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Webkonferenzen, Webinare und Live Online Trainings |
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Matthias Rückel | 25 März, 2010 12:45

Die Präsentation des iPad im Januar diesen Jahres sorge unter den Technologiefreaks für Überraschung und Enttäuschung, denn der iPad kann so wenig, daß er dort kaum als echter Computer durchgeht.
Er stellt eine neue Gerätegeneration dar, die primär als "leicht zu bedienende Medienabspielstation mit Interaktion und Internet- und Shopanbindung" bezeichnet werden kann. Damit bedient er die Bedürfnisse der 91% Internetnutzer, die sich eher konsumorientiert am Web 2.0 "beteiligen".
Ob die Tablet-Computer anderer Hersteller in eine ähnliche Richtung weisen, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist die Abgrenzung des iPad zu den bestehenden eReadern deutlich. Letztere beschränken sich auf eine optimale Darstellung von Texten ohne Multimedia.

Wie können Tablet-Computer das Präsenzseminar verändern?
(weiter)Matthias Rückel | 23 Februar, 2010 19:50
Bilderstrecke: "Vorschau auf die Exponate der Ausstellung"
WAS: Virtuelle Ausstellung über E-Learning in Second Life mit Führung und anschließender Diskussion
WANN: 26. Februar 2010 von 13.00-15.00 Uhr
WO: Dia Diquis Dorf des Dialoges, Second Life
ANLASS: Fernstudientag 2010
Second Life kann als Prototyp für zukünftige dreidimensionale Umgebungen und Lernwelten angesehen werden. Zum Fernstudientag werden den ganzen Tag über in einer Ausstellung 3D-Werkzeuge für Trainings, Beispiele für Übungen und 3D-Lernszenarien gezeigt. Um 13:00 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung und eine anschließende Diskussionsrunde über Vorteile und Grenzen des 3D Trainings und Lernens gegenüber klassischen E-Learning Angeboten.
Danach können Interessierte gleich zum der Aktion von SL-Talk wechseln.
Matthias Rückel | 29 Januar, 2010 15:30
Um die zentrale Frage des Blogs Carnivals gleich am Anfang zu beantworten, Ja, Webinare und Webkonferenzen funktionieren, technisch auf jeden Fall. Als ich 2000 erste Webinare druchführte, sah das leider noch anders aus. Jedes Webinar war ein technischer Balanceakt, der so manches mal auch schiefging.
Online-Seminare, Vorträge und Konferenzen funktionieren ansonsten genauso gut oder schlecht wie Präsenzveranstaltungen. Sie können langweilig oder spannend sein, zum Gähnen oder zum Mitmachen animieren.
Wie bei realen Veranstaltungen sollte der Verantwortliche sein Handwerk beherrschen, dazu kommt noch die Software und dann klappt es schon. Ausgebildete Online Moderatoren sind allerdings nach wie vor Exoten und rar gestreut. Übrigens steckt noch viel Wachstumspotential in dem Thema, denn Ende 2008 nutzen laut einer Netviewer-Studie erst 18% der deutschen Unternehmen Webinare und Webkonferenzen.
Webinare und Webkonferenzen sind also dabei sich im großen Stil zu etablieren. Aber damit sind die Möglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit und Kommunikation in Echtzeit nicht erschöpft.
Webinare und Webkonferenzen sind "Events" mit einern definierten Anfang und Ende. Die Entwicklung geht darüber hinaus, um in einem verteilten Team oder innerhalb eines Netzwerk kontinuierlich über den ganzen Tag zusammen zu arbeiten.
Jeder Skypenutzer kennt dies, weil er in den Statusmeldungen sieht wer gerade online ist. In Unternehmen gibt es entsprechende Firmensoftware wie IBM Sametime, die ähnliche Funktionen unterstützten.
Marratech, ein Desktop-Videokonferenzanbieter, der 2007 von Google gekauft wurde, propagierte schon frühzeitig eine Multipoint-Videokonferenz vom Arbeitsplatz aus, die den ganzen Tag über lief und taufte dieses Konzept "Virtual-Office".
Ständig unter Videobeobachtung zu stehen ist nicht zwangsläufig angenehm, auch wenn die Situation mit einen größeren Büro vergleichbar ist, welches mit mehreren Kollegen geteilt wird. Vielleicht der Grund warum sich das Konzept des "Video-Virtual-Office" bis jetzt nicht wirklich durchgesetzt hat.
Unterhalb der Stufe "Video" und "Audio" ist die kontinuierliche Kommunikation per Chat oder webbasierten Projekträumen mittlerweile weit verbreitet. Bei Bedarf werden Funktionen wie virtuelle Beamer oder Application Sharing hinzugenommen.
Neben der Tendenz vom "Event" zum "Virtual Office" ist eine zweite Entwicklung beachtenswert, nähmlich die Entwicklung hin zum 3D-Raum.Matthias Rückel | 20 März, 2009 12:28
Zum Wochenende ein sehr anschauliches Video über die Unterschiede von 2D und 3D Trainings an einem sehr einleuchtenden Beispiel (2007).
via Consiliera
Matthias Rückel | 17 Februar, 2009 12:49
Endlich mal wieder ein neues Buch über "Live Online Trainings" und "virtuelle Klassenräume". Der Autor Rüdiger Keller stellt in einer qualitativen Studie nicht nur die Meinung von Fachexperten vor (170 Seiten), zusätzlich runden umfangreiche Anhänge und einen ausführlichen Überblick (150 Seiten). über Grundlagen und Literatur das Buch ab.
Lesetipp!
Matthias Rückel | 08 Februar, 2009 18:20
Ein sehr außergewöhnlicher Aussteller auf der LEARNTEC 2009 in Karlsruhe war meiner Meinung nach die Firma LPSCocoon.
Neben einen hochwertigen Aufstellungsbrett für systhemische Organisationsaufstellung bietet die Firma ein System für Online-Aufstellungen an. Damit sind über Distanzen hinweg systemetische Aufstellungen innerhalb eines Coachings möglich. Die grafische online Aufstellung in 3D wird mit einem Telefongespräch begleitet. LPSCocoon hat bereits 2 Innovationspreise gewonnen.
Eine wirklich innovative Idee. Ich bin gespannt, wie dieser Ansatz bei Coaches und Coachees ankommt.
Matthias Rückel | 26 Januar, 2009 17:45

Bildschirm Cobocards
Mit Co-Browsing lassen sich viele Webapplikationen auch im virtuellen Klassenraum nutzen und in ein Live-Online-Training integrieren.
Zum Lernen in einer Gruppe können Lernkarten gut genutzt werden, deshalb möchte ich hier Cobocards vorstellen.
Cobocards ist eine eLearning Webapplikation, die auf dem 5-Fächer-Prinzip von Leitner beruht. Über Cobocards können virtuelle Karteikarten erstellt, bearbeitet und online alleine oder im Team gelernt werden.
Die Karteikarten werden über den Webbrowser mit Hilfe des Online-Editors erstellt und bearbeitet. Neben Text können Bilder und Grafiken hochgeladen und eingebunden werden. Eine wirklich nette Ergänzung für virtuelle Klassenräume. Cobocard ist augenblicklich kostenlos und noch im Betastatium.
Update 26.01.09: Für höhere Ansprüche soll eine umfangreichere und kostenpflichtere Version von CoboCrad entwickelt werden. Ausserdem ist CoboCard für den D-ELINA Award 2009 nominiert.
Matthias Rückel | 25 Januar, 2009 16:48

Abbildung: Avilano Klassenraum
Live-Online-Akademien im Internet taten sich in der Vergangenheit ziemlich schwer und scheiterten, wenn nicht finanzkräftige und bekannte Softwareanbieter als Unterstützung dahinter standen.
Neben der Netviewer Academy gibt es jetzt einen neuen Anbieter. Avilano versucht sich als Marktplatz für Unterricht im Internet.
Avilano ist aus einem europäischen Förderprojekt entstanden und bietet nicht nur einen flashbasierten virtuellen Klassenraum, sondern auch eine Unterrichtsbörse für Trainer und Schüler.
Der flashbasierte virtuelle Klassenraum ist einfach gehalten und bietet Audio- und Videokonferenz, ein Whiteboard, Textchat und die Möglichkeit Dokumente hochzuladen und zu präsentieren.
Ich bin gespannt, wie sich diese Idee wirtschaftlich entwickelt.
Matthias Rückel | 22 Januar, 2009 21:18
Das Potenzial mit Second Life Sprachen lernen zu können ist in der aktuellen Diskussion relativ unumstritten. Das Goethe Institut und private Anbieter bieten bereits einschlägige Angebote. Auf der LEARNTEC gibt es auch Vorträge mit Erfahrungsberichten.
Beim europäischen Projekt AVALON (Virtual and Action Learning live ONline) zu. Hier finden sich Experten in einem wissenschaftlichen Projekt, um Sprachen lernen in virtuellen Welten wie Second Life voran zu bringen.
Matthias Rückel | 21 Januar, 2009 12:12
In den kommenden Wochen wird das Projekt E-Learning 3D wieder verstärkt an öffentlichen Diskussionen und Foren zum Einsatz von Second Life in der Hochschullehre teilnehmen.
Weitere Informationen im E-Learning-Developer-Blog
Matthias Rückel | 20 November, 2008 19:45
Seit kurzer Zeit bietet das Magazin Stern auch Sprachkurse an. Interessant st die Tatsache, daß die Kurse auch Live-Online-Trainings als Bestandteil enthalten.Aus der Beschreibung der Sprachkurse:
Schön, daß Live-Online-Trainings auch auf dem breiten Markt der Konsumenten angeboten wird. Mehr über die Stern-Sprachkurse hier.Der Kurs besteht aus folgenden Einzelteilen:
- Sprachlernsoftware 1 + 2: (...)
- Vokabeltrainer + Grammatiktrainer: (...).
- Audio-Sprachkurs „unterwegs“: (...)
- Live-Unterricht online: Dazu nutzen Sie 10 Stunden Live-Unterricht im Internet: direkte Kommunikation mit einem Sprachlehrer und weiteren Schülern.
Matthias Rückel | 18 November, 2008 18:41
"Lehren und Lernen in virtuellen Welten" heißt auf dem LEARNTEC-Kongress am 04.02.2009 zwischen 14:30-17:00 Uhr ein Programmschwerpunkt
Matthias Rückel | 17 November, 2008 15:36
Second Life Learning Experiences auf der Online Educa:
Mehr über die Online-Educa in Berlin.
Dazu die Pressemitteilung:
München, den 17. November 2008 – Linden Lab®, Entwickler der virtuellen 3D-Welt Second Life®, wird auf der Online Educa Berlin 2008, der größten internationalen E-Learning-Konferenz für Unternehmen, den Bildungsbereich und den öffentlichen Sektor, vom 3. bis 5. Dezember Anwendungsmöglichkeiten von Second Life für die Welterbildung, Erwachsenenbildung und Universitäten vorstellen.
Zusammen mit der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Goethe-Institut und der VHS Goslar wird Linden Lab an den Ständen A29 und A32 Beispiele für die Integration und Nutzung von virtuellen Welten für die Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen zeigen. Zudem wird Jean Miller, Head of German Market Development von Linden Lab, gemeinsam mit Rasmus Blok von der University of Southern Denmark und Dr. Ming Nie von der University of Leicester, am 4. Dezember um 16:15 in dem Panel „Second Life Learning Experiences“ des Web 2.0 und Social Networking Konferenzthemas über die Möglichkeiten, Vorteile und Erfahrungen mit Bildungsprojekten in Second Life sprechen.
Während man beim Goethe Institut in Second Life einen kostenlosen Deutsch-Schupperkurs belegen kann, bietet die VHS mittlerweile über 30 Kurse, die von Fremdsprachen, Programmieren und Golf bis zu einer Teststrecke für Avatare reichen. Die Second Life-Repräsentanz der Bayerischen Staatsbibliothek bietet In-World den Zugriff auf den Online-Katalog und die Website, eine Verlinkung zum virtuellen Auskunftsdienst „QuestionPoint“ und das umfassende Angebot digitalisierter Texte des „Münchener Digitalisierungszentrums“.
„Second Life bietet Pädagogen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, die vom immersiven Sprachenlernen über Universitätskurse in der virtuellen Welt bis hin zu Simulationen und Verkaufsseminaren reichen“, erklärt Jean Miller, Head of German Market Development von Linden Lab. „Eine virtuelle Plattform wie Second Life ermöglicht eine stärkere emotionale Beteiligung der Lernenden im Vergleich zu traditionellen E-Learning-Szenarien. Zudem ist Second Life immer und überall verfügbar und lässt sich individuell nach den Kurszielen und Vorstellungen der Kursleiter gestalten.
Matthias Rückel | 14 November, 2008 18:44
In der dm-Arena auf der Fachmesse* am 4.2.2009 von 9.30 - 13.30 Uhr bietet das Teletutorennetzwerk eine Reihe interessanter Kurzvorträge und Live-Demos rund um das Thema "Live und Online - Teletutoren auf der LEARNTEC".
Vorläufiges Programm unserer Kurzvorträge und Präsentationen:
Zugleich möchte ich Sie auf die Sonderveranstaltung des Europäischen Telecoaching Instituts e.V. aufmerksam machen, die ab 13.30 Uhr
gemeinsam mit der InWEnt gGmbh veranstaltet wird (Ende ca. 17.30 Uhr) und live online in zahlreiche Länder übertragen wird:
Sonderveranstaltung von ETI e.V.und InWEnt gGmbH:**
Ab 13.30 Uhr findet im Rahmen des Kongresses (Casino, Obergeschoss der Messe) eine Sonderveranstaltung des Europäischen Telecoaching Instituts e.V. und der InWEnt gGmbH statt, die sich ebenfalls an die Zielgruppe der Teletutoren und Telecoachs wendet: Virtual Learning - Virtual Development - Virtual Collaboration. Unter diesen drei Stichworten wird eine lebhafte virtuelle Diskussion mit Experten und Teilnehmern aus aller Welt stattfinden.
Die Veranstaltung "Live und Online - Teletutoren auf der Learntec" ist kostenlos. Für den Zutritt zur dm-arena wird lediglich ein Eintrittsticket der Fachmesse LEARNTEC benötigt. Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zur LEARNTEC 2009 und zum Teletutorennetzwerk.
Matthias Rückel | 20 Oktober, 2008 21:47
Update 20.10.2008:
Matthias Rückel | 05 August, 2008 11:11
Die neue Ausgabe des Online Tutoring Journals beschäftigt sich mit dem Thema "Game Based Learning" und mit Lernen in 3D-Umgebungen. am Beispiel Second Lifes (R).
Das Inhaltsverzeichnis
Wie immer eine gute Mischung aus ausführlichen Artikeln und einem Interview.
Update 31.07.08: Das Interview wurde auch auf DOIT-Online veröffentlicht.
Update 05.08.08: Das Interview ist zusätzlich als Premium Content auf iBusiness zu finden. :-)
http://www.ibusiness.de/aktuell/db/833860jg.html1
Matthias Rückel | 02 Juni, 2008 19:41
Gerade im Blog von Frau Reß gefunden:
Es freut mich doch sehr mit der Wand des Wissens einen markanten Einstiegspunkt für Second Life und Bildungsinteressierte geschaffen zu haben. :-)"Wie bereits angekündigt, findet der nächste eLearning Stammtisch (am 06.06.2008, 15:00 Uhr) dieses Mal in Second Life statt. Damit wir auch alle den richtigen Treffpunkt erreichen, und die PCs und die Software mitspielt, sind einige Vorbereitungen notwendig:
- Alle Teilnehmer müssen den aktuellen Second-Life-Client installieren. Download: http://secondlife.com/support/downloads.php
- Sie müssen sich ein alter Ego zu legen, sprich sich einen Avatar-Namen zulegen.
- Im Profil mus die Sprachübertragung aktiviert sein (Menü Bearbeiten - Einstellungen)
Es gibt eine Reihe von Tutorials, zwei davon hier zur Auswahl. Besonders am Anfang sind einige “Bewegungsübungen” hilfreich
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- Tutorial:
http://slurl.com/secondlife/Pixelpark/199/228/28- VHS Goslar Übungspark:
http://slurl.com/secondlife/Rockcliffe%20I/26/121/24Zum Treffpunkt “Wand des Wissens” kommen Sie einfach indem Sie die folgende URL im Browser aufrufen http://slurl.com/secondlife/Frankfurt%20Ost/165/40/35
Vorschau auf das Programm:
Sprachunterricht in Second Life: Einführung in die ungarische Sprache"
Matthias Rückel | 20 März, 2008 18:45

