Bibliotheken lassen sich gut als Treffpunkte Gleichgesinnter nutzen. Das Umfeld lässt sich zur Unterstützung der Inhalte als Bestandteil der Gesamtkommunikation gestalten. Kombiniert mit Autorenlesungen lassen sich so attraktive Plätze rund um den Lesestoff schaffen.
Doch kommen wir zur Darstellung von Texten in Second Life.

Bild: Die Notecard. Text pur.
Das Textmedium in Second Life schlechthin ist die Notecard. Sie ist nur bedingt für längere Texte geeignet. Layout, Formatierungen oder eingebundene Bilder sind Fehlanzeige. "Kurz und Knapp" ist bei Notecards damit das sinnvollste Gestaltungsmerkmal. Der Vorteil: Notecards können vom Leser behalten, kopiert und bearbeitet werden.
(weiter)Matthias Rückel | 31 Oktober, 2007 13:52

Auf dem Veranstaltungsgelände der Metaverse07 fand mein Avatar sich selbst. Die Begegnung verlief unkompliziert, anders als bei Narziss "lebt" mein Avatar noch.

Zum ersten Mal hat Dia Diqui hier die Möglichkeit den Menschen "hinter sich selbst" zu sehen. Sehr spannend und befremdlich ist der Gedanke, daß Avatare in ferner Zukunft vielleicht ein eigenes Bewußtsein besitzen können. Was würde ein Avatar in einer solchen Situation wohl denken?
PS: Das aktuelle Inworld Programm der Metaverse finden hier
Matthias Rückel | 29 Oktober, 2007 08:57
Bilder oder Kunstwerke lassen sich im Internet natürlich auch betrachten, aber wichtige Informationen eines Bildes, zum Beispiel die Größe, lassen sich dort nicht abbilden. Hier bieten virtuelle Welten wie Second Life einmalige Möglichkeiten gegenüber dem Internet.

Im beeindruckten Nachbau der Dresdner Gallerie finden alte Meister ihren Platz. Museen in Second Life bieten ein Vielfaches an Gestaltungsmöglichkeiten für Bilder gegenüber dem Internet. Der virtuelle Ausstellungsraum selbst sogar mehr Optionen als der eines realen Museums.

Die großen dunklen Räume des Helnwein Museums lassen die großformatigen und illumierten Bilder eindrucksvoll zur Geltung kommen. (Webseite). Das Museum des OTIS Colleges ist dagegen hell ausgestaltet. Die Bilder haben eine eher "übliche" Größe.
(weiter)Matthias Rückel | 26 Oktober, 2007 19:56
Bis Mittwoch war es nur möglich den Orginal-Browser zu nutzen, um in die virtuelle Welt Second Life zu gelangen. Seit gestern ist das anders. OnRez heißt der neue Second Life Viewer der Firma ESC.

Bild: OnRez Second Life Viewer mit geöffneter Internetseite.
Erste Testeindrücke finden Sie hier, hier und hier. Die Werbung und die Tatsache nach dem ersten Installieren zu einem bestimmten Ort gezwungen zu werden nerven etwas. Danach folgt aber der gute Eindruck der für einen Nutzer deutlich sinnvoller gestalteten Oberfläche.
Klickten Sie im Orginal Viewer auf einen Link wurde bisher in einem seperaten Fenster der normale Browser (Internet Explorer/Firefox) geöffnet. Dadurch ging die Besonderheit einer virtuellen Welt, das Eintauchen, vollständig verloren. Dieser Sachverhalt ist mit dem neuen Viewer deutlich besser geworden.
(weiter)Matthias Rückel | 26 Oktober, 2007 07:35

Die kurzfristig angesetzten Veranstaltungen SLConference und GSLCC wurden abgesagt. Jetzt bleibt die spannende Frage, wird die Metaverse07 von Sponsoren und Teilnehmern angenommen?
Als geplanter Referent auf der Metaverse07 habe ich heute leider die Nachricht bekommen, daß auch die Metaverse07 abgesagt wird und als Bestandteile der Webinale08 neu geplant wird.
Ein kleiner Trost bleibt: "Am ursprünglichen Termin 19 und 20. November 2007 wird eine reine inWorld Version der Metaverse auf der Insel des Software & Support Verlags (IT Republik stattfinden."
Der Eintritt ist kostenlos. Das neue Programm der Metaverse07 finden Sie hier.
Ich werde in einem Vortrag: "Wo lohnt sich Second Life in der betrieblichen Bildung?" die Ergebnisse des gleichlautenden Whitepapers vorstellen.
In Deutschland ist der Konferenzmarkt scheinbar noch nicht so weit. Nach den Veranstaltungsberichten von dem Virtual World Forum aus London sieht dies im Ausland anders aus. Dort wird über Second Life und virtuelle Welten chancenorientiert nachgedacht und nicht totgeschrieben wie im jüngsten Beispiel der Frankfurter Rundschau.Matthias Rückel | 23 Oktober, 2007 12:16

Bild: Teilnehmer die andächtig lauschen?!
Es war wieder mal ein großer Teil der deutschen Business Second Life Szene da (Teilnehmerliste). Zum einjährigen Bestehen des Corecon Convention Centers in Second Life. Das Convention Center hat sich in den letzten Wochen weitere gemausert und gefällt mir wieder fast so gut wie vor dem Umzug. Aktuelle Bilder dazu gibt es bei Pixelsebi.
(weiter)Matthias Rückel | 23 Oktober, 2007 11:19
"Durch die virtuelle Welt fühlte ich mich sehr viel mehr involviert als bei einer Skype- oder netucate-Session. Man schaut seinen Gesprächspartner an und ist sich seiner Umgebung bewusst. Bei Skype-Sessions mache ich oft etwas anderes nebenher, bin also lange nicht so aufmerksam.
Der Vorteil von netucate ist natürlich, dass man das Dokument direkt vor sich hat. In SL hatten wir stets mehrere Fenster offen: SL, Slideshare (für die web2.0 Präsentation) und google-docs für das zu bearbeitende Dokument. Für diese kurzen Phasen fand ich das nicht weiter hinderlich, für langfristiges kollaboratives Arbeiten bevorzuge ich dann doch eine VirtualClassroom-Applikation.
Leider ist es nicht im Moment nicht möglich innerhalb Second Lifes gemeinsam Dokumente zu bearbeiten. Es ist notwendig dazu in einem anderen Fenster die (Google-) Applikationen zu öffnen. Auch gemeinsames Surfen und Application Sharing ist innerhalb Second Lifes nicht möglich. Dagegen lassen sich Präsentationen ohne weitere "Hilfsprogramme" sehr gut in Second Life duchführen. Es gibt eine große Menge an preiswerten "Beamern" für Folien, Slideshare ist nicht notwendig.
mulTIERmedias Fazit:
Für mich sind diese beiden Ausflüge in SL aber sehr positiv zu bewerten. Ich hatte mit mehr Widrigkeiten und Bandbreiten-Schwierigkeiten gerechnet. Ich werde versuchen mehr Treffen in SL zu realisieren und auch an Veranstaltungen anderer Unis teilzunehmen.(weiter)
Matthias Rückel | 18 Oktober, 2007 17:10
Im timelines Blog habe ich Erfahrungen aus einer Live-Online-Session, welche in Form eines Experteninterviews stattgefunden hat, systematisch zusammengefasst. Darüber hinaus finden Sie im timelines Blog auch einen inhaltlichen Einblick in die Session.

