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Herzlich willkommen auf meinem Weblog!

Das Weblog über digitale Trainingsmedien, digitale Moderation, Live-Online-Trainings und Webinare.

Das Live-Online-Collaboration-Blog zieht um!

Matthias Rückel | 22 Mai, 2011 14:52

Leider wird die vielsprechende und 2005 von mir ausgewählte Blogsoftware LifeType nicht mehr wirklich weiterentwickelt, das Projekt dümpelt so vor sich hin. Deshalb steige ich auf Wordpress um. Schließlich wollen ja auch Entwicklungen wie Social Media ausreichend berücksichtigt werden. :-)

Das passt im Augenblick sogar sehr gut, da gleichzeitig meine neue Webseite online geht und die Schwerpunkte des Blogs ergänzt werden. Eine erste Bilanz in welche Richtung es geht, gibt es hier.

Bis es soweit ist, können Sie die vorhandenen Artikel, Test und Veranstaltungsinfos natürlich noch im bekannten Design am bekannten Ort lesen.

Der neue RSS-Feed kann schon jetzt abonniert werden! Und Besucher auf der neuen Webseite sind herzlich willkommen!

Die E-Mail Abonnenten brauchen sich erstmal um nichts zu kümmern. Sie erhalten weiterhin die Updates. Wer neu dazukommen möchte, meldet sich am besten gleich im neuen Newsletter an.


Noch Teilnehmerplätze auf Schnupper-Mission am 27. Mai 2011 frei!

Matthias Rückel | 17 Mai, 2011 14:30

Tauchen Sie mit in die computergestützte Planspielwelt!




InterLAB (Teamsimulator)
Teamsynergien stärken - gerade im heutigen Arbeitsumfeld ist es wichtig, effizient zu kommunizieren, Rollen optimal zu verteilen, stets ein gutes Lagebild zu haben.
Wie lassen sich teure Fehler vermeiden?
...auch bei hohem Zeitdruck?
...oder im neu zusammengestellten Team?
Spitzenteams entwickeln Sie mit InterLAB!

Schnuppern Sie rein - Ihr Vorteil:
Mit der Simulation entwickeln Sie ihre persönliche Teamidentität sowie Verhaltensweisen für kritische Situationen.

Zielgruppe
Die Schnupper-Mission richten sich u.a. an Führungskräfte, Projektleiter, Teams, Bindestellen von Prozessen, Berater, Spezialisten, Unternehmensgründer,...

Als Personalentwickler können Sie das vorgestellte Tool individuell in Ihre Trainings integrieren.

Gerne dürfen Sie interessierte Kollegen oder Geschäftspartner anmelden, oder leiten Sie die Einladung einfach weiter.

Datum: Freitag, 27. Mai 2011
Beginn: 13.00 Uhr
Ende: ca. 17.00 Uhr
Ort: In der Nähe von Frankfurt/Main.
Die Anreisedetails erhalten Sie 1 Woche vor dem Event per Mail.
Sie investieren: Diese Veranstaltung ist gratis
Anmeldeschluss: 22. Mai 2011

Melden Sie sich einfach per E-Mail an: post[at ]matthiasrueckel.de

Weitere Informationen zu InterLAB:

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Webinar Termine Mai und Juni 2011

Matthias Rückel | 17 Mai, 2011 14:30

On Air

Pecha Kucha 20x20 Webinar

Ein Pecha Kucha Vortrag besteht aus 20 Bildern á 20 Sekunden

  • Die Reihenfolge der Bilder/Folien legt der Vortragende fest
  • Sie erzählen etwas zu Ihren Bildern/Folien – insgesamt haben Sie 6 Minuten und 40 Sekunden.

Nutzen Sie die knappe Zeit. Das Webinar mit dem Spaßfaktor. 13.06.2011 Info und Anmeldung

Elevator Pitch

Präsentieren ist nicht einfach, vor allem, wenn es schnell gehen muss. Eine geschickte Methode ist Elevator Pitch, eine überzeugende Präsentation (Pitch), die nur soviel Zeit in Anspruch nehmen darf, wie eine Fahrt mit dem Fahrstuhl (Elevator).

Trainieren Sie Ihr kurzes und knackiges Auftreten.
14.06.2011, 13:00 Uhr Infos und Anmeldung



Bilder markant in Präsentationen einsetzen

Matthias Rückel | 14 April, 2011 08:25

Bilder nehmen immer häufiger eine ganze Folie ein. Diese Art der Foliengestaltung hat unbestritten ihre positive Wirkung. Aber was tun, wenn mehr Text notwendig ist? Den Text mmer auf die linken Folienseite, und rechts das Bild? Als Anregung sollen einige Beispiele dienen, wie auch kleine Bilder markant auf Folien fernab der Folienvorlagen und Platzhalter positioniert werden können und inhaltliche Aussagen unterstützen.


Mobile Welt. Folien für Smartphones gestalten.

Matthias Rückel | 08 April, 2011 11:47

Immer mehr Präsentationen finden am Ende ihren Weg auf Smartphones. Deshalb stellt sich mittlerweile die Frage, wie sollen dort lesbare und erkennbare Folien für Smartphones gestaltet sein?.