Bild: Bildungsverzeichnis "Wand des Wissens"
Eine Übersicht von Bildungsprojekten und -ressourcen in Second Life fehlt noch. Abhilfe soll die "Wand des Wissens" schaffen. Die erste Entwurf der "Wand der Wissens" steht im Frankfurter Oval. Die Wand wird ein zentrales deutschsprachiges Verzeichnis aller Orte, Anbieter, Gruppen und Projekt in Second Life, bei denen Training, Lernen und Bildung im Vordergrund stehen.
Vor der Wand des Wissens steht eine Ideenbox. Einfach Notecards, Landmarks, Bilder oder Objekte aus dem Inventar drauf ziehen.
Bitte helfen Sie mit, geben Sie Ihre Vorschläge und Ideen ab!
Update 20.03.08: Die Wand des Wissens umfasst mittlerweile XX Landmarken und Einträge in den Kategorien:
SLURL: Wand des Wissens.
PS: Sie können gerne auf Ihre eigenen Dienstleistungen hinweisen oder hier im Blog die Kommentarfunktion nutzen!
Matthias Rückel | 08 März, 2008 13:26
In der Kategorie "Öffentliche Verwaltung & Ausbildung/ Public Administration & Education" wurde das Projekt "Lernen mit Spaß im Second Life" der Volkshochschule Goslar mit dem eureleA 2008 ausgezeichnet.
"Die Präsenz der Volkshochschule Goslar in der virtuellen Welt des Second Life ist Treffpunkt, Seminarraum und Studienort. Sie ist demnach ein neuartiger Beitrag zur computerunterstützten Bildung, bei dem der Computer nicht mehr Interaktionspartner, sondern Kommunikationsmittel ist. Dabei hat das Projekt nicht nur Maßstäbe für die eigentliche Zielgruppe der Volkshochschulen gesetzt, sondern habe auch gezeigt, so Prof. Henning in seiner Laudatio, dass eine Hochschule in der Virtuellen Welt mehr sein kann, aber auch mehr sein muss, als ein Glaspalast mit fünf Postern an der virtuellen Wand."
Herzlichen Glückwunsch an Lexa, Chiria und alle aktiven vhs'ler!
Matthias Rückel | 21 Februar, 2008 13:52

Bild: Beispiel eines 3D-Spidergrams
Bei meiner Suche nach Kollaborationswerkzeugen bin ist auf ein interessantes 3D-Spidergram -Tool von Eloise Pasteur gestossen.
Ein Spidergram ist eine Art Mindmap. Da seine Grundform, eine Kugel mit Beinen, entfernt an eine Spinne erinnert und besitzt es diesen unglücklichen Namen. Es eignet sich zur mehrdimensionalen Visuslierung von Gruppen und Zusammenhängen und kann von einer Person oder einer Gruppe erstellt werden.
Wie auf den oberen Bild zu sehen, erinnert das Ergebnis an Moleküle oder dreidimensionale Mindmaps.Mit dem 3D-Spidergram in Second Life sind fünf unabhängige Dimensionen darstellbar:
(weiter)Matthias Rückel | 11 Januar, 2008 18:36

Bild: Podcast-Station auf dem Gelände der Rheinischen Fachhochschule
Im Internet heißt die Bereitstellung einer abspielbaren Audiodatei Podcast. In Second Life gibt es dafür keinen speziellen Namen. Auf den ersten Blick bietet die Bereitstellung einer Audio- oder Videodatei in Second Life keinen Mehrwert gegenüber dem Internet. Reine Lernstationen mit Audio- und Videoangeboten bieten keinen nennenswerten Unterschied zu einer Webseite. Wenn da, ja wenn da nicht die ausgeprägte Gruppenkommunikation in Second Life wäre.

Bild: Im "Museums für Kommunikation" werden die Ausstellungsstücke per Sprachführung erklärt
Im neu eröffneten Museum für Kommunikation in Second Life gibt es sprachliche Erläuterungen der Ausstellungsstücke, wie in vielen realen Museen. Der wesentliche Unterschied zum reinen Podcast oder Streaming besteht in der Verbindung eines Austellungsstückes mit dem Podcast und dem sozialen gemeinsamen (virtuellen) Raum.

Bild: Zwei Besucher des "Museums für Kommunikation" tauschen sich über die Ausstellungstücke und Erklärungen aus.
Avatare vor dem Ausstellungsstück können sich gemeinsam die Erläuterungen anhören und sich darüber austauschen.
Matthias Rückel | 03 Januar, 2008 13:36

Bild: Inhalte der Studie als Säulen im Frankfurter Oval
Nach dem Umzug des Second Life Büros vom Frankfurter Maintower in das Frankfurter Oval, gibt es jetzt die Studie "Second Life als E-Learning Plattform" nicht nur als Buch im Büro des Checkpoints zu lesen, sondern in Form eines Säulenparks.

Bild: Die Studie liegt ebenfalls zum Lesen im Büro des CHECKpoint.eLearning aus.
Matthias Rückel | 07 Dezember, 2007 13:16

..so lautet der Titel eines Artikels in den Dezembernews der LEARNTEC (PDF).
Ein schön kurzer Artikel über Akzeptanzprobleme des klassischen E-Learning, Vorteile Second Lifes und Termine auf der Messe. Genau die richtige Lektüre für Zugfahrten am Wochenende.
Matthias Rückel | 05 Dezember, 2007 19:02

Bild: Einfache Informationstafeln mit Text und Bildern
Die einfachste Form den Informationsvermittlung in Second Life sind Texttafeln oder Poster. Die Tafeln werden als Grafikformate nach Second Life importiert. Layout und Gestaltung der Tafeln unterliegen keinen besonderen Begrenzungen.
Die Bereitstellung von Informationen in Second Life unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von deren Präsentation im Internet. Die Auseinandersetzung mit den Inhalten findet in einem gemeinsamen virtuellen Raum statt. Der Leser oder Lerner trifft andere Interessierte und kann sich mit Ihnen austauschen. Außerhalb von 3D-Umgebungen müssen solche Begegnungen als Bestandteil des Konzeptes zum Beispiel eines seperat angesetzen Chattermins bewußt initiiert werden. In virtuellen Welten finden diese Begegnungen (auch) spontan und zufällig statt. Ein besonderer Vorteil Second Lifes besteht darin, daß die Kommunikation der Lerner untereinander nicht nur im Textchat, sondern als Sprachkonferenz stattfinden kann.
Selbstlernen wird in Second Life sehr leicht zum sozialen Lernen in einer Gruppe. Zur aktiven Förderung der Kommunikation können sie eine Aufgabe erhalten, die den Austausch untereinander fördert.
Bild: Einfache Lernstation mit Notecard (vhs Goslar)
Die Nutzung einer Notecard hat den Vorteil, daß der Avatar den Text mitnehmen kann. Das Aushändigen von Notecards und grafisch anspruchsvollen Informationstafeln lassen sich problemlos kombinieren.

Bild: Videostation zum Thema Storytelling (Cleveland University)
Einen ganze Ausstellung mit verschiedenen "TV-Stationen" zum Thema Storytelling ist eine weitere Möglichkeit der Wissenvermittlung. An jeder Station wird eine andere Geschichte erzählt und erklärt.

Bild: Modell eines Computers (Fujitsu Siemens)
Von der Größe eines Hochhauses ist das PC-Modell. Es ist eigentlich zu Werbezwecken erstellt worden. Das Modell veranschaulicht die methodischen Möglichkeiten zur Wissensvermittlung. Die einzelnen Bausteine werden optisch hervorgehoben. Ein exploratives Herangehen durch Interaktionen und Informationen per Mausklick sind leicht realisierbar.

Bild: Interaktives Modell eines Marsroboters (NASA)
Für frei verfügbare Modelle mit simulierten Funktionen und interaktiven Elementen, die auch spielerisch zur Auseinandersetzung einladen, ist Second Life hervorragend geeignet.
Matthias Rückel | 27 November, 2007 09:03

Bild: Ein sehr einfacher Lernpfad der NASA in Second Life
Der Begriff "Lernpfad" bzw. Lernweg" bekommt in Second Life eine eigentümlich ürsprüngliche Färbung und sehr konkrete Ausprägung. Ein Lernweg kann hier als virtueller Weg oder Straße angelegt werden, die ein Avatar entlang läuft..

Bild: Eine gute Orientierung bietet der Lernpfad für Second Life Neulinge im virtuellen Frankfurt
Im Gegensatz zu traditionellen Lernprogrammen werden bei 3D-Lernpfaden keine abstrakten Menüs und Verzeichnistrukturen benötigt. Ähnlich der aus der realen Welt bekannten "Trimmpfades" gibt es entlang des Weges Lernstationen mit Informationen, Inhalte oder Aufgaben und Tests. Auch individuelle Lernwege, wie Verzweigungen und Abkürzungen sind realisierbar und für den Lerner durch die Darstellung als Weg intuitiv erfassbar.

Bild: Konventionelle Lernstation in dem durch den DID betreuten Areal in Frankfurt
Lernpfade können als entweder reine Selbstlernszenarien angelegt werden oder eine Unterstützung durch Mentoren und Tutoren beinhalten, die bei Bedarf Hilfestellungen leisten. Alternativ können die Mitglieder einer Community sich gegenseitig unterstützen und an der Gestaltung mitwirken.
(weiter)Matthias Rückel | 25 November, 2007 09:05
Die erste Disziplin meines Vortragstriathlon begann mit einer Online Veranstaltung im Internet, ging im Rahmen der Metaverse07 in Second Life weiter und endete mit einer Vorlesung vor Ort..
Drei Vorträge mit jeweils vollkommen unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Was sind die Unterschiede?
Das Webinar im Internet (ohne Video) war technisch vollkommen unkompliziert. Die Teilnehmer waren überwiegend Vertreter von Unternehmen, die selbst noch nicht im Second Life aktiv sind. Ein Duzent Teilnehmer waren mit Telefonkonferenz, Umfragen und Chat aktiv bzw. interaktiv eingebunden. Im Anschluß an die Veranstaltung gab es in Form von E-Mails eine weiterführende fachlich orientierte Korrespondenz.
Der Vortrag in Second Life war technisch deutlich herausfordernder. Ca. 20 Teilnehmer, zum größten Teil selbst in Second Life aktiv, konnten nur durch den Chat eingebunden werden. Ein Teilnehmer vermisste deshalb interaktive Ansätze des Kongressveranstalters.
Der Wirkung der virtuellen Welt konnte ich mich als Referent dennoch nicht entziehen. Zum ersten Mal in meinem Leben überlegte ich, ob mein Avatar dem Anlass eines Business-Kongresses entsprechend gekleidet war. Da die Kleiderordnung in Second Life etwas aussergewöhnlicher ist, verzichtete ich auf die Anschaffung eines Anzug für meinen Avatar.
Schon während des Vortrages meines Vorredners wurde ich per Chat angesprochen und konnte ein wenig Smalltalk führen. Neue Kontakte ergaben während des Vortrages per Instant Messages, sie wurden in Anschluß per Chat weitergeführt und ergaben weiterführende Gespräche.
Die Präsenzvorlesung an die Universität Frankfurt fand vor ca. 60-70 Studenten (Lehramt und Informatik, Erstsemester) statt. Bis auf einige wenige kannte kein Student Second Life aus eigener Erfahrung. Anschließende Fragen und Diskussionen bezogen sich nicht nur auf Second Life als Lernplattform sondern auch um generelle Aspekte einer virtuellen Welt. Anschließende Gespräche vor Ort vertieften die Kontakte und ergaben konkrete Ansatzpunkte zur weiteren Zusammenarbeit.
Fazit
Sicher besitzen die gemachten Erfahrungen keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, die Tendenzen sind aber eindeutig. Persönliche Beziehungen stellten sich am schnellsten während des Vortrages vor Ort ein, Second Life als offene Kommunikationsplattform und das Kongressformat bietet mehr Kontaktmöglichkeiten als eine in sich abgeschlossene Online Veranstaltungen im Internet. Die im Webinar geknüpften Kontakte sind bis jetzt die unverbindlichsten geblieben.
Matthias Rückel | 24 November, 2007 09:13
Mir wurde diese Woche die angenehme Aufgabe zuteil, im Rahmen der Ringvorlesung "Kinder und Jugendliche im Web 2.0" der Goethe Universität Frankfurt, vor Lehramsstudenten eine Vorlesung "Second Life als Lernplattform? Potentiale und Nebenwirkungen von 3D-Welten" zu halten.