Quelle: timeline Blog (C) by H. Niegemann
In einer anderen Session der Online Veranstaltungsreihe referierte Herr Prof. Dr. Helmut Niegemann von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt über das Thema "Hauptsache Interaktiv". (Veranstaltungsbericht)
Der Vortrag bezog sich auf Lernprogramme und andere Selbstlernmedien. Die Kernaussagen lassen sich meiner Ansicht nach gut auf die Gestaltung von Live-Online-Trainings übertragen.
"Interaktionen unterstützen den Lernprozess solange Sie in einem sinnvollen Kontext zum Lernziel und den Inhalten stehen." lautet die Kernaussage.
Damit lenken Interaktionen (Umfragen, Votes, Chatnutzung, Whiteboard, Spiele etc.) die keinen direkten Bezug zu Lernziel und Inhalt besitzen vom Thema ab und stören den Lernprozess.
Dieser Aspekt ist für Schulungen in Second Life besonders interessant ist, da hier die Möglichkeiten zur Interaktion kaum gesteuert werden kann. Die virtuelle Umgebung und das Schulungskonzept spielen hier eine besondere Rolle.
Matthias Rückel | 17 Oktober, 2007 09:25

Die neue Ausgabe des Online Tutoring Journals enthält vier interessante Artikel:
Die Vorträge des Schweizer LEARNTEC Forums sind seit kurzem abrufbar. Hier zwei Vorträge, die aus der "Echtzeit-Perspektive" besonders lesenswert sind:
Matthias Rückel | 15 Oktober, 2007 10:44

Einige Mitglieder des Teletutoren Netzwerkes sind auf ihrem Erkundungstripp durch die virtuelle Welt Second Life auch in meinem virtuellen Büro vorbei gekommen.

Die Diskussionen offenbarten unterschiedliche Meinungen der virtuellen Teletutorinnen über den Mehrwert Second Lifes und die notwendige Medienkompetenz der Teilnehmer für Trainings. Es war eine spannende Diskussion!
(weiter)Matthias Rückel | 14 Oktober, 2007 18:41

Second Life ist mehr als ein Online-Spiel, es ist eine technologische Plattform für virtuelle 3D-Welten. Second Life gibt einen Blick darauf frei, wie das Internet in einigen Jahren aussehen könnte. In diesem Punkt sind alle einer Meinung: Die dritte Dimension (3D) in Form einer virtuellen Welt wird die nächste Gestaltungsstufe des Internets sein und damit die Basis auf der wir zusammenarbeiten, kommunizieren und trainieren. Welche konkrete technischen Basis sich auch immer durchsetzen mag.
Virtuelle Welten bieten ein großes Potential für Trainings und Events. Doch was ist der Nutzen gegenüber klassischen Webkonferenzen, E-Learning und Webinaren?
Sie wissen noch wenig über Second Life und wollen in kürzerster Zeit mehr erfahren ohne sich dort stundenlang aufhalten zu müssen? Dann ist unsere Live-Online-Session genau die Richtige für Sie. Neben den Grundlagen und einer Einführung laden wir Sie zu einer kontroversen Diskussion ein.
Update 14.10.2007:
Die Webinarreihe über Second Life wird bei meinem neuen Arbeitgeber time4you weitergeführt und durch neue Themenschwerpunkte ergänzt. Einen kurzen Bericht über die Session "Second Life und andere virtuelle Welten" gibt es bereits. Den aktuellen time4you Veranstaltungskalender mit zukünftigen Webinaren finden Sie hier.
Matthias Rückel | 29 September, 2007 13:47

Das Titelthema der Ausgabe 10.2007 des Magazins für Führung, Personalentwicklung und E-Learning lautet "Seminare in Second Life" mit dem Untertitel: "Das große Potenzial dreidimensionaler Lernorte"
Auf der Webseite des Magazins gibt es eine umfangreiche Leseprobe des zentralen Artikels. Darüber hinaus finden Sie in der Ausgabe ein Interview mit der Leiterin der vhs-Goslar, Frau Ute Lenz-Rühmann, über die Second Life Aktivitäten der vhs.
Ergänzend erlaube ich mir noch der Hinweis auf die kostenfreien Webinare bei der time4you GmbH zum Thema "Bildung in Second Life"
Weitere Artikel zum Thema E-Learning und Training in Second Life finden Sie hier im Blog, in der Süddeutschen Zeitung, der Rheinischen Post und im ManagerSeminare gibts zwei.
Second Life ist auch auf der kommenden LEARNTEC 2008 ein Thema und mein Whitepaper "Second Life: Wo lohnt sich der Einsatz in der Bildung?" darf natürlich aus nicht unerwähnt bleiben. ;-)
Matthias Rückel | 22 September, 2007 14:57

Christian Scholz alias Mr.Topf hat ein paar Interessente Details zum Stand der Dinge bezüglich Sprachkonferenzen in Second Life veröffentlicht:
Man kann aus den Zahlen also schließen, daß die Sprachübertragung in den 6 Wochen nach dem aktuellen Start von den Bewohnern angenommen wurde.
Es gibt Pläne für den weiteren Ausbau (Anrufbeantworter, automatische Transskriptionen) und auch für Events (Aufnahme eines Events, Moderationsfunktionen). Diese und weitere Pläne sind bei MrTopf nachzulesen.
Matthias Rückel | 12 September, 2007 22:10
Das die Einführung der neuen Sprachsoftware einen erhebliche Einfluss auf die kommerziellen Anwendungsgebiete und Veranstaltungen jeglicher Artin der virtuellen Welt Second Life haben wird, ist schon wenige Tage nachdem die ersten deutschsprachigen Inseln freigeschaltet wurden spürbar.
Für Einsteiger habe ich die wichtigsten Funktionen des "First Look Voice Clients" als Folienpräsentation zusammengefasst:
Die Funktionen sind nach die gleichen geblieben, die Sprachkonferenz ist mittlerweile integrierter Bestand der Standardsoftware.
Update: Im Wiki des Webmontags habe ich die folgende Checkliste mit Einstellungen für dem ersten Start gefunden:
(weiter)Matthias Rückel | 11 September, 2007 11:45

Am Samstag Abend (08.09.07) versammelte sich ein bedeutender Teil der deutschen Second Life Szene zur einer Un-Konferenz in der virtuellen Welt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, daß 3D-Welten wie Second Life für Konferenzen und Kongresse einen Mehrwert besitzen.
Während virtuelle Kongresse und größere Konferenzen im Internet oft an ihren abstrakten, fast undurchschaubaren Strukturen leiden, war der Ablauf der Barcamps dank der räumlichen 3D-Umgebung klar und transparent.
Das Barcamp hat bewiesen, daß bei komplexeren Veranstaltungen Second Life eine Eventplattform mit besonderen Vorteilen ist. Die Teilnehmer betreten ein Veranstaltungsgebäude, kommen ins Foyer, finden einen Anschlag über das Programm und gehen ins Plemun oder in einen Raum, in dem der gewünschte Workshop läuft. Virtuelle Welten spiegeln bekannte Gegebenheiten der realen Welt wieder, dadurch ist die Orientierung für die Teilnehmer um vieles leichter als bei abstrakten Softwareoberflächen im 2D-Internet.