Es ist ganz einfach: Die elemenentarste Regel "Weniger ist mehr!" ist bei der Foliengestaltung für Smartphones, die alles entscheidende Regel! Die kleinen Displays beschränken die Möglichkeiten erheblich, wie in der Beispielpräsentation zu sehen ist.

Deine Bilder und Fotos in einer Slideshow auf MySpace, Knuddels oder deiner Homepage!alle Bilder dieser Slideshow anzeigen

Ein sehr nützlichesWerkzeug stellt übrigens das hier verwendete imageloop dar. Es bietet die Möglichkeit Bildschirmshows mit iPhone Darstellung in der Orginalgröße vorab zu testen. Zugegeben, dies ist eine kleine Zweckentfrendung der Software. Dazu speichern Sie Ihre Folien als Grafik, laden Sie auf imageloop herauf, wählen die iPhone-Skin und schon können Sie die Eignung Ihrer Folien im Vorfeld prüfen.

Mobile Präsentation mit Slideshare

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Ein Webinar, was ist das eigentlich?

Matthias Rückel | 04 April, 2011 17:11

Online Veranstaltungen im Internet werden immer beliebter. Die aufgekommenen Fragen in den Veranstaltungen und die Resonanz auf diverse Webinarankündigung zeigten, daß es eine Menge grundsätzlichen Informationsbedarf gibt. Deshalb finden Sie hier die zentralen Fragestellungen und die entsprechenden Antworten.

Was ist ein Webinar?

Veranstaltungen im Internet werden mit vielen Etiketten bedacht. Webinar, Webcast, Live-Online-Training und Webkonferenz sind die an häufigsten anzutreffenden Bezeichnungen. Daneben gibt es exotische Begriffe wie Telinare und Buchinare, die zum Rätselraten einladen.

Alle Veranstaltungen gemeinsam ist die Tatsache, daß sie online im Internet, live zu einem definiertem Zeitpunkt stattfinden und das eine sprachliche, visuelle und schriftliche Kommunikation stattfindet.

Ursprünglich wurde unter einem Webinar eine kostenfreie Informationsveranstaltung im Internet verstanden. An diesen eher vertriebstechnisch orientierten Veranstaltungen nehmen ca. 20 bis 100 Teilnehmer teil. In der Regel sind Webinare Präsentationen oder Folienvorträge, die erste Ansätze von Interaktionen durch Umfragen, Feedback und Textchat verfolgen.

In den letzten Jahren wird der Begriff "Webinar" verstärkt als übergeordneter Begriff für Live-Online-Veranstaltungen genutzt. Die Veranstaltungsformen unterscheiden sich durch Zielsetzung, Anzahl der Teilnehmer, den Grad der Interaktion und die dazu genutzen Funktionen der Software.

Welche Funktionen stehen in einem online Veranstaltungsraum zur Verfügung?

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OpenSource Version von dimdim im Webinareinsatz, ein persönlicher Erfahrungsbericht - Update 02-2011

Matthias Rückel | 21 Februar, 2011 13:35

Update Februar 2011: Der Anbieter dimdim ist an die Firma Salesforce verkauft worden. Deshalb steht die Software ab März 2011 nicht mehr zur Verfügung. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, daß der Programmcode für eine weitere unabhängige Open Source Entwicklung zur Verfügung steht.

Grafik: Deutliche Fortschritte bei dimdim seit 2006

Ich war sehr gespannt, was mich bei der aktuellen dimdim Open Source Version erwartet. Im einem Webportal wurde dimdim generell kein gutes Zeugnis ausgestellt "Die Lösung ist auf wesentliche Funktionen beschränkt, wodurch die Einsatzmöglichkeiten eingeschränkt sind".

Der direkte Vergleich zu 2006 offenbart riesige Fortschritte und einen starken Zuwachs an notwendigen Funktionen.

Bild: dimdim im praktischen Webinareinsatz (Moderatorsicht)

Dimdim ist ein rein browsergestütztes System, das auf Flash basiert und auch durch die Firewalls größerer Firmen verwendbar ist. Lediglich für das "Application Sharing", also das zeigen von Software auf dem eigenen Rechner muss vom Präsentierenden ein Browser-Plugin installiert werden.

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Marktüberblick: Open Source und kostenlose Web 2.0 Anwendungen - Update 2.2011

Matthias Rückel | 21 Februar, 2011 13:30

Update 02.2022: In den letzten Monaten hat es ein Sterben an kostenfreien Webkonferenz- oder Webinarlösungen gegeben. Offensichtlich ist es in dieser Technologiesparte schwieriger Projekte am Laufen zu erhalten als in anderen Bereichen (z.B. LMS). Hier die deutlich abgespeckte Liste kostenfreier Open Source oder Web 2.0 Webkonferenz- und Videokonferenzsoftware.