Bild: Projekträume des Fachbereiches Informatik und Mathematik im virtuellen Frankfurt.
In einem anschließenden Gespräch, berichtete mir Prof. Dr. Krömker von einem Projekt des Fachbereiches Informatik, in dem Studenten mit vier verschiedenen virtuellen Softwarefirmen im virtuellen Frankfurt antreten. Die Einbindung Second Lifes dient dazu das Projektszenario der vier Softwarefirmen zu unterstützen.
(weiter)Matthias Rückel | 21 November, 2007 18:27
Mein Vortrag "Wo lohnt Second Life in der betrieblichen Bildung" auf der Metaverse07 arbeitet die prinzipiellen Unterschiede von 3D-Lernszenarien gegenüber 2D-Lernszenarien heraus. Die Wirkmechanismen einer virtuellen 3D-Umgebung besitzen potenzielle Vorteile gegenüber den traditionellen E-Learning Szenarien. Erprobte Methoden zur deren Umsetzung gibt es bisher leider noch nicht.
Die Präsentation ist auch im Schulungsraum meines Second Life Büros abrufbar.
Ergänzung 04.12.2007: Interessant was einem im Internet so als Kurzzusammenfassungen über den Weg läuft:
"Matthias Rückel (Avatarname Dia Diqui), Berater in einer E-Learning-Firma, referierte zum Thema "Betriebliche Bildung in Second Life". Deutsche Unternehmen sind in SL kaum vertreten, mehr US-Firmen. Momentan findet hauptsächlich Potentialanalyse statt, fürTeamtraining und interkulturelles Training ist Second Life nach Umfragen sehr gut geeignet, natürlich auch SL-Training, für EDV-Training überhaupt nicht.
Die Volkshochschule Goslar machte mit Second Life bessere Erfahrungen als mit WWW, weil die Kommunikation zwangloser ist und Metaphern aus der realen Welt benutzt, ohne neue Begriffe erklären zu müssen. Auch die NASA arbeitet mit Second Life und bildet dort Lernwege mit Lernstationen nach.
Second-Life-Veteranin Olivia Adler berichtet für uns live und in Farbe von der Metaverse, der In-Game-Konferenz zum zweiten Leben."
Matthias Rückel | 15 November, 2007 08:58
Ich habe auf YouTube ein sehenswertes Video über Naturwissenschaften als zu vermittelten Inhalt in Second Life gefunden.
Matthias Rückel | 09 November, 2007 08:05

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen die auf die Artikel "Lernen in Second Life" auch ausserhalb des Blogs. Ich habe gleich ein paar Anregungen umgesetzt und eine Leseecke im Second Life Büro geschaffen. Neben leckeren Keksen, heißem Kaffee und bequemen Lesesessel gibt es die Studie "Wo lohnt Second Life in der Bildung" zu lesen. Kostenfrei natürlich.
Wer die Studie käuflich als PDF erwerben möchte, gelangt über das Poster an der Wand zum Online Shop des CHECKpoint-eLearning.
Matthias Rückel | 02 November, 2007 10:25

Bild: Gut besuchte Online Veranstaltung über Second Life (time4you GmbH).
Enrico A. Kern, den ich in meiner Online-Veranstaltung (Bericht) über virtuelle Welten kennenlernte, wurde von CHECKpoint-eLearning zum Thema Second Life interviewt.
Seine Antwort auf die Frage "Können Sie einschätzen, inwiefern die virtuelle Welt auch Bedeutung für die Bildungsbranche hat bzw. künftig bekommt?" fast die wichtigsten Vorteile zusammen:
(weiter)Matthias Rückel | 02 November, 2007 08:00


Bilder: Quelle Flickr
Eine Gruppe Juristen (Studenten) möchte Second Life nutzen, um Gerichtsverhandlungen durchzuspielen:
"Wir werden demnächst einen kleinen Strafrechtsfall verhandeln und möchten gerne interessierte Leser einladen, an der Veranstaltung mitzuwirken. Einen Angeklagten haben wir schon; wir suchen aber noch einen Richter, einen Staatsanwalt, einen Verteidiger ein paar Zeugen, ggf. ein oder zwei Sachverständige - und natürlich jede Menge “Öffentlichkeit” für die Zuschauerränge.(...) Richter und Anwälte sollten Juristen sein (gerne auch fortgeschrittene Studierende oder Referendare o.ä.), die übrigen Rollen unterliegen keiner Zulassungsbeschränkung."
Eien schönes Beispiel für die Möglichkeiten Second Life für Simulationen und Rollenspiele zu nutzen. Gefunden im Multimediablog.
Ergänzung 1: Ich habe mittlerweile gelernt, daß solche "fiktiven und gespielten" Gerichtsverhandlungen Moot Courts genannt werden. Im Blog des virtuellen Campus der Uni Insbruck wird auf die Moot Courts der Havard Law School hingewiesen (Video).
Ergänzung 2: Ein erster Fallbericht für das Moot Court der RFH Köln am 4.11.2007 ist bei Bernd Schmitz zu finden. Der Bedauernswerte wurde in Second Life von einem Bus angefahren. ;-)
Ergänzung 3: Die fiktive Scheinverhandlung wurde von einer wunderbarenBerichterstellung begleitet. Ein Film, der alles festhält, die Sichtweise des Angeklagten, gefälschte Beweise, die Reaktionen der Presse, ein reumütiger Buchautor, eine Busdemo und das reich bebilderte Ende. Das ist schon "Geschichten erzählen" und auf jeden Fall unterhaltsam.
Ergänzung 4 (04.12.2007): Das ganze Moot Court im kompakten Überblick auf dem Jurawiki.
Matthias Rückel | 01 November, 2007 12:07

In meinem Whitepaper habe ich als ein Beispiel für mögliche Lernszenarien in Second Life das Teamtraining von Feuerwehren genannt:
Bei meinem letzten Besuch der Pixelpark Sims staunte ich nicht schlecht, als ich in einer abgeschirmten Ecke das oben abgebildete Feuerwehrszenario entdeckte. Kennt jemand die Initiatoren oder den Hintergrund der obigen Szene? Würde mich wirklich interessieren!"Die Zusammenarbeit des Teams eines Einsatzzuges der Feuerwehr lässt sich in Second Life mit Simulationen unterstützen. Die Feuerwehr-Avatare werden zu einem brennenden Haus gerufen und müssen aus ihrer subjektiven Perspektive als Gruppe heraus Entscheidungen zum Löschen des Feuers, zur Rettung und Bergung verletzter Personen treffen, und die Maßnahmen entsprechend umsetzen."
Update: Vielen Dank an Joris für den Hinweis auf einen Artikel über das Second Life Fire Department
Matthias Rückel | 31 Oktober, 2007 19:15
Eine der klassischen Lernmethoden ist das Lesen von Texten. Hier liegen die Stärken des Internets: Volltextsuche, unzählige Texte und Dokumente verschiedenster Dateiformat lassen sich dort bereitstellen und finden.
Dagegen ist die Informationsvermittlung durch Texte keine der herausragenden Stärken virtueller Welten wie Second Life. Es ist ziemlich langweilig in einer auf Interaktion ausgelegten 3D-Welt einen herkömmlichen Text zu lesen, wenn es ausschließlich darum geht. Die Vorteile der Immersion, des Anwesenheitsempfindens würden nicht ausreichend zur Geltung kommen. Dazu kommt, daß in Second Life noch erhebliche technische Einschränkungen bei der Darstellung von Texten vorhanden sind. So können Texte aus Second Life heraus nicht gedruckt werden. Update: Was in manchen Fällen aber auch Vorteile hat (siehe Kommentare).

Bild: Büchereien und Lesestuben können in Second Life optisch deutlich attraktiver als Online-Shops im Internet gestaltetet werden.
So liegt der Vorteil Second Lifes den auch im Umfeld, der begleitenden Infrasrtuktur der Texte. Büchereien und Bibliotheken lassen sich gut als Treffpunkte Gleichgesinnter nutzen. Das Umfeld lässt sich zur Unterstützung der Inhalte als Bestandteil der Gesamtkommunikation gestalten. Kombiniert mit Autorenlesungen lassen sich so attraktive Plätze rund um den Lesestoff schaffen.
Doch kommen wir zur Darstellung von Texten in Second Life.

Bild: Die Notecard. Text pur.
Das Textmedium in Second Life schlechthin ist die Notecard. Sie ist nur bedingt für längere Texte geeignet. Layout, Formatierungen oder eingebundene Bilder sind Fehlanzeige. "Kurz und Knapp" ist bei Notecards damit das sinnvollste Gestaltungsmerkmal. Der Vorteil: Notecards können vom Leser behalten, kopiert und bearbeitet werden.
(weiter)Matthias Rückel | 18 Oktober, 2007 17:10
Im timelines Blog habe ich Erfahrungen aus einer Live-Online-Session, welche in Form eines Experteninterviews stattgefunden hat, systematisch zusammengefasst. Darüber hinaus finden Sie im timelines Blog auch einen inhaltlichen Einblick in die Session.

Quelle: timeline Blog (C) by H. Niegemann
In einer anderen Session der Online Veranstaltungsreihe referierte Herr Prof. Dr. Helmut Niegemann von der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt über das Thema "Hauptsache Interaktiv". (Veranstaltungsbericht)
Der Vortrag bezog sich auf Lernprogramme und andere Selbstlernmedien. Die Kernaussagen lassen sich meiner Ansicht nach gut auf die Gestaltung von Live-Online-Trainings übertragen.
"Interaktionen unterstützen den Lernprozess solange Sie in einem sinnvollen Kontext zum Lernziel und den Inhalten stehen." lautet die Kernaussage.
Damit lenken Interaktionen (Umfragen, Votes, Chatnutzung, Whiteboard, Spiele etc.) die keinen direkten Bezug zu Lernziel und Inhalt besitzen vom Thema ab und stören den Lernprozess.
Dieser Aspekt ist für Schulungen in Second Life besonders interessant ist, da hier die Möglichkeiten zur Interaktion kaum gesteuert werden kann. Die virtuelle Umgebung und das Schulungskonzept spielen hier eine besondere Rolle.
Matthias Rückel | 17 Oktober, 2007 09:25