Bild: Agenda und Terminhinweise in Foyer
(weiter)Matthias Rückel | 08 September, 2007 22:10
Heute läuft das Web3D-Barcamp. Lob am Sebastian und die Organisatoren, oder besser "Nicht-Organisatoren". ;-) Ein Barcamp ist nämlich eine "Unkonferenz", eine "Konferenz ohne Progamm".
Für eine Nicht-Konferenz war die Konferenz gut organisiert. ;-) Für einen Barcamp Neuling wie mich waren alle Informationen über den Ablauf als Aushänge vorhanden. Die Ankündigung der Session an "Chat-Whiteboard" funktionierte fast reibungslos.
Das 3D-Barcamp hat gezeigt, daß Veranstaltungen in dieser Form in Second Life eine geeignete Plattform finden!
Video 1: Diskussion während der Session von Jim über seine Erfahrungen als Trainer in Second Life. (Unbearbeiteter Live-Mitschnitt)
(weiter)Matthias Rückel | 27 August, 2007 23:09
Ralph Müller (Uni Frankfurt) hat im Checkpoint eLearning einen Besuchsbericht des eLearning Presseclubs bei der virtuellen vhs-Goslar in Second Life verfasst. Ergänzung dazu gibt es einen Bericht auf der Webseite der Uni-Frankfurt und die Ergebnisse der Mulitmedia Werkstatt zm Thema "Second Life".
Matthias Rückel | 25 August, 2007 10:58
Mein erholsamer Urlaub ist leider vorbei. Dafür hält der Start ins alltägliche Berufsleben eine erfreuliche Überraschung für mich bereit. In der Ausgabe 114 des Magazins "managerSeminare" ist ein Interview mit mir veröffentlicht worden.
Der Titel des Interviews: Second Life als Lernplattform? - Jetzt Erfahrungen sammeln. Online ist der Artikel mit 2.50 EUR leider kostenpflichtig.
Ein zusätzlicher Hinweis in eigener Sache: Ab dem 1.10.2007 wird sich mein beruflicher Schwerpunkt von direct dialog auf die Mitarbeit mit neuen Aufgaben bei der time4you GmbH verlagern, wie ja auch schon eine Pressemitteilung in Juni verkündete.
Matthias Rückel | 02 August, 2007 12:22

Bild: SLTalk meldet, daß das Online-Reisemagazin www.mallorca-today.de eine Repräsentanz der Sonneninsel in Second Life eröffnet.
Ein angemessener Anlass um auf meinen Urlaub hinzuweisen. Bis zum 24.08. wird es hier aller Wahrscheinlichkeit nach ziemlich ruhig. Die Möglichkeit bei der Verlosung des THiNC BOOKS "Wo lohnt Second Life in der Bildung" mitzumachen besteht natürlich weiterhin.
Ich wünsche allen einen erholsamen August!
Matthias Rückel | 02 August, 2007 12:07
Die Schweizer Marketing Agentur Petro Maya Marty bietet im Herbst eine Reihe von Webcasts zum Thema Second Life an. Die Webcasts richten sich an Entscheidungsträger wie ManagerInnen, Führungskräfte, BeraterInnen, Kommunikations- und Marketingverantwortliche, Produkt- und Markenmanager, Werbeleiter und MitarbeiterInnen in Kommunikations- und Marketingabteilungen.
Zu unserem kostenfreien Webinar "Second Life: Einführung und Überblick" finden Sie hier Informationen.
Matthias Rückel | 31 Juli, 2007 19:43
Ich habe heute ein Interview mit Prof. Dr. Sabine Seufert im timelime Blog entdeckt. Frau Prof. Dr. Seufert ist u.a. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der LEARNTEC. Frau Seufert äußert sich in dem Interview zu den Potenzialen von 3D-Welten und Videokonferenzen:
Welche Chancen für die Zukunft verbinden sie mit den aktuell sich abzeichnenden (technischen) Entwicklungen?
Bezogen auf den Lern- und Wissensmanagementbereich vor allem zwei Entwicklungen:
- im Bereich Simulation, virtuelle 3-D Welten, massively multiplayer online role-playing games (MMORPGs) - sie ermöglichen uns realitätsgetreue Experimentierfelder, mit denen sehr viel Emotionen transportiert und intensive Lernerlebnisse erzeugt werden können - das ist ein bisschen "Holodeck-mässig". Dieses Anwendungsfeld wird sich ausweiten, z.B. auch für Leadership Training für Nachwuchskräfte. Dadurch ergeben sich neue Potenziale für die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, wie Sozialkompetenzen, emotionale Intelligenz. Die heute noch häufig zitierte Aussage "eLearning ist nicht geeignet für soft skills" wird revidiert werden müssen.
- im Bereich Kommunikation: Videoconferencing auf völlig neuem Niveau, die Qualität der Übertragung wird sich extrem verbessern zu einem kostengünstigen Preis. Dies wird sehr für eine zunehmende Verbreitung sorgen, besonders im privaten Bereich. Irgendwann werden zwei Familien gemeinsam brunchen, jeweils vernetzt mit einem grossen Bildschirm - alle finden das ganz normal, auf diese Art und Weise informell Zeit miteinander zu verbringen und sich auszutauschen. Die Diskussionen um face-to-face Meetings versus virtuelle Kommunikation wird irgendwann die Leute genauso befremden, wie uns heute die Anekdoten aus dem 19. Jahrhundert, als das Telefon eine Merkwürdigkeit darstellte und vielen Angst einjagte.
Matthias Rückel | 31 Juli, 2007 09:41

Bild der Überschift von Kirsten Reichelt
Die Süddeutsche Zeitung hat gestern einen Artikel über "Sprachenlernen in Second Life veröffentlicht. Seit langem endlich mal wieder ein ausgewogener Artikel über Second Life und das meine ich nicht nur, weil mein Name darin vorkommt.
In dem Artikel werden verschiedene Bildungsinitiativen in Second Life vorgestellt. Unter jetzt.de ist der vollständige Artikel kostenlos zu lesen.
Matthias Rückel | 30 Juli, 2007 13:18
Der Multimediablog hat vor ein paar Tagen einen Bericht einer Veranstaltung ain Second Life verfasst.
Sehr pfiffig war die Idee den Fragesteller aus dem Publikum auf eine Stuhl zu holen, um sein Fragerecht zu visualisieren. Wie allerdings die Reihenfolge der Fragensteller ermittelt wurde bleibt lieder im Dunkeln.
An dem Beispiel lässt sich aber sehr schön sehen, daß jetzt die praktische Arbeit bei der Konzeption von Veranstaltungen erst am Anfang steht. Es sind noch eine Menge hilfreicher Tools und Methoden zu entwickeln.
Den vollständigen Bericht finden Sie hier.
Matthias Rückel | 19 Juli, 2007 09:58

