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Webkonferenzen, Webinare und Live Online Trainings |
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Matthias Rückel | 16 November, 2006 20:48
Es hat Spaß gemacht. Unser Experiment mit nur wenig Material-Einsatz eine Live-Übertragung im Internet zustande zu bringen. Aber es war nicht ohne Tücke. Zitate aus dem Chatprotokoll dienen bei der Nachbetrachtung als Leitgedanken.
hey cool - dual person camera tracking
Als Format war eine Übertragung mit zwei Kameras m. E. ein Erfolg., auch wenn die Bandbreiten etwas strapaziert wurden. Es ist dadurch munterer und abwechslungsreicher geworden.


herr rückel, wo sind sie?
Die starke Belastung des Netzwerkanschlusses führte zu einigen Aussetzern. Die Webkonferenzlösung hat sich dabei als sehr stabil erwiesen, ich konnte sofort den "Übertragungsfaden" wieder aufnehmen. Neben den Aussetzern der Internetverbindung war der TON der kritische Knackpunkt. Die Soundanlage konnte nicht direkt an einen PC angeschlossen werden. Also haben wir das Mikro mit Klebeband vor den Lautsprecher vor Ort festgeklebt. Ganz nach dem Motto "Lieber einen leisen und etwas dumpfen Ton, als einen lauten Brumm".

manche menschen wissen gar nicht, dass sie blogs lesen
Zu den Inhalten der Vorträge und Diskussion kann ich leider nicht viel sagen, ich war voll und ganz mit der Übertragung und Kameraführung beschäftigt. Meiner Meinung nach traffen bei dieser Veranstaltung, auch aufgrund der Live-Übertragung, sehr verschiedene Welten aufeinander. Die IT-Businessswelt der IBM, Neugierige ohne Blog-Erfahrung, die Gruppe der gerade gestarteten Blogger (zum Teil aus dem Business Club) und die erfahrenden Blogger, die zu einem erheblichen Teil online mit dabei waren.
stress dich nicht
Alleine an zwei Rechnern war dem improvisierten Ablauf vor Ort kaum mit den Kameras zu folgen. Ürspünglich war ein Praxisteil mit echten Bloggen geplant. Der ist - auch vor Ort - leider ausgefallen. Mein Fazit: bei über gleichzeitigen 30 Teilnehmern sind zwei Live Online Moderatoren notwendig. Eine sinnvolle Aufteilung wäre "Moderation des Chats" und "Produktion vor Ort". Freiwillige für das nächste Mal werden hiermit gesucht!
welche technik ist hier am start?
An dieser Stelle erst einmal vielen Dank an Digital Samba für den Mut, ihr System für dieses spontane Experiment bereitzustellen. Technische Probleme werden ja oft dem Webkonferenzsystem zugeschrieben, deshalb ist die Bereitschaft lobend zu erwähnen. Was mir besonders gut gefallen hat, war das Widescreen-Format des Videos. Die Möglichkeit die Bildschirmaufteilung nach Bedarf neu zu strukturieren ist für Webcasts wirklich von Vorteil. So ist die Anpassung an die Bedürfnisse der Teilnehmer unkompliziert möglich. Hier bieten die flashbasierte Systeme (auch Breeze von Adobe) ein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Ein paar Wünsche sind dennoch offen. Die Umfragevarianten sind ziemlich spärlich, auch eine Möglichkeit für Feedbacks (Ja/Nein/Handhaben) vermisse ich schmerzlich. Vom Funktionsangebot ist Digital Samba meiner Meinung nach eher eine Plattform für Webcasts und Live-Online-Events. Für den Einsatz als "virtuelles Klassenzimmer" fehlen noch entsprechende Funktionen zur interaktiven Gestaltung des Trainings.
(wird noch fortgesetzt...)
In eigener Sache
Quelle: innovativ.in
Habe gerade im innovativ.in Blog ein Bild von mir in Aktion gefunden. Its wohl bei der Vorbereitung kurz vor der Sendung aufgenommen worden.
Wegen der Leitungsunterbrechung gibt es leider kein aufgezeichnetes Videocast und nur diese beiden Chatprotokolle vom Ende der Sessions sind verfügbar: Teil 1, Teil 2
Matthias Rückel | 22/11/2006, 15:26
Matthias Rückel | 20/11/2006, 09:54
@Elita: Super, daß die Live-Übertragung des Business Club Forums so viel positive Resonanz hervorgerufen hat. Dadurch, daß im Vorfeld keine Anmeldung erforderlich war udn jeder reinschneien durfte, wußten wir im Vorfeld nicht, ob 5 oder 50 online teilnehmen. Ab ca. 16 Teilnehmer sind moderierte Chats sinnvoll.