Die neue Ausgabe des Online Tutoring Journals enthält vier interessante Artikel:
Die Vorträge des Schweizer LEARNTEC Forums sind seit kurzem abrufbar. Hier zwei Vorträge, die aus der "Echtzeit-Perspektive" besonders lesenswert sind:
Matthias Rückel | 16 Oktober, 2007 10:16
Dieser Kommentar ist im Orginal im Online Tutoring Journal erschienen.
Im April 2005 veröffentlichte ich im CHECKpoint-eLearning eine Aufstellung über die entstehenden Kosten für einen Trainer der seinen Tätigkeitsbereich auf E-Learning erweitern möchte. Die damalige Beispielrechnung ergab eine Investition von ca. 2.800 EUR für Ausbildung, EDV, Software, DSL und mehr.
Führt man die Rechnung heute durch ist überraschend festzustelllen, daß sich die damals kalkulierten Kosten nicht so gravierend verändert haben.
Sicher, ein DSL-Anschluß ist preiswerter geworden. Auch sind die heute üblichen PCs und Notebooks in der Lage den Anforderungen eines E-Trainers und E-Moderators gerecht zu werden und müssen nicht mehr nachgerüstet werden. An diesen Stellen ist die Kostenkalkulation etwas preiswerter geworden. Aber sonst hat sich in diesem Bereich nicht viel getan.
Damals versuchten einige Anbieter mit „Fortbildungen zum E-Trainer“ zum Schnäppchenpreis für 99 EUR Trainern das Thema E-Learning näher zu bringen. Der Markt hat die Spreu vom Weizen getrennt, die 99 EUR Angebote existieren nicht mehr. Alles in allen liegt die notwendige Investitionssumme für den Einstieg irgendwo zwischen 0 EUR für Autodidakten und 2.500 EUR Investition.
Ist auf dem Markt für E-Trainer nichts Relevantes geschehen?
Doch! Eine ganze Menge, aber blühende Landschaften sehen anders aus. Die „Billiganbieter“ und einige Pioniere in der Trainerausbildung der ersten Stunde, sind vom Markt verschwunden. Der Preis ist es offensichtlich nicht, der Trainer gestern wie heute vom E-Learning abhält. Etwas teurere Angebote - wahrscheinlich auch von besserer Qualität - konnten sich am Markt behaupten und weiter entwickeln.
Da gibt es zum Beispiel die Qualitätsinitiative des D-ELAN, sie erlaubt es immerhin, Prozesse und Konzepte von E-Learning-Angeboten qualitativ zu prüfen und mit einem der beliebten „Zertifikate“ zu versehen. Oder das erfolgreich beendete europäische Projekt LANCELOT: Es entwickelte Standards für Sprachtrainer und bietet zukünftig Ausbildungen für Sprachlehrer im virtuellen Sprachunterricht aus; natürlich auch mit Zertifikat.
In Unternehmen wird E-Learning alltäglicher, und damit der Bedarf an kompetenten E-Trainern allmählich größer. Die Existenz des Teletutoren-Netzwerkes selbst ist ein Indiz dafür, und hilft Unternehmen die teletutorielle Kompetenznadel im Heuhaufen zu finden.
Interne Weiterbildungsangebote von Firmen werden hingegen von festangestellten E-Trainern abgedeckt, die sich mit Firmeninterna und Produkten des Unternehmens besser auskennen. Auf dem offenen Seminarmarkt tun sich E-Learning, E-Tutoren und E-Trainer scheinbar nach wie vor schwer.
Immerhin hat sich im Sommer 2007 der Anbieter „netviewer“ mit seiner offenen netviewer-academy im Internet aus der Deckung gewagt und bietet E-Trainern eine Plattform und Dienstleistungen für Live-Online-Trainings an. So löblich dieses Angebot ist, die Trainer tun sich offenbar noch schwer damit, wirklich lebhaft geht es im offenen Bereich der netviewer-academy nicht zu.
(weiter)Matthias Rückel | 15 Oktober, 2007 10:44

Einige Mitglieder des Teletutoren Netzwerkes sind auf ihrem Erkundungstripp durch die virtuelle Welt Second Life auch in meinem virtuellen Büro vorbei gekommen.

Die Diskussionen offenbarten unterschiedliche Meinungen der virtuellen Teletutorinnen über den Mehrwert Second Lifes und die notwendige Medienkompetenz der Teilnehmer für Trainings. Es war eine spannende Diskussion!
(weiter)Matthias Rückel | 08 Oktober, 2007 21:36
"... erlebt der Sprachschüler eine persönliche Betreuung wie im Einzelunterricht dank eines virtuellen Gesprächspartners, der im interaktiven Videodialogtraining echte Unterhaltung simulieren kann. "
Simulieren - eigentlich schade das Ausbildungen für Live-Online-Sprachlehrer noch nicht den Eingang in die großen Verlage finden.
Die Aussage "eintauchen in die Sprache, sich mit Nativespeakern unterhalten, Land und Leute kennen und verstehen lernen – das kann man nicht nur in einem Sprachurlaub vor Ort,
sondern auch mit Sprachlernsoftware von digital publishing. "
läßt sich auch mit den Worten "...sondern auch mit Live-Online-Trainings" und "..sondern auch mit Second Life" fortsetzen.
Matthias Rückel | 06 Oktober, 2007 14:00
Sehr erfreulich, die LEARNTEC experimentiert mit neuen Techmologien und führte am 5.10.2008 2007eine virtuelle Pressekonferenz durch. In dem Live-Online-Event wurden die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die die LEARNTEC und SCIL (Swiss Centre for Innovations in Learning) durchgeführt haben. 70 Bildungsmanager in deutschen und Schweizer Unternehmen wurden befragt.
Welche Themen stehen bei den Bildungsmanagern auf der Agenda?
Aufzeichnung Teil1: LEARNTEC: Die TOP 10 Themen
(weiter)Matthias Rückel | 31 Juli, 2007 09:41

Bild der Überschift von Kirsten Reichelt
Die Süddeutsche Zeitung hat gestern einen Artikel über "Sprachenlernen in Second Life veröffentlicht. Seit langem endlich mal wieder ein ausgewogener Artikel über Second Life und das meine ich nicht nur, weil mein Name darin vorkommt.
In dem Artikel werden verschiedene Bildungsinitiativen in Second Life vorgestellt. Unter jetzt.de ist der vollständige Artikel kostenlos zu lesen.
Matthias Rückel | 20 Juli, 2007 08:42
Jetzt ist es soweit. Der erste Hersteller, die Netviewer GmbH aus Karlsruhe, eines Webkonferenzsystems hat in Deutschland die Pforten einer Akademie im Internet geöffnet und betritt damit Neuland.
Neben dem virtuellen Konferenz- und Klassenraum one2meet bietet die Netviewer Academy auch Funktionen zur Teilnehmer-, Buchungs- und Zahlungsverwaltung.
Ich hatte die Möglichkeit die Academy einen Preview auf der cebit 2007 zu sehen und während der Beta Phase einen Blick die Academy zu testen. Die Bedienung ist nach wie vor einfach und klar strukturiert.
Die Allgemeinen Geschäftsbedigungen für Trainer und Anbieter finden Sie hier. Die Preise sind leider erst nach einer Anmeldung einzusehen, deshalb hier zwei Zahlen:
Die ersten Webinare wurden schon eingetragen. Die Zukunft wird über zwei spannende Fragen entscheiden.
Matthias Rückel | 04 Juli, 2007 18:07
Auf dem Videoblog von Mr. Topf ist ein sehr spannender Vortrag von Annette Pohlke zum Thema "Bildung in Second Life" als Aufzeichnung zu sehen.
In dem sehr guten Vortrag stell Annette Pohlke die Besonderheiten von Bildungsaktivitäten in Second Life. Die im Vortrag vorgestellten Beispiele: Best Practice Conference, Van Gogh Museum mit begehbaren Bildern, Historisches Museum "Rom". Sehr empfehlenswertes Video!
(weiter)Matthias Rückel | 29 Juni, 2007 12:55
Second Life ist ein Trendthema mit Ecken und Kanten. Wer sich einen tieferen Einblick verschaffen und eine Antwort auf die Frage erhalten will, ob sich ein Engagement lohnt, musste viel Zeit investieren. Ich habe für den CHECK.point eLearning einen Überblick in Form eines MarktCHECK Whitepapers geschrieben und die 3D-Welt unter Nützlichkeitsgesichtspunkten für Bildungs- und eLearning-Anbieter durchleuchtet. Aus der Ankündigung des Checkpoint.eLearning: "Die ungewöhnliche Kombination aus Funktionen und Bestandteilen, die den Reiz und die Faszination der 3D-Welt begründen, analysiert der Autor nach Merkmalen und Bedeutung ebenso wie nach Risiko- und Chancen-Potenzial für die Weiterbildungs-, Trainings- und eLearning-Branche. Als weiteren Aspekt untersuche ich den ökonomischen Rahmen für Second Life als eLearning-Projekt. Er definiert mögliche Zielgruppen und betrachtet die aktuellen Preisunterschiede zwischen virtueller und realer (Trainings-)Welt. Auch technische Anforderungen und einschränkende Technikgegebenheiten bringe ich dabei zur Sprache. Ich lade alle auch hier im Blog zu einer offenen und kontroversen Diskussion über den Einsatz von Second Life in der Bildung ein! Das Inhaltverzeichnis: | |
Matthias Rückel | 13 Juni, 2007 16:48
Auf plexgo, der Wissensbörse können Sie seit kurzem als Trainer oder Experte Ihre Dienstleistungen und Ihr Wissen feilbieten. Kosten werden erst bei Geschäftsabschluß fällig (3% vom Umsatz). Ich habe eben mal reingeschaut und siehe da, es gibt sogar Live-Online-Trainings zu ersteigern, bzw. Teilnehmerplätze in solchen, zum Beispiel Excel Trainings für 169,00 EUR für 4 Unterrichtssessions von je 1.5 Stunden.
Der Anbieter ist die Firma http://www.internet-live-seminar.de/. Auf den Bilder ist zu erkennen, daß als Virtueller Klassenraum WebEx genutzt wird.
plexgo, der Wissensbörse gibt es seit März 2007. Die Auktionsplattform wirkt noch etwas leer.Ich bin gespannt ob diese Art des "Wissenonlineshops" sich durchsetzt und wenn ja, welche Form der Wissensvermittlung sich bevorzigt durchsetzen wird.
Matthias Rückel | 02 Juni, 2007 16:27

Es gibt ihn nicht mehr, den Second Life Campus des E-Learning Anbieters Thompson NETG. Dem Vollzug der Firmenübernahme durch SkillSoft fiel die virtuelle Niederlassung überraschend und kurzfristig zum Opfer. Die Second Life Academy nutzte die Räumlichkeiten und war am Tag der Schliessung zu spontanen Umorganisationen gezwungen.
Dagegen wächst der Campus des New Media Consortiums in Second Life rasant.
(weiter)Matthias Rückel | 16 Mai, 2007 08:56
Herr Sprenger, der Pressesprecher des renommierten E-Learning Anbieters IMC AG hat neulich im Checkpoint-eLearning seine Erkenntnisse Meinung über Second Life in einem Satz zusammengesfasst: Vergessen Sie Second Life!
Gott sei Dank, hat er seine Meinung als privat "Das ist meine Meinung, wohlgemerkt!" deklariert und damit seinen renommierten Arbeitgeber rehabilitiert. Dieser Sachverhalt erlaubt mir, mich auf die gleiche sachlichen Ebene herunterzubeamen.
Neue technologische Plattformen wie Second Life, machen traditionellen Plattformanbietern natürlich Sorgen. Schließlich geht es um Kunden. Die IMC AG ist traditionell im Hochschulbereich stark. Im März waren immerhin schon 250 Universitäten in Second Life aktiv und eine Universitätsmitarbeiterin äußerte sich mit gegenüber sinngemäß: "Durch Second Life brauchen wird bald keine unsägliche Lernmanagement-Plattform mehr" Ja, das macht Grund zur Sorge.
(weiter)Matthias Rückel | 24 April, 2007 14:16

Ich halte gerade die neue Ausgabe der Zeitschrift ManagerSeminare in den Händen . Unter dem Titel "Lernen mit dem zweiten Ich" ist auf Seite 54 ein sehr guter vierseitiger Artikel zu finden. Es ist der seltenen Second Life Artikel , die ohne Hinweise auf Sex und Glückspiel auskommen.
Interessant sind die unterschiedlichen Stellungsnahmen der zitierten Experten. Konrad Fassnacht fragt "worin der Mehrwert liege, mit einen Avatar zu lernen?" und stellt die Behauptung auf, daß die virtuelle Umgebung ablenke.
Richtig ist, daß technische Probleme ablenken (gilt genauso für Webkonferenzen und den Beamer vor Ort), oft wird aber der Blick aus dem realen Fenster bei Trainings vor Ort vergessen. Und wer am Freitag Nachmittags Trainings gibt, kennt die Einflüsse realer Abfahrtszeiten von Zügen und Befürchtungen vor dem Staus zu Genüge.
Welchen Mehrwert bietet Weiterbildung in Second Life?
(weiter)Matthias Rückel | 28 März, 2007 10:45
Endlich habe ich Zeit gefunden, den hier versprochenen Bericht über die Netviewer Academy zu schreiben. Netviewer ist einer der führenden deutschen Anbieter für Live-Online-Collaboration. Application Sharing, ergänzt durch eine Kombination zusätzlicher Funktionen, ist das Herzstück der Netviewer Produkte.
Anwendern eine Businessplattform wie die geplante Academy anzubieten liegt im aktuellen Trend. Der neue Dienst "Prime" von Skype geht in eine ähnliche Richtung. Service Providing entwickelt sich augenblicklich im Bereiche der Echtzeitkommunikation vom reinen "virtuellen Raum bereitstellen" zur unterstützenden Geschäftsplattform weiter.
Auf der Cebit konnte ich mir den Prototypen, der für Mitte des Jahres geplanten Netviewer Academy ansehen. Der Schritt, daß in Deutschland ein renommierter Anbieter eine "Plattform für Live-Online-Trainings" eröffnet, ist m. A. n. überfällig. Den Versuchen einiger kleinerer und unbekannter Pioniere war bis jetzt leider nicht der Erfolg gegönnnt und die Großen der deutschen Bildungsbranche haben sich bis jetzt nicht wirklich bewegt.