Im Second Life Büro von direct dialog gibt es seit heute eine Quiz-Tafel. Beantworten Sie die fünf kurzen Fragen und Sie nehmen an der Verlosung eines MarktCHECK "Wo lohnt Second Life in der Bildung?" teil.
Die Verlosung findet Ende August statt. Wenn Sie nicht so lange warten möchten und etwas Urlaubslektüre benötigen, können Sie den 28 Seiten umfassenden MarktCHECK hier käuflich erwerben.
Der Gewinner wird hier im Blog und in den Second Life Gruppen "Dia Diquis Direkter Dialog" und "CHECKpoint.eLearning" bekannt gegeben. Den Preis wird in Second Life in Form eines THiNC BOOKs übergeben. Ein THiNC BOOK ist ein virtuelles Buch, daß Sie in Second Life lesen können.
Matthias Rückel | 17 Juli, 2007 09:30
Das Ziel des Büros ist es Erfahrungen in verschiedenen Szenarien der Zusammenarbeit zu sammeln, um daraus Rückschlüsse auf die optimale Gestaltung der virtuellen Räume ziehen zu können.
Weitere Second Life Videos finden Sie hier.
Matthias Rückel | 11 Juli, 2007 13:30
Auf dem folgenden Youtube Video ist zu sehen, daß das Gruppen Online Spiel World of Warcraft auch auf dem neuen iPhone von Apple läuft.
Quelle: YouTube
Interessant ist die scheinbar etwas gewöhnungsbedürftige Bedienung des iPhones. Obwohl ich das Spielerlebnis auf einem kleinen Bildschirm für nicht so spannende halte, zeigt das Video wohin die Reise der Gerätekonvergenz geht. Nicht schlecht Herr Specht.
Matthias Rückel | 06 Juli, 2007 17:58
Das gestrige FOCUS Wissensforums zum Thema ”Second Life - Hype oder Chance?" war für mich in doppelter Hinwicht interessant. Webkonferenz und Second Life - zwei Reizwörter für mich aus einmal!
Die Webkonfernz entpuppte sich als moderierter Expertenchat. Dieser "dezenten" Unterschied stellte auch Lore Ress fest.
Warum kann ein Expertenchat nicht als Expertenchat angekündigt werden? e-teaching.org, ein Informationsangebot für Hochschulen schafft das doch auch?
Die Folge der wiedermal Marketing getriebenen Unschärfe von Begriffen? Der PR-Blogger Klaus Eck belegt mit der Nutzung von Textchats das gestiegene Interesse an Webkonferenzen in B2B Bereich. Vorwerfen kann man ihn das nicht.
PS: Das Interesse am Wissenforum war gigantisch, mit fast 900 Teilnehmern und es hat sich eine spanndende Diskussion entwickelt. Die Die hohe Resonanz, auch auf meine Webinare und mein Whitepaper, ist ein weiteres Indix dafür, das Second Life als Thema alles andere als Tod ist. Dokumentation des Expertenchats Second Life "Hype oder Chance?"
Matthias Rückel | 05 Juli, 2007 01:57
SlideShare: Folienshow
Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer meiner kostenfreien Webinare, stelle ich hier eine Auswahl der Folien und Bilder zur Verfügung.
Matthias Rückel | 04 Juli, 2007 18:07
Auf dem Videoblog von Mr. Topf ist ein sehr spannender Vortrag von Annette Pohlke zum Thema "Bildung in Second Life" als Aufzeichnung zu sehen.
In dem sehr guten Vortrag stell Annette Pohlke die Besonderheiten von Bildungsaktivitäten in Second Life. Die im Vortrag vorgestellten Beispiele: Best Practice Conference, Van Gogh Museum mit begehbaren Bildern, Historisches Museum "Rom". Sehr empfehlenswertes Video!
(weiter)Matthias Rückel | 29 Juni, 2007 12:55
Second Life ist ein Trendthema mit Ecken und Kanten. Wer sich einen tieferen Einblick verschaffen und eine Antwort auf die Frage erhalten will, ob sich ein Engagement lohnt, musste viel Zeit investieren. Ich habe für den CHECK.point eLearning einen Überblick in Form eines MarktCHECK Whitepapers geschrieben und die 3D-Welt unter Nützlichkeitsgesichtspunkten für Bildungs- und eLearning-Anbieter durchleuchtet. Aus der Ankündigung des Checkpoint.eLearning: "Die ungewöhnliche Kombination aus Funktionen und Bestandteilen, die den Reiz und die Faszination der 3D-Welt begründen, analysiert der Autor nach Merkmalen und Bedeutung ebenso wie nach Risiko- und Chancen-Potenzial für die Weiterbildungs-, Trainings- und eLearning-Branche. Als weiteren Aspekt untersuche ich den ökonomischen Rahmen für Second Life als eLearning-Projekt. Er definiert mögliche Zielgruppen und betrachtet die aktuellen Preisunterschiede zwischen virtueller und realer (Trainings-)Welt. Auch technische Anforderungen und einschränkende Technikgegebenheiten bringe ich dabei zur Sprache. Ich lade alle auch hier im Blog zu einer offenen und kontroversen Diskussion über den Einsatz von Second Life in der Bildung ein! Das Inhaltverzeichnis: | |
Matthias Rückel | 14 Juni, 2007 18:11

Second Life Testclient "First Look" mit Voice over IP
Sebastian organisiert einen Webmontag der besonderen Art: Eine Testveranstaltung für die Sprachkonferenz in Second Life. Dazu müssen Sie den "First Look" Client installieren, Headset anschließen und am Montag dem 18.6. um 18:00 Uhr im Corecon Center in Second Life sein. Der genau Ort steht noch nicht fest, da noch nicht im gesamten Second Life die Sprachübertragung verfügbar ist. Bitte vorher in Webmontag Wiki anmelden. Dort finden Sie auch weitere Informationen.
Eine Vorschau auf die Sprachfunktionen liefert das Bild oben. Die Audioregeler wandern an den rechten Rand und es gibt zwei Dialoge, einer zum Regeln diverser Lautstärken und eine Fensterliste mit Sprechern. Damit kann dann später die Sprachkonferenz gesteuert werden.
(weiter)Matthias Rückel | 04 Juni, 2007 18:05
Hier konnte ich erfolgreich von der Live-Übertragung aus Second Life ins Internet berichten. Jetzt ist auch der zweite Schritt, ich konnte die Live-Übertragung aufzeichnen und stelle Sie Ihnen hier bereit.
Video: Mit der Second Life Suche ins direct dialog Büro.
Das Video ist unbearbeitet und ein kurzer Mitschnitt. Mit der Synchronisation von Ton und Bild bin ich zufrieden. Das kleine Videobild ist noch störend, kennt jemand einen kostenfreien oder preiswerten Videostreaming-Anbieter der eine bessere Auflösung bietet?
Als Einstieg ist die Qualität ausreichend. Als nächsten Schritt werde ich eine spezielle Seite im Blog einrichten, auf der Lifeübertragungen aus dem Second Life Büro und von der Führungen verfolgt werden können.
Matthias Rückel | 03 Juni, 2007 13:35