  • dimdim: Open Source Software steht nach einem Verkauf an Salesforce nicht mehr zur Verfügung.(02.2011)
  • edudip Kommerzieller Betreiber, deutsches Start-Up Unternehmen, kostenfreie Mutzung bis zu 30 Minuten.
  • Flash Meeting: Ein Multipoint Desktop-Videokonferenzraum als kostenloser Service (Stand 02.2011: kein kommerzielles Produkt)
  • gliffy - Draw & share diagrams on the web: gliffy ist ein Shared Whiteboard. Es gibt eine abgespeckte kostenfreie Version. (02.2011)
  • OpenMeeting: Vielversprechendes Open Source Projekt mit Videokonferenzambitionen, Erweiterungen für Facebook vorhanden. Das Projekt ist aktiv (02.2011).
  • InstaColl: Webseite nicht mehr verfügbar, das Projekt wurde scheinbar eingestellt (02.2011)
  • Thinkature: Webseite nicht mehr verfügbar, das Projekt wurde scheinbar eingestellt (02.2011).
  • Unyte: Unyte von Webdialogs ist kostenlos. Application Sharing Ergänzung für Skype. Update: Webdialogs wurde von IBM aufgekauft und wird unter der Marke Sametime weitergeführt.
  • Vidivic (Beta) Webseite nicht mehr verfügbar, das Projekt wurde scheinbar eingestellt (02.2011).
  • Vyew: Vyew is a browser-based conferencing and always-on collaboration platform. (Testbericht) (02.2011).
  • Webhuddle: Open Source Webkonferenz. Urspünglich aus den USA, im Moment ist nur eine deutsche Webseite erreichbar. Das Projekt scheint sich nicht weiter zu entwickeln (02.2011). (Testbericht)
  • xmeeting: Open Source Initiative für Videokonferenzen auf MAC OS X. Größere Änderungen sind nicht zu beobachten (02.2011).

Kennen Sie neue oder andere kostenfreie Lösungen? Freue mich über jeden Hinweis in den Kommentaren.


Digitale Medien für Präsenzveranstaltungen sinnvoll nutzen

Matthias Rückel | 04 November, 2010 10:05

Schnappschuß edutrend 2010, Berlin

Schnappschuß mit iPad

Die edutrends 2010 gingen wie erwartet auch in einigen Details neue Wege. So wurden erste Ansätze umgesetzt iPads während einer Präsenzveranstaltung aktiv einzubinden und zu nutzen.

  • Pro Tisch stand ein iPad zur Verfügung. Es war möglich nach jeden Beitrag oder Vortrag ein Feedback in einer Online-Umfrage zu geben. Leider wurden die Ergebnisse während der Veranstaltung nicht unmittelbar aufgegriffen.
  • Die Vorträgsfolien und weitere Materialien waren unmittelbar auf den iPads abrufbar. So standen den Diskussionsrunden und für Rückfragen an die Dozenten direkt die Orginalquellen zur Verfügung.
  • Die vorgestellten Produkte und Lösungen konnten auf den iPads direkt ausprobiert und getestet werden. Recherchen im Internet waren möglich und wurden auch aktiv genutzt.
  • Die Sitzungordnung an runden Tischen (und nicht in Stuhlreihen) förderte die Kommunikation der Teilnehmer untereinander sehr stark. Auch die Nutzung der iPads innerhalb einer Tischgruppe förderte deren Austausch. Zusätzlich wurden die Tischdecken als Schreibfläche genutzt. Diese Ähnlichkeit mit Worldcaféformaten war beabsichtigt und unterstützte den Austausch untereinander erheblich.

Damit wurden auf der edutrends 2010 sinnvolle und praktikable Ansätze mit Mehrwert geboten, ohne die Aufmerksamkeit von den laufenden Programmpunkten zu nehmen.

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Zweite Runde des Virtuellen Team Experiments von GeProS

Matthias Rückel | 04 November, 2010 09:57

Gerne unterstütze ich das Experiment von German Project Solutions GmbH zum Thema "virtuelle Teams". Hier die Presseerklärung:

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Nach der ersten spannenden Runde des Experiments von GeProS – German Project Solutions GmbH in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt und dem PMI Frankfurt Chapter zur effektiveren Arbeit von virtuellen Teams startet am 19. Januar 2011 die zweite, neue Runde des Experiments. Der erste Durchlauf fand mit Teilnehmern aus über 22 Ländern statt und wurde trotz des Zeitaufwandes von den Teilnehmern als einmalige und wertvolle Erfahrung gewertet. Die Teilnehmer können sich auf eine aufregende Tour de Force durch die globale Projektteamwelt freuen, auf PDU's und ein großes Netz an strukturellem und individuellen Support zur Unterstützung der Teilnehmer. Für diesen Durchgang konnten wir zusätzlich zwei Unternehmen als Partner gewinnen. Die Firma STS stellt den Teilnehmern den brandneuen Trainingssimulator für virtuelle Teams in der Betaversion zur Verfügung. Die Firma VEA erlaubt den Teilnehmern freien Zugang auf ihr innovative Kollaborationsportal für virtuelle Teams.