Was soll die neue Netviewer Academy bieten?
(weiter)Matthias Rückel | 06 Februar, 2007 09:50

Der Fernunterricht unterliegt der Aufsicht der "Staatlichen Zentralestelle für Fernunterricht". Alle öffentlich buchbaren Formen von Fernunterricht werden dort gepüft. Das gilt auch für Online-Trainings, also E-Learning, mit einer erfreulichen Ausnahme: "Live-Online-Trainings".
Die Antwort der Zentralestelle auf meine Anfrage, die ich im Rahmen der Planungen meine "Ausbildung zum Live-Online-Trainer" auch als offene Veranstaltung anzubieten, stellte:
"Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetz (Fern USG) liegt u. a. immer dann vor, wenn die Vermittlung der Kenntnisse und Fähigkeiten überwiegend bei räumlicher Trennung erfolgt. Das hierbei verwendete Medium spielt keine Rolle. Online-Trainings sind demnach auch Fernunterricht, es sei denn, die Kommunikation erfolgt synchron.
Nach Ihrer Schilderung ist das beabsichtigte "Live-Online-Training" mit einer Telefonkonferenz zu vergleichen, läuft somit synchron ab und fällt daher nicht unter die Bestimmungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes."
(Fettdruck von Matthias Rückel)
Matthias Rückel | 02 Februar, 2007 12:15

Eine interessante Argumentation bietet die Pressemitteilung des Präsenztrainingsanbieters "Training Camp" zu den Vorteilen von Präsenzveranstaltungen gegenüber E-Learning:
Wenn die Präsenztrainingszeit durch Accelerated Learning verkürzt wird, verlieren die Vorteile von E-Learning an Bedeutung. Bei gleichzeitiger besserer Qualität des Ergebnisses, welche durch das dozentenunterstütze Lernen in einer Gruppe bedingt ist. Folglich ist -laut Pressemitteilung- das "Aktivierende Lernen" die lohnenswertere und erfolgsversprechendere Alternative zum E-Learning.
(weiter)Matthias Rückel | 26 Januar, 2007 10:05

Ich beschäftige mich in den letzten Jahren intensiv mit pädagogischen und methodischen Konzepten für Live-Online-Trainings, die über den üblichen Kochbuchcharakter in Form von interaktiven Übungen hinausgehen. Um nicht falsch verstanden zu werden; eine Sammlung von interaktiven Übungen für virtuelle Klassenräume mit der Einbindung von Application Sharing, Whiteboard, Chat und Umfragen etc. sind in der Regel eine hilfreiche Stütze, aber leider nicht ausreichend um einen pädagogischen Ansatz zur Gestaltung erfolgreicher Live-Online-Trainings im virtuellen Klassenraum zu bieten.
Von der Rührschüssel zum Menüvorschlag
Konkrete Übungen sind vergleichbar mit den einzelnen Bestandteilen des Essens oder den Zutaten, welche mit Hilfe der Werkzeuge (Rührschüssel bzw. Whiteboard) für die Zubereitung des Menüs notwendig sind . Ich war auf der Suche, nach einem Ansatz, der es erlaubt einen passenden Menüvorschlag zu entwickeln.
Obwohl viele strukturelle Gemeinsamkeiten zwischen Live-Online-Trainings und Präsenzseminaren existieren, lassen sich Erfahrungen aus Präsenzseminaren nicht eins zu eins in den virtuellen Raum übertragen. Darüber hinaus veranlasst die, durch den Wegfall der nonverbalen Kommunikation notwendige, bewußte Gestaltung der Interaktion im virtuellen Klassenraum die Frage nach allgemeinen pädagischen Konzepten für Live-Online-Trainings. Auf der Suche nach übergeordneten Konzepten setze ich mich auch mit " Accelerated Learning" bzw. "Aktivierendes Lernen" , kurz AL, auseinander.
Die Zielsetzung von AL ist für den virtuellen Raum von Bedeutung
Eine der Zielsetzung von AL -in kurzer Zeit erhebliche Lernerfolge generieren zu wollen- entspricht der besonderen Problematik des virtuellen Raums. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Live-Online-Trainings und Präsenzveranstaltung besteht in der Länge einer einzelnen Veranstaltung. Präsenztrainings können sich bequem auf die Dauer eines Tages oder über mehrere Tage erstrecken. Einzelne Live-Online-Trainings dagegen sollten auf einige Stunden (2-4 h) begrenzt werden und können erst am nächsten Tag oder einige Tage später fortgeführt werden.
Live-Online-Trainings sind für alle Beteiligten viel anstrengender als Präsenzveranstaltungen!
Gerade diese Zeitbeschränkung erfordert es, über effektive Konzeptionen für virtuelle Klassenräume nachzudenken, die gleichzeitig eine starke Aktivierung und Einbindung der Teilnehmer beinhalten. Und voilá, genau dieses Konzept verfolgen die Protagonisten von AL und verweisen auf die Verkürzung der Unterrichtszeit um 20-40% bei gleichen oder besseren Ergebnissen.
Was ist "Aktivierendes Lernen" (AL) ? (weiter)Matthias Rückel | 19 Januar, 2007 11:43
Sie haben am Wochenende normalerweise Langeweile und zu wenig Lesestoff? Dem kann abgeholfen werden! Mein Literaturtipp zum Wochenende ist die neue Ausgabe des Online-Tutoring-Journals. Es ist dem Thema "Methodik und Didaktik des Live-E-Learning im virtuellen Klassenzimmer - Technikbeherrschung als Basis didaktischer Finesse?" gewidmet. Neben einem kurzem Interview mit Lore Reß finden sich vier ausführliche Artikel, die die verschiedenen Bereiche des Live-OnlineTrainings beleuchten.
Kurzbeschreibung der vier Artikel
(weiter)Matthias Rückel | 18 Januar, 2007 10:49
Gerade für Live-Online-Trainings gilt die Regel, dass die Funktionen im virtuellen Klassenraum nach methodisch-didaktischen Gesichtspunkten beurteilt werden und keinen Selbstzweck darstellen sollten. Mehr Funktionen oder Werkzeuge bedeuten nicht zwangsläufig einen besseren und interaktiveren Live-Online-Unterricht. Trotzdem steht bei der Auswahl eines virtuellen Klassenraums viel zu häufig die Anzahl der technischenFunktionen im Vordergrund.
Tabellarische Vergleiche virtueller Klassenräume bieten zwar eine schnelle und bequeme Möglichkeit zu erkennen, ob ein System über eine gewünschte Funktion verfügt. Was im Detail das Whiteboard (virtuelle Wandtafel) oder das Application Sharing bietet, ist den Tabellen leider nicht zu entnehmen, ebenso wenig wie das Zusammenspiel der einzelnen Funktionen als „Orchester“. Im Zentrum der Beurteilung der interaktiven Funktionen sollte daher nicht ihre Anzahl stehen, sondern ob eine angemessene Umsetzung von Übungen, Aufgaben und Visualisierungen mit Hilfe der Software möglich ist.
Wie notwendig oder angemessen ein Werkzeug ist, hängt zum einen von den Lehrinhalten ab. EDV-Trainings in virtuellen Räumen benötigen eine andere funktionale Unterstützung als Sprachtrainings oder Verhaltenstrainings. Werden rhetorische Verhandlungstricks im virtuellen Raum geschult, sind hochauflösende und gute Videobilder sinnvoll, für EDVTrainings dagegen ist Application Sharing mit Vollbild-Modus von zentraler Bedeutung. Über diese Inhalte hinaus stellt das Veranstaltungsformat weitere Anforderungen. Vorträge mit einer sehr großen Teilnehmerzahl benötigen eine bessere Unterstützung des Teilnehmer und Einladungsmanagements als kleine interaktive Seminare mit Gruppenarbeit.
Was sind die Lernziele und die Zielgruppe? Welche Ressourcen und Übungen möchte ich mit welchen Zielsetzungen nutzen?
Im Idealfall stellt sich erst nach der Beantwortung dieser Frage die nächste: Welcher virtuelle Klassenraum erfüllt diese Anforderungen? Steht der virtuelle Klassenraum hingegen schon zu Beginn fest, ist zu überlegen, wie die Lernziele mit dem vorhandenen System erreicht werden können.
„Gemeinsames Surfen“ als methodisches Element
Nehmen wir als Beispiel ein Sprachtraining. Für Sprachtrainings im virtuellen Klassenraum ist es sinnvoll die Ressourcen des Internets im Unterricht einzubinden. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Wörterbüchern, Lexika und interaktiven Übungen, die im Sprachunterricht genutzt werden können. Darüber hinaus bieten Webseiten der Nachrichtenagenturen die wunderbare Möglichkeit aktuelle Ereignisse in den Unterricht einzubinden. Folgerichtig ist die Möglichkeit zum „gemeinsamen Surfen“ für Sprachtrainings in virtuellen Klassenraum von großer Bedeutung. Viele virtuelle Klassenräume bieten spezielle Funktionen zum sogenannten „Co-Browsing“ an.
Können Sprachtrainings deshalb nur in virtuellen Räumen mit dieser Funktion durchgeführt werden?
Mitnichten, denn auch ohne spezielle Co-Browsing-Funktionalität gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten Webseiten im Unterricht einzubinden. Ob Sie ausreichen, hängt von der konkreten methodischen und didaktischen Zielsetzung und den daraus resultierenden Interaktionen und Übungen ab.
Die gezeigten Beispiele sollen und können „echte“ Co-Browsing-Szenarien in ihrer ganzen Breite nicht ersetzen. Sie zeigen aber, dass methodische Ansätze in ihrer konkreten Umsetzung nicht als „Funktionsliste“ missinterpretiert werden dürfen. Viele funktionale Wege führen zum didaktischen „Rom“.
Doch welche „Grundkategorien“ gibt es im virtuellen Klassenraum und wie lassen sich die umfangreichen Funktionslisten der Systeme diesen zuordnen?
(weiter)Matthias Rückel | 10 Januar, 2007 10:02
Update 10.01.2007: Meine urspüngliche Intention dieses Artikels bestand darin zu verdeutlichen, daß das augenblickliche allgemeine Verständnis des Begriffes "E-Learning" in der Regel auf asynchrone Lernszenarien beschränkt ist und deshalb Live-Online-Trainings (synchrones E-Learning) und seine Potenziale übersehen werden. Die Reaktionen auf den Artikel - überwiegend per E-Mail und Telefon - haben mich dazu veranlasst, meine Gedanken noch einmal zu ergänzen. Die Ergänzungen sind kursiv hervorgehoben.
Der Artikel "Was Mitarbeiter von E-Learning halten" (PDF) von Frau Dr. Da Rin, Zürich schließt mit der Festellung:
"Ein guter Referent kann den Stoff auf die effektiven Bedürfnisse der Klasse anpassen. E-Learning ist in dieser Hinsicht stur. E-Learning kann nie so detailliertes Wissen beinhalten, wie es ein Referent vermitteln kann. Tipps und Tricks so ganz nebenbei sind nicht möglich."
Genau diese Nachteile des klassischen asynchronen E-Learning gibt es bei Live-Online-Trainings nicht. Das dozentengestützte Live-Online-Training im virtuellen Klassenraum verhindert diese und weitere in der Studie genannten Nachteile von E-Learning:
Andere von den Mitarbeitern genannten Nachteile wie "Lernen am Arbeitplatz ist schwierig" und technische Aspekte treffen sicherlich auch auf Live-Online-Trainings zu.
Die aufgeführten Nachteile von E-Learning verdeutlichen die fundamentalen Unterschiede zwischen Selbstlernszenarien und dozentengeführten Live Online Trainings und sie verdeutlichen, daß im alltäglichen (und wissenschaftlichen) Kontext E-Learning überwiegend mit asynchronen Lernszenarien gleichgesetzt wird. Fragen Sie jemanden nach den Merkmalen und Vorteilen von E-Learning, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit diese vier Merkmale hören: Computergestützt, Zeitunabhängig, Ortsunabhängig, selbstgesteuertes Lernen. Damit würden Live-Online-Trainings (synchrone Lernszenarien) nicht unter den Begriff E-Learning fallen. Häufig wird die leichte Integration von Chat, Audio- und Videokonferenz als zusätzliche technische Komponente erwähnt. Diese Verkürzung des synchronen E-Learnings auf die technischen Bausteine spiegelt in keinerweise die aktuelle Entwicklung der Technologie und realisierten Konzepte in synchronen virtuellen Klassenräumen wieder. Synchrones E-Learning hat sich längst zu einer eigenständigen und vollwertigen dritten Alternative entwickelt.
Der folgende tabellarische Vergleich von "klassischem E-Learning", „Live-Online-Trainings" und "Präsenzveranstaltungen" verdeutlicht darüber hinaus, dass Live-Online-Trainings mehr Gemeinsamkeiten mit Präsenzveranstaltungen als mit E-Learning-Szenarien besitzen:
(weiter)Matthias Rückel | 16 Dezember, 2006 16:53

Leserumfrage des Monats Dezember
Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
Matthias Rückel
Matthias Rückel | 15 Dezember, 2006 12:01
Ihre Antwort wird entscheidend zur Gestaltung des Shoot outs "Virtuelle Klassenräume" beitragen. Der Shoot out findet am 13. Februar 2007 im Rahmen des Forums Coporate Expertise auf der LEARNTEC statt. Kommen Sie doch selbst vorbei und beobachten Sie vor Ort, ob die vier Wettstreiter das Publikum und die Fachjury überzeugen können.
Informieren Sie sich über das Beratungs- und Trainingsangebot von direct dialog | Lesen Sie aktuelle Neuigkeiten über die e-Learning-Branche im CHECKpoint eLearning | Informieren Sie sich über den Kongress und die Fachmesse im Februar auf der Internetseite der LEARNTEC 2007 |
Sie sind Anbieter von virtuellen Klassenräumen?
Sie möchten mehr über den Shoot out und das Themencluster "Live-Online-Trainings" im Rahmen der LEARNTEC 2007 erfahren? Wenden Sie sich an Herrn Matthias Rückel, direct dialog oder Herrn Jochen Georg, LEARNTEC.
Technorati Tags: E-Learning, virtueller Klassenraum, synchron,virtual Classroom, direct dialog, Shoot-Out, CHECKpoint eLearning,
Matthias Rückel | 12 Dezember, 2006 09:41