Im Vorfeld existierten auch keine Erfahrungen über die Verbreitung von Veranstaltungshinweisen ausschließlich über Blogs. Wir waren meinem Kenntnisstand nach die ersten, die sich auf die eigene Dynamik der "Blog zu Blog Propaganda" eingelassen haben (von den Webmontagen mal abgesehen). So,sind wir sind "Opfer" unseres Erfolges geworden. Ich bin darüber alles andere als traurig. :-))
Elita Wiegand | 18/11/2006, 18:40
Ich bin immer noch ganz begeistert, dass Dir das Experiment geglückt ist - wir haben eine irre Resonanz per Mail oder auch im Blog erhalten. Selten soviel Feedback auf eine Veranstaltung bekommen, wie dieses Mal.
Hätte mir auch gewünscht, dass wir mehr die die Online Chatter einbinden, zumal sich darunter jede Menge erfahrene Blogger befunden haben. Und wie Du richtig schreibst Matthias, mussten unerschiedliche Bedürfnisse erfüllt werden: In der Veranstaltung saßen jede Menge Gäste, die noch nie etwas von Blogs gehört haben und genau die wollten wir natürlich für das Thema Business-Blogs begeistern.
Den Co-Moderator halte ich für das nächste Mal für wichtig.
Matthias Rückel | 17/11/2006, 15:13
Jepp Peter, ich fand es auch schade, daß es nicht zum "Bloggen" gekommen ist. Wäre sinnvoll gewesen, besonders in Düsseldorf vor Ort. Ca. 40 Leute in Düsseldorf haben das Klebeband gesehen und 70 Teilnehmer waren online und haben alles erlebt. Das ist ja das Positive und Risikoreiche am Bloggen, alles was Du schreibst kann überpüft werden. Es passt halt nur zu Unternehmen und Menschen, die bereit sind gemeinsam mit Kunden eine Lernkurve zu durchlaufen.
Jörg Petermann | 17/11/2006, 14:13
Netter Beitrag Matthias, ein sehr authentisch gezeichnetes Bild der technischen Seite. Interessant zu erleben mit welch vergleichsweise geringem Aufwand welche Wirkung erzielbar ist.
Die Anregung mit Bloggern online solch ein Event zu vernetzen bringt dann noch eine ganz andere Herausforderung in Geschehen ein. Sinnvoll ist so etwas, nur dürfte dabei meiner Meinung nach das Ziel der Veranstaltung nicht zu kurz kommen, denn die Blog-Jünger hatten wohl auch so alle Mühe, die vielen neuen Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. :)
Matthias Rückel | 17/11/2006, 13:03
Ich hatte auch den Eindruck, daß es Unterschiede zwischen den Online-Teilnehmern und denen vor Ort gab. Die "technikaffinen" Blogger haben m. E. n. verstärkt die online Variante besucht.
Jochem Neysters | 17/11/2006, 12:54
Das Experiment der improvisierten Bereitstellung im Web fand ich deutlich spannender, als den Event selbst, der für Blog-Novizen sicherlich sinnvoll war. Schon toll, was spontan und mit einer relativ eingeschränkten Technik realisierbar ist. Sehr spannend und ungewohnt, waren die durcheinander chattenden live-online-Teilnehmer. Das wirkte wie ein Zwischenreden, ohne das es im Reallife jemanden stören konnte … Andererseits gab es durch die Chats für die online Teilnehmenden quasi synchrone Bewertungen der Veranstaltung und andere Infos. Was wiederum dazu führte, das man live-online viel mehr Infos bekam, als in Düsseldorf vor Ort. Was mich interessiert ist, ob sich bei live-online Ergänzungen wie dieser, im Netz generell andere Zielgruppen finden als im Vortragssaal? Online fanden sich hier ja viele erfahrene Blogger. Das ist dann sicherlich für die Planung gekoppelter Events (reallife / virtuell) zu berücksichtigen ...
Matthias Rückel | 17/11/2006, 11:07
Ja, Frau Dr. Schons, mich begeistert es auch zu sehen, was heute technisch möglich. Es liegen einfach Welten zwischen dem was vor 7-8 Jahren möglich war und dem heutigen technischen Standard.
Dr. Sarah Schons | 16/11/2006, 23:10
Dank an alle Betreiber und Beteiligten! Trotz Tückchen der Technik war es ein spannender Abend im Multimedia-Mix aus live-event, bloggen, chatten und live-online-collaboration.
Vor 8 Jahren war ich noch bei den beta-testern des Prototyps "studio-in-a-box" in Seattle - wie wunderbar weit sind wir heute gekommen.
Und nächstes Mal ist alles noch besser... ;-)
Matthias Rückel
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