„Was in virtuellen Projektteams genau passiert ist uns heute noch größtenteils unbekannt", sagt Ralf Friedrich, geschäftsführender Gesellschafter der GeProS und Leiter des Experiments. „Dieses Experiment hilft uns, Zusammenhänge zwischen den Prozessen der virtuellen Teams zu erkennen und dadurch Leistungsvorhersagen zu treffen. Der Start ist am 19. Januar 2011, der benötigte Zeitaufwand für drei Monate insgesamt ca. 60 Stunden. Teilnehmer werden in internationale Teams eingeteilt und zusammen an einer Aufgabe arbeiten, die sie in einem Zeitraum von 12 Wochen abschließen, sie werden ein kleines Webportal erstellen. Um die Kommunikation zu erleichtern, wird zum Beispiel mit Avataren gearbeitet, grafischen Stellvertreten der Mitarbeiter in der virtuellen Welt Second Life. (weiter)

Darf es ein bisschen mehr sein? Testbericht der Collaboration Suite SABA Centra Version 7.6.3

Matthias Rückel | 04 Oktober, 2010 11:27

Als Enterprise Lösung ist Saba Centra schon seit 1995 auf dem Webkonferenzmarkt präsent und entsprechend etabliert. Saba Centra zeichnete sich schon immer durch ein umfangreiches Funktionsrepertoire aus. Im Kundenauftrag testete ich die aktuelle SABA Centra Collaboration Suite Version 7.6. Meine Eindrücke des Tests dieses „Klassikers“ gebe ich hier wieder.

Saba Centra Version 7.6. Test

Bildunterschrift: Die klassische Bildschirmaufteilung ist auch bei Saba Centra zu finden.

Die Produktfamilie der Saba Centra Suite umfasst die Variante „eMeeting“ zur Durchführung von Besprechungen. eMeeting dient hauptsächlich der internen Unternehmenskommunikation. Die Variante „Virtual Classroom" (ehemals „Symposium“) ist Gegenstand dieses Tests und dient der Durchführung von Schulungen und Schulungsprogrammen mit hohem Anspruch an Methodik und Didaktik. Die Variante „Conference“ unterstützt die Durchführung von Großveranstaltungen - mit einerseits gewollt geringerer Interaktivität und andererseits zusätzlichen Funktionen zur Automatisierung des Einladungsprozesses - und stellt die Webinarversion dar.

Die bemerkenswerteste technische Neuerung der letzten Zeit ist sicherlich der Java basierte Web Access für Teilnehmer. Er erlaubt Teilnehmern den Zugang zu Veranstaltungen ohne eine Softwareinstallation über den Browser.

Die Entscheidung von Saba Centra auf Java zu setzen, hebt das Produkt von den zahlreichen Flash basierten Systemen technologisch ab und gewinnt aufgrund der Sperrung von Flash Applikationen auf iPhone und iPad eine neue Dimension. Ein Java Web Access für Moderatoren sowie erweiterte Funktionalitäten für iPhone und iPad sind laut dem deutschen Saba Centra Vertriebspartner LIVEPLACE im Beta-Stadium und ab Oktober mit der Version 7.7 verfügbar. Diese beiden Neuerungen waren daher kein Bestandteil des Testes.

Umfang, Funktionen und Test

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Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?

Matthias Rückel | 14 September, 2010 13:20

"Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?" lautet die Fragestellung des 15. Wissenswert Blog Carnivals.

Wenn ich mir die bisherigen Reaktionen durchlese, bin ich scheinbar alleine auf weiter Flur mit der Meinung, daß die Bedeutung von Lernmanagementsystemen im betrieblichen Umfeld in den nächsten Jahren eher zunehmen wird.

  • Die Anzahl von Neuinstallationen oder größeren Updates ist in der Tat begrenzt. Die Bedeutung durch eine aktive Nutzung wird meiner Anischt nach aber zunehmen, da Unternehmen weiterhin formelle und formale Weiterbildungen und Ausbildungen nutzen müssen und wollen. Wo gibt es innerbetriebliche Indizien für das Gegenteil? Auch die Mitarbeiter möchten immer noch sehr gerne Bescheinigungen für erfolgreiche Qualifizierungen. Wo sollen die abgebildet werden, wenn nicht in einem LMS?
  • Es gibt im Moment keine Anzeichen dafür, daß der Ligitimationsdruck auf die Weiterbildungs- und Personalentwicklungsabteilungen geringer wird. Im Gegenteil, nach wie vor wird Bildungscontrolling ein wichtiges Thema sein. Auch dies spricht eher für einen Bedeutungszuwachs.
  • Die Zunahme der LMS-Nutzung bedeutet nicht, daß die Lerner überhaupt bemerken, daß sie auf Funktionen eines LMS zuzugreifen. Gut gemachte Lösungen bieten fliessende Übergänge zwischen Intranet und LMS und den dazu gehörenden virtuellen Lernräumen LMS können eine immense Bedeutung im Hintergrund habe, ohne das es jemand wirklich bemerkt.
  • Viele Unternehmen fangen an ihre Kompetenzen an Partner und Reseller in Form von Qualifizierungen, oft im Zusammenhang mit Zertifizierungen zu vermarkten. Auch diese Entwicklung erfordert in der Regel auf LMS basierende Online-Akademien.
  • Ist nicht der massenhafte Anstieg von Moodleinstallationen im Internet bei Kleinst- und Kleinunternehmen - auch in der Bildungsbranche - eher ein Zeichen dafür, daß (kleine) LMS mit integrierten Kommunikationstools ein Bestandteil einer Web 2.0 Kultur sind und keine Alternative dazu?
  • Von Lerner ausgehendes und initiiertes Lernen (im Sinne des Web 2.0) und lebt u.a. von seiner Transparenz und der Bereitschaft zu teilen. Ist Lernen 2.0 in Unternehmen damit überhaupt Betriebsratkompatibel? Schließlich bedeutet dies Transparenz und einen offenen Diskurs von Inhalten, Problemen und Erreichtem. Dieser mögliche Zusammenhang mit der unbeliebten individuellen Leistungsmessung in Unternehmen wird es dem Bedeutungszuwachs des Lernens 2.0 in Unternehmen sehr schwer machen.
  • Zu guter Letzt müssen auch offene und freiere Lernräume verwaltet und abgerechnet werden. Wordcafés, betriebliche Barcamps, virtuelle Lounges, Themenforen etc. all das benötigt die Verwaltung von Räumen, Ressourcen und ggf. Terminplanung. Warum sollte ein offener Diskurs in einer Gruppe nicht als Veranstaltung seinen Niederschlag in einem LMS finden?