Sie verstehen die Sprache der Anbieter nicht mehr? Anbei eine kleine aktualisierte Sammlung von Begriffen von Anbietern! Fehlt einer? Dann tragen Sie ihn bitte als Kommentar ein. Vielen Dank!
Virtueller Klassenraum, virtuelles Klassenzimmer, virtueller Schulungsraum, virtuelle Seminarraum, Live Online Seminar, Live Online Training, Live Online Schulung, Synchrones E-Learning, Live E-Learning ,Webinar, Synchrones interaktives E-Learning, Live Online Lernen, Live Online Learning, Webtraining, Internettraining, Virtual Classroom, Synchrones Online Lehren, E-Lecture, Live Online Coaching, eTraining, eCoaching, eModeration, Tele-Training, Live Blended Learning, E-Train, Live Distance Learning, Live Online Classes, Live Online Workshops, Live E-Seminar, Online Schulungen, Virtual Learning, Virtual Training, Live Online Education, Online Training, Online Workshop, Net Training, Net Seminar, Webseminar.
Matthias Rückel | 11 Dezember, 2006 18:17
Lassen günstigere Angebote und kostenlose 2.0 Anwendungen eine Chance?
Während sich Open Source Lernumgebungen wie Moodle, Ilias und andere längst etablieren konnten, stehen die Open Source Alternativen für virtuelle Klassenräume erst am Anfang. Die bekanntesten Open Source Projekte im Bereich virtuelle Klassenräume sind Webhuddle und dimdim. Beide Projekte befinden sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, und haben das Stadium eines 1.0 Releases noch nicht erreicht. Dimdim befindet sich in der Alphaphase, während Webhuddle immerhin schon die zweite Stufe, die Betaphase, erklommen hat. Fakt ist, augenblicklich sind beide Systeme für einen professionellen Einsatz im Geschäftsumfeld noch nicht ausgereift genug. Beide Systeme dürften voraussichtlich im Jahr 2007 als vollwertige 1.0 Versionen in das Marktgeschehen eintreten.
Warum haben sich im Bereich der Echtzeitkommunikation die Open Source Systeme nicht so frühzeitig entwickelt wie im Bereich der Lernumgebungen?
(weiter)Matthias Rückel | 13 November, 2006 11:51
Am 13. Februar 2007 finden im Rahmen der Fachmesse LEARNTEC ein Shoot out für "virtuelle Klassenräume" statt.
Was ist ein Shoot out?
Der Shoot out ist ein offener Wettbewerb zwischen vier Anbietern für "virtuelle Klassenräume". Die Anbieter bekommen eine unbekannte Aufgabe gestellt, die sie in einer vorgegebenen Zeitspanne lösen müssen. Das Publikum und eine Fachjury beobachtet die Kontrahenten auf der Bühne und bestimmt den Sieger.
Um die Praxisorientierung der Aufgabenstellung zu gewähren, haben Sie bis zum 15. Dezember 2006 mit dieser Umfrage die Möglichkeit die Aufgabenstellung mitzubeeinflussen! Auf der Basis Ihrer Antworten werden die Wettbewerbsaufgaben entwickelt. Als Dankeschön verlosen wir unter den Teilnehmern Eintrittskarten. Mit etwas Glück haben Sie die Chance, sich eine von 30 Freikarten zum Besuch der LEARNTEC Fachmesse zu sichern ....!
Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Spaß und einen spannenden Wettbewerb!
Sie sind Anbieter von virtuellen Klassenräumen?
Sie möchten mehr über den Shoot out und das Themencluster "Live-Online-Trainings" im Rahmen der LEARNTEC 2007 erfahren? Wenden Sie sich an Herrn Matthias Rückel, direct dialog oder Herrn Jochen Georg, LEARNTEC.
Technorati Tags: E-Learning, virtueller Klassenraum, synchron,virtual Classroom, direct dialog, Shoot-Out, CHECKpoint eLearning,
Matthias Rückel | 13 November, 2006 05:54
Der Begriff virtuelles Klassenzimmer (engl. virtual classroom) wird in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt. Generell werden damit Lernszenarien bezeichnet, in denen räumlich getrennte Lehrende und Lernende das Internet als Kommunikationsmedium nutzen.
In der Vergangenheit wurde dabei nicht zwischen synchronen und asynchronen Lernszenarien unterschieden. Allmählich setzt sich der Begriff "virtuelles Klassenzimmer" für Software durch, die für synchrone Lernszenarien genutzt wird.
Synchrone Lernszenarien zeichnen sich dadurch aus, dass die durch das Internet verbundenen Teilnehmer zum gleichen Zeitpunkt ihr Lernpensum absolvieren. Üblicherweise ist bei synchronen Lernszenarien ein Trainer anwesend, der als E-Trainer bezeichnet wird.
Bei asynchronen Lernszenarien lernen die Teilnehmer zeitlich unabhängig voneinander und nutzen Kommunikationsmittel wie Foren, Blogs, Newsgroups und Lernprogramme. Die Betreuungsperson eines asynchronen Lernszenarios wird in der Regel als Teletutor oder E-Tutor bezeichnet.
(weiter)Matthias Rückel | 10 November, 2006 10:40
Der Vorteil und der Nutzen von Webkonferenzen und virtuellen Klassenräumen hat sich im Oktober in der E-Learning Szene herumgesprochen Nach Jochem Robes hat der E-Learning Papst Eliott Masie die Zusammenarbeit in Echtzeit entdeckt!
Eliott liefert in seinem Newsletter einen kurzen Erfahrungsbericht und ist von den Möglichkeiten und dem Ergebnis sehr angetan. Willkommen im Club!
Technorati Tags: Jochem Robes, Eliott Masie, E-Learning,virtual Classroom, Webkonferenz
Matthias Rückel | 31 Oktober, 2006 10:08
Die LearnAct Verlagsgesellschaft mbH führt Umfragen unter den Abonnenten des Newsletters und Ihren Kunden durch. In der letzten Umfrage "Alternative Lösungsberatung" steht die Akzeptanzfrage von Kommunikationskanälen für Coaching und Beratung im Mittelpunkt.
Mich hat natürlich die Frage interessiert, ob es eine Akzeptanz für Live-Online-Coaching (eCoaching) gibt und die Studienergebnisse bestellt.
Leider wurde in der Studie nicht explizit nach Webkonferenzen als Medium oder nach Live-Online-Coaching gefragt. Den abgedruckten Teilnehmerkommentaren nach zu urteilen, fiel dieser Sachverhalt nicht nur mir auf. Das mehrere Teilnehmer auf das Fehlen von Webkonferenzen als Medium für Live-Online-Coaching hinwiesen, deutet darauf hin, daß Live-Online Coaching als Möglichkeit für einige Teilnehmer so selbstverständlich wie z.B. E-Mail-Coaching ist.
Je weniger persönlich oder privat ein Beratungsanlass ist, desto eher werden elektronische Medien als Kommunikationsmittel akzeptiert. Methodische und fachliche Beratungs bzw. Hilfestellung in konkreten Projektsituationen sind am ehesten für eCoaching und eConsulting geeignet.
Videokonferenzen und Instant Messaging (Chat) konnten sich immerhin fast die Hälfte der Teilnehmer als alternatives oder ergänzendes Kommunikationsmittel vorstellen.
Die konkreten Zahlen finden Sie in der zehnseitigen Studie, die Sie für 9,90 EUR im LearnAct online Shop bestellen können.
Technorati Tags: E-Coaching , eCoaching , Live Online Coaching, LearnAct
Matthias Rückel | 13 Oktober, 2006 09:26

Der 17. Statusbericht im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Lernkultur Kompetenzentwicklung"/ "Lernen im Netz und mit Multimedia" ist erschienen. In dem Bericht von Astrid Gussenstätter liegt der Schwerpunkt auf dem Lernen im Netz und mit Multimedia in den USA, August 2006. Hier die wichtigsten Informationen aus dem Abschnitt "Synchrones interaktives eLearning":
(weiter)"Digitales Studieren hat sich in den USA durchgesetzt. Die profitablen Angebote haben Qualitätsmerkmale umgesetzt. Qualität wird in den USA in enger Verbindung mit synchron interaktiven Bestandteilen gesehen. (...)
Als Vorzüge des synchronen eLearnings wurden die reduzierten Reisekosten und die Interaktion mit live-instructors und SMEs (Small and Medium- Sized Enterprises – kleine und mittlere Unternehmen/ KMU) genannt (...).
Als Herausforderung für synchrones eLearning wurden - wie bereits im Vorjahr -
Matthias Rückel | 06 September, 2006 11:00
Der Schwerpunkt der ersten Hälfte des Interviews bildeten die durchgeführten Live-Online-Formate, der bedeutende Einsatz von Aufnahmen (Recordings) und die Trainerqualifizierung. Im dem zweiten Teil des Interviews steht die Gestaltung des Veränderungsprozesses und Frage nach den Erfolgsfaktoren des Einführungsprojektes im Vordergrund.
Matthias Rückel: Die Trainer der Phonak AG werden durch Präsenztrainings und Praxis im virtuellen Raum auf Ihre neue Aufgabe vorbereitet. Gibt es eine Einführung oder Vorbereitung für die Teilnehmer an Live-Online-Meetings?
Daniel Stoller-Schai: Ja, bevor Teilnehmer an Live-Online-Meetings teilnehmen, werden die technischen Voraussetzungen durch einen Systemtest geklärt. Die Teilnehmer sind angehalten, den Systemcheck durch zu führen und die Funktionsfähigkeit von Headsets oder Lautsprechern zu überprüfen. Dafür haben wir ein eigenes Live-Online-Meeting eingerichtet, das immer online ist und die Möglichkeit für einen Soundcheck bietet.
Wir bieten alle diese Möglichkeiten frühzeitig an, machen jedoch auch klar, dass wir niemanden unterstützen, der 5 Minuten vor einem Live-Online-Meeting Probleme hat, weil er oder sie sich nicht um die Vorbereitungen gekümmert hat. Wir wollen, dass die Meetings pünktlich und ohne Störung beginnen. Eine störungsfreie Durchführung ist das überzeugendste Marketingargument überhaupt!
Darüber hinaus findet eine strukturierte Einführung in die Software für unsere Gast-Referenten der „VIP lecture series" statt. Die Gast-Referenten werden auch während ihrer Vorträge (Lectures) aktiv unterstützt und begleitet. Dadurch kommen die bis zu 70 Teilnehmer in den Genuss eines positiven Veranstaltungserlebnisses.
Matthias Rückel: Wie statten Sie Ihre Trainer und Teilnehmer aus? Welche Webcams und Headsets nutzen sie?
(weiter)Matthias Rückel | 01 August, 2006 10:42
Die Schweizer Phonak Gruppe, einer der führenden Herstellern von modernen Hörgeräten basierend auf innovativen Technologien, hat zur Schulung der Vertriebsmitarbeiter und Partner das Webportal „Phonak iLEARN“ eingeführt. Einen ausführlichen Bericht über das Projekt finden Sie auf dem Portal Anwenderberichte. Der Schwerpunkt des Interviews sind die konkreten Erfahrungen und weiteren Hintergründe des Projektes. Ich möchte an dieser Stelle Herrn Dr. Daniel Stoller-Schai (Education Design Manager) herzlich für seine Bereitschaft zu diesem Interview danken.
Matthias Rückel: Welche Veranstaltungsformen führen Sie auf dem Portal Phonak iLEARN durch?
Daniel Stoller-Schai: Wir nutzen das Portal in Wesentlichen für vier verschiedene Veranstaltungsformen:
(weiter)Matthias Rückel | 11 Juli, 2006 11:04
An der letzten kostenfreien Live Online Session "Erfolgreich Live Online Meetings moderieren" nahm ein junger Student teil. Bei der Vorstellungsrunde teilte er mit, daß er in der Netucate Summer School zum netucate certified Moderator (NCM) ausgebildet wurde.
Als Einstieg in das Thema "Moderation" stellte ich auf einem Whiteboard gängige Begriffe aus der Moderation vor und bat die Teilnehmer, die Begriffe hervorzuheben, die Ihnen bekannt sind. Der Student kannte leider keinen einzigen Begriff.
Diese Situation bestätigte mir erneut, daß für die erfolgreiche Durchführung von Live Online Sessions eine einfache Systemausbildung nicht ausreicht. Eine methodische Qualifizierung zur Steuerung von Informations-, Lern- oder Moderationsprozessen im virtuellen Raum ist der notwendige Schlüssel für positiv empfundene Live Online Sessions.
Die Inflation und die damit verbundene Entwertung bzw. Unschärfe von "Zertifikaten" und Begriffen wie "Moderation" macht den Markt leider undurchschaubarer. Für Sprachtrainings definiert das europäische Projekt LANCELOT verbindlich die Anforderungen für Lehrer. Ich bin gespannt darauf, ob daraus auch Anforderungen an Trainer für anderenThemenbereiche abzuleiten sind.
Matthias Rückel | 20 Juni, 2006 15:01
Heike Philp schreibt ausführlich im Checkpoint über die Entwicklungen im Bereich Sprachunterricht per Live Online Training.
"Wien, April 2006 – (von Heike Philp) Ganz neue Möglichkeiten eröffnen sich durch den Live-Online-Sprachunterricht. Der Unterricht mit Webkonferenzen wird durch das 2005 ins Leben gerufen Projekt LANCELOT (LANguage Learning by CErtified Live Online Teachers) professionalisiert. Denn nur wer die Methode professionell, d.h. technisch, didaktisch und interkulturell beherrscht, kann Kunden und Partner überzeugen."
"Der Live-Online-Sprachunterricht ist die konsequente Weiterentwicklung des eLearning: Im virtuellen Klassenzimmer kommunizieren Schüler aus aller Welt online mit ihren Dozenten, die wiederum über das Internet auf zeitaktuelles, authentisches Unterrichtsmaterial Zugriff haben."
Zum kompletten Artikel
Matthias Rückel | 12 Juni, 2006 14:57
Artikel im Checkpoint E-Learning:
"München, April 2006 – Velbert ruft Athen - nicht per Telefon, sondern von Angesicht zu Angesicht, live und in Farbe. Zwei Schulen, fast 3.000 Kilometer voneinander entfernt, lernen gemeinsam Englisch. Und sie nutzen dafür eine Kommunikationsform, die viele Schüler bereits aus ihrem Freizeitbereich kennen: den MSN Messenger. Über Webcams und Headsets an den Schul-PCs sind deutsche und griechische Lehrer und Schüler der Hardenbergschule Velbert-Neviges und der Avgoulea Highschool in Athen verbunden und können per Messenger-Video-Chat miteinander kommunizieren."
Matthias Rückel | 06 Juni, 2006 12:49
Die Betreiber der Teletutorenvermittlung teletutoren.net führten im Mai ein Interview mit Rüdiger Keller, Teletutor der virtuellen Hochschule Bayern und Doktorand am Lehrstuhl für Medienpädagogik der Uni Augsburg. In seinem Dissertationsvorhanen beschäftigt sich Herr Keller mit dem Thema "Live E-Learning" und findet "Live E-Learning ist eine sehr faszinierende Form des E-Learnings. "
Der in meinen Augen wichtigste Ausschnitt des Interviews:
teletutoren.net: "Benötigen Teletutoren spezielle oder zusätzliche Kompetenzen für das Live-E-Learning? "
Rüdiger Keller: "Davon bin ich überzeugt. Nehmen Sie das Beispiel von spontanen Situationen, die auf Grund der zeitgleichen Kommunikation entstehen können. Nehmen wir weiter an, es liegt bei einem Teilnehmer eine technische Schwierigkeit vor. Beim asynchronen E-Learning können Sie sich besser vorbereiten und überlegen, wie sie auf diese spezifische Situation reagieren. Als Teletutor im Live E-Learning müssen Sie zeitnah bzw. sofort darauf reagieren. Unterschiede zum asynchronen Lernen gibt es aber auch in anderen Feldern: das gleichzeitigen Achten auf den Chat, die eigene Stimme, den eigenen Vortrag und vielleicht noch auf ein Videobild erfordern eine hohe Konzentration. Die Stimme als Medium der Kommunikation spielt eine wichtige Rolle. Die Interaktivität zwischen Lehrendem und Teilnehmern ist auch ein wichtiger Faktor für das Live E-Learning, damit niemand das Gefühl bekommt, in einem Vorlesungssaal ohne Interventionsmöglichkeiten zu sitzen. " Anm.: Die fetten Hervorhebungen sind von mir..
Das komplette Interview als PDF
Matthias Rückel | 01 Juni, 2006 21:14
Ein Tipp von Meister Elliott Masie:
"Wait Nine Seconds for Learners: This is a simple and very powerful tip for trainers. After asking for questions from the class, silently count to nine. Only nine seconds of silence will increase the number of questions dramatically. It takes at least 2 seconds for the learners to recognize that you actually asked a question. And, a few seconds to rehearse their question and check the room for other hands.
Most trainers only wait about three seconds and then announce, "Great!" That's not great. If you taught really new and good stuff, there WILL be questions. Wait nine seconds. It may seem long to you, but it is a real gift to the learners."
Quelle: http://trends.masie.com/
Matthias Rückel | 28 Mai, 2006 18:10
"Immer mehr Meetings im Internet: Die neue Unabhängigkeit: virtuelle Konferenzen boomen". Unter diesem Titel ist ein Artikel in der Ausgabe 06_06 der Zeitschrift Wirtschaft und Weiterbildung erschienen.
Neben einem kleinen Überblick über die Marktentwicklung und der Aufzählung von Anbieter, werden drei wichtige Auswahlkriterien für virtuelle Klassenräume genannt:
Der Marktüberblick des Realtime Collaboration Blogs enthält ca. 70 Anbieter.
Die wichtigsten interaktiven Funktionen werden im Folgenden erklärt.
(weiter)Matthias Rückel | 25 Mai, 2006 09:50
Aus dem Buch Synchrones Online Lernen von Lore Reß sind einige Beispiele im Internet zu finden.
Die Beispiele sind kurz erläutert und bieten Anregungen für vesrchiedene Situationen: Vor Beginn, Kennenlernen, Lernen, Auflockerung, Feedback und eMeetings.
Das Buch Synchrones Online Lernen bassiert auf dem Trainer Survival Guide von Jennifer Hoffman. Als zweites deutschsprachiges Buch gibt es noch den Trainerleitfaden von Frau Glänzer.
Matthias Rückel | 21 Mai, 2006 11:26
Nach einen Gespräch mit einer Kundin beschäftigt mich im Moment mal wieder die Einsicht, daß freie Trainer für Live Online Trainings im virtuellen Klassenraum nur schwer zu begeistern sind.
Die ersten internen Themen sind als Live Online Trainings gut gelaufen. Die Kundin möchte gerne weitere Themen als Live Online Training anbieten. Nur, die externen freien Trainer wollen nicht...
Das Trainer nicht begeistert auf den E-Learning/Blended Learning Zug springen, kann ich nachvollziehen. Lernumgebungen und Autorensysteme etc. gehen ins Geld, wollen bedient werden und zusätzlich benötigt es Kompetenzen um die dazugehörigen Konzepte und Inhalte zu entwickeln. Das diese Entscheidung zu ungunsten des "E" im Learning ausfällt, kann ich nachvollziehen und habe ich in einem Artikel im Checkpoint-E-Learning schon einmal dargestellt.
Bei Live Online Trainings kann ich das nicht so richtig nachvollziehen. Die benötigte Software ist bei Bedarf stundenweise zu mieten. Es gibt kostenlose Schnuppersessions, machmal verschenken die Systemanbieter sogar einen Teil der Systemeinführung. Vorhandene Folien und Materialien können leicht übernommen und genutzt werden.
Warum erwärmt sich der freie Trainermarkt trotzdem nicht? Ich habe da drei Thesen aufgestellt:
(weiter)Matthias Rückel | 16 Mai, 2006 15:50
Teilnehmeraktivierung ist in Live Online Trainings im virtuellen Klassenraum das A und O! Aber, einfach nur Fragen stellen kann auf die Dauer ein wenig langweilig werden.
Die Alternative: Zocken!
Frau Reß hat in Ihrem April-Newsletter neulich ein schönes Beispiel veröffentlicht. Jeder Teilnehmer besitzt 20 Roulettechips. Auf eine Frage z.B. "Was heißt Rapid E-Learning?" werden drei Antworten auf dem Whiteboard vorgegeben:
a) Accelerated Learning
b) Unterwegs Lernen
c) Schnelle Inhaltsentwicklung
Die Teilnehmer dürfen zwei Chips setzen. Alle zwei auf eine Antwort oder je einen auf zwei verschiedene Antworten. Die Teilnehmer die die richtige Antwort gewählt haben, bekommen die falsch gesetzten Chips als Gewinn. Illustration