Die Medienwelle schwappt weiter. Nicht nur Boulevardpresse und TV sondern auch Nachrichtenmagazine, Wirtschaftszeitungen und Fachzeitschriften wie ManagerSeminare berichten über Second Life. Das Urteil ist unterschiedlicher denn je. Ist Second Life das Internet der Zukunft mit den entsprechenden Geschäftspotentialen oder nur eine mit technischen Fehlern und einer stümperhaften Grafik realisierten Gelegenheit zur suchtbringenden Realitätsflucht für Verrückte?
Sie ahnen es, beide Extreme finden Ihre Argumente und Belege und helfen Ihnen aber nicht weiter. In diesem Workshop werden wir Ihnen das Phänomen etwas weniger emotional näher bringen. Ziel ist es, daß Sie sich einen fundierten persönlich Eindruck und für mögliche geschäftliche Potentiale ein eigenes Bild schaffen können . Sechs Themengruppen stellen die Schwerpunkte an diesem Abend.
Durch einen Implusvortrag, Erfahrungsberichte, ein Live-Besuch der virtueller Welt und der Möglichkeit, dass Sie eigene Erfahrungen dort sammeln, wird Second Life greifbarer und einschätzbarer. Wir sind auf die gemeinsame Diskussion mit Ihnen gespannt.
Infos und Anmeldung: 14. Juni 2007 in Köln - innovative.in Workshop
Matthias Rückel | 02 Juni, 2007 16:27

Es gibt ihn nicht mehr, den Second Life Campus des E-Learning Anbieters Thompson NETG. Dem Vollzug der Firmenübernahme durch SkillSoft fiel die virtuelle Niederlassung überraschend und kurzfristig zum Opfer. Die Second Life Academy nutzte die Räumlichkeiten und war am Tag der Schliessung zu spontanen Umorganisationen gezwungen.
Dagegen wächst der Campus des New Media Consortiums in Second Life rasant.
(weiter)Matthias Rückel | 23 Mai, 2007 10:25

Noch ist das zweite München nur ein Bauplan.
Anlässlich des Baubeginns des virtuellen Münchens in Second Life stellt Marcus Breuer die Frage nach der Bedeutung des "Lokalpatiotismus" in Second Life.
Hinter der Frage "virtuelles Frankfurt" oder "YX-Business Sims" steckt, meiner Meinung nach, die Frage einer sinnvollen Standortentscheidung innerhalb Second Lifes und weniger die "eines" Lokalpatriotismus. Je größer Second Life wird, desto unübersichtlicher wird es und der größter Teil der deutschen Unternehmen werden sich erstmal keine eigene Insel leisten. Der hunderste Club wird keinen mehr vom Bürostuhl vorm Computer reissen.
Second Life lebt durch seine Interessen-Gemeinschaften, den Communitys. Ein gutes Beispiel ist der gute Start der Fußball-Community von Calli (Rainer Callmund). Können Communities erfolgreich sein, die auf einen lokalen Ansatz setzen? Es gibt einen Unterschied zwischen der Fußbal Community und dem virtuellen Frankfurt und München. Die beiden Städte sind vom Geschäftsmodell eher Angebote an Firmen und werfen damit die Frage des virtuellen Firmenstandortes auf.
Welche Standortalternativen gibt es in Second Life?
(weiter)Matthias Rückel | 21 Mai, 2007 18:26
Die Standortfrage besitzt - im Gegensatz zum Internet - in Second Life eine große Bedeutung. Und das unabhängig davon, ob ein Geschäft in Second Life virtuelle Güter verkauft oder ob das Ziel dieser Niederlassung ist, Kunden für ein reales First Life Unternehmen zu gewinnen. Ein Stand auf einer virtuelle Messe könnte eine sinnvollle Alternative zum einen Büro oder Ladengeschäft sein

Bietet diese virtuelle Second Life Messe Vorteile gegenüber den "Internetmessen" wie die E-Learning Expo oder der Messe "E-Learning Days"? Da ich im Rahmen der LEARNTEC schon mehrfach virtuellen Veranstaltungen und virtueller Messestände im Internet gesammelt parrallel zu einer realen Messe organisierte, war ich auf das Konzept der ersten Entertaiment Messe (SLURL) in Second Life gespannt.
Der virtuelle Messestand
Die Messestände besitzen eine Größe von 16 qm, ausgestattet mit Video- und Audiostreaming, einem Plakat incl. Link zum öffnen der Webseite für 499 Lindendollar (ca. 1,25 Euro) pro Woche. Wenig Platz für das Geld, aber gut ausgestattet. Dabei ist anzumerken, daß das Hosting der Mediendateien nicht inklusive ist und vom Aussteller selbst organisiert werden muss. Die Infrastruktur der Insel mit Clubs, Hafen und Besprechungsmöglichkeiten kann mitbenutzt werden, ein nennenswerter Vorteil.
(weiter)Matthias Rückel | 16 Mai, 2007 13:35
Es hat funktioniert! Es war zwar sehr spezielle Software notwendig, ein Second Life Zugang und ein Account bei USTREAM.TV, neben zwei Rechnern und einem sehr guten DSL-Anschluss. Aber meine erste Live-Video-Übertragung aus Second Life ins Internet war erfolgreich!
Im dem oben zusehenden eingebettetem Fenster konnte meine heutige Reise in Second Life verfolgt werden!

Screenshot des Blogs mit Live-Videoübertragung aus Second Life.
Damit ist klar, Events und Trainings können ohne große Aufwände aus Second Life heraus ins Internet zu übertragen werden. Ich werde versuchen, dies bei den zukünftigen Webinaren und Führungen zu nutzen.
Hier noch einige Abbildungen meiner ersten per Video begleitenden Reise durch Second Life. Der Rand mit der Webseitenumgebung ist aus Ressourcengründen abgeschnitten.
(weiter)Matthias Rückel | 16 Mai, 2007 08:56
Herr Sprenger, der Pressesprecher des renommierten E-Learning Anbieters IMC AG hat neulich im Checkpoint-eLearning seine Erkenntnisse Meinung über Second Life in einem Satz zusammengesfasst: Vergessen Sie Second Life!
Gott sei Dank, hat er seine Meinung als privat "Das ist meine Meinung, wohlgemerkt!" deklariert und damit seinen renommierten Arbeitgeber rehabilitiert. Dieser Sachverhalt erlaubt mir, mich auf die gleiche sachlichen Ebene herunterzubeamen.
Neue technologische Plattformen wie Second Life, machen traditionellen Plattformanbietern natürlich Sorgen. Schließlich geht es um Kunden. Die IMC AG ist traditionell im Hochschulbereich stark. Im März waren immerhin schon 250 Universitäten in Second Life aktiv und eine Universitätsmitarbeiterin äußerte sich mit gegenüber sinngemäß: "Durch Second Life brauchen wird bald keine unsägliche Lernmanagement-Plattform mehr" Ja, das macht Grund zur Sorge.
(weiter)Matthias Rückel | 15 Mai, 2007 22:30
Vor Monaten bin ich mit meinem Second Life Exkursionen mit der Fragestellung gestartet, welche Vorteile bringen virtuelle Welten wie Second Life für Live-Online-Events und virtuelle Veranstaltungen gegenüber anderen verfügbaren Intenet-Medien.
Mittlerweile erwischte mich der Second Life Virus und meine Begeisterung über die neuen Möglichkeiten wuchs beständig, was sich auch an der wachsenden Zahl an Artikeln über Second Life hier im Blog wiederspiegelt. Dabei ist die kritische Frage nach Sinn und Vorteilen, die über den reinen Selbstzweck und "technischer Machbarkeit" hinausgeht nicht abhanden gekommen. Deshalb wird in Zukunft unter der Überschrift "Ein zweiter Blick" etwas genauer hingeschaut. Der zweite Blick richtet sich diesmal auf Videoübertragung in Second Life.