Bei den Unternehmen, deren LMS-Einführungen ich in den letzten drei Jahren begleitete wurde Realität, was die E-Learning-Branche bereits im Jahr 2000 als Trend ausrief. Fast 10 Jahre brauchten viele Unternehmen um Strukuren, Kultur und Prozesse für den Einsatz umfassender LMS zu schaffen!

Gibt es eine nennenswerte Marktstudie, die von einem gesättigten LMS-Markt im Jahr 2010 spricht ?

Ich werde mich der aktuellen Carnivalfrage im Jahr 2020 gerne wieder stellen. Und dann vielleicht mit anderen Ergebnissen?



Aktivierendes Lernen im virtuellen Klassenraum - Zusatztermin am 8.10.2010 13:00 Uhr

Matthias Rückel | 05 September, 2010 15:47

Im August fanden zwei offen gehaltene Webinare mit dem Schwerpunkt "Aktivierendes Lernen im virtuellen Klassenraum" statt.

Die Veranstaltungen waren gut besucht und zeichneten sich durch ein hohes Engagement der Teilnehmer aus. Vielen Dank! Das erste Webinar dauerte aufgrund der intensiven Diskussionen doppelt so lange wie geplant, die zweite Diskussion war nach 60 Minuten noch lange nicht beendet.

Deshalb gibt es einen Zusatztermin! In der Terminabstimmung zeigt sich ein klares Votum ab: 8.10.2010.

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direct dialog auf Herbsttour in Deutschland

Matthias Rückel | 22 August, 2010 22:15

Dampflok

direct dialog auf Herbsttour. Ich freue mich auf den folgenden Veranstaltungen auf den persönlichen Kontaktmit Ihnen:

  1. Die Herbsttour startet mit dem 7. Bundeswehrkongress in Hamburg vom 7. bis 9. September in der Helmut-Schmidt-Universität. Informationen und Anmeldung zum Kongress und der Ausstellung finden Sie hier.
  2. Der Zwischenstopp findet anlässlich des Tages der Weiterbildung in Darmstadt statt. Auf dem 2. Tag des E-Learning stelle ich in einem interaktiven Vortrag die "Wunderwaffe Webinare" vor. Anmeldung und weitere Informationen hier.
  3. Die dritte Station und damit den vorläufigen Abschluß bildet das Viwis E-Learning Forum am 9. und 10. November unter dem Motto "Zukunftsperspektiven". Es findet in Billerbeck bei Münster statt. Dort leite ich einen Workshop zum Thema Trends: "Social Media, iPad, Smartphones und Persönliche Lernumgebungen, wie relevant wird dies für die betriebliche Weiterbildung?" Programmheft und Anmeldung finden Sie auf der Viwis Webseite.

Wenn Sie lieber im Büro und Zuhause bleiben, auch kein Problem. Jeden Monat finden spannende kostenfreie Webinare statt. Übersicht und Terminplan wie immer im Live-Online-Collaboration-Blog.


Der direkte Dialog ist jetzt über Facebook möglich!

Matthias Rückel | 22 August, 2010 22:10

Screenshot Facebook

Der "Gefällt mir" Button und die Facebook-Info-Box sind auf dem Blog schon vorab ein sichtbares Signal für zunehmende Aktiviäten in Facebook gewesen.

  1. Auf Facebook gibt es jetzt eine "Fanpage" von direct-dialog, die Sie mit einen "Gefällt mir" abonnieren können.
  2. Der Live-Online-Collaboration-Blog ist jetzt auf Facebook ebenfalls "Gefällt mir-bar".
  3. Persönliche Kontakte sind über meine persönliche Facebook-Seite willkommen!

Ich bin auf den neuen und intensiveren Austausch gespannt. Ich hoffe, wir sehen uns auf Facebook!

PS: Ich bin natürlich auch weiterhin mit meinem Profil auf Xing vertreten und aktiv.


Aktivierendes Lernen im virtuellen Klassenraum - Kostenfreies Webinar 10.08.10 13:00 Uhr

Matthias Rückel | 06 August, 2010 08:54

Für Kurzentschlossene! Es sind noch zwei bis drei Teilnehmerplätze frei!