Wem die Rechnerei zu kompliziert wird, kann es etwas unkomplizierter gestalten. Bei drei Antworten beträgt die Gewinnquote für die richtig gesetzten Chips 1:3. Die falsch gesetzten Chips sind verloren. Dadurch können alle Teilnehmer gewinnen, wenn Sie richtige Antworten wählen.
Rien ne va plus!
Matthias Rückel | 07 Mai, 2006 12:00
Durch den Weiterbildungsblog bin ich heute auf einen sehr guten Artikel des HR Magazine, herausgegeben von der Society for Human Resource Management (SHRM) aufmerksam geworden.
Neben praktischen Tipps finden sich Erfahrungsberichte von Trainern, die den Schritt in Richtung Live Online Training gegangen sind. So der anschauliche Erfahrungsbericht eines Trainers zu seiner ersten Live Online Session:
“The first time I did an online training [course], I was covered in sweat,” Kaufman says. “It was one of the hardest training classes I’d ever done. I thought, ‘This is crazy. I didn’t even leave my home. It should be a piece of cake.’ But it is a whole different skill set. You have about 20 seconds before you can lose an entire audience.”
Das Ende des Artikels fordert Trainer dazu auf, sich mit Live Online Trainings auseinander zusetzen und eine bewußte Entscheidung für oder gegen sie zu treffen.
“Trainers will not be replaced by technology,” she (Jane Bozarth) says. “They will be replaced by the people who understand the technology. If you’re trying not to get involved in this, remember that somebody somewhere is.”
Kathryn Tyler, HR Magazine, May 2006
Matthias Rückel | 07 April, 2006 11:23
Auf der Veranstaltung "Videokonferenzen heute" am 30. März 2006 berichtet Herr Prof. Dr. Werner Jung der Universität Duisburg-Essen von seinen Erfahrungen mit transatlantischen Prüfungen.
Herr Prof. Dr. Jung führte die Prüfungen seiner Studenten mit Hilfe eines Videokonferenzsystems durch. Als Vorteile nannte Herr Jung, den Freiraum der durch die Distanz zwischen Prüfling und Prüfer geschaffen wurde. Diese emotionale Distanz, welche durch die räumliche Distanz entstand, wurde als positiv und entspannend empfunden.
Innerhalb der Prüfung waren Ablenkungen seltener als in normaler Prüfungssituationen. "Man kommt schneller zum inhaltlichen Punkt", so Herr Prof. Dr. Jung. Es gab keine feststellbaren Unterschiede bezüglich der Qualität der Antworten und der Bestehensquote.
Herr Prof. Dr. Jung berichtete von einer Teilnehmerin - der Ersten des Tages - die offenbar von der virtuellen Prüfungssituation überrascht und irritiert war und in einer ersten Reaktion den Prüfungsraum spontan verlies. Nachdem die beider Prüfer vor Ort, die Studentin wieder zurückgeholten, konnte die Prüfung ordnungsgemäß durchgeführt werden. Zur Vortragsbeschreibung
Matthias Rückel | 31 März, 2006 17:30
Live and Online!: Tips, Techniques and Ready-To-Use Activities for the Virtual Classroom von J. Hofmann,
San Francisco 2004
Das neue Buch von Jennifer Hoffman stellt eine hervorragende Grundlage für angehende Live Online Trainer dar. Es gibt einen guten Überblick, Tipps und Tricks, zeigt Screens von verschiedenen Applikationen und ist sehr praxisorientiert. Die hochwertige Qualität der Aufmachung hebt sich wohltuend von anderen Titeln ab. Auf der CD befinden sich nützliche Auszüge des Buches als PDF-Dateien. Es ist seinen Preis wert.
Zielgruppe: eTrainer, eTutor.
Unsere Bewertung
Matthias Rückel | 24 März, 2006 17:28
The Synchronous Trainers Survival Guide von Jennifer Hofmann, New York 2003
Das Buch ist mit 137 Seiten und bei einem Preis von ca. 35 EUR deutlich kleiner und preiswerter als "Live and Online!" von der gleichen Autorin. Beide Bücher sind in den letzten beiden Jahren erschienen. Welches soll man lesen? Der "Survival Guide" mit seinem sieben Kapiteln ist ein Grundlagenwerk, welches von "Live und Online!" mit seinen neun Kapiteln ergänzt und erweitert wird. Damit ist über die Kaufreihenfolge alles gesagt, oder?

