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Webkonferenzen, Webinare und Live Online Trainings |
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Matthias Rückel | 27 September, 2007 09:30
Nach meiner Anmeldung zum einem Ideenfindungs-Webinar stolperte ich im Blog "Wort- und Bildstörung" auf einen Eintrag über ein schlechtes Webinar. Auf Nachfrage erklärte Frau Bartsch ihren Eindruck:
Auch wenn sich die Kritik, wie sich später rausstellte, nicht auf synchrones Live-Online-Training (Webinar) sondern auf eine längerfristige asynchrone Veranstaltung bezog, ist das Problem teilweise auch im synchronen virtuellen Raum gegenwärtig.
Ich halte Präsenzseminare in Ihrer Wirkung gegenüber E-Learning für überschätzt. Der Ausstieg eines Teilnehmers aus einer Präsenzveranstaltung erfolgt innerlich und ist damit nicht so transparant wie bei einem Live-Online-Training, aus dem der Teilnehmer durch Log-Out austeigt. Insofern in das Webinar in der Rückmeldung "brutaler".
Das Fragen in einem Forum nicht beantwortet werden, ist ein eher übliches Problemen der asynchronen Medien. Deshalb bin ich ja ein überzeugter Anhänger und Praktiker von Live-Online-Trainings (Webinaren), in denen ein Moderator die unmittelbare Kommunikation steuert.
Natürlich ist eine Moderation im virtuellen Raum eine andere Aufgabe als eine Moderation vor Ort. In der Regel sehe ich als Moderator die Teilnehmer ja nicht, das macht es scheinbar schwieriger. Langweilige PowerPower Präsentationen funktionieren im Webinar überhaupt nicht, da die Teilnehmer sich schnell wegklicken können. Im virtuellen Raum kann man sich nicht an der Illusion "die Teilnehmer sitzen auf ihren Stühlen und deshalb hören sie mir noch zu" festhalten. Die Rückmeldung der Teilnehmer durch "nicht reagieren" und "rausklicken" sind drastischer als in der Präsenzveranstaltung.
Matthias Rückel
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