Ich habe mir als Teilnehmer einer Veranstaltung vor ein paar Tagen einige Vorträge angehört und danach mit anderen Teilnehmern per Chat über den Event diskutiert. "Ich hatte wieder große technische Probleme während des Streamings. Meinen Kunden brauche ich mit so instabile Lösungen gar nicht erst kommen." Ein so klare Stellungnahme bei einer für Second Life Verhältnisse reibungsloser Veranstaltung hat mich aufhorchen lassen.
(weiter)Matthias Rückel | 15 Mai, 2007 10:11
Viele der kostenfreien Tools zur Zusammenarbeit haben einen gravierenden Nachteil. Es gibt keine Sprachübertragung. Eine Initiative aus Deutschland verschafft dem jetzt Abhilfe. Instantvoice, eine kostenfreie Voice ober IP Konferenz auf Flashbasis. Es ist nur der Flashplayer erforderlich, keine weiteren Installationen.
Das Handling ist extrem einfach.
Andere Teilnehmer können per Channel-Link http://www.instantvoice.de/?channelname=directdialog
eingeladen werden. Einen rudimentären Chat gibt es auch.
Bei ersten Test war die Sprachqualität sehr gut. Damit ist InstantVoice eine optimale Ergänzung zu allen "sprachlosen Webkonferenzsystemen" und für Second Life, bis dort das interne Voice over IP realisiert wird.
(via innovativ.in Blog)
Matthias Rückel | 15 Mai, 2007 03:51
Wer den gelungenen Vortrag von Sebastian Küpers über "Usability in 3D-Welten" im März verpasst hat, kann jetzt einige seiner Gedanken in seinem Blog nachlesen.
Besonders die Gedanken zur Gestaltung von 3D-Welten im Spannungsfeld zwischen Adaption des Bekannten und der Schaffung von neuem Abstrakten virtuellen Realitäten ist lesenswert:
"Adaption suggeriert auf den ersten Blick evtl. eine größere Einfachheit, da man versteht was man sieht und tun muss, dan man die Konstrukte aus der Realität kennt. Damit muss man aber auch Kompromisse eingehen, die auf Grund der verstärken Komplexität von virtuellen Welten, mehr als ein Hinderniss darstellen und aus der anfangs erwähnten Perspektive völlig unnötig sind.
Andererseits steckt in einer zu starken Abstraktion - dessen was wir sehen und tun sollen - auch die Gefahr, die Komplexität noch stärker auszudehen und den Benutzer völllig zu überfordern … Abstraktion steht aber leider gerne auf Kundenseite für “Kreativität” und die ultimative “Erlebniswelt”."
Matthias Rückel | 12 Mai, 2007 10:50
Das Frankfurter Wolkenkratzer Festival am 12. und 13. Mai findet seine virtuelle Fortsetzung im virtuellen Frankfurt Westend. Als Büromieter im virtuellen Frankfurter Messeturm und Hochhaus-Fan leistet direct dialog gerne einen Beitrag zum Gelingen.

An der linken Seite des Messe-Turm-Eingangs hängt eine Informationstafel, die per Folienshow Wolkenkratzer Orginale und Second Life Brüder vorstellt.
(weiter)Dia | 10 Mai, 2007 15:15

Da die Webinare eine so große Resonanz hervorrufen und beim letzten die Anregung nach geführten Touren aufgekommen ist, habe ich bereitwillig breit schlagen lassen. Bei entsprechender Nachfrage gibt regelmässig Führungen durch Second Life.
Für diejenigen, denen der Spaßaspekt wichtig ist, gibt es eine allgemeine Führung. Sie ist kostenfrei.
Für diejenigen, die evaluieren möchten, ob Second Life als Geschäftsplattform sinnvoll sein könnte, gibt es für eine exklusive und themenorientierte kostenpflichte Führung in kleine Gruppe.
Informationen, Termine und Anmeldung
Regelmässiger Erfahrungsauschtausch geplant
(weiter)Matthias Rückel | 06 Mai, 2007 16:58
Im Moment steigt die Kritikdichte in den Medien und ausserhalb an der virtuellen Welt Second Life an.

Hilfe, ich versinke! Der virtuelle Architekt hat vergessen, dem Boden das Attribut "durchlässig/phantom" zu entziehen.
Wie die regelmässigen Leser meines Blogs wissen, bin ich kein unkritischer Second Life Nutzer. Zu Beginn stand ich Second Life sehr sehr kritsch gegenüber, trotzdem bin ich seit Monaten dort Stammgast.
Die Instabilität von Second Life ist einer der berechtigten Kritikpunkte. Deshalb gehöre ich auch zu den Unterzeichnern eines Aufrufes, die den Betreiber Linden Lab dazu auffordern erst mal die Stabilität und Datensicherheit zu erhöhen anstatt neue Funktionen zu realisieren.
(weiter)Matthias Rückel | 04 Mai, 2007 13:28
Anmerkung zum Update: Neben der neuen aktualisierten Grafik habe ich auch Texte ergänzt. Sie sind kursiv formatiert.
Die virtuelle Welt Second Life wird vom Anbieter Linden Lab auch als geeignete Plattform zur Zusammenarbeit von virtuellen Teams promotet. Die Ankündigung Second Life mit Voice over IP auszustatten, hat der Diskussion einen neuen Schwung gegeben. Eine virtuelle Welt wie Second Life bietet das Gefühl "Mittendrin, statt nur dabei" zu sein. Doch wieviel Potential zur Zusammenarbeit verteilter Teams bietet Second Life wirklich? Welche Unterstützung bietet die virtuelle Welt bei der verteilten Zusammenarbeit?
Als Analyseinstrument nutze ich regelmässig das selbstentwickelte Interaktionsradar. Es kategorisiert die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Echtzeit, ohne dabei ausschließlich das Vorhanden sein von Funktionen zum Maßstab zu machen.
Second Life bietet einige Besonderheiten gegenüber klassischen Webkonferenzsystemen, die sich nicht 1:1 vergleichen lassen. Dazu gehört die stärkere Bindung der 3D-Umgebung und Funktionen, die der Verwaltung von Veranstaltungen und deren Verkauf dienen. Im Wesentlichen sind alle anderen Formen der Zusammenarbeit (Feedback, schrifliche Rückmeldungen, Sprach- und Videoübertragung, Darstellung von Informationen, gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten und Dateien) analysierbar.
Das Interaktionsradar von Second Life
(weiter)Matthias Rückel | 29 April, 2007 11:00
Das Ergebnis eines 10 Millionen Dollar Engagements in Second Life?
Ich habe mich schon länger gefragt, welche Pläne IBM in der virtuellen Welt Second Life eigentlich verfolgt. Die offiziellen Mitteilungen, Second Life als Plattform für die interne Zusammenarbeit zu nutzen ("Chatten ist einfacher als Telefonieren") ist für einen globalen Anbieter der eigenen Webcollaborationssoftware "Notes" und "Sametime" mehr als fragwürdig gewesen. Jetzt scheint es klarer. IBM hat Erfahrungen in virtuellen Welten gesammelt und geforscht. Das Ergebnis ist laut Herald Tribune eine neue Servergeneration, die den hohen Anforderungen von 3D-Welten gerecht wird. Daraus darf interpretiert werden, daß die Erfahrungen von IBM in virtuellen Welten wie Second Life hohe Zukunftspotentiale sieht, oder?
Während des Verfassens der unteren Artikel bin ich auf eine Stellungnahme des IBM-Vice-Präsetenden Gelardi gestossen, die meien Vermutung bestätigt:
“I would argue that the world doesn’t yet understand the promise of [virtual world] technology,” Gelardi said. “We see this technology moving into banking and retail and anything where the consumer is involved in a transaction of commerce that they would today do over the Web, online shopping, online banking."
Linden Lab veranstaltet Wettbewerb für Sprechergesten in Second Life.
Damit nach der Einfühurng der Sprachübertragung die in der virtuellen Welt beheimateten Avater bei Ihren Reden und Präsentation über eine ausreichende Anzahl von Gesten verfügen gibt es einen Wettbewerb vor Vortrags- und Redegesten. Eine Erklärung für nicht Second Life Bewohner: Spezielle Körperhaltungen und Gesten eines Avatars müssen in Second Life erst "programmiert" werden.
Live-Online Trainings im Aufwind
Die positive Marktlage zieht neue Wettbewerber an - darauf reagieren die etablierten Anbieter mit neuen Produkten und Geschäftskonzepten steht zumindestens in letzten Newsletter der LEARNTEC
Matthias Rückel | 27 April, 2007 13:52