Unsere Bewertung: 
Matthias Rückel | 04 April, 2005 10:47
Frankfurt, April 2005 - (von Matthias Rückel) Warum erwärmen sich Trainer für die Alternative "E-Learning" nur sehr langsam? Über die notwendigen methodischen und didaktische Kompetenzen für Trainer wurde schon viel geschrieben und sind heutzutage allgemein bekannt. Aber welche Kosten kommen auf einen Trainer auf seinem Weg zum E-Tutor wirklich zu? Entsprechen die 75,00 bis 149,00 EUR Angebote oder kostenlose Open Source Anwendungen den Erfordernissen? Oder ist hier nur der Marketing-Zeitgeist "Geiz ist geil" am Werk?
Werfen wir einen Blick auf die Kosten.
Unser Beispieltrainer ist im Bereich "Verhaltens- bzw. Prozesstraining" aktiv und ein durchschnittlicher EDV-Anwender. E-Mails, Word, PowerPoint und die eine oder andere Anwendungssoftware nutzt er fast täglich und souverän. Er programmiert aber keine Software und ist auch kein Netzwerkspezialist. Als EDV-Anwender besitzt er damit eine durchschnittliche EDV-Kompetenz. Auf dieser Basis sind die folgenden Kosten für den erstmaligen Start und die laufenden Betriebskosten für das erste Jahr kalkuliert.
Welche Mittel muss unser Trainer einsetzen?
Seine technische Infrastruktur benötigt wahrscheinlich eine kleine Auffrischung.
| Ausgaben für Infrastruktur | Betrag | |
| Einen ISDN Anschluss hat er schon. Anlässlich seiner beruflichen Neuausrichtung ist ein DSL Anschluss notwendig. Durchschnittliche Kosten: 20,00 € pro Monat für 12 Monate | € | 240,00 |
| Die Flatrate für das erhöhte Datenvolumen schlägt mit ca. 10,00 € pro Monat zu Buche. | € | 120,00 |
| Der Computer ist leider schon 3 Jahre alt. Die eine oder andere Ergänzung wird notwendig, z.B. Aufrüstung des PC auf Windows XP mit SP2 und entsprechender DSL-Hardware. Unser Trainer hat Glück, ein Bekannter rüstet den Computer auf und schließt ihn an. Es werden nur die Materialkosten fällig. | € | 200,00 |
| Summe Infrastrukturkosten für das erste Jahr | € | 560,00 |
Unser exemplarischer Trainer möchte in der Lage sein, asynchrone Lernprozesse zu konzipieren und durchzuführen, Selbstlernprozesse zu betreuen und diese in Blended Learning Szenarien einzubinden. Er möchte einfache interaktive Lerninhalte selbst erstellen. Diese Ziele schlagen mit den folgenden Kosten zu Buche.
| Ausgaben für Tätigkeit als eTutor (Blended Learning) | Betrag | |
| Als erprobter Autodidakt startet er mit drei Fachbüchern á 35,00 € | € | 105,00 |
| Eine seriös wirkende Ausbildung zum eTutor, leider kein 99,00 € Schnäppchen. | € | 1.750,00 |
| Mietkosten der Lernumgebung für 12 Monate (auch der Betrieb von kostenlosen Open Source Plattformen kostet etwas). Mittlerer Preis: € 20,00 pro Monat | € | 240,00 |
| Anpassung der Lernumgebung an eigene Bedürfnisse (Das eigene Logo ist als professioneller eTutor schon notwendig). | € | 250,00 |
| Eine komplexe Software wie die Lernumgebung erfordert eine kurze EDV-Schulung. Unser Trainer möchte sich aus Zeitgründen nicht mehrere Tage alleine durch die Software kämpfen. | € | 250,00 |
| Die Lizenzkosten für ein Autorentool (Rapid Content). Damit ist er in der Lage eigene interaktive Lernprogramme zu produzieren. | € | 150,00 |
| Eine Software zur Erstellung von PDF-Dateien. Schließlich sollen die Teilnehmer, die Unterrichtsmaterialien downloaden und lesen können. | € | 60,00 |
| Summe der Ausgaben als eTutor für Blended Learning | € | Ca. 2.805,00 |
Das Fazit
Der zögernde Einstieg in das Thema E-Learning hat seine Gründe. Die reale Berechung der Kosten zeigt, daß dieser Einstieg eine relevante Investition erfordert. Und seien wir ehrlich: Dieser E-Learning Marktfloriert im Augenblick auch nicht wirklich. Oder gibt es jemanden, der unserem Trainer eine hoher Auslastung als E-Tutor versprechen kann?
Sie sind meiner Meinung? Sie sind gänzlich anderer Meinung? Dann lassen Sie uns am 28.04.2005 um 14:00 Uhr in einer Live Online Session darüber diskutieren. Von Mensch zu Mensch.
Informationen und Anmeldung im Veranstaltungskalender
Quelle: Der Artikel ist im Orginal im April 2005 im Checkpoint-eLearning veröffentlicht worden
Technorati Tags: eTrainer, Trainer, Live Online Trainer, Virtueller Klassenraum, virtual classroom, live elearning
Matthias Rückel | 23 März, 2005 17:33
Trainerleitfaden für ein live e-learning Seminar, Heike Glänzer, Bonn 2004
Eines der wenigen Bücher für Trainer, die sich ausschließlich mit live online Lernen beschäftigen. Es werden die allgemeinen Grundlagen vorgestellt, sowie Bildschirmabbildungen und Funktionen von verschiedenen virtuellen Klassenräumen gezeigt. Eine Besonderheit, die in anderen Büchern vergessen wird, ist das Kapitel über die Stimme als ein sehr wichtiges Instrument des eTrainers.
Leider ist die Aufmachung nicht so prickelnd. Das Buch scheint etwas mit der schnellen Nadel gestrickt zu sein. Ich persönlich empfinde das Buch von Frau Reß oder die beiden Bücher (1) (2) von Frau Hoffman deutlich sinnvoller und praxisorientierter.
Zielgruppe: eModerator, eTrainer, eTutor
Unsere Bewertung: 
Weitere Informationen bei Amazon
Matthias Rückel | 15 März, 2005 17:35
Live Online Lernen von Lore Reß, Friedberg 2003
Frau Reß ist eine der namhaften Live Online Pioniere in Deutschland. Das Buch ist ursprünglich unter dem Titel "Synchrones Online Lernen" erschienen und besteht aus Auszügen aus Jennifer Hofmanns "The Synchronous Trainer's Survival Guide" und eigenen Ergänzung des Autorenteams.
Die gezeigten Übungen und Methoden beziehen sich auf den virtuellen Klassenraum von Centra und sind sehr leicht auf andere Systeme zu übertragen. Meine Meinung nach, daß beste deutschsprachige Buch für Live Online Trainer. Zielgruppe: eModerator, eTrainer, eTutor
Unsere Bewertung: 
Bestellmöglichkeit als E-Book:
Matthias Rückel | 01 Februar, 2005 10:46
Das Problem liegt offen auf dem Tisch. Obwohl die Lebenserwartung ständig steigt, haben paradoxerweise Menschen immer weniger Zeit. Von "Zeitsouveränität" ist der Arbeitsalltag vieler Lichtjahre entfernt. Müsste Hilfe nicht da ansetzen, wo die Probleme entstehen – am eigenen Arbeitsplatz? Ein LiveOnline-Seminar "Zeitmanagement" kann jetzt vom eigenen Schreibtisch aus bestritten werden.
http://www.checkpoint-elearning.de/index.php?aID=1087
Matthias Rückel | 01 Februar, 2005 10:46
Sprachkurse online liegen stark im Trend. Kein Wunder, bieten virtuelle Klassenzimmer doch jede Menge Vorteile für Schüler und Dozenten. Überzeugen Sie sich auf der LEARNTEC 2005 wie einfach Sprachen lernen mit der let´s talk online Methode ist. Heike Philp, Geschäftsführerin von let´s talk online, beschreibt vorab die Veränderungen des Lernverhaltens durch Live-Learning.
http://www.checkpoint-elearning.de/index.php?aID=1088
Matthias Rückel | 01 Februar, 2005 10:46
Der Geschäftsführer und netucate Gründer "Ulrich Schweizer", gehört zu den Pionieren im Live Online Bereich in Deutschland und unterstreicht in diesem Artikel, die Bedeutung von Interaktionen für erfolgreiche Live Online Trainings. "Interaktion ist aber im wesentlichen von der gewählten Software abhängig. Wer da sagt, alle Systeme seien mehr oder weniger identisch, hat sich nicht tiefergehend mit der Materie beschäftigt." meint Herr Schweitzer und verweist auf die Vorteile von iLinc.
http://www.checkpoint-elearning.de/index.php?aID=1091
Matthias Rückel | 21 Januar, 2005 13:56
Telekommunikative Lehr- und Lernmittel besitzen einen immer höheren Stellenwert in der Durchführung von Online-Trainings. Aus Lerntagebüchern, Chat, Foren, verschiedenen Autorentools und virtuellen Klassenzimmern wird ein bunter Methodenmix. Bedarfsgerecht werden die Tools für ein lebendiges und zielorientiertes Blended Learning verwendet. Geschickt dosierte Umsetzung sorgt für effektive Lehr- und Lernergebnisse.
Heike Glänzer stellt in Ihrer "Tour durch verschiedene neue Medien" die wichtigsten Tools für Trainer vor.
Matthias Rückel | 19 Januar, 2005 13:55
Das Ärzteportal baut auf Foroso Communications. Ein etwas werblicher Artikell von Frank Buchenberger im Checkpoint eLearning.
http://www.checkpoint-elearning.de/index.php?aID=1089
Matthias Rückel | 17 Januar, 2005 13:47
Im Jahr 2004 führte ich ein Pilotprojekt zur Ausbildung von Projektleitern für ein renommiertes deutsches Forschungsinstitut durch. In Anlehnung an ein bestehendes klassisches Präsenztraining werden den Teilnehmern "Projektmanagement Grundlagen" vermittelt. Dabei wird das selbstgesteuerte Lernen mit Lernprogrammen durch Live Online Trainings und Transferaufgaben ergänzt.
http://www.checkpoint-elearning.de/index.php?aID=1086
Matthias Rückel | 04 Januar, 2005 11:49
Sehr umfangreiche und gute Sammlung von Online Seminarmethoden. Behandelt auch virtuelle Klassenräume. Der Schwerpunkt liegt aber sehr deutlich auf asynchronen Lernszenarien. Ein sehr gutes Buch mit sehr vielen (101!!) Anregungen für die tägliche Praxis eines Trainers.
Ca. 10 dieser Anregungen sind für virtuelle Klassenräume gedacht. Den gut gemachten Beispielen ist anzumerken, daß die Autoren sich eher auf dem klassichen E-Learning Parkett wohl fühlen.
Ein empfehlenswertes Buch für Trainer, die Anregungen im Bereich E-Learning suchen. Für Live Online Trainer ist es nicht so ergiebig, deshalb nur zwei Sternchen.
Unsere Bewertung: 
Matthias Rückel | 01 Dezember, 2004 16:11
Die Telekom Training nutzt virtuelle Klassenräume intensiv für Qualifizierungen innerhalb der Telekom Gruppe. Die gemachten Erfahrungen wurden in einer Live Online Session von Centra Europa am 11. November 2004 unter dem Titel "Deutsche Telekom - A Centra Customer Case Study" vorgestellt.
Blended Learning in der Telekom
Herr Pattberg, Leiter des Bereiches Plattform Management der Telekom Training stellte die Ergebnisse vor. An dieser Stelle möchte ich Herrn Pattberg recht herzlich dafür danken, daß wir Ihnen diese Ergebnisse an dieser Stelle präsentieren dürfen. Die Telekom Training ist der zentrale Trainingsbereich der Telekom AG und bietet unter anderem Blended Learning Lösungen an. Die schiere Anzahl an Aktivitäten ist schon beeindruckend: 170.000 Zugriffe auf WBTs, 28.000 Downloads von Lernprogrammen und 40.000 Teilnehmer im virtuellen Klassenraum alleine im Jahr 2003.
Live Online Trainings werden zusammen mit anderen Medien, zum Beispiel CBTs und WBTs, eingesetzt. Die Live Online Trainings werden ausschließlich von ausgebildeten eTrainern durchgeführt. Als Unterstützung steht den Teilnehmern eine Hotline für technische Fragen zur Verfügung.
Die Teilnehmerbefragung
Befragt wurden ca. 100 Teilnehmer eines Sprachtrainings. Die ursprünglichen 14 Tage klassisches Sprachtraining wurde durch ein Blended Learning Konzept abgelöst. Die neue Qualifizierung startet mit vier Tagen Präsenzunterricht und geht dann in eine achtwöchige Selbstlernphase über. Jede Woche findet zusätzlich ein virtuelles Training statt. Die Live Online Trainings wurde zu dreivierteln mit 20 oder weniger Teilnehmern (inklusive eTrainer) durchgeführt.
Handhabung und technische Probleme
Die Handhabung des virtuellen Klassenraums "Centra Symposium" wird von 96% der Teilnehmer als einfach oder sehr einfach beurteilt. Eine klare Sache. Es gibt einen kleinen Anteil an Teilnehmern (5%) die größere technische Probleme hatten: "Bei jeder zweiten Live Online Sitzung". Diese Zahl beinhaltet aber jede Art von Störung, z.B. Probleme mit dem Headset, Nutzung des privaten PC und des analogen Modems etc. und läßt keine direkten Rückschlüsse auf die Stabilität von Centra Symposium zu.Der überwiegende Teil der Teilnehmer (71%) hat maximal in jeder zehnten Sitzung ein technisches Problem wahrgenommen.
Welche Funktionen eines virtuellen Klassenraums finden die Teilnehmer sinnvoll?
Zwei Fragen galten der Nutzung eines Videobildes des eTrainers. Auf die Frage "War die Nutzung der Webcam nützlich für den Lernerfolg?" antwortete die Mehrheit mit "Nein" (54%)! Und das obwohl die Frage nach der Qualität des Bildes von 51% mit gut oder sehr beantwortet wurde.
Die Möglichkeit der Aufzeichnung eines eTrainings beurteilen die Teilnehmer zu 51% positiv. Immerhin ein Fünftel der Teilnehmer findet eine Aufzeichnung als überflüssig.
Application Sharing wurde für die klassischen Officeprogramme (Word, Excel, Powerpoint) genutzt. Hier findet die Mehrheit (51%) den Einsatz sinnvoll und interessanterweise nur ein sehr kleiner Teil 13% spricht sich dagegen aus. Diese positive Wertung von Application Sharing ist gerade auf dem Hintergrund der nächsten Frage von Bedeutung. Denn nur 11%! empfanden die Geschwindigkeit des Application Sharing als schnell, 33% als akzeptabel und immerhin 46% als langsam oder zu langsam. Die Beurteilung einer Funktion hängt folglich primär vom Nutzen innerhalb des Lernprozesses ab.
Die pädagogische Komponente
Durch Interaktionen im virtuellen Klassenraum fühlten sich 57% der Teilnehmer sehr stark oder stark in den Unterricht eingebunden. 46% empfanden die Einbindung als zu gering. Mit 77% Zustimmung wurde die Frage beantwortet, ob virtuelle Klassenräume den Prozess des Selbstlernens sinnvoll unterstützen. Ein selten eindeutiges Votum.
Mein Kommentar
Es ist interessant, daß eigene Bauchgefühl durch Zahlen bestätigt zu sehen. Wichtig ist die gute pädagogische Handarbeit: Eine durchdachte konzeptionelle Gestaltung (Einbindung mit anderen Medien, gezielte Teilnehmeraktivierung) und die sinnvolle pädagogische Nutzung der Funktionen in Lernprozess auf der Basis einer funktionierenden Technologie. Dann nehmen die Teilnehmer Live Online Trainings als eine ausgereifte und akzeptierte Möglichkeit zur Qualifizierung wahr.
Matthias Rückel | 30 September, 2004 10:45
Eine Interview in der Computerwoche mit Herrn Norbert Seibel, Manager SAS Training bei SAS Deutschland. Er nennt als Ursache für die zurückhaltende Nutzung von Live Online Training (oder Live Web Classes) den Kulturunterschied und das mangelnde Wissen über die Möglichkeiten in den Fachabteilungen.
http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=257&artid=65523
Matthias Rückel | 25 August, 2003 13:08
Archvierung der Pressemitteilung der BOV AG vom 25.08.2003:
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