Aktive Seminarteilnehmer

Es war einmal ein Trainer, der vermittelte seine Inhalte so interessant, daß die Zeit wie im Fluge verging. Beim Aufsetzen auf der Landebahn am Ende stellten die Reisenden fest, daß Sie sich den ganzen Flug über selbst aktiv mit Ideen, Aufgaben und Lösungen beschäftigt hatten und stiegen zufrieden aus dem Flugzeug.

Frontalunterricht ist schon lange aus der Mode, aber immer noch häufig anzutreffen. Leider herrscht gerade in Webinaren und im Live Online Training noch der klassische Vortragsstil.

In diesem kostenfreien Webinar zeigen wir, wie Sie den Erfolg durch aktive Mitarbeit von und die Mitgestaltung durch die Teilnehmer steigern können.

Gerade auch in vertriebsorientierten Webinaren sind aktive Teilnehmer ein Schlüssel für eine tiefere Kundenbindung und erfolgreichere Leads.

Freuen Sie sich auf eine aktive Zeit!

Hier geht es zu weiteren Informationen und zur Anmeldung.


Ein Blick in den Blog Carvinal Kristall: Wie entwickeln sich virtuelle Welten?

Matthias Rückel | 21 Juni, 2010 13:38

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur 14. Ausgabe des WissensWert Blog Carnivals: Wie entwickeln sich virtuelle Welten?

Da ich leider keine Kristallkugel für einen umfassenden Blick in die Zukunft besitze, muß an dieser Stelle ein geschliffener Kristall ausreichen. Der Blick beschränkt sich deshalb auf den Teilaspekte von virtuellen Welten und 3D-Umgebungen im betrieblichen E-Learning Umfeld.

Was ist die augenblickliche Ausgangslage?

Diverse E-Learning Projekte zeigen bereits, daß 3D-Lernszenarien erhebliche Vorteile gegenüber dem klassische E-Learning bergen können. Die Ausschöpfung dieses Potenzials liegt im Wesentlichen nach wie vor brach, es gibt aktuell zu viele Vorträge in Second Life, die in einem Webinar besser aufgehoben wären.

Wird sich das ändern? Und wenn ja, bis wann?

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Berührt der Flash-Streit zwischen Apple und Adobe auch E-Learning und Webinare?

Matthias Rückel | 03 Mai, 2010 12:43

Zeitung und Kaffee

Da mobiles Lernen, Webinare und Webkonferenzen auf mobilen Endgeräten immer mehr Raum einnehmen, ist dies leider zu befürchten.

Viele virtuelle Klassenräume und Autorenwerkzeuge nutzen Adobes Flashtechnologie. Und ich befürchte, der Machtkampf der beiden Firmen um zukünftige technische Einflußstrukturen wird sich auf so manches Webinar und mobiles E-Learning Projekt mit Smartphones und Tablets auswirken.

Adobe bot mit Flash eine Ausweg aus der Betriebssystem- und Webbrowservielfalt. Vor ca. 10 Jahren war es bei einem Webinar extrem wichtig zu wissen, welches Betriebssystem (Windows, Linux, MAC-OS, IBM-OS, etc.) und welchen Browser (IE, Firefox, etc.) die Teilnehmer nutzen und im schlimmsten Fall entschied die Kombination aus beiden darüber, ob ein Teilnehmer in ein Webinar gelangte.

Ein wichtiges Auswahlkriterium für eine Webinarsoftware war damals die Frage, für welche Betriebssysteme es Clients gab. Sicher, die Frage ist heute auch noch von Bedeutung, sie hat sich seitdem aber stark relativiert.

Als praktische Folge davon wurden die Teilnehmerkreise auf bestimmte Technologiekonfigurationen eingeschränkt. Durch diese Krücke wurde die Komplexität der Technik für Anwender halbwegs beherrschbar.

Mit der Verbreitung von Flash und weiterer Technologien (Ajax, Java, etc.) entspannte sich die Situation. Betriebssystem und Browser wurden endlich nebensächlicher. Der Preis war eine neue Abhängigkeit u.a. vom proprietären Flashplayer. Dieser ist weit verbreitet und stellte damit in der Webinarpraxis kein relevantes Hindernis dar. Viele neue und kleinere Webkonferenz- und Webinarsystemanbieter setzen seitdem auf Flash als technologische Basis.

Es scheint, als wiederhole sich jetzt der erste unangenehme Teil der Geschichte bei Smartsphones und Tablets.

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Veranstaltung: Tag des E-Learning: Impulse - Trends - Praxis 29.04.10 Darmstadt

Matthias Rückel | 19 April, 2010 16:13

Illustration zum Thema

Am 29. April findet in den Räumen der IHK Darmstadt der 1. Tag des E-Learning statt.

Auf dem Programm stehen unter anderem gehaltvolle und knackige Vorträge, die nach der Pecha-Kucha-Methode (20 Folien * 20 Sekunden) gehalten werden.

Neben den anregenden Impulsvorträgen stehen für weitere Anwendungsmöglichkeiten und Trends viele Möglichkeiten die E-Learning Werkzeuge vor Ort auszuprobieren und zu testen bereit!

Für Fragen und Gespräche über Webinare, Trainings in Second Life und Social Media Learning stehe ich vor Ort ebenfalls zur Verfügung.