Als Mitglied des Machm-it Vereins will ich noch unbedingt auf die Eröffnungsfeier auf der Vereinsinsel in Second Life hinweisen. Ich hoffe, ich schaff es auch, mit zu feiern.
Second Life: secondlife://machmit Island/222/161/24
Teleport Link - SLURL: Party auf der Machmit Insel
Matthias Rückel | 27 März, 2007 10:15
Der Kongressveranstalter IIR Technologie hat seine Pforten in Second Life eröffnet. Leider habe ich die Eröffnungsveranstaltung zum Thema Web 2.0 verpasst. :-)
Veranstaltungsort und -format sind sehr konventionell gehalten (nach dem Videostreaming zu unterteilen). Auch hier ist deutlich, die Veranstaltung in Second Life ist (aus Marketinggründen) erst einmal Selbstzweck, um Erfahrungen zu sammeln.
Link: sevenload.com
Weitere Artikel über Second Life>
Matthias Rückel | 27 März, 2007 09:39
Meine mehrteilige Suche nach Veranstaltungsorten in Second Life hat Sebastian Pütz quasi fortgesetzt und eine aktuelle Liste von acht Orten incl. Screenshoots, Weblinks und Teleportlink (SLURL) zusammengestellt. Hier die Kurzversion:
Weitere Artikel über Second Life
Matthias Rückel | 14 März, 2007 16:45
In einem sehr gelungenem Vortrag berichtete Sebastian Küpers von Pixelpark über die benutzerfreundliche Gestaltung von Gebäuden und Arealen in Second Life.
Erstmal ein Kompliment an Pixelpark und Sebastian für den Vortrag. Die Technik hat super geklappt, die Qualität der Tonübertragung war ausserordentlich, der Vortrag inhaltlich spannend und interessant. Das Thema passte bei mir terminlich wunderbar, da ich mich vor kurzem nach einem Teleport in Second Life bei den Fischen in einem Hafenbecken wiederfand.

Usability, Benutzerfreundlichkeit dient dazu solch unangenehme Erlebnisse zu vermeiden *Blubb*.
(weiter)Matthias Rückel | 14 März, 2007 16:15
Die Second Life Missionare haben wieder zugeschlagen. In einem 65 Seiten starken Whitepaper (PDF) stellen Markus Breuer und Sebastian Küpers Second Life vor. Leider spielen Trainings und Meetings in Second Life darin nur eine Randerscheinung, aber das Whiterpaper ist eine wirklich lesenswerte Zusammenfassung des Status Quo. Müssen sich Produzenten von Fernsehwerbung wirklich solche Sorgen machen?
Weitere Artikel zu Second Life
Matthias Rückel | 07 März, 2007 12:44
Über Jochen Robes bin ich auf einen Artikel von Viki A. Davis aufmerksam geworden. Sie beschreibt dort sehr anschaulich und umfassend die faszinierenden Möglichkeiten und Nachteile des Lernen in 3D Welten und kommt zu dem Schluß "It is not ready yet for classes!". Diese auch von Jochem Robes zitierte Schlußfolgerung bezieht sich meiner Meingung nach auf den Unterricht von Schulklassen und nicht zwangsläufig auf die Erwachsenenbildung oder betriebliche Weiterbildung.
Frau Davis nennt als Vorteile des Lernen in 3D-Welten:
(weiter)Matthias Rückel | 28 Februar, 2007 12:30
In den letzten Monaten verbrachte ich eine Menge Zeit in unterschiedlichsten Veranstaltungen, die in der virtuellen Welt Second Life stattfanden. Mein Ziel war es, die Potentiale von Veranstaltungen in Second Life zu ergründen und weitreichende Erfahrungen mit den verschiedensten Veranstaltungsformaten zu sammeln. Podiumsdiskussionen, Museumsbesuche, politische Veranstaltungen, Gespräche am Lagerfeuer und hybride Veranstaltungen, die sowohl in der realen Welt als auch innerhalb von Second Life stattfinden, waren mein Ziel.