Die Teilnahme ist natürlich kostenfrei. Zur Anmeldungen einfach eine E-Mail an info(at)bernd-wiest.de oder info(at)direct-dialog.de.

Die Agenda im Detail finden Sie hier.

Ich freue mich auf interessante persönliche Gespräche.


iPad Manie - Zeichnet sich schon eine spezielle iPad-Learning Zukunft ab? - Update 3

Matthias Rückel | 06 April, 2010 16:30

Eigentlich ist es unglaublich, da bringt Apple einen neues Gerät heraus und man findet Dutzende von Videos, auf denen das Auspacken zelebriert wird.

Das Masie Learning Center eröffnet zum Verkaufsstart sogar einen iPad-Learning-Lab-Blog.

Da es bis Verkaufsstart des iPad in Deutschland es noch etwas dauert und es noch etwas länger dauern wird bis sich das iPad in der Weiterbildung als Medium durchgesetzt hat, werde ich hier Eindrücke der Tester sammeln, kommentieren und hinterfragen, ob und wie tauglich das iPad in der Weiterbildung sein könnte.

  • Die Begeisterung für die Anmutung und die Handhabung sind überall zu lesen. Es hat den Eindruck, daß Apple mit dem iPad "ungeahnte" sinnliche und habtische Erfahrungen beim Medienkonsum erlaubt. Das Surferlebnis erscheint direkter und unmittelbarer. Ebenso positiv wird das Lesen auf dem Gerät bewertet, obwohl es Stimmen gab für längeres Lesen sei der Bildschirm zu hell.
  • Von dem großen Touchscreen sind die Tester teilweise so begeistert, daß die PC-Maus zum altertümlichen Artefakt erklärt wird. Sicher werden die von iPhone übernommen Bedienkonzepte eine neue Qualität im Umgang mit elektronischen Lernmedien und Kommunikationstools erschaffen.
  • Von einer schnellen Performance berichten die ersten Tester. Dies unterstützt eine gute Lernerfahrung sicherlich nicht unerheblich.
  • Eine Webcam hat das iPad bekanntlicherweise nicht. Lautsprecher und Kopfhörer bzw. Headsets lassen sich natürlich anschließen, auch ein eingebautes Mikrophon besitzt das iPad. Audio- oder Webkonferenzen sind folglich möglich. Voip ist mit einem WiFi-Anschluss möglich, ansonsten hängt die Nutzung aber von gewählten Mobilfunkbetreiber ab.
  • Das die W-Lan-Reichweite spürbar gering ist, könnte sich bei öffentlichen Hotspot in Hotels und Seminarzentren unangenehm auswirken.
  • Der Anschluss eines Monitors oder Beamers an das iPad ist über einen Adapter möglich, es wäre ja auch lächerlich wenn nicht. Überraschenderweise berichten Tester von Problemen bei der Wiedergabe über den VGA-Adapter.
  • Bis jetzt ist es nicht möglich flashbasierte Inhalte und Applikationen auf dem iPad zu nutzen. Ob die Geschäftspolitik von Apple dies später zulassen wird ist im Moment noch sehr fraglich.
  • Anlagen von E-Mails lassen sich nur ansehen und nicht herunterladen, auch das könnte Umständlichkeit in Trainingsszenarien mit sich bringen.
  • Über den Connector können Macs oder PCs mit USB-Anschlüssen verbunden werden. Der Datenaustausch scheint nur über die iTunes Synchronisation erfolgen zu können. Kein direkter Dateitransfer könnte sich für Klassenraumszenarien als Manko oder zumindest hinderlich herausstellen.
  • Die virtuelle Tastatur wird von den Testern als gewöhnungsbedürftig beschrieben und es bleibt im Augenblick offen, ob sie wirklich im Dauerbetrieb für größere Texteingaben nutzbar ist. Die MacNews empfehlen für Textarbeiten eine separate Tastatur. Andere Tester zeigen sich positiv angetan.
  • Erstaunt hat die Tatsache, daß Ausdrucke von Dokumenten nicht möglich sind! Oder besser nur in einer sehr speziellen Form.
  • Welche Webservices und kollaborativen Web 2.0 Dienste auf dem iPad wirklich ihren Dienst tun, muß offensichtlich ausgiebig getestet werden. Google Docs und Spreadsheets konnten über das iPad nur betrachtet und nicht bearbeitet werden.
  • Außerdem wurden die nun doch existierenden Fingerabdrücke auf dem Bildschirm bemängelt und in diesem Zusammenhang, ein fehlendes in derGrundausstattung nicht mitgeliefertes Putztuch.
  • Die Zusammenarbeit mit Windows-PCs ist auf nicht ganz unproblematisch. Die Synchronisation mit iTunes funktioniert, aber leider das Aufladen des Akkus über die USB-Schnittstelle nicht.
  • Ach ja, eine Liste mit Lernapplikationen für den iPad findet sich bei Elliot bereits im Anfangsstadium.

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Apple iPad - Tablet PCs - Nur Technologie oder ein neuer Ansatz des Lernens und Lehrens?

Matthias Rückel | 25 März, 2010 12:45

Die Diskussion über die Bedeutung von Tablets, insbesondere des iPads, für Präsenzseminare und E-Learning hat begonnen. Nur Techologie oder neues Paradigma des Lernens und Lehrens?