Mittendrin statt nur dabei
(weiter)Matthias Rückel | 28 Februar, 2007 12:10

Bildquelle: Agentur Text100
Linden Lab hat gestern in einer Presseerklärung die Erweiterung von Second Life mit Voice over IP für das zweite Quartal 2007 angekündigt. Damit stehen zur Kommunikation nicht nur Chat. Gruppenchats und IM zur Verfügung.
Landbesitzer sollen entscheiden, ob auf ihrem Land Voice over IP möglich ist oder nicht. Über die 1:1 Sprachkommunikation hinaus sind laut Pressemitteilungen auch Gruppenkonferenzen geplant.
Die Sprachkommunikation soll sogar eine "3D-Wirkung" beinhalten. Spricht mich ein Avatar von links an, so höre ich ihn auch von links. Ob das klappt? Ich bin gespannt.
Voice over IP ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die professionelle Nutzung las Businessplattform.
Update 12:10: Marcus Breuer stellt in seinem Artikel die Bedeutung von Voice over IP für Second Life und die daraus erwachsenen Änderungen für die Community in den Vordergrund.
Matthias Rückel | 21 Februar, 2007 17:35
Heute habe ich den Chat eröffnet und durfte sofort ein interessantes Gespräch führen. Unbekannter Besuch von einer Universität und eine spannende These (sinngemäß):
"Ich denk das Theater mit Lernplattform und ähnlichen Problemen an der Uni löst sich mit Second Life."
Second Life ist ohne Zweifel eine Lernumgebung mit vielen Möglichkeiten. Inhalte können dort zugänglich gemacht und Gruppen gebildet werden. Selbst monetäre Abrechnungsmechanismen sind vorhanden. Der Ansatz, die dort zu Verfügung stehende Infrastruktur (Nutzerverwaltung, kostenfreie Tools, virtuelle Räume etc) zu nutzen und auf eine eigene Verwaltungsinfrastruktur wie Lernplattformen zu verzichten ist neu, ungewohnt und innovativ.
Besonders wenn hinter die Kulissen geschaut wird und man feststellt, daß kaum eine Installation von klassischen Lernmanagementsystemen die dort vorhandenen Möglichkeiten ausschöpft.
Ich habe nach einem meiner Besuche Second Life als "Entwicklungsumgebung" bezeichnet, auf der vieles realisiert werden kann. Ich dachte dabei ein Schulungsräume, Simulationen, Lehrveranstaltungen und Lernaktivitäten, an die Verwaltung derselben nicht.
Der Gedanke "Lernmanagement 3.0 = Second Life" ist verfolgenswert.
Matthias Rückel | 20 November, 2006 12:25
Durch einige Veranstaltungsbesuche in der virtuellen Welt Second Life steht für mich fest, daß virtuelle Veranstaltungen dort deutlich größere und ausgeprägtere Probleme mit sich bringen, als bei der Nutzung normaler Webkonferenzsysteme und virtueller Klassenräume. Den höheren Hürden wird leider noch kein entsprechender Mehrwert entgegengesetzt.
Virtuelle Veranstaltungen lassen sich heute im Internet schnell, spontan und ohne größere Aufwände organisieren und durchführen. Die hohen technischen Anforderungen von Second Life, die komplexe Handhabung der Oberfläche und die große Handlungsfreiheit der Avatare begründen für Neulinge eine extrem hohe Einstiegsschwelle. Als Besucher mehrerer Veranstaltung musste ich erleben, dass die Kombinationen aus Second Life (für die visuelle Übertragung) und Skypecasts (für die Sprachübertragung) eine sehr instabile Lösung ist. Die Übertragung der Sprache innerhalb von Second Life lief dagegen deutlich stabiler.
Wo bleibt das Innovative?
Die Übertragung einer Folienpräsentation vor einem Publikum kann mit Hilfe klassischer Webkonferenzsysteme deutlich unkomplizierter und einfacher umgesetzt werden. Einem neuentwickelten Veranstaltungsformat, das die Möglichkeiten eigenständiger Avatare in einer virtuellen Welt ausschöpft und dieser virtuellen Welt angemessen ist, bin ich bis jetzt nicht begegnet.
Ungenutzte Potentiale
(weiter)admin | 08 November, 2006 09:26
Gestern habe ich die neue Artikelkategorie "3D Collaboration - Second Life" in meinem Blog eingeführt. Meine bisherigen Erfahrungen und der Austausch mit Experten förderten meinen Entschluß, mich verstärkt mit virtuellen 3D-Welten auseinander zu setzen.
Ich bin nicht sicher, ob "Second Life" von Linden Lab sich als "die Standard Plattform" für das Web 3D durchsetzen wird. Welches System letztendlich das Rennen macht, ist in meinem Augen im Augenblick auch zweitrangig. Es geht mir darum, die Auswirkungen, Potentiale und Risiken auf Zusammenarbeit, virtuelle Teams, virtuelle Veranstaltungen und Trainings im Geschäftsumfeld zu beobachten.
Stand der Dinge
(weiter)Matthias Rückel | 05 November, 2006 12:42
Freitag war ich wieder mal Gast in der virtuellen Welt Second Life und besuchte dort als einer von fast 40 Zuhörern die Plenumsdiskussion "Second Life - Potentiale für Unternehmen und Marketing in virtuellen Welten”. Update: Patrick Breitenbach hat die Aufzeichnung des Podcast jetzt veröffentlicht und nur 20 Teilnehmer gezählt. Vielleicht liegt es daran, das ich mit zwei Notebooks unterwegs war ;-).
Mich interessierte neben den Inhalten, die Veränderungen die eine virtuelle Welt wie Second Life auf Besprechungen, Veranstaltungen und Trainings besitzen wird. Dabei stellte ich überraschend fest, daß Veranstaltungen in Second Life mehr Ähnlichkeiten mit Präsenzveranstaltungen besitzen als klassischen Webkonferenzen oder Webinare.
Die Veranstaltung war von der Veranstaltungsform her ein klassischer Webcast. Die Podiumssprecher wurden live als SkypeCast übertragen, da in Second Life zur Zeit keine Audioübertragung möglich ist. Die Moderatorin Katja aka Kalexica fasste die im Chat gestellten Fragen zusammen und trug sie in die Diskussionsrunde. Und doch, durch die virtuelle Umgebung und die Avatare in Second Life ist das Erleben des Webcasts anders und trotzdem sehr vertraut.

Grafik: Der Verstanstaltungsraum des Corecon Convention Centers in Second Life.
Allein die Tatsache ein Veranstaltungsgebäude zu betreten, hat einen vertrauteren Charakter als der Blick auf die Bildschirmoberfläche einer der heute üblichen Webkonferenzsysteme.

Grafik: Übliche Webkonferenzoberfläche am Beispiel von Vyew 2.0
Übrigens, der Erstellungsaufwand des Corecon Convention Center in Second Life betrug nach Angaben des Erbauers 8 bis 10 reale Manntage.
Avatare machen was Sie wollen
(weiter)Matthias Rückel | 03 November, 2006 10:01
In den letzten Tagen verbrachte ich einige Stunden in der virtuellen Welt Second Life. Second Life ist ein Online Spiel mit einer sehr großen Spielerschaft (über 1.200.000 Spieler, Wachstumsraten liegen bei 14%) und hat sich mittlerweile zu einem erstzunehmen realen Wirtschaftsraum mit Tagesumsätzen von 500.000 USD und der entsprechenden Resonanz in den Medien (FTD, Tageschau) entwickelt.
Second Life interessiert mich, da dort Menschen in Echtzeit per Chat miteinander kommunizieren. Es gibt bisher nur wenige Anbieter, die eine virtuelle 3D-Umgebung für Webkonferenzen anbieten. Meine erste Second Life Erkundungsreise diente dem Ziel herauszufinden, ob und wie neben dem Chatten in Second Life kommuniziert wird und ob sich darüber hinaus schon Formen virtueller Veranstaltungen bilden.
Meine drei Ziele waren der Treffpunkt einer deutschsprachigen Gruppe, die Filiale des E-Learning Anbieters NETg und das Corecon Congress Center in Second Life, oder sagt man "auf Second Life"?

Grafik: Treffpunkt der Second Life Gruppe "Deutschland"
Die Treffen der Gruppe "Deutschland" finden immer Donnerstags gegen 19:00 Uhr statt. In dieser Runde wurde per Chat diskutiert und dieser routiniert moderiert. Nach dem Chat-Beiträgen zu urteilen, gibt es sogar eine Nachbereitung des Gruppentreffens, hier sind eindeutig erfahrene Second Life Chatter am Werk.
Nach dieser OpenAir Veranstaltung (in Second Life regnet es nicht) steuerte ich meine nächste Station - die NETG Niederlassung - an.
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