Die Präsentation des iPad im Januar diesen Jahres sorge unter den Technologiefreaks für Überraschung und Enttäuschung, denn der iPad kann so wenig, daß er dort kaum als echter Computer durchgeht.

Er stellt eine neue Gerätegeneration dar, die primär als "leicht zu bedienende Medienabspielstation mit Interaktion und Internet- und Shopanbindung" bezeichnet werden kann. Damit bedient er die Bedürfnisse der 91% Internetnutzer, die sich eher konsumorientiert am Web 2.0 "beteiligen".

Ob die Tablet-Computer anderer Hersteller in eine ähnliche Richtung weisen, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist die Abgrenzung des iPad zu den bestehenden eReadern deutlich. Letztere beschränken sich auf eine optimale Darstellung von Texten ohne Multimedia.

Wie können Tablet-Computer das Präsenzseminar verändern?

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Aktion zum Fernstudientag 2010, am 26.02.2010 (Update)

Matthias Rückel | 23 Februar, 2010 19:50

Bilderstrecke: "Vorschau auf die Exponate der Ausstellung"

WAS: Virtuelle Ausstellung über E-Learning in Second Life mit Führung und anschließender Diskussion
WANN: 26. Februar 2010 von 13.00-15.00 Uhr
WO: Dia Diquis Dorf des Dialoges, Second Life
ANLASS: Fernstudientag 2010

Second Life kann als Prototyp für zukünftige dreidimensionale Umgebungen und Lernwelten angesehen werden. Zum Fernstudientag werden den ganzen Tag über in einer Ausstellung 3D-Werkzeuge für Trainings, Beispiele für Übungen und 3D-Lernszenarien gezeigt. Um 13:00 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung und eine anschließende Diskussionsrunde über Vorteile und Grenzen des 3D Trainings und Lernens gegenüber klassischen E-Learning Angeboten.

360 Panoramablick ins Dörfli

Danach können Interessierte gleich zum der Aktion von SL-Talk wechseln.


Second Life zeigt beim 3D-Barcamp seinen Nutzen als Eventplattform (Update 11.02.10)

Matthias Rückel | 11 Februar, 2010 09:30


Update 11.01.2010: Anlässlich des 11. Ausgabe des WissensWert Blog Carnivals "Was war Deine/Ihre spannendste Tagung?"wurde dieser Artikel von 11.09.2007 ergänzt und überarbeitet.

Das Bemerkenswerte an dem damaligen Barcamp in Second Life waren für mich persönlich zwei Aspekte. Es war meine erste Teilnahme an einem BarCamp und darüber hinaus war das Experiment, ob eine komplexe Veranstaltungsform in der virtuelle 3D-Welt Second Life stattfand kann.

Beides, Barcamps und größere Veranstaltungen in Second Life, haben sich mittlerweile etabliert, wie am Beispiel der EduCamps, der Metaverse Konferenz 2007 oder die kommende Virtual Worlds – Best Practices in Education in Second Life mit erwarteten 5.000 Teilnehmern(!) zeigen.

Die Veranstaltung hat damals einen nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht. Den Bericht über den ersten Veranstaltungstag finden Sie hier.

Mein damaliges Fazit am Ende des BarCamps lautete:

Barcamp in Second Life

Am 08. September 2007 versammelte sich ein bedeutender Teil der deutschen Second Life Szene zur einer Un-Konferenz in der virtuellen Welt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, daß 3D-Welten wie Second Life für Konferenzen und Kongresse einen Mehrwert besitzen.

Während virtuelle Kongresse und größere Konferenzen im Internet oft an ihren abstrakten, fast undurchschaubaren Strukturen leiden, war der Ablauf des Barcamps dank der räumlichen 3D-Umgebung klar und transparent.

Das Barcamp hat bewiesen, daß bei komplexeren Veranstaltungsformen Second Life eine Eventplattform mit besonderen Vorteilen ist. Die Teilnehmer betreten ein Veranstaltungsgebäude, kommen ins Foyer, finden Programmvorschläge oder machen selbst welche, und gehen in den gewünschten Workshop. Virtuelle Welten spiegeln bekannte Gegebenheiten der realen Welt wieder, dadurch ist die Orientierung für die Teilnehmer um vieles leichter als bei abstrakten Softwareoberflächen im 2D-Internet.

Barcamp in Second Life

Bild: Agenda und Terminhinweise in Foyer

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Video: Twitter Code Swarm - Visualisierung einer Softwarewentwicklung

Matthias Rückel | 08 Februar, 2010 12:20

Twitter Code Swarm from Ben Sandofsky on Vimeo.

In dem oben eingebundenen Video ist sehr schön die Zusammenarbeit von Entwicklern (Icons) und die von Ihnen erstellten Codedateien (Bubbles) zu sehen. Prozesse wie der immer höhere Fertigstellungsgrad, das Anwachsen des Entwicklerteams und die damit verbunden mehrfache Um- und Neuverteilung von Arbeit lässt sich gut nachvollziehen. Ein schöner Einblick in ein dynamisches System. Übrigens, in dem Video geht es um die Entwicklung von Twitter. (Via digitalks)
 
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